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"Hart, aber fair" ohne Tiefgang

Viktor @, Dienstag, 08. September 2015, 12:37 (vor 1444 Tagen)

Bei der gestrigen "Neuauflage" der Sendung entfiel der größte Teil der Debattenzeit auf die Aufregung wegen der vorübergehenden Löschung der Sendung vom März in der ARD-Mediathek. Dabei wurde auch die aktuelle Ausgabe der "Zeit" zitiert, die in ihrer Titelgeschichte bemerkenswerte Beiträge enthält, zum Beispiel daß Feministinnen mit ihren Machtmitteln ihre Sicht der Dinge als nicht hinterfragbar durchzusetzen versuchen. Danach wurden verschiedene Themen leider nur angerissen: Die laut Statistischem Bundesamt sieben Prozent betragende ("bereinigte") Lohnlücke wäre einer genaueren Betrachtung/Hinterfragung, wenn nicht einer eigenen Sendung (mit Vertretern von Arbeitgeber- und Statistikerseite) wert gewesen, handelt es sich doch um ein Thema, das den Dauerbrennstoff für feministische Vorwürfe liefert. Am Sendungsende wurde ein Beitrag (Straßenbefragung) über angeblich unfaire Aufteilung der Hausarbeit wiederholt, über den nicht mehr debattiert werden konnte. Schade, denn wenn dabei Männer weniger als die Hälfte leisten, handelt es sich normalerweise um ein privates Arrangement, das ihren Frauen finanziell steuerfrei abgegolten wird. Abgesehen davon stellt sich die Frage, ob Frauen nicht eher einen reichen Mann wollen, wie Ralf Neukirch in seinem Essay im "Spiegel" vom 29. August befand, als einen, der die Wohnung putzt und den sie daher wenig erotisch finden.

"Hart, aber fair" ohne Tiefgang

Mannzipation, Dienstag, 08. September 2015, 18:31 (vor 1444 Tagen) @ Viktor

Ich habe während der Sendung im Gästebuch einen Kommentar zu den lavierenden, herumgeschwurbelten Ausreden ob der Zensurvorwürfe von Schönenborn hinterlassen, der jedoch nicht durchgekommen ist. Welche ein Wunder.
Die Mediathek enthielt nämlich noch andere Beiträge, bei denen der Feminismus nicht gut wegkam.
April 2011 "50 Jahre Gleichberechtigung: Wann kommt der Männerbeauftragte?" Dieser Beitrag ist nämlich ebenfalls nicht mehr in der Mediathek zu finden!!!

Erkennt da noch jemand außer mir ein Muster...?

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Frauen werden in den Medien stets als das sensiblere, romantischere, empathischere und aufopferungsbereitere Geschlecht dargestellt. Warum begehen dann Ehemänner, deren Frauen sterben, zehnmal häufiger Selbstmord als Frauen, deren Männer gestorben sind?

"Hart, aber fair" ohne Tiefgang

AndreasKs. @, Dienstag, 08. September 2015, 18:37 (vor 1444 Tagen) @ Viktor

In meinem an Geschlechterfragen nur mäßig interessierten Bekanntenkreis herrscht die Meinung vor, dass sich a) der Zensurversuch und b) die argumentative Schwäche der Gender-Feministen bei beiden Durchgängen sehr zum Nachteil der Gender-Feministen auswirken.

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https://twitter.com/AndreasKrausser

"Hart, aber fair" ohne Tiefgang

AndreasF ⌂ @, Kutenholz, Dienstag, 08. September 2015, 21:48 (vor 1444 Tagen) @ AndreasKs.

Ja, die Hilflosigkeit der Genderfraktion war irgendwie offensichtlich, obwohl Plasberg sich alle Mühe gegeben hat, diese zu verschleiern.

Obwohl mit Wizorek ja die neue Vorzeige-Feministin und mit Sybille Mattfeldt-Kloth noch eine weiter Radikalfeministin anwesend war, kamen diese gegen Personen nicht an, welche sich - mit Ausnahme von Frau Kelle - ja höchsten am Rande mit Genderismus beschäftigen.

Was machen die denn, wenn als Gendergegner z.B. Arne Hoffmann, Gerhardt Amendt, Günter Bucholz, etc ... aufmarschieren, also Personen, die sich ernsthaft mit diesem Thema beschäftigt haben?

Fängt Frau Wizorek dann das Heulen an?

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Der Feminismus hat es geschafft, dass Frauen die gleichen Rechte wie die Männer haben, jedoch ohne deren Pflichten übernehmen zu müssen.
Gelichzeitig müssen Männer heute viele Pflichten der Frauen mit übernehmen, ohne jedoch deren Rechte zu bekommen!

"Hart, aber fair" ohne Tiefgang

Winrich, Dienstag, 08. September 2015, 23:48 (vor 1444 Tagen) @ AndreasF

"Was machen die denn, wenn als Gendergegner z.B. Arne Hoffmann, Gerhardt Amendt, Günter Bucholz, etc ... aufmarschieren, also Personen, die sich ernsthaft mit diesem Thema beschäftigt haben?

Fängt Frau Wizorek dann das Heulen an?"

Tja, das hat wohl seinen Grund, weshalb selbige gar nicht erst eingeladen werden...

Es war übrigens schon auffällig, wie Wieczorek und die Frau Bindestrich mit klugen lateinischen Fremdwörtern um sich warfen, nur um die eigene argumentative Hohlheit zu kaschieren.

"Hart, aber fair" ohne Tiefgang

adler @, Kurpfalz, Mittwoch, 09. September 2015, 03:21 (vor 1443 Tagen) @ Viktor
bearbeitet von adler, Mittwoch, 09. September 2015, 03:27

Habe leider den neuen thread zu spät gesehen. Deshalb steht mein Beitrag jetzt hier:

http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=13955

SPON-Kommentar zu "Hart, aber fair" mit Tiefgang

Friedhardt, Mittwoch, 09. September 2015, 04:12 (vor 1443 Tagen) @ Viktor

Der m.E. bislang tiefgängigste Presse-Kommentar zur plassberg´schen Gender-Runde stammt aus der Feder von Jan Fleischhauer mit Schwerpunkt Biologie contra Ideologie und ist in Spiegel Online nachzulesen.

Schon der Einstieg nimmt die femo-ideologiedurchtränkte These, das Geschlecht sei in Wahrheit überwiegend sozial konstruiert, ironisch auf´s Korn:

"..dass die Natur dem Menschen Grenzen setzen könnte, ist uns in Wahrheit sehr unangenehm. Ein gutes Beispiel dafür ist die Gender-Debatte."

Zum grünen Anton:

"Dass der als Mitdiskutant geladene grüne Fraktionschef Anton Hofreiter in einem anderen Leben Biologie studiert hat, darf man in diesem Zusammenhang getrost vergessen. Seine Ausbildung merkt man Hofreiter nur noch an, wenn er über den Schachtelhalm doziert. Wer bei den Grünen Karriere machen will, sollte schleunigst vergessen, was nicht zwischen zwei Blätter aus dem anthroposophischen Seelenkalender passt."

Über den schweren Stand der Empirie:

"Das Misstrauen gegen alle, die lieber der Empirie als ideologischen Vorgaben vertrauen, hat Tradition. Die Naturwissenschaft hält ja seit Langem ziemlich fundamentale Enttäuschungen bereit: Die Sonne kreist nicht um die Erde, der Mensch ist mit dem Affen verwandt, und unsere Gene bestimmen unser Leben mehr, als sich die Vertreter der Gender-Forschung das träumen lassen."

Über die Wissenschaftlichkeit von Gender:

"Viele Aspekte der Genderstudies erscheinen geradezu absurd, irrational und antiwissenschaftlich", schreibt der mehrfach ausgezeichnete Genomforscher Axel Meyer.
"Es wäre zu begrüßen, wenn für Kulturwissenschaftler im Grundstudium einige Semester Naturwissenschaften obligatorisch wären, auch für die Studenten der zahlreichen 'Gender-Lehrstühle'."

Der Link zum Artikel:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gender-debatte-gene-sind-staerker-als-gesellschaft-kolumne-a-1051882.html

Mit empiriegesteuerten Grüssen

Friedhart

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