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Gerade mal 10,7% der Start ups sind weiblich...

Winrich, Sonntag, 28. Juni 2015, 13:34 (vor 1516 Tagen)
bearbeitet von Winrich, Sonntag, 28. Juni 2015, 13:55

...zumindest in der Start-Up-Metropole Berlin. So steht es heute im Magazin der Berliner (DuMont-)Zeitung auf Seite 3 (leider nicht verlinkbar).
Nun könnte man darin ein sagen wir gewisses Indiz für eine ungleich verteilte Risiko- und Leistungsbereitschaft sehen, was eben auch mal ein etwas anderes Licht auf die Diskussion über den Frauenanteil in Führungspositionen werfen könnte, was meint Ihr?
Das BMWI räumt selbst ein, dass gerade TEAMgründungen bei Frauen selten und damit wohl signifikant seltener als bei Männern sind, was es aber nicht davon abhält, auch hier von nicht vorhandener Chancengleichheit zu schwafeln und den Damen Extrawürste bei der Existenzgründungsförderung anzubieten.

Ob eines Tages die Frauenquote für 40% der GmbH-Geschäftsführungen kommt? In d e m Land ist wohl mittlerweile alles möglich.

Grüße

Winrich

Gerade mal 10,7% der Start ups sind weiblich...

Friedhardt, Sonntag, 28. Juni 2015, 18:06 (vor 1516 Tagen) @ Winrich

Ob eines Tages die Frauenquote für 40% der GmbH-Geschäftsführungen kommt? In d e m Land ist wohl mittlerweile alles möglich.

Schöne Ironie!

Gerade mal 10,7% der Start ups sind weiblich...

Matt Alder @, Sonntag, 28. Juni 2015, 19:14 (vor 1516 Tagen) @ Winrich

Das BMWI räumt selbst ein, dass gerade TEAMgründungen bei Frauen selten und damit wohl signifikant seltener als bei Männern sind, was es aber nicht davon abhält, auch hier von nicht vorhandener Chancengleichheit zu schwafeln und den Damen Extrawürste bei der Existenzgründungsförderung anzubieten.

Auf der DeGUT (Deutsche Gründer- und Unternehmertage) in Berlin 2013 (und wahrscheinlich auch in den Jahren davor und danach), gab es Info-Veranstaltungen nur für Frauen. Kredit-Angebote des BMWI (und den ihm genehmen Banken) gab es mit eigenen Finanzierungsmodellen und Budgets. Auch die IHKs führen ein separates Programm nur für Frauen.

Man kommt sich vor wie in der Sauna. Ich frage mich zwar, was da groß anders sein soll, am Ende wollen auch bei den Frauen die Banken ihre Kredite samt Zinsen zurück, aber vielleicht sind letztere niedriger angesetzt als anderswo. Auskunft wird man da kaum bekommen.

Gruß,

Matt

Gerade mal 10,7% der Start ups sind weiblich...

maddes8cht, Dienstag, 30. Juni 2015, 11:17 (vor 1514 Tagen) @ Winrich

Ist ja wohl klar, dass Frauen bei Teamgründungen benachteiligt sind.

Wenn nur 10% der Firmengründungen weiblich sind, ist es doch viel schwieriger, andere Frauen zu finden, die mitgründen wollen....
Ganz klar strukturelle deiskriminierung. Zwar nicht klar, wer dabei der diskriminierende ist, aber in dem Fall ist das dann das Patriarchat (tm).

Man könnte jetzt natürlich auf die Idee kommen und teamgründungen zusammen mit Männern machen, aber der fiese möpp von männernetzwerken wird sowas natürlcih nach feministischer Lesart nicht zulassen.

Wie wärs mal mit einem patriarchalischen Vorschlag zur Güte:
Teamgründungen, bei denen Frauen beteiligt sind, in gleicher Weise mit Zuschüssen zu fördern wie Frauengründungen - was meint ihr, wie begeister Männer von überhaupt einer Fördermöglichkeit wären, da nehmen die notfalls sogar eine dummy-Frau als Gründungsmitglied auf, die gar nicht selbst will...

Gerade mal 10,7% der Start ups sind weiblich...

Matt Alder @, Dienstag, 30. Juni 2015, 11:37 (vor 1514 Tagen) @ maddes8cht

Wie wärs mal mit einem patriarchalischen Vorschlag zur Güte:

Hä? :-D

da nehmen die notfalls sogar eine dummy-Frau als Gründungsmitglied auf, die gar nicht selbst will...

Genau deshalb werden wir das nicht erleben - aus dem selben Grund kommt auch die Pille für den Mann nicht. Selbe Kategorie.

Gruß,

Matt

49% der Gründer berichten von psychischen Problemen

Thorsten @, Donnerstag, 02. Juli 2015, 02:18 (vor 1512 Tagen) @ Winrich
bearbeitet von Thorsten, Donnerstag, 02. Juli 2015, 02:27

Of the 242 entrepreneurs surveyed, 49% reported having a mental-health condition. Depression was the No. 1 reported condition among them and was present in 30% of all entrepreneurs, followed by ADHD (29%) and anxiety problems (27%). That's a much higher percentage than the US population at large, where only about 7% identify as depressed. More surprising was the incidence of mental health in the families of entrepreneurs: 72% said they either had mental-health problems themselves or in their immediate family. A founder who has no history of mental illness from a family with no history either "is the exception, not the rule," Freeman said. (Business Insider: There’s a dark side to startups, and it haunts 30% of the world’s most brilliant people)

Es sieht so aus, als ob sich eine Unternehmensgründung nur schwer mit der ausgewogenen Work-Life-Balance eines glücklichen und erfüllen Frauenlebens vereinbaren ließe. Vielleicht ist das ja der Grund, warum sich Frauen dann doch lieber ins gemachte (Quoten-)Nest setzen (lassen).

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