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Und wieder eine Falschbeschuldigung

Hans3, Sonntag, 19. Juni 2016, 19:00 (vor 946 Tagen)

Es passiert leider so häufig, dass ich euch normalerweise davon verschone, jedoch hier wird es von Feministinnen benutzt, um eine Verschärfung des Sexualstrafrechts zu fordern (einschl. Fr. Schwesig, Hr. Maas und natürlich die Grünen und, und, und...)
Es geht um den Fall Gina-Lisa Lohfink.
"Was bleibt von den folgenden Stunden, sind mehrere Videos. Die beiden Männer drehen sie mit dem Handy und veröffentlichen einige rasch im Internet. Zu sehen sind alle drei beim Sex. Lohfink wirkt dabei phasenweise teilnahmslos und apathisch. Mehrfach sagt sie: "Hör auf" und "Nein, nein, nein".

Eine Vergewaltigung, sagen viele, die sich diese Filmsequenzen ansehen. Der damalige Anwalt von Lohfink erstattet deswegen Mitte Juni 2012 Strafanzeige. Lohfink sagt, sie könne sich die Szenen nur damit erklären, dass man ihr K.-o.-Tropfen verabreicht habe."
"Die zuständige Staatsanwältin in Berlin sieht keine Vergewaltigung. Sie beantragt gegen Lohfink einen Strafbefehl. Die Beschuldigte soll 24.000 Euro zahlen, weil sie die beiden Männer zu Unrecht verdächtigt habe."
(Quelle)

Skandal heißt es nun, phöse Justiz usw. Aber jetzt fragt selbst der Spiegel :
"Aber taugt ihre Geschichte überhaupt als Beispiel für eine Schutzlücke im Gesetz?"

Was all diese Feministinnen unterschlagen ist z.B.
- dass ein Gutachter festgestellt hat, es waren keine K.O-Tropfen im Spiel
- dass es viel mehr Videomaterial gibt, als im Internet zu sehen war, das aber Staatsanwaltschaft und Gericht gesehen haben, und offensichtlich ist hier eindeutig zu sehen, dass Fr. Lohfink einvernehmlich Sex hatte
- und dass diese Dame sich am nächsten Tag ganz freiwillig mit einem dieser angeblichen Vergewaltiger getroffen hat, und lt. durchaus glaubwürdiger Aussage dieses Mannes sogar auch wieder Sex mit ihm hatte (s. hier)
(vielleicht lernt auch SPON noch, dass dieser junge Mann weder mutmaßlich, noch Vergewaltiger, noch Täter ist :-( )

Wenn wir Glück haben, dann wird das Gericht diesmal in der Urteilsbegründung deutlich. Auf jeden Fall sollten wir den Prozess verfolgen.

Gruß,
Hans3

PS. Vielleicht kaufe ich den Spiegel diesmal sogar?!

Der Skandal hinter dem "Skandal".

adler @, Kurpfalz, Montag, 20. Juni 2016, 17:16 (vor 945 Tagen) @ Hans3

Skandal heißt es nun, phöse Justiz usw. Aber jetzt fragt selbst der Spiegel:
"Aber taugt ihre Geschichte überhaupt als Beispiel für eine Schutzlücke im Gesetz?"

Online steht da leider nur ein ganz kurzer Anriss. Aber Arne Hoffmann hat sich die Finger wund geschrieben und einiges mehr von dem Artikel abgetippt. Vermischtes 2.

PS. Vielleicht kaufe ich den Spiegel diesmal sogar?!

Ich gestehe, ich habs getan. Obwohl ich mein Abo vor mehr als zehn Jahren gekündigt habe, habe ich es wieder getan. Dem "Warum?"-Anruf hatte ich damls geantwortet, dass mir der SPIEGEL zu männerfeindlich geworden sei. Der Lohfink-Artikel wird im Inhaltsverzeichnis des Spiegel so angekündigt: "Der Fall Gina-Lisa Lohfink und die hysterische Reaktion der Politik"

Nicht einmal die später ins Spiel gebrachten KO-Tropfen sind haltbar. Eine Kripobeamtin, die ALLE und nicht nur EIN ausgewähltes Filmchen gesehen hat:
... Lohfink "läuft durch die Wohnung, begibt sich vom Bett aufs Sofa und zum PC des Beschuldigten C., tanzt, singt und küsst sich, auch während des Geschlechtsverkehrs, mit den Beschuldigten.

Wer den Artikel gelesen hat, der weiß, dass die alle nicht an der Wahrheit interessiert sind:

#Aufschrei!-Wizorek ist mal wieder schockiert und wütend. Macht nix, wütend tut die immer.
Das Missy Magazin hat eine neue "Heldin" und DIE ZEITIN beschimpft die Staatsanwältin.

Zwei Bundesministerinnen springen kenntnisfrei auf den Zug auf und nehmen ihn als Argument für die Verschärfung des Sexulastrafrechts gegen Männer (Parole "Nein heißt Nein"), das ja inzwischen beschlossene Sache ist. Allen juristischen Fangstricken zum Trotz.

Die Quotenprinzessin vom Frauenmysterium kann nicht anders. Oberflächlichkeit, Misandrie und Populismus gehören zu Schwesig wie die Luft zum Atmen.

Der andere, der Maas_lose Heiko aus dem Saarland, bestätigt nur mal wieder, weshalb Jurist Heribert Prantl schrieb, er sei ein Jurist, bei dem man in der Biografie nachschauen muss, um zu erfahren, dass er wirklich einer ist. Ein Justizminister, dem die Justiz fremd ist.

Und jetzt hat sich noch eine Juristin zu Wort gemeldet, der die Justiz fremd ist. Canan Bayram von den Grünen, wird in der BZ dennoch als "Grünen-Rechtsexpertin" vorgestellt. Nachdem Berlins Justizsenator Heilmann die Staatsanwaltschaft verteidigt hatte, da sie in dem Fall "extrem gründlich recherchiert" habe, fordert ihn die grüne "Rechtsexpertin" doch tatsächlich zur Rechtsbeugung auf:
"Die Staatsanwaltschaft ist weisungsgebunden, der Senator könnte die Ermittlungen einstellen lassen und damit ein Signal an Frauen senden.“

Nachdem ich nach Canan Bayram gegurgelt hatte, viel es mir wie Schuppen von den Augen: Die Doppel-Quote (1. Frau und 2. MiHiGru) war mir schon zweinmal aufgfallen:

Canan Bayram war 2009 aus der SPD aus- und den Grünen als Senatorin beigetreten. Dadurch hatte die die Rot-Rote Koalition zunächstnur noch eine Mehrheit von einer Stimme im Berliner Senat. Damit hat sie sich eine Bedeutung geschaffen, die ihr nicht zusteht und fühlte sich sehr wichtig. Narzisstinnen brauchen dass. Pech für sie, dass einige Wochen später die Journalistin Bilkay Öney von den Grünen zur SPD wechselte.
Bayran begründete ihren Austritt aus der SPD mit "zunehmender Enttäuschung über die Frauenpolitik" der SPD. Der Partei, die in ihren Statuten stehen hat, dass man das Männliche überwinden müsse. Alles nachzulesen bei der "Berliner Morgenpost".

Bei der Aktion "Service-Wüste für Nazis" sollen Geschäftsleute nichts an Nazis verkaufen, erklärt Canan Bayram in einem TAZ Interview: "Ich war neulich beim Thailänder in der Rigaer Straße, und da kam auch einer mit Thor-Steinar-Sachen rein. Ich hab den Wirt daraufhin angesprochen, und der hat die Sache geregelt. Er hat ihm deutlich die Grenze aufgezeigt und ihm nichts zu essen verkauft."

Von solchen Hohlköpfen werden wir heute regiert. Wir leben in einem Irrenhaus, in dem die Irren frei herumlaufen.

Der Skandal hinter dem "Skandal".

James T. Kirk ⌂, Montag, 20. Juni 2016, 21:29 (vor 945 Tagen) @ adler

Danke für die vielen Hintergrundinformationen. Ich bin nicht so involviert in diese Sache. Wie begründet denn die Bayran, daß die Ermittlungen eingestellt werden sollten?

Ermittlungen können doch nur zur Wahrheit führen. Sie meint also, daß man nicht gegen Lohfink ermitteln dürfe, weil sie metaphysisch bereits als Opfer feststeht?

Der Skandal hinter dem "Skandal".

adler @, Kurpfalz, Dienstag, 21. Juni 2016, 00:16 (vor 945 Tagen) @ James T. Kirk

Wie begründet denn die Bayran, daß die Ermittlungen eingestellt werden sollten?

Seit wann wollen die was begründen? Die haben ein Gefühl und schreien es heraus, das ist alles. Fakten brauchen die dazu nicht.

Ermittlungen können doch nur zur Wahrheit führen.

Eben drum. Sie fürchten die unverfälschte Wahrheit, wie der Teufel das Weihwasser.

Frauenministerin Schwesig ist jetzt TeamGinaLisa

adler @, Kurpfalz, Dienstag, 21. Juni 2016, 01:42 (vor 945 Tagen) @ Hans3

Jetzt hat sich auch Jan Fleischhauer der Sache Lohfink angenommen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gina-lisa-lohfink-affekt-justiz-kolumne-a-1098597.html

.. Aus Sicht der Laienjury, die sich aus Frauenrechtlern, aufgebrachten Journalisten und der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig zusammensetzt, ist die Sache eindeutig: Hier wird eine junge Frau zum zweiten Mal zum Opfer gemacht. .. Als Beweisstück gilt ein kurzes Video, das man mit ein wenig Mühe noch immer im Netz finden kann.
(...)
Im Zuge einer Hausdurchsuchung bei den der Vergewaltigung bezichtigten Männern wurden insgesamt elf Videodateien sichergestellt. Auf den Filmen, die nicht im Netz stehen, sieht man, wie das Model tanzt, singt, einen der Männer küsst und zwischendurch immer wieder das Zimmer verlässt. - Ein Toxikologe schloss nach Durchsicht der Filmdateien aus, dass Lohfink in der fraglichen Nacht unter dem Einfluss von K.-o.-Tropfen gestanden habe.
(...)
.. Bereits der Versuch, die Dinge aufzuklären, gilt als tendenziell frauenfeindlich .. "Wir sollten Vergewaltigungsopfern immer glauben", hat die Kolumnistin Zerlina Maxwell in der "Washington Post" diese Sichtweise auf den Punkt gebracht.
Am 27. Juni ist der nächste Verhandlungstermin vor dem Berliner Amtsgericht. In der feministisch gestimmten Öffentlichkeit steht das Urteil fest: Es kann nur "unschuldig" lauten. .. - so erwartet es auch die Familienministerin, die sich #TeamGinaLisa angeschlossen hat.

Wenn es dumm läuft, dann wird es für uns Männer noch schlimmer als gedacht

Hans3, Dienstag, 21. Juni 2016, 16:34 (vor 944 Tagen) @ adler

.. Bereits der Versuch, die Dinge aufzuklären, gilt als tendenziell frauenfeindlich .. "Wir sollten Vergewaltigungsopfern immer glauben", hat die Kolumnistin Zerlina Maxwell in der "Washington Post" diese Sichtweise auf den Punkt gebracht.

Und weiter schreibt sie:
"Der Schaden, der angerichtet wird, wenn wir einem Opfer fälschlicherweise nicht glauben, übersteigt bei Weitem den Schaden, den es anrichtet, jemanden zu Unrecht als Vergewaltiger zu bezeichnen."

Unglaublich! Früher hieß es mal im Rechtssystem: Lieber 10 Schuldige laufen lassen als einen Unschuldigen verurteilen. Wenn es gegen Männer geht, will es diese Frau glattweg umdrehen!
Das Problem besteht nun darin, dass es sich nicht um irgend jemand handelt, sondern diese Dame gehört zum Wahlkampfteam von H. Clinton, und wenn Fr. Clinton (deren Einstellung ja hinlänglich bekannt ist) Präsident wird (was sehr wahrscheinlich ist), dann wird diese Dame wahrscheinlich eine entspr. polit. Funktion bekleiden.
Wenn dann noch entspr. männerfeindliche Gesetze erlassen werden, werden die deutsche Feministinnen so richtig Aufwind bekommen. Das ist besonders bedrohlich, wenn man bedenkt, dass wir nach der nächsten Bundestagswahl eine schwarz-grüne Regierung bekommen könnten (leider wahrscheinlich).

Gruß,
Hans3

Und wieder eine Falschbeschuldigung

OttoV, Dienstag, 21. Juni 2016, 15:09 (vor 944 Tagen) @ Hans3

Der Fall Lohfink war auch für Sven Lorig vom WDR im Morgenmagazin vom Freitag den 18. Juni einen Beitrag wert um für die Änderung des Sexualstrafrechts zu "werben". Von 1000 Vergewaltigungen kämen lediglich 10 zur Anzeige und bei nur 3 handle es sich um Falschbeschuldigungen. Ich hab mich maßlos geärgert. Die Männerdiskriminierung treibt einem neuen traurigen Höhepunkt zu. Ich habe das Wort "Lügenpresse" nie in den Mund genommen, aber sie lügen und biegen die Wahrheit zu recht um die Änderung durchzuboxen.
Vom männerfeindlichen WDR ist man so was ja gewöhnt!! Wurde nicht vor kurzem ein harmloser feminismuskritischer Beitrag aus dem Netz genommen.

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