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"Hart aber fair" zensiert!

Hans3, Sonntag, 23. August 2015, 12:03 (vor 1520 Tagen)

Hallo,

kaum zu glauben, aber jetzt hat es selbst den so politisch korrekten Plasberg erwischt:

"Unter dem Titel "Nieder mit den Ampelmännchen - Deutschland im Gleichheitswahn?" war in der Sendung vom 2. März 2015 über das Thema Gleichstellung diskutiert worden."

Auf besonderen "Wunsch" einiger Frauenverbände(?) ist diese Sendung nun aus der ARD-Mediathek entfernt worden.
Gründe: z.B. hat angeblich der Moderator sich darüber lustig gemacht, "dass es in Deutschland 190 Professoren für Geschlechterforschung gibt, von denen 180 weiblich sind."
Dabei hat er einfach nur sachlich informiert, aber wahrscheinlich fürchten hier einige um ihre Pfründe.

Hier kann man bei SPON nachlesen.

Wer die Sendung sehen will, dem empfehle ich, möglichst schnell bei Youtube zu gucken.

Und auch wenn es mir schwer fällt, ausnahmsweise ein Verweis zur Bild-Zeitung: http://www.bild.de/news/inland/frank-plasberg/sendung-mit-thomalla-zensiert-42276330.bild.html

Gruß,
Hans3

Wikipedia: Erwähnung von Zensur nach 20 Minuten wegzensiert

Thorsten @, Montag, 24. August 2015, 01:50 (vor 1520 Tagen) @ Hans3

Die Löschung der Sendung "Nieder mit den Ampelmännchen - Deutschland im Gleichheitswahn?" hat es nun auch in den Wikipedia-Eintrag von "Hart aber fair" geschafft. Sogar dass es sich dabei um eine Zensur handelt, die auf Betreiben von Frauenverbänden und Gleichstellungsbeauftragten erfolgte, konnte man dort für ganze 20 Minuten lesen. Dann wurde dieser Teil wieder gelöscht, denn "eine Mediathek-Löschung ist keine Zensur". Und wenn die FAZ trotzdem titelt "Der WDR setzt auf Zensur", dann ist sie als Quelle einfach nicht seriös genug für Wikipedia.

Pressefreiheit und Eigentor

Hans3, Montag, 24. August 2015, 09:22 (vor 1519 Tagen) @ Thorsten

Ja, wie haben wir alle nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo" die Pressefreiheit beschworen und verteidigt, ganz bestimmt auch der WDR und besagte Frauenverbände.
Und selbstverständlich darf man auch Karikaturen von Mohamed machen, wohl wissend, dass Muslime darüber überhaupt nicht lachen können - aber wehe, man erwähnt, dass es in Deutschland 190 Professuren für "Gender Studies" gibt!

Aber man kann sich trösten: jetzt ist das Ganze erst mal ein Eigentor, denn ohne diesen Vorgang wäre die Aufzeichnung der Sendung in der ARD-Mediathek verschimmelt; jetzt aber haben sie viele Leute erst recht angesehen.

Trotzdem ist das ein skandalöser Vorgang und es ist zu befürchten, dass nicht nur Herr Plasberg schon vorsorglich vor der Feministen-Lobby einknickt, denn wie jubelt der Frauenrat: "Ohrfeige für Plasberg...". Und wer möchte schon Ohrfeigen kassieren...

Gruß,
Hans3

WDR rudert und rudert ...

Thomas G., Montag, 31. August 2015, 18:37 (vor 1512 Tagen) @ Hans3

zurück

"Dass daraus der Vorwurf der Zensur und Selbstzensur abgeleitet würde oder der Eindruck, wir seien vor Lobbygruppen eingeknickt, hatte ich mir nicht vorstellen können. Die heftigen Reaktionen zeigen im Rückblick, dass die Entscheidung nicht richtig war.“

sagte jetzt der WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn ...

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/hart-aber-fair-zur-geschlechterdebatte-online-13778201.html

WDR rudert und rudert ...

AndreasKs. @, Montag, 31. August 2015, 19:01 (vor 1512 Tagen) @ Thomas G.

"Dass daraus der Vorwurf der Zensur und Selbstzensur abgeleitet würde oder der Eindruck, wir seien vor Lobbygruppen eingeknickt, hatte ich mir nicht vorstellen können. Die heftigen Reaktionen zeigen im Rückblick, dass die Entscheidung nicht richtig war.

Also, Entscheidungen werden nach Maßgabe der Heftigkeit der Reaktionen falsifiziert. Wenn keiner protestiert hätte, wäre die Zensurentscheidung richtig gewesen, so aber ist sie falsch. Daraus folgt: Was Wahrheit ist, bestimmt der mit dem größten Aufregungsgewese.

Schönenborn hat eine Pioniertat der Logik vollbracht. Damit ist er eigentlich für einen Philosophie-Lehrstuhl prädestiniert - wenn sich keiner aufregt.

--
https://twitter.com/AndreasKrausser

WDR rudert und rudert ...

Carlos, Montag, 31. August 2015, 20:44 (vor 1512 Tagen) @ AndreasKs.

Also, Entscheidungen werden nach Maßgabe der Heftigkeit der Reaktionen falsifiziert. Wenn keiner protestiert hätte, wäre die Zensurentscheidung richtig gewesen, so aber ist sie falsch. Daraus folgt: Was Wahrheit ist, bestimmt der mit dem größten Aufregungsgewese.

Genau das dachte ich auch und hoffentlich auch jede Menge anderer Menschen. Da hat sich der Schönenborn sehr schön selbst verraten.


Schönenborn hat eine Pioniertat der Logik vollbracht. Damit ist er eigentlich für einen Philosophie-Lehrstuhl prädestiniert - wenn sich keiner aufregt.

Für den Fall, dass Du es ernst meinst. Warum denn gleich die schöne Philosophie? Ich studiere unter anderem Philosophie und von mindestens 80% meiner Dozenten bin ich sehr angetan, auch als feminismuskritischer Mensch. Hier und dort lassen sie gerne mal gesellschaftskritische Sätze fallen, wenn auch meistens zwischen den Zeilen.

Etwas erreicht

gewege, Montag, 31. August 2015, 19:53 (vor 1512 Tagen) @ Thomas G.

Jörg Schönenborn:

Die heftigen Reaktionen zeigen im Rückblick, dass die Entscheidung nicht richtig war.“

Das ist ein Triumph. Jeder, der „reagiert“ hat, ist zu beglückwünschen. Das soll uns eine Ermutigung sein, nicht still zu halten.

Grüße

Gerhard

Genderdefinition in 2 Sätzen

Friedhardt, Dienstag, 01. September 2015, 16:44 (vor 1511 Tagen) @ Thomas G.

Danke für diesen Link, Thomas.

Ein Auszug aus den Kommentaren zur diesem Artikel bringt das Gender-Thema auf den Punkt:

"Klar, Gender- bzw. Feminismusforschung, das darf man doch nicht kritisieren!

Frauen gut und Opfer, Männer böse und Täter, um das immer wieder zu bestätigen braucht es ganz viel Forschung! Die dann wieder zeigt, dass es noch mehr Forschung braucht..."

Mit unzensierten Grüßen

Friedhardt

Die Sendung wird wohl Montag? Hart-und-Unfair "wiederholt".

adler @, Kurpfalz, Donnerstag, 03. September 2015, 15:40 (vor 1509 Tagen) @ Hans3

Plasberg muss nachsitzen! Jedenfalls berichtet das die FAZ am 24.08.2015:

Löschung von „Hart aber fair“
* Erst Zensur, dann zweite Chance
24.08.2015, von Michael Hanfeld
"Einen positiven Schluss aus der Affäre zieht der WDR wenigstens: Das Thema Gleichberechtigung der Geschlechter soll „voraussichtlich“ in zwei Wochen abermals auf der Agenda von „Hart aber fair“ stehen."

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/wdr-weist-zensurvorwurf-nach-hart-aber-fair-loeschung-zurueck-13766663.html

Also schon am kommenden Montag? Das wäre dann der 07.09.2015. Es wird dann wohl eine Sendung werden, wie schon drei Plasberg-Sendungen zum gleichen Thema (siehe unten),die allgemeines Wohlgefallen unter den Politisch Korrektinnen auslösten. Mann darf gespannt sein und lege sich Baldrian bereit. Oder schalte ab, am besten erst gar nicht ein (aber einer muss es doch beobachten, da muss mann durch). Mal sehen, wann die Gästeliste kommt.

Dann ist Jörg Schönenborn auch wieder Mamas Liebling und Ruth Hieronymi, die Vorsitzende vom WDR-Rundfunkrat, Sonia Seymour Mikich, die Chefredakteuse vom WDR, sowie ein Heer von Frauenrättinnen und Frauenbeauftragtinnen bekommen wieder feuchte Höschen vor Lust und Spass an der Freud des Männerbashing.

Die Sendung wird jetzt also solange wiederholt, bis sie dem Frauenrat gefällt. Die Gästinnen müssen zuvor von ihm abgenickt werden. Es wird dann wohl eine Sendung werden wie schon drei zuvor bei Plasberg:


12.01.2007
"Starke Mädchen, schwache Jungs - verlieren Männer den Geschlechterkampf?"
Gästeliste...
Silvana Koch-Mehrin, FDP-Vorsitzende im Europaparlament; Buchautorin "Schwestern. Streitschrift für einen neuen Feminismus"
Hellmuth Karasek, Journalist, Buchautor und Pudel
Brunhilde Raiser, Vorsitzende Deutscher Frauenrat, Wegbereiterin des Feminismus
Wolfgang Bergmann, Erziehungswissenschaftler, Leiter des Instituts für Kinderpsychologie und Lerntherapie Hannover
Claude-Oliver Rudolph, Schauspieler und Proll zum Fertigmachen

12.06.2008
"50 Jahre Gleichberechtigung - wann kommt der Männerbeauftragte?"
Gästeliste:
Brunhilde Raiser: Theologin, damals Vorsitzende des Deutschen Frauenrates
Sascha Gerecht: DJ als Macho zu draufhauen
Thomas Ohrner: Flitterabend, Fröhlicher Alltag, Verbotene Liebe, Frauenversteher
Tita v. Hardenberg: TV-Moderatorin mir 3 Kindern! immer schön unten einblenden.
Jürgen Liminski: Das Feigenblatt der Sendung

Diese Sendung war so grottenschlecht, dass sie auch im alten Carookee-Forum von MANNdat diskutiert wurde. Der ganze thread ist deshalb nicht mehr abrufbar. Aber Christine hatte den OP ins inzwischen völlig heruntergekommene Gelbe Forum kopiert. Nachzulesen hier:
http://www.wgvdl.com/forum2/mix_entry.php?id=39360

Sogar der SPIEGEL berichtete in ungewohnter Weise:
"Ganz links hatte man Brunhilde Raiser plaziert, die durch ihr Training als Vorsitzende des deutschen Frauenrats sämtliche bekannte männliche Polemiken nonchalant kontern konnte. Ganz rechts hockte Sascha Gerecht, ein DJ und Modedesigner, der aussieht wie eine Mischung aus dem jungen Proll-Comedian Erkan und dem alten Buschkämpfer Sylvester Stallone – und auch so spricht.
...
Auch wenn Frank Plasberg schon im Titel "50 Jahre Gleichberechtigung – wann kommt der Männerbeauftragte?" ironisch Partei ergriff für das neue gebeutelte Geschlecht, gecastet hatte man die Gäste irgendwie ganz im Sinne der Frauensache. So viel geballte männliche Negativklischees hatte das Publikum jedenfalls schon lange nicht mehr in einer Sendung präsentiert bekommen."

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/testosteron-talk-bei-hart-aber-fair-rueckkehr-ins-neandertal-a-559190.html

So SOLL es sein - So wird es sein!

30.03.2011
"Platzhirsch gegen Quotenfrau - Hindern Männer die Frauen wirklich am Aufstieg?"
Gästeliste:
Manuela Schwesig (SPD, stellv. Vorsitzende; Ministerin für Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern)
Silvana Koch-Mehrin (FDP, damals Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments und Mitgliedin im FDP-Bundesvorstand)
Bascha Mika (Publizistin; Buchautorin „Die Feigheit der Frauen"; ehemalige „taz"-Chefredakteurin)
Angelika Dammann (Personalvorstand SAP AG)

Soweit die Liste der Quotenfrauen.
Dann Gibs noch einen zum Lächerlichmachen:
Michael Rogowski (Unternehmer; ehemaliger BDI-Präsident)

Gruß
adler

Es waren sogar vier!

adler @, Kurpfalz, Donnerstag, 03. September 2015, 16:12 (vor 1509 Tagen) @ adler
bearbeitet von adler, Donnerstag, 03. September 2015, 16:19

Eine fehlte noch:
13-04-2011 - Der Feind in der Familie - wenn der Mann zum Schläger wird

Guter Kommentar vom Femhunter bei Altgelb:
"Die Schlüsselstelle der Sendung begann bei 49:35 h, ihr könnt´s euch in der ARD-Mediathek gerne selbst ansehen. Man ging bewusst "kurz" auf das Problem weiblicher Gewalt ein. Logisch, dass eine Juristin/Richterin/Frau gerne das Wort an einen Pudel weitergibt, der natürlich sich lachend auf eine englische Studie (Verteilung Gewalt 49%/51%) bezog und als Antwort von Plasberg darauf erhielt "... naja, in England ist einiges anders, da fahren sie ja auch links!":-D Es fehlen einem die Worte, jegliche Fakten werden verleugnet, Studien belächtelt, weibliche Gewalt, gar ein Missbrauch des Gewaltschutzgesetzes gibt es nicht. Mann bleibt Täter und Basta!"
www.wgvdl.com/forum2/mix_entry.php?id=180001

Alle Unverschämtheiten im Überblick:
13-04-2011 - Der Feind in der Familie - wenn der Mann zum Schläger wird
30.03.2011 - Platzhirsch gegen Quotenfrau - hindern Männer die Frauen wirklich am Aufstieg?
12.06.2008 - 50 Jahre Gleichberechtigung - wann kommt der Männerbeauftragte?
12.09.2007 - "Starke Mädchen, schwache Jungs - verlieren Männer den Geschlechterkampf?

"Faktencheck" zur Schlägersendung vom 13.4.2011
"Wir haben die Fakten für Sie geklärt."- Wer ist "Wir"?
Cornelia Helfferich
Leitet das Sozialwissenschaftliche Frauenforschungsinstitut (SoFFI) an der Ev. HS Freiburg. "Forscht" über Gewalt in Geschlechterverhältnissen, häusliche Gewalt und soziale Problemlagen bei Frauen sowie über Wirkung von Anti-Gewalttrainings für Täter.
Christiane Micus minus Loos
Professorin für "Gender und Theorien Sozialer Arbeit" an der FH Kiel.

Gruß
adler

Neuauflage steht

adler @, Kurpfalz, Samstag, 05. September 2015, 02:03 (vor 1508 Tagen) @ adler

Naja, noch nicht ganz, aber wenigstens der Termin.

hart aber fair | Das Erste | 7. September 2015, 21:00 - 22:15 Uhr

Und es soll mit den gleichen Gästen stattfinden, naja, auch nicht ganz. Es wird noch eine Wortgewaltige Genderexpertin gesucht, die den Laden aufmischt: "Als weiterer Gast wird eine Kritikerin der Sendung dabei sein. Wir werden den Namen sobald wie möglich veröffentlichen.", heißt es auf der Senderseite. http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair
Der Spiegel spricht gleich von zwei zusätzlichen Gästen. Mann darf gespannt sein, auch über die Zusammensetzung des Puplikums.

Zur Sendung ist auch bis Dienstag ein Gästebuch offen:
http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/gaestebuch/hartaberfairgaestebuch190.html
Ich habe mich da schon mal versucht. Allerdings heißt es nach dem Eintrag: "Vielen Dank für den Kommentar. Er wird veröffentlicht, nachdem die Redaktion ihn geprüft hat."

Und wieder darf ich gespannt sein

adler

Das Geheimnis ist gelüftet.

adler @, Kurpfalz, Samstag, 05. September 2015, 16:49 (vor 1507 Tagen) @ adler

"Als weiterer Gast wird eine Kritikerin der Sendung dabei sein. Wir werden den Namen sobald wie möglich veröffentlichen.", heißt es auf der Senderseite.
Der Spiegel spricht gleich von zwei zusätzlichen Gästen. Mann darf gespannt sein, auch über die Zusammensetzung des Puplikums.

Eins muss man dem Spiegel lassen, er ist immer nocht meist gut unterrichtet. Es kommen tatsächlich ZWEI zusätzlich, wie der Tagesspiegel heute schreibt und nennt auch gleich die Namen:

"Zur Runde stoßen WDR-Mann Schönenborn, der die Löschung veranlasst und dann wieder rückgängig gemacht hatte, und Sybille Mattfeldt-Kloth, die stellvertretende Vorsitzende des Landesfrauenrats Niedersachsen." http://www.tagesspiegel.de/medien/matthies-meint-was-darf-zu-mann-und-frau-gesagt-werden/12280820.html

Da bin ich mal gespannt, inwieweit sich Plasberg von seinem beisitzenden Chef beeindrucken lässt. Schon deshalb werde ich mir das Nachsitzen morgen anschauen.

Sybille Mattfeldt-Kloth kanditierte übrigens für Bundnis90/Die Grünen zum Landtag von Niedersachsen. https://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahlkreis_Helmstedt
Relevantes zu Sybille:
Sechs Jahre Vorstandsarbeit im Landesfrauenrat Niedersachsen
Vier Jahre stellvertr. Vorsitzende Mütterzentrum Helmstedt e.V.
Acht Jahre Vorsitzende des Vereins gegen sexuellen Missbrauch an Frauen und Kindern e.V.
Mitarbeit im Bündnis gegen häusliche Gewalt
Fünf Jahre Vorsitzende des Vereins Weiberwirtschaft Helmstedt e.V.
Vorsitzende der Kammer für Gleichstellungsfragen der Landeskirche Braunschweigs und Ansprechpartnerin für Opfer von sexueller Gewalt in der Landeskirche
Zuvor 12 Jahre Mitglied der Synode der ev.-luth. Landeskirche Braunschweigs, Vorsitzende des Rechtsausschusses und 6 Jahre Mitglied der Kirchenregierung
http://sybille-mattfeldt-kloth.de/index.php/component/content/category/78-allgemein

Professor Ulrich Kutschera einladen!

Hans3, Montag, 07. September 2015, 11:00 (vor 1505 Tagen) @ adler

Nachdem nun eine Hardcore-Feministin hinzukommt, müsste eigentlich auch ein entspr. Gegengewicht eingeladen werden, z.B. o.g. Professor:
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/universitaet-kassel-professor-ulrich-kutschera-zieht-ueber-genderforschung-her-a-1050888.html

"Leider" titelt SPON genau das Unwichtigste, was er sagt, das Wichtige steht aber im Text:

"...Dass mit der Geschlechterforschung "eine andere, quasi-religiöse Strömung unter der Tarnkappe des Gender Mainstreaming Fuß fasst und immer mehr, gleich einem Krebsgeschwür, sämtliche Fachgebiete erobern möchte."

"Pseudowissenschaftler wie Wünschelrutengänger, Homöopathen, Genderisten, Kreationisten benutzen einen gemeinsamen Trick, und der sieht so aus: Man prägt Kunstworte wie etwa 'Gender Mainstreaming', die bei Laien den Eindruck erwecken, man würde Wissenschaft betreiben", so Kutschera gegenüber SPIEGEL ONLINE."

Mal sehen, wie lange der Professor in Kassel noch lehren darf.

Bemerkenswert finde ich auch, dass er das im Sender RBB sagen darf, während z.B. beim BR... s.o.

Gruß,
Hans3

Auf 3 Dinge bin ich gespannt

adler @, Kurpfalz, Montag, 07. September 2015, 15:33 (vor 1505 Tagen) @ Hans3

1. Wie/ob Plasberg es wegsteckt, dass er die Sendung unter Oberaufsicht seines anwesenden Fernsehdirektors und verhinderten Zensors, der mit der GEZ-Demokratieabgabe, neu gestalten muss. Ich würde mich wie ein Schuljunge fühlen der was böses getan hat und deshalb nachsitzen muss.

2. Auf die Zusammensetzung des Publikums, was sehr dazu beiträgt, wie die Sendung erlebt und aufgenommen wird. Der Mensch ist nicht so frei, wie er meint. Seine Wahrnehmungen werden selektiert. Wie, das hängt wesentlich von solchen Stimmungen ab, die seine Wahrnehmung determinieren. Wenn die Zuschauer auch nur zu 80 Prozent aus den feministischen Netzwerken ausgewählt sind, dann haben die schon halb gewonnen, egal was sonst noch gesagt wird.

3. Was seine Assistentin aus den hunderten von Zuschauermeinungen verlesen darf, die im Gästebuch und Fratzenbuch schon eingegangen sind und noch eingehen werden. Wobei wir wieder bei der Beeinflussung der Zuschauer wären, wie bei 2.

Und wenn Plasberg ganz großes Glück hat, dann tanzt bei ihm noch eine Horde Femen naggisch auf dem Tisch, die sich für Gott halten. Und dann ist seine Sendung endgültig in aller Munde. Oder ist "in aller Munde" jetzt schon wieder heteronormativ und damit sexistisch?

adler

Auf 3 Dinge bin ich gespannt

Winrich, Montag, 07. September 2015, 16:40 (vor 1505 Tagen) @ adler

Na ja, aber mit Playmate Thomalla, Birgit Kelle und Kubicki dürfte ein nicht ganz unbeträchtlicher antifeministischer Gegenwind vertreten sein, immerhin...

Die Sendung im Rückblick

adler @, Kurpfalz, Mittwoch, 09. September 2015, 03:08 (vor 1504 Tagen) @ adler

Um die Sache jetzt mal abzuschließen, hatte ich mir die Sendung angesehen und auch ein paar Notizen gemacht. Andere Kritiken, wie sie zb bei Arne Hoffmann verlinkt werden, lese ich erst später, weil ich meinen eigenen Eindruck schildern will.

Die Sendung fing an mit einer Auswahl an Zuschriften im Gästebuch und Fratzenbuch der letzten Sendung. Es war die Rede von 1.200 Einträgen. Da fiel die Wahl sehr schwer. Deshalb wurden auch NUR Mails verlesen, die Kritik an der Sendung enthielten.

Dann noch ein paar, die sich mit dem Zensurversuch befassten. Und deshalb saß Jörg Schönenborn in der Sendung. Er wollte sein Vorgehen erklären und das finde ich schon wieder positiv. Er hat sich nicht einfach weggeduckt, sondern hielt nochmal seinen Kopf hielt. Interessant war zunächst seine Aussage, dass die Sendung in der Mediathek bis dato kaum angeklickt wurde, er sprach von drei mal am Tag im Schnitt. Na dass finde ich schon mal sehr erfreulich. Nach dem Thekengate dürfte sich die Zahl zunächst bei Facebook und nach der Wiedereinstellung in die Mediathek um einiges vervielfacht haben. Da haben sich die Frauenräte einen schönen Bärendienst erwiesen. Ohne ihr Gekreische wäre die Sendung längst in der Versenkung verschwunden, hätten sie sie nicht aus der Mediathek rausschmeißen lassen. Aber gut, der Frauenrat von NRW war nach dem Rauswurf "erfreut" und sprach von einer "Ohrfeige für Plasberg".

Schönenborn hatte das mit den drei Klicks natürlich deshalb ins Feld geführt, um anzudeuten, sei doch alles gar nicht so schlimm. Er sprach auch von KritikSTÜRMEN, die es nach der Sendung gegeben habe. Auf eine Frage, wer denn eigentlich die Interessen der Zuschauer vertrete, meinte er: "Die Interessen der Allgemeinheit vertritt DER RUNDFUNKRAT." Auweia! Hier beißt sich die Katze aber ganz feste in den Schwanz. Und, hört hört, dieser Rundfunkrat habe keinen Druck aufgebaut, sondern beraten.

Und wer isser denn DER RUNDFUNKRAT?
Frank Schäffler, Geschäftsführer von "Prometheus - Das Freiheitsinstitut" bringt es auf den Punkt: "Alle sind dabei, nur nicht die Beitragszahler ... Die Gewerkschaften, die Arbeitgeberverbände, die katholische Kirche, die evangelische Kirche, organisierte Minderheiten und die Politik sind umfangreich vertreten. Insgesamt werden so 507 Rundfunkräte vorgehalten. Eine Gruppe findet man jedoch nicht unter den Kontrolleuren – die Beitragszahler." http://zwangsbeitrag.info/alle-sind-dabei-nur-nicht-die-beitragszahler/

Auftritt Sybille Mattfeld-Kloth (Frauenverband Niedersachsen, Bündnis90/ Die Grünen).
Nein, sie hätten natürlich keinen Druck aufgebaut, sondern besorgt sei sie gewesen. Berief sich auf irgendeinen Paragraphen im Rundfunkgesetz, der Ausgewogenheit fordere, sie ist ja Juristin. Ja wo war denn ihre Besorgnis bei den VIER einseitigen Vorgängersendungen? Später kommt noch das Grundgesetz, der § 3, die Gleichberechtigung. Oder war's doch schon wieder die Gleichstellung?

Kubicki
kontert mit der Pressefreiheit, auch GG. Der Auftrag sei Meinungsvielfalt. "Sie wollen die Auswahl [der Gäste] bestimmen. Und das steht Ihnen nicht zu!"

Weiter Mattfeld-Kloth.
Ja, von den Frauen her sei die Sendung wohl ausgeglichen gewesen, denn es saßen drei Frauen am Tisch- ABER: Es fehlte an Kompetenz. Die Auswahl der Gäste sei das Kernproblem, es habe "unter den Eingeladenen Personen von mangelnder Kompetenz" gegeben. Und jetzt lief ein offenbar einstudierter Schlachtplan ab, Sophia Thomalla den Schneid abzukaufen, den sie in der letzten Sendung noch hatte. Sie könne die Einladung von Sophia Thomalla nicht nachvollziehen, es habe sich wohl der eine oder die andere gefragt, wo da der Informationsgehalt sei, welchen Mehrwert ihre Teilnahme bringe. Das ging dann über in den

Auftritt Anne Wizorek,
die den Pass aufnahm. sie die habe die mangelnde Kompetenz von Frau Thomalla schon in der letzten Sendung beanstandet. Ihre Anwesenheit sollte wohl nur dazu dienen, den Unterhaltungswert zu steigern. Zur Kompetenz der Witzorek sei gesagt, dass diese darin besteht, dass sie „Netzfeministin“ ohne irgendeinen Abschluss ist und ihre bisherigen Leistung darin bestehen, einen #Aufschrei! bei Twitter losgetreten und bei Amazon darum gebettelt zu haben, günstige Rezensionen zu ihrem seltsamen #Aufschrei!-Buch positiv und andere negativ zu bewerten. Wenn man Frau ist, dann reicht das aber heutzutage locker, bis in Bundesministerien vorzustoßen. Sie ist jetzt "Expertin" beim Mysterium-für-Alles-außer-Männer der Manuela Schwesig, der anderen jungen Blonden mit viel verborgener Kompetenz. Zum Buch gibt es eine Rezension von Arne Hofmann. http://www.amazon.de/review/R18V5M9YKGAAZ3 Und mehr braucht man davon auch nicht zu wissen.

Abgang Schönenborn:
Nach ca 35 Minuten beendet Plasberg den Zensur-Komplex und Schönenborn verlässt die Bühne um etwa 21:36 Uhr.

Und viel mehr ist zu dieser Sendung auch nicht mehr zu sagen. Thomalla hat sich den Schuh vom dummen Blondchen leider angezogen, machte im Vergleich zur letzten Sendung einen etwas zerknitterten Eindruck und kam kaum noch zu Wort. Sicher wurde sie auch bereits in den Vorgesprächen bearbeitet, was zu sehen war, war nur die Spitze des Eisberges. Und wenn sie doch mal den Mut fasste mal was sagen zu wollen, dann wurde sie sofort von Girlie Witzorek unterbrochen.

Durch diese Kompetenz, nie jemanden ausreden zu lassen ist sie ja bereits in der letzten Sendung aufgefallen. Das stand so oft im Gästebuch und auch in den Kommentaren der Medien zur 1. Sendung, dass sie sich was vorgenommen hatte. Nein, diese Angriffsfläche wollte sie nicht wieder bieten. Das hielt sie auch anfänglich durch und zwar bis ziemlich genau zum Abgang Schönenborn. Aber so ein Charakterdefizit, wenn man - pardon: frau natürlich! - es nun mal hat, lässt sich eben nur eine Weile verbergen. Es bricht doch immer durch, egal wie sehr man - pardon: frau natürlich! – sich auch bemüht. Es sei denn man - pardon: frau natürlich! - arbeitet daran. Weil aber Frauen heute dadurch keine Nachteile haben, sondern Grimme-Preise für ihre Neurosen erhalten, fehlt halt der Leidensdruck und sie verlassen diese Welt, ohne etwas aus ihrem Leben gelernt, ohne die Fragen beantwortet zu haben, die das Leben ihnen gestellt und aufgegeben hat.

So, das war's jetzt aber wirklich, sonst schreib ich ja noch, wenn es draußen schon wieder hell wird. Nur noch so viel:
Das Publikum war nicht einseitig ausgewählt, sondern gemischt. Die Sendung war recht ausgewogen, jedenfalls im Vergleich zu sonstigen Sendungen der öffentlich rechtlichen Erziehungsanstalten. Die Redezeiten waren in etwa gleich verteilt, mit leichtem Übergewicht zur feministischen Seite, was insbesondere auch daher kommt, dass beide Vertreterinnen, sowohl Witzorek als auch Mattfeld-Kloth, es nicht schafften, auch mal andere Meinungen sich anhören zu könnnen, ohne unterbrechen zu müssen. „Die Watte aus den Ohren und in den Mund!“, sagt man zu solchen Charaktergestörten. Ist aber nur ein subjektiver Eindruck. Kann auch daran liegen, daß meine Wahrnehmung durch die Erwartungshaltung beeinflusst war, ein ganz anderes Spektakel vorgesetzt zu bekommen. Es kann also auch viel einseitiger gewesen sein. Müsste man mal nachmessen die Redezeiten.

Ein Schmankerl noch zum Schluss:
Mattfeld-Kloth war ja "erstaunt", dass die Sendung aus der Mediathek genommen wurde. Wirklich nur erstaunt? Plasberg fragte nach, weil er was von "erfreut" gelesen hatte. War ich nicht, blökte die Ertappte, das waren die anderen. Das war der Frauenrat von NRW. Sie aber ist 2. Vorsitzende in Niedersachsen. Wie schrieb Astrid von Friesen schon 2006? "Schuld sind immer die anderen!"

adler

Bücherverbrennung

OttoV, Sonntag, 20. September 2015, 17:46 (vor 1492 Tagen) @ Hans3

Wer eine harmlose, etwas Feminismus kritische Sendung aus dem Programm verbannt, der wäre mit Sicherheit vor 80 Jahren bei der Bücherverbrennung durch die Nazis an vorderster Front gestanden. Dies muß man dem feministischen Mob und den ihnen hörigen Journalisten immer vorwerfen.

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