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Arne Hoffmann bloggt wieder

Peter @, St.Gallen, Montag, 12. März 2012, 01:01 (vor 2661 Tagen)

Arne bloggt wieder, was sicherlich für viele hier von Interesse ist. Ohne weitere Erläuterungen:

Warum ich wieder blogge - Arne Hoffmann

Arne Hoffmann bloggt wieder

AndreasF ⌂ @, Kutenholz, Montag, 12. März 2012, 10:14 (vor 2660 Tagen) @ Peter

Welcome back, Arne!

Wir Linken in der Männerrechtsszene begrüßen deine Rückkehr!

Rechte und linke Männerrechtler, was für ein Unsinn

Michael Klein ⌂, United Kingdom, Montag, 12. März 2012, 11:40 (vor 2660 Tagen) @ AndreasF

Ich halte eine Zuordnung in rechte oder linke Männerrechtler für absolut widersinnig. Entweder man tritt für Männerrechte ein und dann macht es keinen Unterschied ob man sich für rechts oder links hält oder man tritt nicht für Männerrechte ein. Was soll diese blödsinnige Zerteilung einer Bewegung anhand von Werten? Der einzige Erfolg, den diese Zuordnungen bringen, wird darin bestehen, dass sich der jeweils "andere Teil" der Männerbewegung ausgegrenzt fühlt und Schließungsprozesse stattfinden, die die "linken" und die "rechten" sich voneinander abgrenzen und eine jeweils eigene "Legitimationslogik" entwickeln sehen wird. Und wem die Männerbewegung mit ihren Zielen nicht passt, der kann dann wahlweise auf die "Linken" oder die "Rechten" verweisen, wenn er die Ziele der Männerbewegung delegitimieren will. Wollt Ihr das?

Insofern würde ich es begrüßen, Arne Hoffmann würde als Männerrechtler bloggen und nicht als zuerst Linker und dann Männerrechtler. Man kann nur einem Herrn dienen, nicht zweien!

Die Saat geht auf!

Scharlih, Montag, 12. März 2012, 12:02 (vor 2660 Tagen) @ Michael Klein


Insofern würde ich es begrüßen, Arne Hoffmann würde als Männerrechtler bloggen und nicht als zuerst Linker und dann Männerrechtler. Man kann nur einem Herrn dienen, nicht zweien!


Richtig! Schön das zu hören. Aber anscheinend war die Böll-Stiftung inzwischen schon so erfolgreich, daß man meint, sich innnerhalb der Männerbewegung distanzieren zu müssen. Schade, wenn man solchen Bemühungen auf den Leim geht.

Rechts und Links sind mir einerlei. Ich will von beiden nichts wissen. So, da muß ich ja jetzt wohl eine dritte Gruppe von Männerrechtlern ins Leben rufen. Dann können alle drei Gruppen sich miteinander beschäftigen und die Feministen haben leichtes Spiel.

Scharlih

Rechte und linke Männerrechtler, was für ein Unsinn

ThomasL, Montag, 12. März 2012, 12:11 (vor 2660 Tagen) @ Michael Klein

Hallo Michael,

ich kann es nicht so eloquent ausdrücken, wie du, stattdessen zitiere ich bei diesem Thema immer: teile und herrsche!

Will man eine Organisation schwächen und/oder besiegen, nützt es einem sehr, wenn man diese in sich gegenseitig bekriegende Gruppen aufspaltet. Und genau das machen manche Männerrechtler von ganz alleine, ohne dazu auf äußere Hilfe angewiesen zu sein ;-). Auch wenn es diese natürlich massiv gibt, in Form der Denunziation aller Männerrechtler als sog. "Rechte", was auch immer das heißen soll.

Und so stark ist die Männerrechtsbewegung nun wirklich nicht, als daß wir es uns leisten könnten, uns in Untergruppen aufzuspalten, die sich gegenseitig eins auf die Rübe geben, statt gemeinsam für unsere Ziele einzutreten.

Viele Grüße
Thomas

Rechte und linke Männerrechtler, was für ein Unsinn

Eugen, Montag, 12. März 2012, 12:48 (vor 2660 Tagen) @ ThomasL
bearbeitet von Eugen, Montag, 12. März 2012, 13:13

auch ich finde eine Unterteilung in rechte und linke Männerrechtler völlig unsinnig und unproduktiv und stimme meinen Vorrednern völlig zu.

Die von Rosenbrock, Gesterkamp und anderen so genannte "rechte Männerbewegung" existiert ohnehin nur in deren zweifelhaften Expertisen, die sie sich nach der oberflächlichen Inaugenscheinnahme von ein paar Foren aus den Fingern gesaugt haben. Keiner von diesen "Experten" hat sich jemals ernstlich mit unseren inhaltlichen Positionen beschäftigt.

Wir müssten verrückt sein, wollten wir durchsichtige feministische Zweckpropaganda zum Maßstab unseres Handelns machen.

Gruß, Eugen

na ja ...

Radfahrer @, Montag, 12. März 2012, 15:04 (vor 2660 Tagen) @ Eugen

Na ja, Eugen,

Die von Rosenbrock, Gesterkamp und anderen so genannte "rechte Männerbewegung" existiert ohnehin nur in deren zweifelhaften Expertisen, die sie sich nach der oberflächlichen Inaugenscheinnahme von ein paar Foren aus den Fingern gesaugt haben.

Leider gibt sich Arne äußerst unverbindlich, wem seine Kritik eigentlich gilt. Zustimmen muss ich ihm insofern, als es durchaus als männerrechtlich angetretene Foren gibt, die ich bereits nach oberflächlicher Inaugenscheinnahme mit Grausen wieder verlasse.

Keiner von diesen "Experten" hat sich jemals ernstlich mit unseren inhaltlichen Positionen beschäftigt.

Zustimmung. Ich bin gespannt, was Arne dazu schreiben wird (mich wundert, dass er sich die Mühe machen will, aber ist ja seine Freizeit, nicht meine). Jedenfalls ist sich Arne nicht zu "links", um weiterhin die "Was wir wollen" Seite von MANNdat e.V. zu verlinken.

Wir müssten verrückt sein, wollten wir durchsichtige feministische Zweckpropaganda zum Maßstab unseres Handelns machen.

Wie schon geschrieben, ein 100% gelungenes Comeback sieht für mich anders aus. Aber eine Distanzierung zur existierenden Männerrechtsbewegung hineinzuinterpretieren, würde mir über Gebühr Mühe machen. Arne ist nicht so blöd, auf feministische Zweckpropaganda hereinzufallen.

Aber das weißt Du auch.

Grüßle, Radfahrer

na ja ...

Eugen, Montag, 12. März 2012, 15:44 (vor 2660 Tagen) @ Radfahrer
bearbeitet von Eugen, Montag, 12. März 2012, 15:53

Leider gibt sich Arne äußerst unverbindlich, wem seine Kritik eigentlich gilt. Zustimmen muss ich ihm insofern, als es durchaus als männerrechtlich angetretene Foren gibt, die ich bereits nach oberflächlicher Inaugenscheinnahme mit Grausen wieder verlasse.

Das geht mir kein bisschen anders. Die Foren sind großenteils der vom Sonnenlicht entblößte Abgrund der Hölle (ich sagte es glaub´ ich schon), und ich habe dort schon dermaßen hohles Geschwätz lesen müssen, dass ich mir auch immer wieder ins Gedächtnis rufen muss, dass das nicht die Männerrechtsbewegung ist. Wir können ja schon froh sein, wenn sich wenigstens die paar Vereine, die es gibt, ein bisschen bewegen ;-)

Ich würde ja nichts sagen, wenn sich einer von diesen profeministischen Mietkulis wenigstens mal die Mühe machen würde, z. B. Forenbeiträge als solche faktorenanalytisch zu untersuchen. Nach der Lektüre von Rosenbrocks Pamphlet habe ich allerdings nicht den Eindruck, dass er überhaupt weiß was das ist. Aber das will er offensichtlich auch nicht wissen. Er will Männerrechtler diskreditieren und sonst nichts.

Gruß, Eugen

na ja ...

MathiasF, Montag, 12. März 2012, 17:20 (vor 2660 Tagen) @ Eugen

Ich denke eigentlich, dass er noch nicht einmal das will, sondern lediglich Geld verdienen, nachdem er schon so einen sonst eher brotlosen Studiengang belegt hat. Und wenn er so weiter macht, wird er die vornehmlich weiblichen Absolventen dieser Studienrichtung auch dabei abhängen und dann irgendwann zum Feind im eigenen Lager mutieren.

Volle Zustimmung! ;-)

Mannzipation, Montag, 12. März 2012, 15:27 (vor 2660 Tagen) @ Eugen

- kein Text -

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Frauen werden in den Medien stets als das sensiblere, romantischere, empathischere und aufopferungsbereitere Geschlecht dargestellt. Warum begehen dann Ehemänner, deren Frauen sterben, zehnmal häufiger Selbstmord als Frauen, deren Männer gestorben sind?

Rechte und linke Männerrechtler, was für ein Unsinn

OttoV, Montag, 12. März 2012, 20:50 (vor 2660 Tagen) @ ThomasL

Richtig! Schön das zu hören. Aber anscheinend war die Böll-Stiftung inzwischen schon so erfolgreich, daß man meint, sich innnerhalb der Männerbewegung distanzieren zu müssen. Schade, wenn man solchen Bemühungen auf den Leim geht.

Hallo Michael, Hallo Thomas,

wenn ich in anderen Foren lese, und auch manch frühere Beiträge hier, muß man schon sagen, auch wir sind zu einem großen Teil nicht ganz unschuldig. Natürlich ziehen sich Rosenbrock, Gesterkamp und alle Feministen und Feministinnen an Beiträgen hoch, die sie für ihre Studien brauchen, schließlich wurde der Schreiber "MusLim" von Herrn "Hinrich" in seiner Arbeit besonders hervorgehoben.

Seit ich hier im Forum manchmal schreibe und seit ich Manndat Mitglied bin, habe ich mich stets dafür eingesetzt, man möge dieses LINKS-RECHT Denken ablegen. Ich habe auch stets zu erklären versucht, es sei blödsinnig zu glauben, der Feminismus entspränge dem Sozialismus oder Kommunismus oder sonst einem linken Lager. Auch in CSU, FDP und CDU wird mittlerweile gequotet. Der Feminismus ist einzig und allein ein Produkt einer dekadenten, westlichen Wohlstand- und Überflußgesellschaft, in der man nicht mehr weiß, was man noch alles anstellen soll und er wird sich sehr zerstörend auf unsere Gesellschaft auswirken.

Ich habe von Anfang an die Ansicht vertreten, die Aufteilung in rechts und links und der daraus entstehende Streit schade uns enorm in unserem Kampf gegegn den Feminismus und so ist es.

Ich habe Arne ausschließlich als Männerrechtler wahrgenommen, der durch seine Begabung, hervorragend zu recherchieren und wunderbar zu formulieren einer unserer wichtigsten "Gesinnungsgenossen" ist, genauso wie der Maskulist, der nicht ganz so links ist, aber in seinen Werken einfach genial ist.

Unsere Bewegung muß ein Spiegelbild der Gesellschaft sein, in der Linke und Rechte, Männer und Frauen, Junge und Ältere ihren Platz haben, erst dann sind wir richtig stark.

Rechte und linke Männerrechtler, sinnvoll

Radfahrer @, Dienstag, 13. März 2012, 10:40 (vor 2659 Tagen) @ OttoV

Hallo Otto,

danke für den Beitrag. Sehe ich genauso.

Das Ganze hat noch eine pragmatische Komponente. Die Linken da draußen sind bei weitem nicht alle Feministen, und viele stehen vor demselben Problem wie ich, dass aus geschlechterpolitischer Perspektive SPD, Grüne und "die Linke" für Denkende nicht wählbar sind.

Wenn diese Leute auf MANNdat stoßen, dann wird es ihnen gut gehen, wenn sie hier Gesinnungs- bzw. Leidensgenossen finden.

Warum ich z.B. nicht FDP oder CSU wähle, oder warum ich mich als "neuer Mann" gescheitert fühle, braucht bei MANNdat niemanden zu interessieren; ich habe immer das Gefühl, dass meine Mitarbeit willkommen ist. Interessenten, die uns von außen eine Weile zusehen, sind aber vielleicht froh zu wissen, dass solche Leute auch hier sind.

Das gleiche gilt für konservativere oder liberalere Interessenten, die sind dann über jemand anders froh.

Oder wie Eugen schrieb:

...was mich dazu bringt, wieder mal daran zu erinnern, dass uns bestenfalls 5 % einen. Die restlichen 95%, also das was uns trennt - politische Vorlieben, schlechte Erfahrungen, sexuelle Obsessionen, religiöse Anschauungen - das lassen wir besser alles außen vor.

dem kann ich nur zustimmen.

Ich wurde über Genderama auf MANNdat aufmerksam und nicht über w g v d l .eu

Wenn's anderen anders geht, prima, Hauptsache es bewegt sich was.

Grüßle, Radfahrer

Volle Zustimmung!

Frank, Montag, 12. März 2012, 14:40 (vor 2660 Tagen) @ Michael Klein

- kein Text -

--
Des Mannes ist hier wenig: darum vermännlichen sich ihre Weiber. Denn nur wer Mannes genug ist, wird im Weibe das Weib – erlösen.

Friedrich Nietzsche

Comeback der gemixten Emoticons

Radfahrer @, Montag, 12. März 2012, 14:47 (vor 2660 Tagen) @ AndreasF

Welcome back, Arne!

Wir Linken in der Männerrechtsszene begrüßen deine Rückkehr!

+1. Schön, dass Du wieder da bist, Arne.

Gemischte Emotion deshalb, weil der aktuelle Blogeintrag einiges an missverständlichen Anspielungen, unverbindlichem Wischiwaschi und komisch anmutenden Verallgemeinerungen enthält, die ich allesamt für für Arne sehr untypisch halte. Vielleicht muss er sich erst wieder warmschreiben.

Mehr will ich gar nicht hier ablassen. Das ist hier ja nicht die Kommentarspalte von Genderama. Vielleicht schreibe ich ihm mal eine Mail.

Mit der von Arne zitierten Parole "Linke sind die Pest" wurde übrigens auch ich hier im Forum Männerrechte bedacht; der entsprechende Schreiber ist aber schon lange nicht mehr hier im Forum aktiv.

Grüßle, Radfahrer

Ergänzung

Forumsverwaltung, Montag, 12. März 2012, 18:27 (vor 2660 Tagen) @ Radfahrer

Mit der von Arne zitierten Parole "Linke sind die Pest" wurde übrigens auch ich hier im Forum Männerrechte bedacht;

Dies bezieht sich auf diesen Diskussionsstrang. Der Betreffende wurde seinerzeit zur Ordnung gerufen.

der entsprechende Schreiber ist aber schon lange nicht mehr hier im Forum aktiv.

Sein Schreibzugang zum Forum wurde in der Folge aufgehoben.

Ergänzung

Radfahrer @, Montag, 12. März 2012, 22:27 (vor 2660 Tagen) @ Forumsverwaltung

Hallo Forumsverwaltung,

Danke für den Hinweis. So genau konnte ich mich nicht erinnern. Wenn Du magst, dann korrigiere mein Posting bitte entsprechend.

Grüßle, Radfahrer

Arne Hoffmann bloggt wieder

NorbertU ⌂ @, Nordhessen, Montag, 12. März 2012, 17:05 (vor 2660 Tagen) @ Peter

Kein Mensch möchte alleine sein. Jeder möchte sich zu einer Gruppe zugehörig fühlen. Dieses Gefühl des "Wir" möchten wir alle nicht missen. Deshalb sind wir gerne Teil unserer Familie, unser Firma, unseres Vereins. Wir sind stolz darauf, wenn wir unserer Partei und (meist) stolz darauf, wenn wir unserem Volk angehören. Hooligans sind stolz darauf, Fans ihres Fußballvereins zu sein. Feministen schweißt zusammen, dass sie sich "für Frauen stark machen".
Bei Männerrechtlern habe ich bisher dieses Zusammengehörigkeitsgefühl nicht so häufig wahr genommen. Häufig sitzen sie hadernd in ihrer Höhle und beklagen ihr Schicksal. Aber eine Gruppe, der sie sich zugehörig fühlen können, finden sie nur schwer.
Es ist weitgehend bekannt, dass Gruppen sich dann dichter zusammenschließen, wenn sie einen gemeinsamen Gegner haben. Es wurden ganze Kriege vom Zaun gebrochen, nur um das eigene Volk dichter zusammen zu schweißen. Aber das funktioniert auch im kleineren Rahmen.
In den deutschen Medien ist offensichtlich Konsens, dass alle Schandtaten, die politisch rechten Gruppen zugeordnet werden könnten, verurteilt werden müssen. Wenn politisch linke Gruppen Schandtaten begehen, wird das gerne verschwiegen oder relativiert. Welch eine Medienhype hat die Aufdeckung der Morde durch die NSU ausgelöst! Welche Rolle der Verfassungsschutz bei der NSU gespielt hat, wir lediglich angedeutet.
Diese unsägliche Geschichte hat Wasser auf die Mühlen all derer gegeben, die "Rechts" verurteilen. Dabei sollte aber nicht "Rechts" verurteilt werden, sondern "Radikal", ganz gleich ob Rechtsradikal oder Linksradikal. Aber als linksradikaler Steinewerfer darf man in Deutschland sogar Außenminister werden.

Wer will es also Rosenbrock, Kemper und Genossen verübeln, wenn sie dies anwenden, um die Verurteilung von allem, was rechts scheint, für ihre Ziele zu nutzen? Eigentlich sind sie lediglich Feministen einer Ausprägung, die man getrost als extrem bezeichnen kann. Aber sie wissen sehr genau, dass sie mit Argumenten Pro-Feminismus nicht überzeugen können. So weichen sie im Sinne von Schopenhauers "letztem Kunstgriff" vom Gegenstand der Diskussion (dem Feminismus) ab und konzentrieren sich auf die Diffamierung ihrer Gegner, der Feminismuskritiker. 1)

Männerrechtler, Feminismuskritiker und wie man sie sonst noch bezeichnen will, sind keine geschlossen auftretende Gruppe. Sie vereint das Wissen, dass der Feminismus als Ideologie die Bevorzugung von Frauen fordert und diese Bevorzugung zu Lasten der Männer und, wenn es um Familie und Kinder geht, zu Lasten der Kinder geht. Welche Auswirkungen die von Feministen geforderte Unterbringung von kleinsten Kindern in Verwahranstalten hat, wird zunehmend deutlich. 2)

Männerrechtler, Feminismuskritiker und wie man sie sonst noch bezeichnen will, kommen aus allen parteipolitischen Lagern. Rosenbrock und Kemper haben sich bemüht, einen angeblichen Schulterschluss zwischen diesen und rechten Gruppen zu finden. Wenn andere sich des gleichen Themas annehmen würden, aber mit der Suche nach dem Schulterschluss mit linken Gruppen, wäre dies sicher genau so erfolgreich.

Mich persönlich hat Rosenbrock nicht als "Rechten" bezeichnet. Das würde ihm auch nicht gut bekommen, da ich auf diese Diffamierung allergisch reagieren würde. Ich war als Ostermarschierer auf der Straße und als einer der ersten Kriegsdienstverweigerer wurde sogar mein Gewissen staatlich geprüft, bevor ich anerkannt wurde. 3)


1) www.NUlb.de/SchopenhauerGodwin.htm
2) www.NUlb.de/Sprachstoerungen.htm
3) Der Opektafarmer, Ulbrich, 2010, ab Seite 50


Norbert

--
www.Stiefkindadoption.de
WWW.Opektafarmer.de

Arne Hoffmann bloggt wieder

Frank, Mittwoch, 14. März 2012, 13:57 (vor 2658 Tagen) @ NorbertU

Diese unsägliche Geschichte hat Wasser auf die Mühlen all derer gegeben, die "Rechts" verurteilen. Dabei sollte aber nicht "Rechts" verurteilt werden, sondern "Radikal", ganz gleich ob Rechtsradikal oder Linksradikal. Aber als linksradikaler Steinewerfer darf man in Deutschland sogar Außenminister werden.

So isses. Diese Doppelmoral geht auch mir gehörig auf den Keks.
In Arnes Text ist mir folgende Passage aufgefallen:

Anders als die rechten, schleppen linke Männerrechtler in der Regel nicht noch zahllose Nebenthemen wie die "Klimalüge" und die "Durchrassung Deutschlands" in die Debatte ein.

Er ist selber das beste Beispiel dafür, dass auch linke Männerrechtler durchaus schon einmal Nebenthemen in die Debatte mit einschleppen. Zum Beispiel das Thema Islam.

Was diesen Themenkomplex angeht, fällt es mir sehr schwer, Arnes Ansichten zu teilen, die mir nach meinem Geschmack zu unkritisch gegenüber dem Islam sind. Das könnte an meiner derzeitigen Lektüre liegen, einer Sammlung von Texten des norwegischen Bloggers "Fjordman".

Oops, jetzt bin ich sicher auch schon ein Rechtsextremist. Hallo Herr Rosenbrock!

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Des Mannes ist hier wenig: darum vermännlichen sich ihre Weiber. Denn nur wer Mannes genug ist, wird im Weibe das Weib – erlösen.

Friedrich Nietzsche

von woher kommen nun die off topics

Radfahrer @, Mittwoch, 14. März 2012, 14:35 (vor 2658 Tagen) @ Frank

Hallo Frank,

Anders als die rechten, schleppen linke Männerrechtler in der Regel nicht noch zahllose Nebenthemen wie die "Klimalüge" und die "Durchrassung Deutschlands" in die Debatte ein.

dem habe ich auch schon wiedersprochen. Dass linke Männerrechtler niemals off-topic würden, dafür bin ich selbst ein lebendes Gegenbeispiel.

Er ist selber das beste Beispiel dafür, dass auch linke Männerrechtler durchaus schon einmal Nebenthemen in die Debatte mit einschleppen. Zum Beispiel das Thema Islam.

Widerspruch. Dass Arne eine Meinung zum Islam hat, ist ihm unbenommen (habe ich auch eine). Er hat sich dazu in seinem ausdrücklich nicht dediziert geschlechterpolitischen Blog "Hinter meinem Schreibtisch" geäußert. Dass Sarrazin und Breivik hier ins Forum getragen wurden (vielleicht, weil einige, mich selbst gelegentlich eingeschlossen, das Forum hier als Kommentarspalte für Arnes Blogs zweckentfremden), darüber war ich nicht glücklich (nicht wegen meiner Meinung zu den beiden Personen, sondern wegen des für mich nicht nachvollziehbaren geschlechterpolitischen Bezugs), aber das dem Arne in die Schuhe zu schieben, bedarf einer gewissen Kreativität.

Was diesen Themenkomplex angeht, fällt es mir sehr schwer, Arnes Ansichten zu teilen, die mir nach meinem Geschmack zu unkritisch gegenüber dem Islam sind. Das könnte an meiner derzeitigen Lektüre liegen, einer Sammlung von Texten des norwegischen Bloggers "Fjordman".

Und? Wir beide haben auch zu bestimmten Themen konträre Ansichten; mit unserer Zusammenarbeit bei MANNdat bin ich dennoch sehr zufrieden.

Oops, jetzt bin ich sicher auch schon ein Rechtsextremist. Hallo Herr Rosenbrock!

Na da sind wir dann schon 2.

Grüßle, Radfahrer

von woher kommen nun die off topics

Frank, Mittwoch, 14. März 2012, 19:26 (vor 2658 Tagen) @ Radfahrer

Er ist selber das beste Beispiel dafür, dass auch linke Männerrechtler durchaus schon einmal Nebenthemen in die Debatte mit einschleppen. Zum Beispiel das Thema Islam.


Widerspruch. Dass Arne eine Meinung zum Islam hat, ist ihm unbenommen (habe ich auch eine). Er hat sich dazu in seinem ausdrücklich nicht dediziert geschlechterpolitischen Blog "Hinter meinem Schreibtisch" geäußert. Dass Sarrazin und Breivik hier ins Forum getragen wurden (vielleicht, weil einige, mich selbst gelegentlich eingeschlossen, das Forum hier als Kommentarspalte für Arnes Blogs zweckentfremden), darüber war ich nicht glücklich (nicht wegen meiner Meinung zu den beiden Personen, sondern wegen des für mich nicht nachvollziehbaren geschlechterpolitischen Bezugs), aber das dem Arne in die Schuhe zu schieben, bedarf einer gewissen Kreativität.

Widerspruch. Ich will ihm da um Gottes Willen nichts in die Schuhe schieben. Das hast du vielleicht etwas missverstanden. Ich meinte auch nicht so sehr die Beiträge hier im Forum. In seinem Beitrag "Warum ich wieder blogge" kommt er an einigen Stellen auf Ausländer- und Muslimfeindlichkeit zu sprechen, und auch hier z.B. verlinkt er Feminismus und Islam: http://genderama.blogspot.com/2006/10/rettet-der-hass-auf-den-islam-den.html

Man kann jetzt darüber streiten, ob das wirklich eine Vermischung oder ein Einschleppen von Themen ist. Ich will hier auch keine Textegese durchführen und jedes seiner Worte auf die Goldwaage legen. Und selbst wenn er die beiden Themen vermischt, ist das auch nicht schlimm, denn, wie du richtig sagst, tun wir das ja selber mit diesem Thema und anderen Themen auch. Ich bin da nur an dieser Stelle stutzig geworden, weil er meiner unmaßgeblichen Meinung nach hier etwas tut, was er anderen vorwirft. Aber darüber kann man, wie gesagt, endlos diskutieren.

Oops, jetzt bin ich sicher auch schon ein Rechtsextremist. Hallo Herr Rosenbrock!


Na da sind wir dann schon 2.

2! Erschütternd! Das ist der eindeutige Beweis: die gesamte Männerrechtsbewegung ist rechtsextrem unterwandert! Sicherlich wird der wackere Herr Rosenbrock die Menschen in unserem Land schon bald in einem Interview auf diesen skandalösen Umstand hinweisen. Bei der "Süddeutschen" war er noch nicht. Da bekommen wir sicher bald was zu lesen.

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Des Mannes ist hier wenig: darum vermännlichen sich ihre Weiber. Denn nur wer Mannes genug ist, wird im Weibe das Weib – erlösen.

Friedrich Nietzsche

Ich bin gern radikal - aber weder rechts noch links ;-)

Scharlih, Mittwoch, 14. März 2012, 20:36 (vor 2658 Tagen) @ NorbertU

Diese unsägliche Geschichte hat Wasser auf die Mühlen all derer gegeben, die "Rechts" verurteilen. Dabei sollte aber nicht "Rechts" verurteilt werden, sondern "Radikal", ganz gleich ob Rechtsradikal oder Linksradikal. Aber als linksradikaler Steinewerfer darf man in Deutschland sogar Außenminister werden.

So einfach ist es auch wieder nicht. Radikal für sich betrachtet finde ich nun wieder nicht zu beanstanden. Radikal (radix = die Wurzel) kann man auch sein, ohne rechts oder links zu sein, z. B. als Liberaler. Das würde ich durchaus für mich in Anspruch nehmen.

Scharlih

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