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Seiler & Speer: Ham kummst

AndreasKs. @, Montag, 25. Juli 2016, 19:03 (vor 245 Tagen)

Der Sommerhit dieses Jahres ist wohl Ham kummst von Seiler & Speer. Er ist auch aus männerrechtlicher Sicht interessant, weil er Scheidung und die Benachteiligung von Männern im Familienrecht thematisiert.

Zwei FC Bayern-Spieler haben dem Lied wohl zum Durchbruch verholfen, indem sie es gemünzt auf ihren Sieg im DfB-Pokal zusammen mit Seiler und Speer intoniert haben: "Letzte Nacht war eine schwere Partie ..." Siehe:

FCB.tv - Ham kummst

Wer mit Österreichisch seine Problem hat, hier ist der Text zum nachlesen:


HAM KUMMST

Letzte Nocht, woa a schware Partie fia mi,
das i ned glei hamkum, woa vu aufaung au kloa!
Letzte Nocht, woa a schware Partie fia mi,
i kau mi ned erinnern wos gestan woa!

und sie sogt:
Waunst amoi nu so ham kummst, sama gschiedane Leid,
Waunst amoi nu so ham kummst, host die Scheidung mei Freind!

Letzte Nocht, woa a schware Partie fia mi,
olle haums mi eiglondt,
und do sogt ma ned na, na, na!
Letzte Nocht, woa a schware Partie fia mi,
hau mi guad unterhoitn, und na do geht ma ned ham, ham, ham!

und sie sogt:
Waunst amoi nu so ham kummst, sama gschiedane Leid,
Waunst amoi nu so ham kummst, host die Scheidung mei Freind!

Letzte Nocht, woa ka schware Partie fia mi, bin um 8e daham gwen,
mit Bluman und Sekt!
Letzte Nocht, woa doch a schware Partie fia mi,
Wei aum Tisch is a Briaf gleng, und mei Frau de woa weg, weg, weg!

und sie schreibt:
Waunst amoi nu so ham kummst, daun is ma des wuascht,
Waunst amoi nu so ham kummst, daun vü spaß, wei i bin fuat!

Jetzt host wos du wuitast, wia san gschiedane Leid,
Die Kinda griagst du, ned in nächster Zeit,
Den Hund den griagst du a ned, und des Haus des gheat mia,
und waunst das ned glaubn kaust, des steht aum Scheidungspapier-ier-ier!
schwoaz auf weiß,

Waunst amoi zu mia ham kummst, ruaf i di Polizei
Waun du amoi zu mia ham kummst, daun sperrns di ei
und es geht:
Tatü Tata, Tatü Tata, es geht Tatü Tata, wos wü der Pücha da!
Tatü Tata, es geht Tatü Tata, es geht Tatü Tata, wos wü der Pücha da!

Pücha kommt von Pilger und ist im Österreichischen ein Schimpfwort; bedeutet so viel wie "abgerissene Gestalt", "Gauner".

Inzwischen gibt es viele Cover-Versionen: youtube

Darunter sind auch einige, die das Thema in weiblicher Adaption behandeln:
zum Beispiel hier
und hier

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https://twitter.com/AndreasKrausser

Tags:
Seiler Speer Ham kummst Scheidung Familienrecht

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