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Bardentreffen in Nürnberg: Frieden als Farce

Radfahrer @, Montag, 01. August 2016, 01:04 (vor 444 Tagen)

Dieses Wochenende habe ich mir frei genommen und habe das Bardentreffen in Nürnberg besucht. Die Veranstaltung stand nach den Anschlägen von Würzburg, München und Ansbach kurz vor der Absage und wurde dann mit einem erheblichen Aufgebot an Sicherheitskräften am Ende doch durchgeführt.

Veranstalter ist das Kulturamt Nürnberg in Zusammenarbeit mit regionalen Sponsoren.

Es war ein schönes Wochenende mit fast perfektem Wetter, wunderbaren Konzerten und netten Begegnungen.

Ein großes Kompliment geht an die hunderte Männer und Frauen, die als Polizisten und ziviles Security-Personal eine starke Präsenz zeigten, ohne das wunderbare Flair dieses einzigartigen Fests zu sehr zu stören. Das Ganze lief ohne nennenswerte Zwischenfälle ab.

Was mir den guten Gesamteindruck etwas trübte, war die unterschwellige und doch sehr präsente Infiltration durch feministisches Gedankengut. Die Sängerin der großartigen marokkanischen Band Oum forderte mehr "Women Studies" in der Dörfern der Sahelzone. Die nigerianische Sängerin Iyeoka spielte mit "Bring back our girls" auf die Terrorgruppe Boko Haram an und stimmte damit in das Totschweigen der Hunderte Jungs ein, die diese Gruppe auf dem Gewissen hat. Und die Ansagerin auf der Insel Schütt erklärte die Location kurzerhand zur "Bühne der starken Frauen".

Niemand machte sich Gedanken, wie die Attentäter von Würzburg, Ansbach und München, allesamt frustrierte junge Männer, in die Arme religiöser Fanatiker geraten oder durch Ballergames zu Amokläufern werden konnten. Schuldige sind schnell gefunden. Counterstrike, der Islam, das Testosteron. Hauptsache, man kann sich auf das scheinbar Wesentliche beschränken. Starke Frauen, Women Studies, Bring back our girls. Business as usual.

Der Radfahrer meint: Frieden stiften geht anders.

Bardentreffen in Nürnberg: Frieden als Farce

Matt Alder @, Montag, 01. August 2016, 08:00 (vor 444 Tagen) @ Radfahrer

Hallo Radfahrer,

danke für Deinen Bericht.

Was mir den guten Gesamteindruck etwas trübte, war die unterschwellige und doch sehr präsente Infiltration durch feministisches Gedankengut.

Falls es bei der Veranstaltung nicht ohnehin schon so gewesen sein sollte, können wir wahrscheinlich auf den Tag warten, an dem solche Events nur unter der Prämisse genehmigt werden, dass dabei entsprechende Ideologien transportiert werden.

Der Radfahrer meint: Frieden stiften geht anders.

Irgendwie kann ich mir rachsüchtige Feministinnen in der Rolle der FriedensstifterInnen auch nicht so recht vorstellen. Aber das ist sicher nur meiner patriarchalischen Denkstruktur geschuldet.

Gruß,

Matt

"Der Islam und Counterstrike sind schuld."

James T. Kirk ⌂, Montag, 01. August 2016, 17:29 (vor 444 Tagen) @ Radfahrer

Es ist aber auch genauso dumm, die Frauenpolitik und den Feminismus für gescheiterte männliche Existenzen verantwortlich zu machen, so wie Walter Hollstein und wohl auch Arne Hoffmann dies tun.

Ursache sind immer traumatische Erfahrungen in der Kindheit. Was denn auch sonst? Ein Kind kommt gesund auf die Welt, und die Frauenpolitik geht mir am Arsch vorbei.

Es ist immer wieder traurig zu erleben, wie groß die Angst ist, die konkreten Eltern und die Eltern als gesellschaftliche Institution infrage zu stellen.

Ein emotional gesunder Vater würde es ohne weiteres mitbekommen, wenn sein Sohn in der Schule gehänselt wird.

--
http://feministische-zitate.de

Bardentreffen in Nürnberg: Frieden als Farce

AndreasKs. @, Montag, 01. August 2016, 18:45 (vor 444 Tagen) @ Radfahrer

Ich kann mich an Nürnberger Bardentreffen der 80er Jahre erinnern, auf denen das Publikum von den "Stadtindianern" links beschallt wurde. Die Stadtindianer sind heute Teil dessen, was die Grünen an pädophiler Vergangenheit aufarbeiten.

Bier, Schmalzbrot, linke Indoktrination und irgendein Singsang - das ist das, was das Bardentreffen von jeher in Nürnberg war; natürlich gefördert vom Kulturdezernat. Ich hab's dort einmal nicht mehr ausgehalten und bin in eine von GI-Heavy-Metal-Kneipe, die es dort damals zu mehreren gab, gegangen. Da liefen damals Sachen wie Urgent von Foreigner ohne ideologischen Schmus.

Ach ja, antiamerikansich waren sie natürlich auch alle damals auf dem Bardenfest, das Sowjet-Gulag-System nur eine Busfahrt von sich zuhause entfernt, und haben "Ami go home" auf alle möglichen Wände geschmiert.

Das Milieu ist eben pathologisch und bleibt es über Zeitenwenden hinweg.

--
https://twitter.com/AndreasKrausser

Unerlaubte Fragen

adler @, Kurpfalz, Mittwoch, 03. August 2016, 15:56 (vor 442 Tagen) @ Radfahrer

Niemand machte sich Gedanken, wie die Attentäter von Würzburg, Ansbach und München, allesamt frustrierte junge Männer, in die Arme religiöser Fanatiker geraten

Männer haben nicht zu jammern, die haben zu funktionieren. Männer sind Basta!-Täter. Die Frage, ob ihnen zuviel zu Schweres aufgebürdet wird, ob ein Umfeld geschaffen wurde, das gegen ihre Natur ist und in dem sie sich nicht wohlfühlen können, die darf sich daher nicht stellen.

Der Mensch ist nicht so autonom, wie es scheint. Er braucht Lob und Anerkennung. Wo das fehlt wird das Leben sinnlos. Er zieht sich zurück, klinkt sich aus, macht irre Sachen, sucht Zuflucht im Alkohol, in der Arbeit

oder durch Ballergames zu Amokläufern werden konnten.

Findet er dort seine kleinen Fluchten, dann können sich erträglichere Scheinwelt und Realität leicht verwischen.

Sich solche Gedanken zu machen ist aber nur erlaubt, wenn es um Arme Frauen geht. Um Männer braucht man sich keine Gedanken zu machen. Die haben zu funktionieren, Basta!, wie schon gesagt.

Der Radfahrer meint: Frieden stiften geht anders.

Damit hat der Radfahrer recht.

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