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Zwangsprostitution

adler @, Kurpfalz, Dienstag, 20. September 2016, 16:44 (vor 394 Tagen)

Wie wir alle von der dicken Priesterin des Feminismus Alice F. (73, bald 74) wissen, werden ja Frauen immer von bösen Männern dazu gezwungen, ihren Körper zu verkaufen.

Wobei ich mich frage, was macht eigentlich ein Arbeiter? Läßt sich der Fahrer von DHL oder Hermes wirklich lieber dazu antreiben unter enormem Zeitdruck die Pakete durch die Gegend zu kutschieren und dann die Treppen hinaufzuschleppen, wenn kein Fahrstuhl vorhanden ist, als Latte Macciato zu schlürfen, durch die Stadt zu schlendern oder im Sommer am Strand zu liegen?

Oder der Mitarbeiter einer Fremdfirma, der bei der BASF die dreckigsten und gefährlichsten Arbeiten erledigen? (Fast immer, wenn der Newsticker des Mannheimer Morgen von einem Arbeitsunfall in der BASF berichtet, betrifft dies Angehörige von Fremdfirmen (gefühlte 90 bis 95 Prozent), fast nie BASF-Betriebsangehörige, die dafür aber deutlich besser bezahlt werden.

Wahrscheinlich sind das alles Masochisten, die daran Freude haben, sich fremdbestimmen zu lassen. Nur am Rande: Früher hat sowas mal die sPd interessiert oder die Gewerkschaften. Aber die sPd will nun das Männliche überwinden und die Gewerkschaften leben in Fantasialand und wollen den Armen Frauen mehr Geld geben. Damit sind sie aber schon so überlastet, dass für die wirklichen Malocher kein Gedanke mehr übrig ist. Sie haben nämlich geträumt, dass Frauen, zunächst für gleiche Arbeit weniger Geld bekommen, als Männer. Das hat nun doch nicht so recht geklappt. Deshalb fordern sie jetzt gleiches Geld nur noch für gleichwertige Arbeit. Und was gleichwertig ist, das bestimmen die Frauen des DGB.

Zum Beispiel Christiane Benner. Die hat immerhin einer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin hingelegt. Danach studierte sie Soziologie und hängte noch ein Studienjahr mit Schwerpunkt Gender Studies in den USA dran. Seit Oktober 2011 war sie geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, 2015 wurde sie zur Vize-Chefin der IG Metall gewählt. Wurde ja auch Zeit, schließlich haben die hegemonialen Metaller X000 Jahre lang das Privileg Hochofen für sich allein beansprucht. Und wer, wenn nicht eine Gender-Sudierte könnte sich so recht in die Situation eines Metallarbeiters hineindenken?

Und als die GEW ab 2011 mehr Gehalt für Erzieherinnen forderte, meinte eine hohe GEW-Sekretärin aus BW, die Belastung für eine ErzieherIn sei genauso hoch, "wenn nicht höher" (sic!) als die eines Bauarbeiters. Zudem forderte sie Ohrschützer für die ErzieherInnnen, wohl weil sie das auch bei Bauarbeitern mal gesehen hatte. Kindisches "Auch-haben-wollen".

Ähnliches weiß auch Annette Heseding zu berichten. Sie ist Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Vechta: "Schwerer als etwa der Beruf einer Altenpflegerin oder Verkäuferin sei auch der Straßenbau nicht."

Naja, jedenfalls berichten bei Edition F, dem "digitale(n) Zuhause für starke Frauen", nun zwei Armen Frauen über ihr schweres Los als Zwangsprostituierte. Sie nennen sich Charlie und Lydia. Die schauerlichen Geschichten der Armen Frau liest sich dann so:

Charlie
Die 28-Jährige studiert BWL und Soziologie – nach der Vorlesung verdient sie mit Sexarbeit ihr Geld. ... “Nach dem Ende einer Beziehung hat es mich gestört, dass ich keinen Sex mehr hatte, denn meine Libido war ja immer noch da”, erzählt Charlie. “Nach Essen, Schlafen und einem Dach über dem Kopf kommt das Grundbedürfnis nach Sex.”

An der Sexarbeit gefiel ihr, dass sie keine Verpflichtungen eingehen ... sondern einfach ihre Lust auf Sex genießen und auch noch Geld damit verdienen konnte.
...
„Dennoch kann ich mir aktuell nicht vorstellen, meinen Beruf aufzugeben – dafür gefällt er mir zu gut“

Lydia
„Sexarbeit ist für mich mehr Berufung als Arbeit und wenn sie in unserer Gesellschaft nicht so ausgegrenzt würde, würde ich viel lieber bis ins hohe Alter hauptberuflich dieser Tätigkeit nachgehen als meinen jetzigen Job zu machen. Es ist die dankbarste Arbeit, die ich mir vorstellen kann!“
.. Über die Jahre arbeitet sie eigenständig, in einem Bordell und in einem FKK-Club. „Mich hat nie jemand zu irgendetwas gedrängt oder gezwungen“,
...
Ähnlich wie Charlie hat auch Lydia überwiegend positive Erfahrungen gemacht. „Die Zeit mit einem älteren Herrn, mit dem ich oft verreist bin und bei diesen Reisen shoppen und gut essen war, war toll. Es war auch eine tolle Erfahrung, als mir einmal ein verrückter Kerl 200 Euro für meinen getragenen Slip gab. Im Vier-Sterne-Hotel plötzlich in der 40-Quadratmeter-Suite mit absoluter Luxus-Ausstattung über den Dächern der Stadt zu stehen, war auch großartig“, erzählt sie.

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