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Was stabilisiert den Standpunkt einer Feministin?

sleet, Sonntag, 11. September 2016, 11:27 (vor 194 Tagen)

Vielleicht ist es bei einer Diskussion mit einer Feministin eine gute Sache, wenn man weiß, was diese Frau alles zu verlieren hat. Und das ist manchmal eine ganze Menge:

Wenn sie wiederlegt wird, muss sie zugeben, dass ihr Handeln in der Vergangenheit verkehrt war. Im Schwarzweiß-Denken von Gut und Böse: Alles Gute in Wirklichkeit schlecht war. "Ich habe mich doch für das Gute eingesetzt! - Ach doch nicht" Ich denke, dass es für Frauen besonders wichtig ist, ein Bild eines guten Menschen nach außen hin abzugeben. Das löst eventuell ein kleines Ego-Problem aus.

Sie würde sich nicht mehr kompetent und elitär fühlen. Wenn man Fachwörter oder -konzepte wie "Cis-Männlichkeit", "konstruierte Männlichkeit" und "toxische Männlichkeit" verwendet, die ein Durchschnittsmensch nicht versteht, dann gibt das einem das Gefühl, elitär zu sein. Das würde wegfallen und das Ego leidet noch mehr.

Das, was ihr Bedeutung gegeben hat (sich für Frauen im Allgemeinen einzusetzen), wird plötzlich bedeutungslos.
Eventuell löst es eine Sinnkrise bei ihr aus.

Sollte sie überzeugt werden, so bricht eventuell ein für sie sympathisch gewordener Freundes-/Bekanntenkreis weg, in dem Harmonie wichtiger ist als eine Diskussion mit Argumenten.

Zusätzlich bei weiblichen Feministinnen:
Eine Feministin müsste eingestehen, dass sie mit ihren Lebensentscheidungen zu einem großen Teil selbst verantwortlich dafür ist, wie ihr Leben verlief. Verantwortung abzulehnen ist aber bequem.

Zusätzlich bei männlichen Feministen:
Frauen als schwach zu sehen und zu deren Rettung herbeizueilen. Das ist gut und kommt bei Frauen gut an.
Hier fällt dann ein wichtiger Bestandteil des Egos weg, außerdem eine Flirtvariante: Ich solidarisiere mich mit euch, ich bin einer von euch.


Das heißt, es wäre innerlich ein sehr großer Schritt und der erfordert ein gewisses Maß an Reife. Einfacher ist es, wenn das eigene Weltbild bedroht wird, die Persönlichkeit des Gegenüber anzugreifen.
Was meint ihr dazu?
Fallen euch weitere Punkte ein?

Was stabilisiert den Standpunkt einer Feministin?

sleet, Sonntag, 18. September 2016, 11:36 (vor 187 Tagen) @ sleet

Moralische Hoheit:
Fühlt sich eine Frau per se als von Männern benachteiligt, so fühlt sie sich Männern eventuell moralisch überlegen. Das gibt so mancher Frau Selbstbewusstsein, sich gegenüber einem Mann inkorrekt zu verhalten, wenn sie z. B. während einem Scheidungsprozess ihren Mann fertig macht.
Dieses moralische Gehenlassen würde dann von ihrem Gewissen bestraft werden.

m.E. gute Gedanken!

Friedhardt, Dienstag, 04. Oktober 2016, 03:24 (vor 171 Tagen) @ sleet

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