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Es ist nur noch gut ein Jahr bis zur Bundestagswahl

AndreasKs. @, Mittwoch, 17. Oktober 2012, 18:39 (vor 2557 Tagen)

Es ist nur noch gut ein Jahr bis zur Bundestagswahl - und die "Frauenministerin" (O-Ton Bild!) Schröder (CDU) plant eine Männerkonferenz:


Berlin – Das gab es noch nie in der Politik: Ausgerechnet die Frauenministerin organisiert jetzt eine Konferenz für die Belange von Männern!

Am 22. Oktober eröffnet Kristina Schröder (35, CDU) die Veranstaltung unter dem Titel „Männerpolitische Beiträge zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft“.

War da nicht was bei der Bundestagswahl 2009 und dann noch im schwarz-gelben Koalitionsvertrag in Sachen Männerpolitik? Wir erinnern uns dunkel:


16.10.2009

Gleichberechtigung Neue Regierung will Männer emanzipieren ...

Frauenförderung ist längst etabliert, doch Studien zeigen: Schon in der Schule sind Jungen benachteiligt, viele junge Männer könnten zu Verlierern im Karriererennen werden. FDP und Union drängen jetzt auf eine "eigenständige Jungen- und Männerpolitik" - und wagen damit einen Richtungswechsel.

Spiegel

Männers, haben wir etwas gemerkt von der eigenständigen Männerpolitik in den letzten 4 Jahren? Nö. Aber wir merken uns wie das CDUCSUFDP-Vor-und-Nachwahltheater sich der Worthülse Männerpolitik annimmt.

Und unser Gedächtnis wird uns auch im November 2013 noch nicht im Stich gelassen haben. Ischwör.

Tags:
Schröder CDU Bundesregierung Männerkonferenz

Es ist nur noch gut ein Jahr bis zur Bundestagswahl

AndreasF ⌂ @, Kutenholz, Mittwoch, 17. Oktober 2012, 18:46 (vor 2557 Tagen) @ AndreasKs.

Und ich garantiere:

Ich wähle KEINE Partei, die FÜR eine Frauenquote ist.
Ich wähle KEINE Partei, welche eine Frauenquote hat, die ÜBER ihren Frauenanteil liegt!
Und die Rechten brauchen bei mir sowieso nicht anklopfen....

Und jetzt schauen wir mal, was übrig bleibt!

--
Der Feminismus hat es geschafft, dass Frauen die gleichen Rechte wie die Männer haben, jedoch ohne deren Pflichten übernehmen zu müssen.
Gelichzeitig müssen Männer heute viele Pflichten der Frauen mit übernehmen, ohne jedoch deren Rechte zu bekommen!

Es ist nur noch gut ein Jahr bis zur Bundestagswahl

Fiete, Donnerstag, 18. Oktober 2012, 00:10 (vor 2557 Tagen) @ AndreasF

Ich vermute mal, es könnte sich um diese Veranstaltungsserie handeln:
http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung4/Pdf-Anlagen/maennerpolitik-deutsch,prop...
Wenn ich mir die Themenliste und die Redner so anschaue, bekomme ich ernsthafte Zweifel, ob da viel gutes zum Thema Männer kommt.

Gruß.........Fiete

--
Respekt immer!
Angst nie!

Es ist nur noch gut ein Jahr bis zur Bundestagswahl

Georg, Donnerstag, 18. Oktober 2012, 15:20 (vor 2557 Tagen) @ AndreasKs.

Lieber AndreasKs.,

sicherlich wirst Du mir mit Steinigung drohen,
wenn ich mich jetzt für unsere Ministerin Schröder stark mache.

Ich finde es etwas beschämend,
wenn wir die (Familien-)Ministerin mit Häme überschütten,
obwohl sie unsere Belange ins Blickfeld der Öffentlichkeit rückt.

Klar ist es schade, dass wir Männer es nicht von selbst schaffen,
uns für unsere Belange auf breiter Basis einzusetzen.
Worauf Dein erstes Zitat hinweist.
Aber warum verurteilst Du Frau Schröder wenn sie die Männerbelange anspricht?!?

Wenn Du die ehemalige (Frauen-)Ministerinnen Ursula von der Leyen wiederhaben möchtest, bitte. Ich bin dankbar, dass sie sich nur begrenzt über die Männerwelt auslässt.
Warum steht Fr. Schröder von femininer Seite unter ständigem Beschuss???
Sicherlich nicht weil sie sich nur für Frauen engagiert!

Schade, dass wir es anscheinend nicht schaffen Unterstützung anzunehmen
und diese dann in männliche Energie umzuwandeln.

Gruß Georg

P.S.
Auch ich hoffe, dass wir nicht nur weichgespühlte Sülze zu hören bekommen,
sondern dass auch Handfestes dabei heraus kommt.

Stein Nr. 1

Radfahrer @, Donnerstag, 18. Oktober 2012, 17:19 (vor 2556 Tagen) @ Georg

Hallo Georg,

dann erkläre ich mich jetzt bar jeglicher Sünde und werfe den ersten Stein ;-)

Ich finde es etwas beschämend,
wenn wir die (Familien-)Ministerin mit Häme überschütten,
obwohl sie unsere Belange ins Blickfeld der Öffentlichkeit rückt.

Das tat sie einst wirklich, aber wo war damals unsere Häme?

Aber warum verurteilst Du Frau Schröder wenn sie die Männerbelange anspricht?!?

Die Frage ist falsch gestellt, da sie Andreas ein Verurteilen unterstellt. Ob er sie genau dafür verurteilt, vermag er am besten selbst zu beantworten; ich würde ihn aber sehr schlecht kennen, täte er dies.

Warum steht Fr. Schröder von femininer Seite unter ständigem Beschuss???
Sicherlich nicht weil sie sich nur für Frauen engagiert!

Nö, sie steht deswegen unter Beschuss der Feministen, weil dies für ebendieselben lukrativ ist. Frau Schröder schreibt ein Buch "Danke, emanzipiert sind wir selbst"; das Honorar geht vermutlich in ihre Privatkasse (Unterstellung meinerseits; ich habe das nicht geprüft! Würde ich aber auch nicht verurteilen). Alice Schwarzer verreißt das Buch und bekommt zur Besänftigung immerhin 400000 Euro Steuergelder. Win-Win-Situation nennt man das.

Schade, dass wir es anscheinend nicht schaffen Unterstützung anzunehmen
und diese dann in männliche Energie umzuwandeln.

Georg, ich habe da einen Vorschlag, und das ist mein Stein für Dich: Geh hin auf den Männerkongress und sieh selbst, wieviel von dem dort Produzierten in "männliche Energie" umwandelbar ist! (vielleicht kannst Du uns ja positiv überraschen)

Auch ich hoffe, dass wir nicht nur weichgespühlte Sülze zu hören bekommen,
sondern dass auch Handfestes dabei heraus kommt.

Wie handfest der Bund der Steuerzahler die Männerarbeit im Schröderministerium findet, wissen wir bereits.

Grüßle, Radfahrer

Stein Nr. 1

Arne Hoffmann, Donnerstag, 18. Oktober 2012, 17:54 (vor 2556 Tagen) @ Radfahrer

Hallo Radfahrer,

Nö, sie steht deswegen unter Beschuss der Feministen, weil dies für ebendieselben lukrativ ist. Frau Schröder schreibt ein Buch "Danke, emanzipiert sind wir selbst"; das Honorar geht vermutlich in ihre Privatkasse (Unterstellung meinerseits; ich habe das nicht geprüft! Würde ich aber auch nicht verurteilen). Alice Schwarzer verreißt das Buch und bekommt zur Besänftigung immerhin 400000 Euro Steuergelder. Win-Win-Situation nennt man das.

Dem Vorwort des Buches zufolge kommt der Kristina Schröder als Autorin zustehende Erlös der Organisation Terre des Femmes zugute: noch ein viel eindeutigerer Win-win für die feministische Fraktion.

Herzliche Grüße

Arne

Es ist nur noch gut ein Jahr bis zur Bundestagswahl

AndreasKs. @, Donnerstag, 18. Oktober 2012, 21:38 (vor 2556 Tagen) @ Georg

Wir müssen schon Druck aufbauen, sonst werden wir mit Placebos abgespeist. Und das reine Ansprechen eines Themas seitens der Politik macht allein noch keinen Sommer. Das muss schon nicht mehr kommen.

Beste Grüße

Andreas

Frau Schröders feministische "Männerpolitik"

Eugen, Freitag, 19. Oktober 2012, 14:09 (vor 2556 Tagen) @ Georg

Hallo Georg,

Ich finde es etwas beschämend,
wenn wir die (Familien-)Ministerin mit Häme überschütten,
obwohl sie unsere Belange ins Blickfeld der Öffentlichkeit rückt.

Schröder schreibt in ihrem Grußwort zur Tagung des Männerforums:

„Moderne Gleichstellungspolitik ist eine Politik der
fairen Chancen für Frauen und Männer. Aus dieser
Überzeugung heraus setze ich mich für die Entwicklung
einer gleichstellungsorientierten Jungen- und Männerpolitik
ein. Die Einberufung eines Jungenbeirats und das
Bundesprogramm „Mehr Männer in Kitas“ sind Ergebnisse
dieser Politik. Damit wollen wir Jungen und
Männer dabei unterstützen, sich nicht von Rollenbildern
einengen zu lassen, ihre individuellen Lebenspläne
zu entwickeln und diese auch zu verwirklichen."

Es ist daher eine etwas gewagte Deutung, dass Schröder damit unsere(!) Belange ins Blickfeld der Öffentlichkeit rückt.

Ein Jungenbeirat ist kein "Belang von uns" sondern Blödsinn. Und "Mehr Männer in Kitas" ist von Schröders Begründung her genau solcher Blödsinn: "...Jungen und Männer dabei unterstützen, sich nicht von Rollenbildern einengen zu lassen..." Ich erinnere mich nicht, dass wir je gefordert hätten, die Politik solle sich um unsere Rollenbilder kümmern.

Die Wahrheit ist hier nur dünn bemäntelt: Der Zwangsdienst ist weggefallen. Frauen werden in Vorteilspositionen gefördert. Also müssen irgendwie die Lücken gefüllt werden, die da entstehen. Das(!) und nichts anderes verbirgt sich hinter dem Gesülze von "fairen Chancen" und einer "gleichstellungsorientierten Jungen- und Männerpolitik".

Die Gleichstellungspolitik ist von der Entstehung, von der Durchführung und von den Zielen ein durch und durch feministisches Programm. Folglich ist eine gleichstellungsorientierte Jungen- und Männerpolitik schlicht eine profeministische Männerpolitik, eine Art feministisches Therapieangebot für Männer.

Klar ist es schade, dass wir Männer es nicht von selbst schaffen,
uns für unsere Belange auf breiter Basis einzusetzen.

Wir setzen uns sehr wohl ein, aber wir werden massiv von Feministinnen beiderlei Geschlechts behindert, wie ich aus ganz konreter Erfahrung berichten kann.

Warum steht Fr. Schröder von femininer Seite unter ständigem Beschuss???

Das müssen dann wohl Feministinnen sein, die Frau Schröders Pläne noch nicht durchschauen. Meine obigen Bemerkungen werden sie hoffentlich beruhigen.

Gruß, Eugen

p.s.: Zur Erinnerung: http://manndat.de/geschlechterpolitik/feminismus-war-gestern-heute-basteln-wir-vogelhae...

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