Das Forum wird vom MANNdat e.V. (Impressum) für Diskussion und Informationsaustausch zur Verfügung gestellt. Es steht allen Interessierten zur Verfügung. Die Beiträge geben ausschließlich die Meinung der jeweiligen Verfasser wieder und sind keine Verlautbarungen von MANNdat. Eine Schreibberechtigung im Forum begründet weder eine Mitgliedschaft bei MANNdat, noch setzt sie sie voraus. Um einen Schreibzugang zu bekommen, bitte hier klicken. Bitte keine Beiträge oder Bilder aus fremden Quellen ohne ausdrückliche Genehmigung der Rechteinhaber hier einstellen. Statt dessen: Kommentierte Zitate mit Quellenangabe und Link. Kontakt: forumsverwaltung@forum-maennerrechte.de
Die Kommentarfunktion auf unserer Website erlaubt, einzelne Artikel auch unmittelbar dort zu kommentieren. Wir danken allen Teilnehmern an dem regen Gedankenaustausch recht herzlich und freuen uns auch in Zukunft über einen regen Gedankenaustausch.

Feminismus und Neo-Marxismus

AndreasKs. @, Donnerstag, 09. Februar 2017, 20:28 (vor 106 Tagen)

... hängen eben doch zusammen:

Interview mit Herbert Marcuse

(Das Interview ist in Gänze interessant.)

--
https://twitter.com/AndreasKrausser

Feminismus und Neo-Marxismus

Robin Hood, Donnerstag, 09. März 2017, 00:11 (vor 79 Tagen) @ AndreasKs.

Selbstverständlich gibt es da Verbindungen. Schon zu Zeiten von Marx und Engels wurde unter den Altkommunisten neben der Unterdrückung der Arbeiter durch die Kapitalisten als Hauptwiederspruch auch die Unterdrückung der Frauen als sogenannter Nebenwiederspruch thematisiert. Die angebliche Benachteiligung und Unterdrückung der Frauen war also schon von Anfang an ein Bestandteil der marxistischen Theorien. Nicht nur Marx und Engels haben sich dazu ausgelassen, sondern auch zahlreiche andere Sozialisten. Der Marxist August Bebel, der später mit Wilhelm Liebknecht die deutsche Sozialdemokratie gegründet hat, hat beispielsweise ein Buch zu diesem Thema geschrieben: "Die Frau und der Sozialismus", in dem er sich ausgiebig über eine angebliche Frauendiskriminierung ausläßt und natürlich die Verbindung zur sozialistischen Gesellschaft zieht, die laut Bebel zu einem Ende der Frauendiskriminierung führt.
Beide Vorstellungen, die angebliche Unterdrückung der Arbeiter durch die Kapitalisten und die angebliche Unterdrückung der Frauen haben ja auch denktheoretisch sehr starke Ähnlichkeiten. Es wird in beiden Fällen ein vermeintlich Schwächerer identifiziert, der im Nachteil sei und den man dann mit allen (vielfach leider auch unredlichen) Mitteln unterstützen solle, was ausdrücklich eine "positive Diskriminierung" des auserkorenen Gegenspielers (Kapitalist bzw. Mann) einschließt. In diese Denke steigern sich die Sozialisten bzw. Feministen dann so herein, dass sie am Ende dem imaginären Gegner regelrecht den Krieg erklären und dabei gar nicht mehr merken, dass sie die gesellschaftlichen Zustände schlechter machen, als sie es zuvor waren.

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum