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Isolde Aigner berichtet über den Männerkongreß in D'dorf

AndreasKs. @, Freitag, 28. September 2012, 17:49 (vor 2517 Tagen)
bearbeitet von AndreasKs., Freitag, 28. September 2012, 17:57

Isolde Aigner berichtet über den Männerkongreß der Uni D'dorf. Ihre Kritikpunkte im Wesentlichen:

1. zuviel Agens
2. zuviel Männerthemen


Wie schon 2010 hatte der Kongreß fast ausschließlich die Konflikte zwischen den Geschlechtern aus männlicher Perspektive im Blick. Auf eine Analyse gesellschaftlicher und vor allem ökonomischer Ursachen für die Erosion traditioneller Vorstellungen vom »richtigen« männlichen Leben wurde ebenso verzichtet wie auf die Gründe für Trennungen.

Isolde Aigners Bericht erschien in der Jungen Welt (JW). Über diese Publikation steht im Verfassungsschutzbericht 2011 (Hervorhebungen durch mich):


Mehr als 20 Verlage und Vertriebsdienste gaben im Jahr 2010 Zeitungen,Zeitschriften und sonstige Publikationen mit zumindest teilweise linksextremistischen Inhalten heraus ... Von den wenigen bundesweit vertriebenen Publikationen ist die traditionskommunistische Tageszeitung jW mit über 17.000 Exemplaren das bedeutendste Printmedium in der linksextremistischen Szene.

Die früher von der SED-Jugendorganisation „Freie Deutsche Jugend“ (FDJ) herausgegebene Zeitung erscheint heute im eigenständigen Verlag „8. Mai GmbH“ mit Sitz in Berlin. Haupteigentümerin ist die „Linke Presse Verlags-Förderungs- und Beteiligungsgenossenschaft junge Welt e.G.“, der im Januar 2010 das 1.000 Mitglied beitrat55. Einzelne Redaktionsmitglieder und ein nicht unerheblicher Teil der Stamm- und Gastautoren sind dem linksextremistischen Spektrum zuzurechnen.

Die jW versteht sich als marxistische Tageszeitung, die der Klassenkampfidee und der Symbolik von Hammer und Sichel, wie sie es formuliert, nicht abgeschworen hat. Sie propagiert die Errichtung einer sozialistischen Gesellschaft, wobei die politische und moralische Rechtfertigung der DDR und die Diffamierung der Bundesrepublik eine bedeutende Rolle spielen ...

Ebenso bietet die jW auch gewaltbereiten inländischen Linksextremisten eine politische Plattform.

Bemüht man die Suchfunktion der Online-Ausgabe der JW, so findet man auch Thomas Gesterkamp unter den Autoren.

Man kann sich nur wundern, wo Leute publizieren, die anderen Leuten vorschreiben wollen, wo sie nicht zu publizieren haben.

Tags:
Aigner JW Agens

Geschlechterkampf von links: Paranoide FeministInnen delirieren über Männerkongress

Eugen, Freitag, 28. September 2012, 23:22 (vor 2517 Tagen) @ AndreasKs.
bearbeitet von Eugen, Montag, 01. Oktober 2012, 18:56

Danke, Andreas, für diese Meldung. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:

Sowohl Gesterkamp als auch Aigner, die sich einen seriösen wissenschaftlichen Anstrich zu geben versuchen und ihre Verstrickung in linke oder linksextreme Szenen noch nicht einmal leugnen, publizieren ihre kruden antimaskulistischen Verschwörungstheorien also in einem Umfeld, das extremistischen Strömungen einen Resonanzboden bietet und zeigen offenbar keinerlei Berührungsängste zu linksradikalen Kreisen.

Hinter den legitmen Forderungen von Männerrechtlern wittern sie das Wirken eines allgegenwärtigen Patriarchats. Sie glauben daher, nicht wählerisch sein zu dürfen in der Auswahl ihrer Publikationsplattformen und haben offenbar keinerlei Berührungsängste, mit AutorInnen kruder Verschwörungstheorien, wie Kemper oder Rosenbrock, zusammenzuarbeiten oder in linksextremen Milieus zu publizieren.

Ich bin zutiefst erschüttert. Es fällt mir wie Schuppen aus den letzten Haaren.

Bei Isolde Aigner war mir ja spätestens nach ihrem legendären Referat über MaskulistInnen klar, dass sie keinen blassen Schimmer hat, hat sie doch nicht einmal zwei der renommiertesten "MaskulistInnen" in ihrem Publikum erkannt. Das ist einfach nur lustig.

Gesterkamp dagegen ist ein trauriger Fall: Für ein Zeilenhonorar von der TAZ oder ein Referat für die Veranstaltung einer Frauenbeauftragten würde er wahrscheinlich seine Großmutter verkaufen. Jämmerlich. Ein Mietgriffel des Feminats, der es mit der Wahrheit nicht immer so genau nimmt!

Begrabt sie schnell, vergesst sie schnell.

Geschlechterkampf von links: Paranoide FeministInnen delirieren über Männerkongress

Sandal Tolk, Dienstag, 02. Oktober 2012, 06:05 (vor 2514 Tagen) @ Eugen

Hinter den legitmen Forderungen von Männerrechtlern wittern sie das Wirken eines allgegenwärtigen Patriarchats. Sie glauben daher, nicht wählerisch sein zu dürfen in der Auswahl ihrer Publikationsplattformen und haben offenbar keinerlei Berührungsängste, mit AutorInnen kruder Verschwörungstheorien, wie Kemper oder Rosenbrock, zusammenzuarbeiten oder in linksextremen Milieus zu publizieren.

Da Madame Aigner gegen biologistische Theorien ist, wundert mich persönlich warum sie noch kein Männer- und Väterrechtler danach gefragt hat, wann sie die Abschaffung des Kinderunterhaltes beantragt? Da dies eine zutiefst biologistische, patriarchal tradierte Einrichtung ist, wäre es eine logische Folge ihres Weltbildes, diese biologistisch-finanzielle Nabelschnur des Patriarchats, die einzige Möglichkeit des Patriarchen seiner Brut noch Werte zu vermitteln, gnadenlos abzuschaffen, oder?

Asche auf mein Haupt! Ich habe das für den Feminismus als Unwort geltende "Logik" verwendet!

Ich bin zutiefst erschüttert. Es fällt mir wie Schuppen aus den letzten Haaren.

Freut mich, dass Du noch welche hast ;-).

Ich hoffe Du verlierst sie nicht, wenn Du folgende Meldung liest:
Frau Isolde Aigner "promoviert zu Maskulinismus im medialen Diskurs."

Bei Isolde Aigner war mir ja spätestens nach ihrem legendären Referat über MaskulistInnen klar, dass sie keinen blassen Schimmer hat, hat sie doch nicht einmal zwei der renommiertesten "MaskulistInnen" in ihrem Publikum erkannt. Das ist einfach nur lustig.

Du wirst garantiert in ihrer Doktorarbeit erwähnt. Muss nur noch überprüft werden ob sie auch an der Vroniplage, pardon, Vroniseuche leidet.

Gesterkamp dagegen ist ein trauriger Fall: Für ein Zeilenhonorar von der TAZ oder ein Referat für die Veranstaltung einer Frauenbeauftragten würde er wahrscheinlich seine Großmutter verkaufen. Jämmerlich. Ein Mietgriffel des Feminats, der es mit der Wahrheit nicht immer so genau nimmt!

Du hast es nicht verstanden ;-) Bei der Veranstaltung am 15.09.12 im ZAKK in Düsseldorf war der Gersti auf folgende Veranstaltung scharf:
14:00-16:00 Vortrag von Thomas Gesterkamp über die antifeministische Männerrechtsbewegung

16:00-18:00 Film: “In Nomine Patris – Die Interessen der
Väterbewegung” und gemeinsames Transpimalen

Quelle: https://www.facebook.com/events/517247638289784/

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Geschlechterkampf von links: Paranoide FeministInnen

Eugen, Dienstag, 02. Oktober 2012, 08:15 (vor 2514 Tagen) @ Sandal Tolk

Asche auf mein Haupt! Ich habe das für den Feminismus als Unwort geltende "Logik" verwendet!

Ich bin zutiefst erschüttert. Es fällt mir wie Schuppen aus den letzten Haaren.

Freut mich, dass Du noch welche hast ;-).

Gerade noch rechtzeitig habe ich dein Dementi bzgl. feministische Logik gelesen, denn schon wollten sich meine restlichen Haare sträuben ;-)

Ich hoffe Du verlierst sie nicht, wenn Du folgende Meldung liest:
Frau Isolde Aigner "promoviert zu Maskulinismus im medialen Diskurs."

Bei Isolde Aigner war mir ja spätestens nach ihrem legendären Referat über MaskulistInnen klar, dass sie keinen blassen Schimmer hat, hat sie doch nicht einmal zwei der renommiertesten "MaskulistInnen" in ihrem Publikum erkannt. Das ist einfach nur lustig.

Du wirst garantiert in ihrer Doktorarbeit erwähnt. Muss nur noch überprüft werden ob sie auch an der Vroniplage, pardon, Vroniseuche leidet.

Vroniseuche? Harmlos. Das kann jeder. Wer plagiiert, der hat ja zumindest die Arbeiten der plagiierten gelesen! Es geht noch schlimmer, wie Rosenbrock z. B. gezeigt hat: Man schreibt aus irgend welchen Internetforen was zusammen, nennt das eine Studie über die Männerbewegung, die dann wiederum als "Studie des Sozialwissenschaftlers xyz" von Gesterkamp bei seinem nächsten Auftritt als wissenschaftlicher Beleg für die Männerbewegung gewertet wird.

Und diese pseudowissenschaftliche, profeministische Verschwörung wagt es, von Verschwörungstheorien zu reden...

Gruß, Eugen

Geschlechterkampf von links: Paranoide FeministInnen

Sandal Tolk, Mittwoch, 03. Oktober 2012, 09:37 (vor 2513 Tagen) @ Eugen

Gerade noch rechtzeitig habe ich dein Dementi bzgl. feministische Logik gelesen, denn schon wollten sich meine restlichen Haare sträuben ;-)

Es bleibt die bittere Erkenntnis, dass kaum einer der Männer die Argument des Feminismus gegen es selber verwenden. So bleibt die Paranoia dieser Damen von den meisten feromongesteuerten und auf dem Balzpfad befindlichen Männern unerkannt. Solche Gehirngewaschene glauben auch noch deren Sermon.

Vroniseuche? Harmlos. Das kann jeder. Wer plagiiert, der hat ja zumindest die Arbeiten der plagiierten gelesen! Es geht noch schlimmer, wie Rosenbrock z. B. gezeigt hat: Man schreibt aus irgend welchen Internetforen was zusammen, nennt das eine Studie über die Männerbewegung, die dann wiederum als "Studie des Sozialwissenschaftlers xyz" von Gesterkamp bei seinem nächsten Auftritt als wissenschaftlicher Beleg für die Männerbewegung gewertet wird.

Und diese pseudowissenschaftliche, profeministische Verschwörung wagt es, von Verschwörungstheorien zu reden...

Dagegen hilft nur das Eine: Präsenz auf deren blöden Veranstaltungen zeigen und deren Behauptungen ins Lächerliche ziehen ;-).

Gruß
Michael

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Geschlechterkampf von links: Paranoide FeministInnen

Fiete, Montag, 08. Oktober 2012, 11:37 (vor 2507 Tagen) @ Sandal Tolk

Btw.:
kann mir armen alten ehemaligen Hilfsarbeiter mal einer den oft gehörten Begriff "Biologismus" erklären?
Bios ist klar, Logie = Lehre, auch einfach. "Ismus" politisch-ideologische (oftmals Irr-) Lehre / Doktrin o.ä., wenn ich nicht allzu daneben liege.
Und wie strickt man das zusammen?
Und was wäre der Gegenpart?
Artifizialismus...ähhh, Sozial-Konstruktivismus? Irgendwie....räusper, kann ich nich......

Oder finde ich die Erklärung eher in den Übersetzungen von H. Eia's Äußerungen?

Mit bitte um populär-verständliche Aufklärung

Gruß...........Fiete

Biologismus

NorbertU ⌂ @, Nordhessen, Montag, 08. Oktober 2012, 12:13 (vor 2507 Tagen) @ Fiete

Nun ja,

Biologie brauche ich wohl nicht zu erklären.

Nun gibt es aber Leute, denen als Kind die Sache mit den Blümchen und den Bienchen falsch erklärt worden ist. Deshalb glauben die nicht, dass es zwei Geschlechter gibt. Die glauben, dass die Geschlechter nur erfunden wurden.

Nun brauchen die aber einen Begriff, mit dem sie diejenigen beschimpfen können, die an die Sache mit zwei Geschlechtern glauben. Also haben sie den Biologismus erfunden.

Nach Ansicht derjenigen, denen das mit den Blümchen und den Bienchen nicht richtig erklärt wurde, sind alle diejenigen, die zwei Geschlechter kennen, doof. Und um die richtig beschimpfen zu können, gibt es den Begriff Biologismus.

Biologismus ist also aus Sicht der Einheitsgeschlechtsbefürworter ein ganz schlimmes Schimpfwort. Tatsächlich erkennt man aber, wenn jemand dieses Wort benutzt, dass derjenige noch mal in der Schule den Biologieunterricht nachholen sollte.

--
www.Stiefkindadoption.de
WWW.Opektafarmer.de

4000 Geschlechter

Eric, Montag, 08. Oktober 2012, 14:37 (vor 2507 Tagen) @ NorbertU

Vielen Dank Norbert. Nun habe sogar ich es endlich verstanden ;-). Aber vielleicht doch eine kleine Ergänzung zu Deiner lehrbuchwürdigen Ausführung:
Auch wenn Geschlechter bloße Chimären sozialer Konstruktion infolge patriarchaler Unterdrückung des einen -nicht existierenden- Geschlechtes gegen das Andere sind, die es bei einem Teil der Geschlechtslosen -früher Jungen genannt- zu dekonstruieren gilt, stehen dieser progressiven Weisheit der anti-biologistischen Gender-Mainstreamer zwei weitere Elementar-Erkenntnisse mitnichten entgegen:

- Das andere der -nicht existierenden- Geschlechter ist besser; und:

- Es gibt momentan bereits 4000 verschiedene -sozial konstruierte- Geschlechter.

Mit staunendem und wunderlichem Gruß
Eric.

PS: Man soll ja redlich zitieren. Wörtlich sagte das ARD-Experte:

"Wir kennen 4000 Varianten von geschlechtlicher Differenzierung."

Natürlichkeit, Normalität

Eugen, Montag, 08. Oktober 2012, 15:43 (vor 2507 Tagen) @ Eric

Mit staunendem und wunderlichem Gruß
Eric.
PS: Man soll ja redlich zitieren. Wörtlich sagte das ARD-Experte:
"Wir kennen 4000 Varianten von geschlechtlicher Differenzierung."

Ja, solche Sätze stehen oft wie in Erz gegossen. Und wer sich heute lautstark für eine Minderheit zu Wort meldet, der, die oder das kann bis zum UN-Berichterstatterin u.a. zum UN-Frauenrechtsabkommen avancieren.

Nimmt man nur 5 Geschlechtsmerkmale ("Wir haben ein äußeres, ein inneres, ein chromosomales, ein hormonelles, ein soziales Geschlecht" sagt Lucie Veith) dann ergeben sich daraus schon 32 Varianten, bei 12 Merkmalen, sofern sie rein binär ausgeprägt sind, schon 4096. Bei Abstufungen je Merkmal haben wir dann also leicht einige Millionen geschlechtliche Differenzierungen, was ersichtlich absurd wird.

Lucie Veith hat etwas nicht verstanden, oder will es wahrscheinlich nicht verstehen:

Veith: "Das liegt vor allem an unserer Tradition. Es gibt eine kulturelle Vorstellung, dass es nur zwei Geschlechter gibt. Aber das ist eine Fehlinformation. Das Wissen, dass es völlig natürlich ist, verschiedene Geschlechtsmerkmale zu haben, fehlt. Aber es hat schon immer Zwitter und Hermaphroditen gegeben."

Minderheitenschutz ist eine Sache, aber damit hat die Natur nichts am Hut, das ist Menschenwerk. Es ist natürlich "natürlich", dass die Natur auch Abweichungen vom angestrebten Erfolgsmodell produziert. Es kommen ja auch Menschen mit zwei Köpfen, sechs Fingern oder einem Lungenflügel auf die Welt.

Die Minderheitenschützer haben ein Problem mit dem Normalitätsbegriff. Sie tun so, als sei Normalität eine Vorschrift der "Normalen" an die "nichtnormalen". Aber Normalität ist kein Menschenwerk. Das ist ein naturwissenschaftlicher Begriff. Es ist normal für eine Antilope vier Beine zu haben - mit dreien hätte sie wenig Chancen. Das gebietet die funktionelle Normalität. Die überwiegende Mehrheit der Menschen hat einen Kopf. Das ist normal - statistisch!

Es ist gut, dass Lucie Veith sich für Menschen in Problemsituationen einsetzt. Aber von Natürlichkeit oder Normalität sollte sie besser nichts sagen. Es braucht doch für ein caritatives Engagement keine pseudowissenschtliche Begründung.

Gruß, Eugen

4000 Geschlechter

Sandal Tolk, Donnerstag, 11. Oktober 2012, 06:40 (vor 2505 Tagen) @ Eric

PS: Man soll ja redlich zitieren. Wörtlich sagte das ARD-Experte:

"Wir kennen 4000 Varianten von geschlechtlicher Differenzierung."

Das wäre doch ein geiler Änderungsantrag für "Schwarze Feder" & Konsorten bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Artikel_(Wortart)

Die deutsche und auch andere Sprachen kennen unverschämterweise nur zwei bis drei Geschlechter.

Da muss doch das patriarchalfeindliche Herz vor Wut zerspringen.

Wie wäre es, wenn jeder sein eigenes Geschlecht definiert und sich sein ganz persönliches Artikelchen auf der Stirn oder oberhalb des Hirschgeweihs tätowieren lässt?

In Österreich wurden die KfZ-Kennzeichen vollkommen frei gegeben. Da sehe ich so manche "Wolke 7" über die Autobahnen schweben. Ähnlich liesse sich das auch mit den Geschlechtswörtern regeln: Alle Angehörige der "Wolke 7" lassen sich das eintätowieren und statt "der" oder "die" sollte "Wolke 7-Person Erika Mustermann" verwendet werden.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Gruß
Michael

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Die armen Fünftklässler!

Radfahrer @, Donnerstag, 11. Oktober 2012, 10:19 (vor 2505 Tagen) @ Sandal Tolk

PS: Man soll ja redlich zitieren. Wörtlich sagte das ARD-Experte:

"Wir kennen 4000 Varianten von geschlechtlicher Differenzierung."

In Österreich wurden die KfZ-Kennzeichen vollkommen frei gegeben. Da sehe ich so manche "Wolke 7" über die Autobahnen schweben. Ähnlich liesse sich das auch mit den Geschlechtswörtern regeln: Alle Angehörige der "Wolke 7" lassen sich das eintätowieren und statt "der" oder "die" sollte "Wolke 7-Person Erika Mustermann" verwendet werden.

Haha, super!

Da können wir gleich mit den Personalpronomina weiter machen:

Ich

Die armen Fünftklässler! (Zweiter Versuch)

Radfahrer @, Donnerstag, 11. Oktober 2012, 10:23 (vor 2505 Tagen) @ Sandal Tolk

Ich bin vorhin auf irgendeine Taste gekommen, und mein Posting wurde mitten unter dem Schreiben abgespeichert. Darum der 2. Versuch

PS: Man soll ja redlich zitieren. Wörtlich sagte das ARD-Experte:

"Wir kennen 4000 Varianten von geschlechtlicher Differenzierung."

In Österreich wurden die KfZ-Kennzeichen vollkommen frei gegeben. Da sehe ich so manche "Wolke 7" über die Autobahnen schweben. Ähnlich liesse sich das auch mit den Geschlechtswörtern regeln: Alle Angehörige der "Wolke 7" lassen sich das eintätowieren und statt "der" oder "die" sollte "Wolke 7-Person Erika Mustermann" verwendet werden.

Haha, köstlich!

Machen wir doch mit den Personalpronomina weiter:

Ich
du
er, sie, es, radfahr, wolke7, wumms, dreut, blub, ... (4001 Stück davon)
wir
ihr
sie(m), sie(w), sie(n), sie(wolke7), ...

Und unsere Fünftklässler müssen das alles druchkonjugieren. Die Armen!

Grüßle, Radfahrer

populistisch verständliche Aufklärung

Radfahrer @, Montag, 08. Oktober 2012, 12:43 (vor 2507 Tagen) @ Fiete

Hallo Fiete,

willkommen im Forum.

kann mir armen alten ehemaligen Hilfsarbeiter mal einer den oft gehörten Begriff "Biologismus" erklären?
Bios ist klar, Logie = Lehre, auch einfach. "Ismus" politisch-ideologische (oftmals Irr-) Lehre / Doktrin o.ä., wenn ich nicht allzu daneben liege.

Ja, trifft doch ganz gut. Biologismus ist für mich die politisch-ideologische Lehre, dass Biologie stimmt, und insbesondere, dass biologische Phänomene einen (aus dem jeweiligen Blickwinkel zu großen) Einfluss auf das Sozialverhalten haben.

Oder finde ich die Erklärung eher in den Übersetzungen von H. Eia's Äußerungen?

Hihi, vielleicht.

Ich finde, der W***p**ia Artikel zu dem Schlagwort ist durchaus aufschlussreich. Nicht, weil ich ihn für lexikalisch besonders gelungen halte, sondern weil die Problematik des Begriffs sehr schön deutlich wird. So finde ich die reine Begriffsdefinition durchaus gelungen. Die unter "Erscheinungsformen" getätigte Auflistung ist ein geradezu herrliches Beispiel dafür, dass eben alles als Biologismus verwurschtet wird, was der Autor (oder der letzte Schütze im Edit War) gerade für diffamierungswürdig hält.

Die deutsche Geschlechterpolitik erkennt z.B. nicht (oder verschleiert bewusst), dass der ihr wesentlich zugrundeliegende Glaubenssatz, Kindeswohl bestehe darin, bei der Mutter (oder bei fremdbetreuenden Frauen) zu sein und von Männern allenfalls materiell versorgt zu werden, zutiefst biologistisch ist und Gleichberechtigung (und insbesondere die vielbeschworene "Gleichstellung" von Frauen in der Berufswelt) mehr behindert als alle anderen politischen oder ökonomischen Entscheidungen.

Ein anderer biologistischer Glaubenssatz deutscher Geschlechterpolitik ist, man müsse die Bedürftigkeit nach Fördermaßnahmen an den Genitalien festmachen.

Dagegen wird der Appell vieler Männer und Frauen, man solle doch auch diejenigen Männer respektieren, die nach Führungspositionen streben, genau wie diejenigen Frauen, die sich lieber um die eigenen Kinder kümmern als Karriere zu machen, von denselben Geschlechterpolitikern als biologistisch kritisiert.

Ob das jetzt verständlich war?

Grüßle, Radfahrer

populistisch verständliche Aufklärung

Fiete, Montag, 08. Oktober 2012, 13:07 (vor 2507 Tagen) @ Radfahrer

Jo, das war nützlich.
Nicht gerade neu oder gar revolutionär, mein vorher z.T. noch etwas zu intuitiver "Biologismus" hat ein paar Argumentative Formulierungen gefunden, die sich verbal und logisch besser darstellen lassen.
"Ismen" mag ich dadurch immer noch nicht, aber die, die man gar nicht hat, sondern nur haben soll, um besser Feind sein zu können, noch weniger.
Könnte mir vorstellen, Eia ist es, während der Arbeit an Hjernevask, manchmal ähnlich ergangen.

Dank Euch beiden.

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