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Ja - Nein - Graz

adler @, Kurpfalz, Dienstag, 16. Februar 2016, 16:32 (vor 1134 Tagen)

Erinnert sich noch jemand an den 1. Genderkongress in Nürnberg? Da waren auch alle zunächst begeistert. Politiker sagten zu, Grußworte zu sprechen, Gutmanns Restaurant sagte zu, Räumlichkeiten zu stellen. Doch dann kam alles anders. Gutmanns sagte ebenso ab, wie die Politiker. Es gab wohl erheblichen politischen Druck. Ein Herd war das Frauenministerium (Eigenbezeichnung Schwesig) und das von ihm alimentierte Bundesforum Männer ohne Forum.

So erging es nun auch Prof. Gerhard Amend. Die Bürgermeisterin von Graz, Herr Nagel, war zunächst Feuer und Flamme, von der Idee, dass dort ein Kongress stattfinden sollte, der familiäre und elterliche Gewalt zu Thema haben sollte. Renomierte Wissenschaftler würde Prof. Amendt dazu aufbieten. Begeistert rief die Bürgermeisterin, Herr Nagel, damals: „den Kongress machen wir, gegebenenfalls auch selber“.

War wohl nüsch! Die Bürgermeisterin, Herr Nagel, zog den Schwanz ein. Prof. Amendt schrieb jetzt einen offenen Brief.

Sehr geehrter Herr Nagel,

wenige Tage nach dem Attentat auf die Grazer Bürger 2015 habe ich Ihnen einen Internationalen Kongress zu familiärer und elterlicher Gewalt mit internationalen Spitzenwissenschaftlern der Forschung und Praxis angeboten. Ihrem entschlossenen „Ja,“ im Juli „den Kongress machen wir, gegebenenfalls auch selber“, folgt nun nach einigen Monatendes Zögerns die Absage des Kongresses.
...
Sehr zu meinem Bedauern haben Sie das angekündigte Signal nicht gesetzt, das Graz zu einemVorbild für Einrichtungen gemacht hätte, die sich mit Gewalt in Familien und Ethnien auseinandersetzen. Auf Gewalt darf nicht mit Feindbildern, Ideologie und handgestrickten Methoden sondern allein mit Professionalität reagiert werden.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Amendt

http://frankfurter-erklaerung.de/2016/02/offener-brief-an-den-grazer-buergermeister/

Mir braung ka Opposition, mir san scho demokratisch (Polt)

AndreasKs. @, Dienstag, 16. Februar 2016, 22:44 (vor 1134 Tagen) @ adler

Der feministisch dominierte Gender-Diskurs ist schon offen, bunt, vielfältig und tolerant. Da braucht es keine anderen Meinungen mehr.

--
https://twitter.com/AndreasKrausser

Graziles Problem

James T. Kirk ⌂, Mittwoch, 17. Februar 2016, 21:54 (vor 1133 Tagen) @ adler

Was waren denn die Prüfsteine?

Gab es da auch islamkritische Inhalte oder Redner? Die große Gewaltaffinität bei bestimmten Einwanderergruppen hat meines Erachtens mit dem "autoritären Paradigma" zu tun, in welchem z.B. der Islam noch steckt. Ich denke, das ist offensichtlich, auch angesichts der autoritären Regime in der islamischen Welt und der autoritären Religiosität. Es bildet ja alles ein Kontinuum.

Oder waren bei dem Kongreß auch feminismuskritische Inhalte zu erwarten?

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