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Böll-"Stiftung" billigt 15000 Morde

Radfahrer @, Dienstag, 24. April 2012, 10:06 (vor 2734 Tagen)

Die sogenannte Hinrich-Böll-"Stiftung" veranstaltet eine Filmvorführung und Diskussion zum Thema Geschlechtergerechtigkeit in Südafrika.

In der öffentlichen Ankündigung heißt es unter anderem:

Eine im September 2011 von der südafrikanischen Polizei veröffentlichte Statistik belegt, dass zwischen März 2010 und März 2011 durchschnittlich sieben Frauen pro Tag ermordet wurden; etwa die Hälfte davon durch ihre Partner.

Dies sind ca. 2500 ermordete Frauen im Jahr. Ca. 2500 zu viel, meint der Radfahrer.

Dass in Südafrika jährlich ca. 18000 Morde passieren (Zahl aus 2009 laut Die Presse), wird verschwiegen, und damit der "Rest" (über 15000 Morde an Männern und Kindern) verharmlost bis stillschweigend gebilligt.

Grüßle, Radfahrer

Böll-"Stiftung" billigt 15000 Morde

Peter @, St.Gallen, Dienstag, 24. April 2012, 11:10 (vor 2734 Tagen) @ Radfahrer

Dass in Südafrika jährlich ca. 18000 Morde passieren (Zahl aus 2009 laut Die Presse), wird verschwiegen, und damit der "Rest" (über 15000 Morde an Männern und Kindern) verharmlost bis stillschweigend gebilligt.

Wenn sich die Bölllerfrauen und Böllermänner tatsächlich für die Probleme Südafrikas und deren Lösungen interessieren würden, dann hätten sie die 15000 an Männern verübten Morde natürlich nicht ausgeblendet.
Aber salopp gesagt: Südafrika ist ihnen scheissegal. Sie haben halt ein statistisches Detail entdeckt, das sich zur Ausschlachtung für ihre politischen Desinformationskampagnen eignet. Nächste Woche kommen sie wieder mit den 23% daher.
Bei der Böllermannstiftung ist man offensichtlich der Ansicht, dass Geschlechtergerechtigkeit dann erreicht ist, wenn nur noch Männer ermordet werden.

Sinn und Zweck der Böll-"Stiftung"

Radfahrer @, Dienstag, 24. April 2012, 12:30 (vor 2734 Tagen) @ Peter

Hallo Peter,

Zustimmung!

Aber salopp gesagt: Südafrika ist ihnen scheissegal.

Zustimmung Nr. 1: Sinn und Zweck der Böll-"Stiftung" (in Wirklichkeit keine Stiftung, sondern ein hochsubventionierter Verein) ist das Abgreifen von Fördergeldern (wie unter sciencefiles.org seinerzeit eindrucksvoll dargelegt). Die Themenauswahl orientiert sich alleine an diesem Zweck (Vermutung meinerseits).

Bei der Böllermannstiftung ist man offensichtlich der Ansicht, dass Geschlechtergerechtigkeit dann erreicht ist, wenn nur noch Männer ermordet werden.

Zustimmung Nr. 2: Der Böll-Verein gehört ja zu den Grünen, und die sind ja immer gut dabei, wenn es um griffige Quoten geht. Diesmal wird eben eine 100%-Männerquote gefordert. Mal was anderes, aber am Ende: das Gleiche in Grün.

Grüßle, Radfahrer

Wieviele Männer werden von ihren Partnerinnen ermordet?

Roslin, Dienstag, 24. April 2012, 14:10 (vor 2734 Tagen) @ Radfahrer

Ist die Zahl vernachlässigbar gering oder gilt hier das Motto "Trifft ja bloß Männer".

Wieviele Kinder werden von Familienangehörigen ermordet, wieviele von Papa, wieviele von Mama?

Ist das auch im Report über familiäre Gewalt enthalten?

Wenn nein, warum nicht?

Fehlt das, könnte man ja den Verdacht kultivieren, es gehe nicht in erster Linie um Gewaltprävention, sondern um Männerdiffamierung und dem Erweis, dass Frauen mal wieder besonders betroffen sind, man(n) sich besonders und vor allem um Frauen kümmern muss, während man Männer (und Kinder, vor allem so sie Jungen sind) schon mal vergessen könne.

Wenn's die trifft, triffts ja die richtigen, die vom Tätergeschlecht, braucht man also nicht sonderlich zu beachten.

Feministischer Opfernarzissmus in Reinkultur.

Hinrich Böll? Mich knutscht ein Elch ;-)

Sandal Tolk, Dienstag, 24. April 2012, 14:26 (vor 2734 Tagen) @ Radfahrer

- kein Text -

Liebe Böll-Stiftung!

AndreasKs. @, Dienstag, 24. April 2012, 19:49 (vor 2734 Tagen) @ Radfahrer

Warum in die Ferne schweifen, wenn die Aufgaben der Geschlechterpolitik so liegen?

Hier in Deutschland gibt es eine ganze Menge zu tun in Sachen Gleichstellung. MANNdat hat es Dir sogar aufgeschrieben. Ich fände es gut, wenn Du Dich zuerst darum kümmern würdest, bevor Du bis in den Süden von Afrika eilst.

Besser für Deinen Kohlendioxidfußstapfen ist es allemal, Deine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen fliegen nicht so oft ans Kap hin und zurück.

Ich möchte auch nicht, dass Du in den Ruf kommst, fehlende Inhalte durch Weitschweifigkeit zu kompensieren. Denn dann würde dieser von mir leicht paraphrasierte Spruch auf Dich anwendbar sein:

Widerlegte missionieren in weiten Räumen.
(Gehlen)

Böll-Stiftung billigt Missachtung von Gender Mainstreaming

Bruno K., Mittwoch, 25. April 2012, 20:54 (vor 2733 Tagen) @ Radfahrer

Die sogenannte Hinrich-Böll-"Stiftung" veranstaltet eine Filmvorführung und Diskussion zum Thema Geschlechtergerechtigkeit in Südafrika.

In der öffentlichen Ankündigung heißt es unter anderem:

Eine im September 2011 von der südafrikanischen Polizei veröffentlichte Statistik belegt, dass zwischen März 2010 und März 2011 durchschnittlich sieben Frauen pro Tag ermordet wurden; etwa die Hälfte davon durch ihre Partner.

Dies sind ca. 2500 ermordete Frauen im Jahr. Ca. 2500 zu viel, meint der Radfahrer.

Dass in Südafrika jährlich ca. 18000 Morde passieren (Zahl aus 2009 laut Die Presse), wird verschwiegen, und damit der "Rest" (über 15000 Morde an Männern und Kindern) verharmlost bis stillschweigend gebilligt.

...tja, da hat die Böll-Stiftung Gender Mainstreaming missachtet, denn danach müsste sie die Mordopfer beider Geschlechter betrachten.

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