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Eine unglaubliche Geschichte.

adler @, Kurpfalz, Freitag, 15. Juli 2016, 17:53 (vor 496 Tagen)
bearbeitet von Forumsverwaltung, Samstag, 16. Juli 2016, 07:21

Passend zum schaurigen Wetter verbreiten die deutschen Krawallitätsmedien ein schauriges Sommermärchen zum Dauerläufer Kölner Silvesternacht.

Im FOCUS liest sich das in etwa so. Dicke Balkenüberschrift:
"Kölner Silvesternacht
Frau war nach Vergewaltigung an Silvester schwanger"

Tatsachenbehauptung, als sei Maria Furthwängler, der ja der Focus irgendwie gehört, persönlich dabei gewesen:
"wurde nun das schockierendes Schicksal einer Frau bekannt. Sie wurde vergewaltigt und war darauf schwanger."

Irgendwann wird's dann doch blos zum Hörensagen. Mit der Opferin hat überhaupt niemand von der Märchenpresse gesprochen. Das ganze berichtet eine Wichtigtuerin vom Frauennetzwerk über eine, die angeblich von ihnen beraten wird, vor dem Untersuchungsausschuß zu Kölleda.
"Am Donnerstag berichtete Frauke Mahr, Geschäftsführerin von "Lobby für Mädchen in Köln" dem Ausschuss zur Silvesternacht von der Vergewaltigung auf dem vollen Vorplatz des Kölners Hauptbahnhofs."

Weiter geht's mit dem Schauermärchen:
"Daraufhin wurde die Frau auf dem Boden liegend vergewaltigt. Dies habe ihr die anonyme Anruferin mitgeteilt, erklärt Mahr."

Mal wird sie als Traumatisierte von denen beraten, dann wars mal ein anonymer Anruf. Die Wahrheit ist ein Blatt im Wind.

Die Kölner Silvesternacht: a never ending story - und ewig grüßt das Murmeltier.

"Die Polizei konnte die Frau schließlich von ihrem Peiniger befreien. Anschließend floh sie in Panik. ... Aus Scham hatte die Frau keine Anzeige erstattet."
Also: Die virtuelle Frau wurde schließlich von der Polizei befreit, will aber lieber keine Anzeige erstatten, weil sie sich schämt. Und die Polizei lässt sie einfach laufen, obwohl sie dieses strafrechtlich inzwischen fast einem Mord gleichzusetzende Verbrechen auf jeden Fall, also auch ohne Anzeige, verfolgen müsste.

Wer DIE STORY glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann und daran, dass der jedes Jahr zu Erntedank mit dem Osterhasen eine Mitarbeiterparty gibt.

Und ganz am Schluss flüstert der Merkur:
"Ob die Schwangerschaft jedoch mit der Tat zu tun hat, sei noch nicht geklärt."

Der Münchner Merkur ist mir vor gar nicht langer Zeit schonmal durch feministische Berichterstattung und Schauergeschichten aufgefallen. Jüngst berichtete er von einer Gruppenvergewaltigung, die dann aber gar keine war.
Trotzdem blieb die Falschbeschuldigerin auch im zweiten Artikel Opferin:
"Das Opfer - eine IT-Fachfrau (26) - hatte die Männer nach einem Abend in einer Schwabinger Shisha-Bar mit zu sich nach Hause genommen."


/. Gekürzt - bitte auf eine angemessene Wortwahl achten. [Forumsverwaltung]

Ei guggemol: Sie war gar nicht in Köln

adler @, Kurpfalz, Samstag, 30. Juli 2016, 00:55 (vor 481 Tagen) @ adler

+++ Das Opfer von Köln war gar nicht in Köln +++ Hat schon öfter Vergewaltigungen falsch angezeigt +++ "Beraterin" Frauke Mahr fordert jetzt Schweigerecht +++

Wer sich noch nicht vollkommen hat einlullen lassen von dem Käse, der täglich hochgejazzt wird und sich ganz schnell zu einem Orkan entwickelt, bei dem mussten bei dem obigen Vorfall gleich alle Alarmglocken gegen die Verblödung losgehen. Meist bleibt es aber bei der Horrormeldung und alle bleiben schockiert. Ganz selten wird so ein Vorfall dann mal aufgeklärt. Aus dem Orkan wird ein laues Lüftchen, aber immerhin.

Nach der Schauergeschichte oben, welche die Geschäftsführerin von "Lobby für Mädchen in Köln", Frauke Mahr, vor dem Kölner Untersuchungsausschuss zur Silvesternacht zu Besten gab, war die Geschichte nicht zu Ende. Die Staatsanwaltschaft musste nun ermitteln, denn es war ein Offizialdelikt, das sie genüsslich erzählte. Pech für die Streiterin in ideologischer Sache, das hatte sie nicht bedacht.

Die Staatsanwaltschaft hat die angeblich vergewaltigte 18-jährige, die darob schwanger war, das Kind abtreiben ließ und jetzt traumatisiert sein soll ermittelt und befragt. Schließlich gab die an, in der Silvesternacht gar nicht in Köln gewesen zu sein und also auch dort nicht vergewaltigt werden konnte.


Die "Kölnische Rundschau" berichtet:
- Daniel Taab: Übergriffe in Köln 18-Jährige hat Vergewaltigung an Silvester erfunden, Kölner Rundschau am am 28. Juli 2016

"Dies hatte die Frau dem Verein "Lobby für Mädchen" berichtet. Deren Leiterin, Frauke Mahr, hatte die Geschichte vor dem Ausschuss wiedergegeben. Doch wie die "Kölnische Rundschau" nun aus Justizkreisen erfuhr, waren die Vorwürfe der 18-Jährigen frei erfunden.

Überhaupt nicht in Köln gewesen
Ende vergangener Woche besuchten Ermittler die junge Frau in ihrer Heimat in Norddeutschland. In der Vernehmung räumte die 18-Jährige ein, zur Jahreswende überhaupt nicht in Köln gewesen zu sein.

Nach Informationen der "Kölnischen Rundschau" soll die Frau bereits mehrfach Strafanzeigen wegen angeblicher Vergewaltigungen erstattet haben. Auch in diesen Fällen hatten die Vorwürfe einer genauen Überprüfung nicht standgehalten.

Ob nun gegen die 18-Jährige wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt wird, ist nach Informationen der Rundschau noch ungewiss."

Weitere Berichte:
http://www.express.de/koeln/sie-war-gar-nicht-in-koeln-silvesternacht--frau--18--hat-vergewaltigung-frei-erfunden-24466806
http://www.welt.de/regionales/nrw/article157359005/18-Jaehrige-soll-Silvester-Vergewaltigung-erfunden-haben.html
http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/hat-silvesteropfer-vergewaltigung-erfunden-100.html

Ob nun der Focus, der die Schauergeschichte an vorderster Front verbreitet hatte, sich dem anschließen wird, bleibt ungewiss.

Tja Frauke Mahr möchte aber gerne weiter im Mittelpunkt stehen und so schön gruselige Schauergeschichten erzählen, wie diese. Natürlich muss jetzt aber die Gefahr gebannt werden, dass irgendein frauenfeindliches, patriarchalisches Ermittlungsorgan das Märchen aufdeckt. Sie sind es gewohnt, ungestört in ihren Filter Bubbles ohne Fakten und Belege vor sich hin zu brabbeln und sich gegenseitig hoch zu schaukeln. Der Abgleich mit der wirklichen Welt, der stört da nur. Und so hatte Frauke Mahr gleich eine glorreiche Idee. Zwei Tage bevor die Ermittlungsergebnisse bekannt wurden, mobilisierte sie die feministischen Netzwerke. Damit sie in Zukunft gefahrlos Lügengeschichten zu Besten geben können, von denen sie selbst weiß, zumindest ahnt sie es, dass die niemals stimmen können, fordern die Netzwerke nun für ihre Rekrutierungsbüros Zeugnisverweigerungsrecht wie für Ärzte und Priester.

Auch hierzu berichtete die "Kölnische Rundschau"
- Eveline Kracht: "Lobby für Mädchen": Kölner Beratungsstelle fordert Zeugnisverweigerungsrecht, "Kölnische Rundschau" am am 26. Juli 2016

"Die Kölner Beratungsstelle "Lobby für Mädchen" sieht sich jetzt auch zu politischer Lobbyarbeit veranlasst: "Mit anderen Mädchen- und Frauenberatungen wollen wir bundesweit auf die Durchsetzung eines Zeugnisverweigerungsrechts hinwirken", kündigt Mitarbeiterin Frauke Mahr an."

Das Meer der Verruchtheit kennt keine Grenzen mehr.

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