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FAZ berichtet über den Fall Rosowski

AndreasKs. @, Donnerstag, 21. April 2016, 22:14 (vor 1005 Tagen)

Die FAZ berichtet über den Fall Rosowski und das umstrittene Bundesforum Männer:


Lobbyismus
Im Dienste der Männer
Der Dachverband für Männerinteressen wird vom Familienministerium stark unterstützt – das erregt Unmut. Doch was genau ist das Problem mit dieser Organisation?

Link zur FAZ

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https://twitter.com/AndreasKrausser

Tags:
FAZ Rosowski Bundesforum Männer

FAZ berichtet über den Fall Rosowski

MathiasF, Freitag, 22. April 2016, 21:16 (vor 1004 Tagen) @ AndreasKs.

Zitat aus dem Artikel:

Das „Bundesforum Männer“ und andere Vereine haben daraufhin Rosowski wegen Verleumdung und übler Nachrede angezeigt und fordern seinen Rücktritt.

Naja, wenn es denn so ist:-) .

Wikipedia: Fiona for Martin (#SheForHe)

Thorsten @, Freitag, 22. April 2016, 22:11 (vor 1004 Tagen) @ MathiasF
bearbeitet von Thorsten, Freitag, 22. April 2016, 22:31

Zitat aus dem Artikel:

Das „Bundesforum Männer“ und andere Vereine haben daraufhin Rosowski wegen Verleumdung und übler Nachrede angezeigt und fordern seinen Rücktritt.

Naja, wenn es denn so ist:-).

An der Anzeige des Bundesforums habe ich so meine Zweifel, was natürlich nichts an den Anzeigen der anderen Vereine und deren offenem Brief ändert.

Denn wenn der Herr Rosowski offene Briefe schreibt und seinen Senf über Männerrechtsvereine abgibt, dann wird das in der Wikipedia selbstverständlich sofort als höchstrelevant in die jeweiligen Artikel eingetragen, wie z.B. hier bei der Männerrechtsbewegung oder bei MANNdat. Absolut irrelevant dagegen ist was diese Vereine über Herrn Rosowski zu sagen haben, auch wenn's in der FAZ (oder der TAZ) steht. Meinen zumindest Fiona Baine und ein freundlicher Administrator an Ihrer Seite[1][2].

Und hier ist der Text, den Fiona partout nicht im Artikel von Rosowski lesen will:

Das Bundesforum Männer, dessen Vorstand er ist und andere Vereine haben ihn 2016 wegen Verleumdung und übler Nachrede angezeigt und forderten seinen Rücktritt, nachdem er in einer E-Mail an die Linkspartei Nürnberg den geplanten Kongress "Gender Revisited" organisiert vom "Forum Soziale Inklusion“ stark kritisierte. Der Kongress biete einer Reihe von radikalen Aktivisten der maskulistischen Szene in Deutschland ein Forum für ihre antifeministischen und zum Teil frauenfeindlichen Thesen. Rechtspopulistische Kreise um AfD, Pegida aber auch NPD sympathisierte mit den antifeministischen Parolen der "maskulistischen Männerbewegung". Daraufhin sagten mehrere Teilnehmer ihre geplante Teilnahme wieder ab. Darunter die bayerische Sozialministerin Emilia Müller. [FAZ: Im Dienste der Männer]

Derzeit bereits drei mal von ihr gelöscht [1][2][3], weil "kein Beitrag zur Biografie".

Zu diesem Thema empfehle ich auch den bereits von Arne erwähnten Artikel Dark Side of Wikipedia.

Wikipedia: Fiona for Martin (#SheForHe)

MathiasF, Sonntag, 24. April 2016, 10:32 (vor 1003 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von MathiasF, Sonntag, 24. April 2016, 10:43

Ich denke, hier hat diese Person sogar einmal richtig gehandelt. Dass das Bundesforum Männer Rosowski anzeigt, dürfte ein Resultat des "Qualitätsjournalismus" unserer Medien sein.

Wikipedia: "Richtig handeln" und richtiges Manipulieren

Thorsten @, Sonntag, 24. April 2016, 11:11 (vor 1003 Tagen) @ MathiasF
bearbeitet von Thorsten, Sonntag, 24. April 2016, 11:57

Ich denke, hier hat diese Person sogar einmal richtig gehandelt. Das das Bundesforum Männer Rosowski anzeigt, dürfte ein Resultat des "Qualitätsjournalimus" unserer Medien sein.

Wie bereits eingangs gesagt, an der Anzeige des Bundesforums habe ich auch so meine Zweifel. Aber unter "richtig handeln" verstehe ich etwas anderes. Denn wenn einem wirklich so sehr an "enzyklopädischen Arbeiten" (und nicht an Manipulation) gelegen ist, wie Fiona Baine es ja unermüdlich von sich behauptet, dann ersetzt man am Anfang einfach

Das Bundesforum Männer, dessen Vorstand er ist und andere Vereine haben ihn 2016 wegen Verleumdung und übler Nachrede angezeigt und forderten seinen Rücktritt, (...)

durch

Verschiedene (Männerrechts-)Vereine haben ihn 2016 wegen Verleumdung und übler Nachrede angezeigt und forderten seinen Rücktritt, (...)

und löscht nicht den gesamten Paragraphen. Denn der Rest des gelöschten Paragraphen ist selbst durch die TAZ abgesichert. Was die Sache für Wikipedia relevant macht ist nicht die Existenz von Anzeigen und offenen Briefen an sich, sondern dass darüber in den Medien berichtet wird. Und auch hier wiederhole ich mich nochmal: Wenn der Herr Rosowski offene Briefe schreibt und seinen Senf über Männerrechtsvereine abgibt, dann wird das in der Wikipedia selbstverständlich sofort als höchstrelevant in die jeweiligen Artikel eingetragen, wie z.B. hier bei der Männerrechtsbewegungoder bei MANNdat.

"Richtig handeln" im Sinne einer neutralen und objektiven Darstellung eines existierenden Konflikts sieht daher in meinen Augen anders aus. Was wir hier in aller Offenheit mit anschauen dürfen ist richtiges Manipulieren in der sogenannten "freien" Enzyklopädie, in der eine radikale Minderheit (qua Überfluss an Tagesfreizeit oder Lohnschreiberei) die Diskurshoheit an sich gerissen hat.

Wikipedia: Fiona for Martin (#SheForHe)

Matt Alder @, Sonntag, 24. April 2016, 15:03 (vor 1002 Tagen) @ MathiasF

Ich denke, hier hat diese Person sogar einmal richtig gehandelt. Dass das Bundesforum Männer Rosowski anzeigt, dürfte ein Resultat des "Qualitätsjournalismus" unserer Medien sein.

Bei der Aussage der FAZ zu diesem speziellen Punkt kann man von einer - wenn auch sehr unglücklichen - Verwechslung mit dem "Forum Soziale Inklusion" ausgehen, das im Artikel ebenfalls zitiert wird und tatsächlich Anzeige erstattet hat (s. hier und auch auf http://www.geschlechterpolitik-2020.de, Reiter "Bundesforum Männer").

Es wäre auch sehr merkwürdig, dass das BuFo, nennen wir es mal Steuergeldkrippe für in Sachen Arbeitswilligkeit extrem Auffällige [/Ironie aus], seinen eigenen Beschützer ans Messer liefert und damit an dem Ast sägt, auf dem es selbst sitzt.

Auch sonst gibt es ein paar unpräzise Passagen; MANNdat ist kein Väterrechtsverein per se, bekanntlich ist das nur ein Thema von mehreren.

Aber egal, die wichtigste Botschaft ist im Artikel transportiert, in der Printausgabe auf S. 4, wenn ich es richtig weiß. Es gibt schlechtere Platzierungen in der FAZ...

Gruß,

Matt

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