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Pay-Gap-Lüge im SPIEGEL: Verleugnung von Fakten.

adler @, Kurpfalz, Donnerstag, 01. Dezember 2016, 11:48 (vor 205 Tagen)

Im SPIEGEL stellt (mamk) =Matthias Kaufmann eine neue Studie vor, verleugnet aber die Konsequenzen, weil sie nicht zur Pay-Gap Lüge passen. Die Studie von Mareike Bünning stellt die Frage: Welche Auswirkungen haben Elternzeiten und Teilzeitarbeit auf die Stundenlöhne von Vätern?

Es werden dazu Daten von 1991-2013 ausgewertet. Ergebnis laut Spiegel:
"Mit jedem Monat, den Männer Teilzeit statt Vollzeit arbeiten, verringert sich ihr Stundenlohn um durchschnittlich 0,2 Prozent. Ein Jahr Teilzeit kann sich so zu Einbußen von 3 Prozent aufsummieren."

Weiter wird Mareike Bünning teilweise zitert und übernommen. Sogar sachliche Gründe soll es auf einmal geben:
"Sicher kann es sachliche Gründe geben:
Manche Leitungsaufgaben sind in Teilzeit schwer umzusetzen. Wer solche Stellen nicht bekommt, geht bei der zugehörigen Gehaltssteigerung ebenfalls leer aus."

Und
"Wichtiger dürfte laut Bünning aber der Signaleffekt sein:
"Der Wunsch nach Teilzeitarbeit könnte als Signal für mangelndes berufliches Engagement verstanden werden", erklärt die Forscherin."

Ab jetzt schaltet Matthias Kaufmann seinen Verstand aus und kriegt gar nix mehr zusammen. Er fragt nämlich:
"Und wie sieht es bei Frauen aus?"

Ein letztes mal geht es um die Faktenlage:
"2013 waren 61 Prozent der Mütter erwerbstätig, aber von ihnen wiederum drei Viertel in Teilzeit."

Weiter oben:
"Im vergangenen Jahr arbeiteten nur 9 Prozent der Männer in Teilzeit."

Trotzdem behauptet er am Ende:
"Frauen bekommen ohnehin deutlich weniger Gehalt als Männer, laut Statistischem Bundesamt zuletzt 21 Prozent."
"Und das liegt wohl kaum allein an Teilzeit."

Iwoh, Herr Kaufmann. Wie sollte denn auch einer auch auf diese absurde Idee kommen können? Wir wissen doch: Aller Verstand steht still, wenn die Gender-Ideologie das will!
Alleine das Wörtchen "allein" kann ihn noch retten, wird aber leicht überlesen, besonders von Genderideologen.

Aber passen sie auf: Außerhalb Ihrer Echokammern gibt es durchaus noch Leute, die sich ihres EIGENEN Verstandes bedienen. Genauso, wie es Kant vor mehr als 200 Jahren schon gefordert hat. Und die kommen dann zu dem Ergebnis, dass es sehr wohl was mit der Bezahlung zu tun haben könnte. Sie ziehen hier aber abrupt die Reißleine.

"Das hat nix mit Nix zu tun!", sagte Beatrice von Storch einmal in anderem Zusammenhang. Der gilt aber auch hier. Und da wundern Sie sich über den Begriff "LÜGENPRESSE"? Wachen Sie auf! Dann wird es vielleicht auch wieder was mit den Verkaufszahlen Ihres Magazins.

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