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Chromosomengau - ein antifeministischer Auswuchs

Radfahrer @, Samstag, 25. Juli 2015, 15:05 (vor 1489 Tagen)

Hallo Leute,

manchmal bin ich total feminismusfreundlich. Vor allem, wenn ich länger an keinen feministischen Veranstaltungen teilgenommen habe, wie z.B. hier und hier.

Heute ist mal wieder so ein Tag, und ich muss mich gerade ganz fürchterlich über einen Twitter-Tweet aufregen, der eigentlich eine Nebensache und eine Kleinigkeit ist, wenn er nicht ein winziges Detail enhielte, das mein (gleichheitsliebendes, denn links schlagendes) Herz ...

Da benutzt doch tatsächlich im Jahre 2015, also 70 Jahre nach Ende des ... Triggerwarnung für die Forumsverwaltung ... jemand das Wort "Chromosomengau". Also beim Teuta... äh Simone de Beauvoir, welche rechtsradikalen Maskuspackos sind dann da wieder am Werk! Wieviele Genderlehrstühle brauchen wir noch, bis endlich der letzte Heini das mit der Konstruktion und so kapiert?

Nur komisch, dieses essentialistisch-biologistische Pack scheint den Nick "Pro Quote" gekapert zu haben.

Ich werde mal an die Unwort-des-Jahres-Jury mailen.

Und für mich lässt sich das, was ich für Feminismus halte (ich wiederhole mich: ein Oberbegriff für eine große Menge sehr unterschiedlicher Weltanschauungen, die sich irgendwie mit Weiblichkeit beschäftigen), anhand dieses Begriffs endlich mal wenigstens in 2 große Kategorien einteilen.

1. der Feminismus, der "Chromosomengau" für ein Unwort hält, und
2. der Feminismus, der "Chromosomengau" nicht für ein Unwort hält.

Ich nehme mir vor, jedem (vor allem jüngeren Männern), der sich profeministisch positioniert, genau die Frage zu stellen: Was hältst du vom Chromosomengau?

Ich habe da einen Kollegen, den werde ich das als erstes fragen. Ich freue mich schon auf Montag!

Grüßle, Radfahrer

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