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"Süddeutsche": Die weibliche Seite der Gewalt

Viktor @, Montag, 22. Februar 2016, 09:52 (vor 1065 Tagen)

Dominanzgebaren, aggressive Revieransprüche und tödliche Kämpfe unter Rivalinnen: Im Tierreich zeigt sich die weibliche Seite der Aggression.
Die "Süddeutsche" (20./21.2.) wundert sich daher, wie es zum Mythos des "friedfertigen Geschlechts" gekommen ist.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/biologie-die-weibliche-seite-der-gewalt-1.2870781

"Süddeutsche": Die weibliche Seite der Gewalt

AndreasKs. @, Montag, 22. Februar 2016, 20:01 (vor 1064 Tagen) @ Viktor

Es ist wirklich erstaunlich, dass der Autorin das Phänomen weiblicher Gewalt derart fremd ist. Sie nähert sich dem mit großem Erstaunen und über den Umweg der Tierwelt.

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https://twitter.com/AndreasKrausser

"Süddeutsche": Die weibliche Seite der Gewalt

Hans3, Dienstag, 23. Februar 2016, 12:25 (vor 1063 Tagen) @ AndreasKs.

Es ist wirklich erstaunlich, dass der Autorin das Phänomen weiblicher Gewalt derart fremd ist. Sie nähert sich dem mit großem Erstaunen und über den Umweg der Tierwelt.

Und ich hoffe mal, dass die Autorin nicht total deprimiert ist, wenn man ihr erklärt, dass die Schimpansen von allen Tierarten dem Menschen evolutionär am nächsten stehen:
"Im Gombe-Nationalpark in Tansania sei ein vagabundierendes Weibchen einmal neun Stunden lang von einer Koalition wütender Schimpansinnen attackiert worden, ehe sich die Einzelgängerin schwer verwundet zurückziehen konnte, berichten die Biologinnen."

naja, "attackiert" klingt sehr nett...

"Blutig wird es, wenn eine Unterlegene doch zum Zug kommt. Dessen Nachkommen haben meist nicht lange zu leben: Infantizid durch Weibchen ist verbreitet, so bei Erdmännchen, Erdhörnchen, Krallenaffen, manchen Singvögeln und Schimpansen."

Interessant wird es auch, wenn man den Grund betrachtet, warum Männchen kämpfen: Es geht immer um Weibchen (genauer darum, seinen Nachwuchs zu zeugen, d.h. seine eigenen Gene weiter zu geben).

Hätte ein Bär oder ein Löwe, der nicht kämpfen will, eine Chance sich zu paaren, einfach weil er über gute innere Werte verfügt?

Da drängt sich doch die Parallele hierzu auf. Es gibt wohl keinen größeren moralischen Zwang für einen jungen Mann als die Verachtung bzw. Belohnung durch junge Frauen.

Wird ein Hirschbulle ohne Geweih von den Hirschdamen erwählt? Immerhin ist so ein Geweih total hinderlich für den Hirsch (es hat keinerlei Vorteile im normalem Leben eines Hirsches, aber dafür viele Nachteile).
Dumme Frage...
Auch hierfür gibt es eine Parallele zum Menschen: So ist nicht nur "gutes" Aussehen (wer definiert hier "gut") wichtig, auch teure Statussymbole (z.B. ein dickes Auto, die Rolex am Handgelenk) sind bei vielen Frauen sehr naja... hilfreich.

Also wie so oft: Alle die (Feministinnen), die meinen, sich über Männer wie auch immer lustig zu machen, hätten eigentlich sehr viel Grund, kritisch das Verhalten der Frauen zu hinterfragen.

Gruß,
Hans3

Die weibliche Seite der Gewalt

adler @, Kurpfalz, Dienstag, 23. Februar 2016, 16:01 (vor 1063 Tagen) @ Hans3

Interessant wird es auch, wenn man den Grund betrachtet, warum Männchen kämpfen: Es geht immer um Weibchen (genauer darum, seinen Nachwuchs zu zeugen, d.h. seine eigenen Gene weiter zu geben).

Und nach dem Kampf sorgt er sich um die Nahrungsbeschaffung, damit dieses Weibchen den Nachwuchs auch zur Welt bringen kann.
Und danach um die Nahrungsbeschaffung für das Weibchen UND den Nachwuchs.
Und durch diesen einfachen biologischen Kniff ist auch der Altriusmus sein ureigenstes Erbteil. Egoistisches Denken liegt eher bei der Frau. Nicht bei jeder/m einzelnen, aber im Schnitt. Darüber müssten wir mal nachdenken, denn das hat Konsequenzen.

Und das war schon zu allen Zeiten der weitaus gefährlichere Job. Da kehrte mancher "Macho" nicht von der Jagd zurück, wurde selber zur Beute. Heute geht es weniger um die reine Nahrungsbeschaffung. Aber Resourcen sollte er schon noch ranschaffen, je oller desto doller. Das Weibchen erwartet dass immer noch in alter Tradition. Und es ist immer noch der gefährlichere Job. Tote gibt es zwar nur noch selten dabei. Aber er bezahlt das mit einer um fünf Jahre kürzeren Lebenserwartung.

Dafür müsste er eigentlich mehr Rente für die kürzere Zeit bekommen oder weniger einzahlen müssen. Ist aber nicht so. Gejammert wird hingegen über den Pensions-Gap. Schröckliches hat die feministische Genderwissenschaft da herausgefunden: Frauen haben weniger Rente als Männer. So eine Ungerechtigkeit aber auch.

In der privaten Versicherungswirtschaft, wo man noch rechnen kann, fand man eher, dass man Frauen weniger auszahlen müsste für die längere Zeit. Wollte man eher nicht, also sollten sie mehr einzahlen. Geht ja gar nicht, meinte die Politik und verordnete Unisextarife für private Kranken- und auch für Rentenkassen.

Und in Felix Austria dürfen Frauen dafür, dass sie fünf Jahre länger leben auch noch fünf Jahre früher in Rente gehen. Macht zusammen zehn Jahre längere Rentenzahlung. Es sollte bis zum Seintnimmerleinstag (einige Jahrzehnte!) "schrittweise" angeglichen werden. Die ÖVP drängte aufs Tempo, knickte jetzt aber ein.

Frauenministerin (sowas gibt es auch in Deutschland) Gabriele Heinisch-Hosek freut's denn auch ganz gewaltig:

"Wir freuen uns, dass die ÖVP nun endlich beim Frauenpensionsalter einlenkt", ließen Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner ausrichten.

Der Felix in Austria ist eine Frau.

"Süddeutsche": Die weibliche Seite der Gewalt

Sandal Tolk, Sonntag, 06. März 2016, 21:50 (vor 1051 Tagen) @ Viktor

Der gute Aristarch von Samos hatte bereits im 3 Jh. vor(!) C. ein heliozentrisches Weltbild vertreten. Es brauchte ca. 1800 Jahre, bis sich das kopernikanische Weltbild etablierte.

Es geht um das Wissen der alten Griechen: Sie hatten Rachegöttinnen, die Erinnyen, von den Römern "Furien" genannt!

Die Autorin hätte nur kurz in der Geschichte nachlesen müssen, dann wäre ihr das ungläubige Staunen vergangen:
- Die alten Griechen kannten die weibliche Seite der Gewalt recht gut!

- Auch die alten Sumerer kannten die weibliche Seite der Gewalt: Gilgamesch war Experte darin!

So gesehen leben wir in einer Zeit des geistigen Rückschritts: Wir sind gerade dabei, dank des feministischen Einflusses, bekanntes Wissen alter Kulturen zu vergessen.

Mann kann sagen: Feminismus ist Mittelalter! ;-)

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".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

"Süddeutsche": Die weibliche Seite der Gewalt

GER, Montag, 07. März 2016, 19:05 (vor 1050 Tagen) @ Viktor

Das wird sich auch nicht ändern, bis sich Politik gegenüber Männerrechten öffnet.M. E. ist hier die Gender-Thematik noch nicht ganz ausgereizt. Bislang sind immer noch keine Rechte für alleinstehende Männer installiert, die weder in irgendeiner Weise queer, noch verheiratet aber kinderlos sind.

Und deshalb kann Mann noch bis zum 11.03.16 die öffentliche Petition unter dem Aktenzeichen: L 19/47in Bremen mitzeichnen.


https://petition.bremische-buergerschaft.de/index.php?n=petitionsliste&s=1&c=date_insert&d=DESC&b=10&l=10

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