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Die Allianz-Versicherung und ihr(e) Würstchen

Thomas G., Samstag, 13. Juni 2015, 18:09 (vor 1528 Tagen)

Bedenkliche Allianz, wie sonst soll man's nennen, wenn in einer aktuellen PR-Kampagne der Social Media Manager/Communicator der Allianz Versicherung Markus Walter, Filmemacher Sönke Wortmann und Carolin Kebekus sich zusammentun, um in einem Filmchen die teilnehmenden Männer schlicht zu Würstchen zu erklären.

Worums geht's ...? Das, worüber Arne Hoffmann hier

http://genderama.blogspot.de/2015/06/die-allianz-halt-manner-fur-minderwertig.html

ganz aktuell berichtet.

Nicht nur das kleine Filmchen gibt's zu bewundern, sondern eine zur Kampagne extra zusätzlich eingerichtete Seite ...

In den Hauptrollen: Spielerinnen des deutschen Nationalteams, das sich aktuell in Ottawa auf sein erstes Spiel vorbereitet, sowie Schauspielerin und Comedy-Star Carolin Kebekus. Und, ach ja: Ein paar Würstchen.

https://www.allianzdeutschland.de/die-wuerstchen-sind-fertig-/id_74267324/index

Schön hat er sich das ausgedacht, der Herr Walter.

Der Mann hat offenbar Ahnung, kanns beurteilen und sich's leisten, scheints, weil ...

Zitat:

„Sind die Sorgen vieler Unternehmen vor Shitstorms berechtigt“, fragt Prof. Dr. Bürker, der PR und Kommunikationsmanagement am Campus München lehrt. „Nein“, sagt Markus Walter, der für die Allianz Versicherung schon früh Social Media Kanäle aufgebaut hat und heute als Social Media Kommunikator betreut. „Krisen entstehen eigentlich immer im realen Leben, nicht in den sozialen Medien. Durch sie können aber Emotionalität und Leidenschaft in den öffentlichen Diskurs kommen, die es in der Medienberichterstattung nicht geben würde.“

Quelle:

http://www.macromedia-fachhochschule.de/news-details/datum/2014/12//byebye-pressearbeit-hello-agendasetting.html

Selbstverständlich vertraue ich der Expertise des Fachmanns und kann/darf ihn hier daher bedenkenlos vorstellen.

https://de-de.facebook.com/markuswalter.allianz

Weitere Links, um Emotionalität oder Leidenschaft in den öffentlichen Diskurs zu bringen, siehe auf dessen Seite rechts aussen/unten.

Auch scheint Herr Walter Feedback grundsätzlich aufgeschlossen, sofern sich seine hier

http://druckstelle-blog.de/2013/08/11/storytelling-2-0-allianz-deutschland-zeigt-wie-es-nicht-geht/

geäusserte Haltung zwischenzeitlich nicht grundsätzlich geändert hat.

Grüsse

Thomas G.

Anscheinend können die WM-Damen nicht ohne Sexismus

gewege, Sonntag, 14. Juni 2015, 17:47 (vor 1528 Tagen) @ Thomas G.

Dieses miese Filmchen ist selbstverständlich auch den WM-Damen anzulasten, die anscheinend nicht ohne Sexismus können. Man denke nur an "Dritte Plätze sind nur was für Männer" von 2011 – wo sie dann im Viertelfinale rausgeflogen sind, und einige andere Äußerungen, die ich leider nicht mehr parat habe.

Es ist die Frage, ob für ein Video mit vertauschten Rollen die WM-Männer mitgemacht hätten, oder wieviele. Sie müssten mit einem handfesten Skandal rechnen.

Wer war es eigentlich, der von den WM-Damen beim Allianz-Video mitgemacht hat?

Grüße

Gerhard

Das sind sie:

gewege, Montag, 15. Juni 2015, 22:22 (vor 1526 Tagen) @ gewege

Hier sind sie, die sich nicht zu schade fanden, wesentlich beizutragen zu einem Video, das Männer als marginal, lächerlich, nicht voll zu nehmen, den Frauen hilflos unterlegen darstellt, sie verspottet („Die Würstchen [Männer] sind fertig, aber sowas von..“), sie verbal heruntermacht.

Sara Däbritz
Melanie Leupolz
Lena Lotzen
Leonie Maier
Dzsenifer Marozsán

Sehr integer, Frau Däbritz, Leupolz, Lotzen, Maier und Marozsán – wir wissen nun ein wenig mehr, was wir von Ihnen zu halten haben.

Über die Kebekus brauchen wir kein Wort zu verlieren.

Gerhard

Anscheinend können die WM-Damen nicht ohne Sexismus

Hans3, Dienstag, 16. Juni 2015, 09:07 (vor 1526 Tagen) @ gewege


Es ist die Frage, ob für ein Video mit vertauschten Rollen die WM-Männer mitgemacht hätten, oder wieviele. Sie müssten mit einem handfesten Skandal rechnen.

Man kann es erahnen, wenn man z.B. hiermit vergleicht:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/tim-hunt-nobelpreistraeger-musste-uni-posten-aufgeben-a-1038757.html

"Hunt hatte auf einer Konferenz von Wissenschaftsjournalistinnen in Seoul getrennte Labore für Frauen und Männer vorgeschlagen. Denn, so der Wissenschaftler: "Drei Dinge passieren, wenn sie im Labor sind: Du verliebst dich in sie, sie verlieben sich in dich, und wenn du sie kritisierst, fangen sie an zu heulen."

Abgesehen davon, dass er nicht ganz falsch liegt, muss man auch den Kontext des ganzen sehen und die Forderung nach getrennten Laboren kann ja nicht sexistisch (gegen wen eigentlich?) sein, denn schließlich gibt es gerade auf Wunsch von Genderisten Studiengänge nur für Frauen.
Aber selbst bei strenger Auslegung ist das viel weniger als dieses Video-Machwerk.

Gruß,
Hans3

Anscheinend können die WM-Damen nicht ohne Sexismus

Carlos, Dienstag, 16. Juni 2015, 14:43 (vor 1526 Tagen) @ Hans3
bearbeitet von Carlos, Dienstag, 16. Juni 2015, 15:43

Abgesehen davon, dass er nicht ganz falsch liegt...

Genau das ist das Problem. Das skandalöse an seiner Äußerung ist ja nicht der Teil, der die Frauen durch diese ein paar Erfahrungen verallgemeinert, wie es die allgemeine Empörung nahelegt. Das ungeheuerliche ist der Teil, der der Wahrheit entspricht. Genau weil es nicht ganz falsch ist. Hunt hat nur ausgesprochen, dass der "Kaiser nackt" ist. Deswegen auch die völlig übertriebene Strafe. Denn nicht die Verallgemeinerung bzw. das Äußern eines Vorurteils wird hier bestraft, sondern das Aussprechen des wahren Kerns. Und je offensichtlicher die "Nacktheit des Kaisers", desto höher die Sanktion es auszusprechen.;-)

Ähnliches habe ich auch hier im Absatz 4 und 5 thematisiert:
http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=13789

Aufklärung: Wer sind hier die Würstchen ?

NorbertU ⌂ @, Nordhessen, Dienstag, 16. Juni 2015, 21:58 (vor 1525 Tagen) @ Thomas G.
bearbeitet von NorbertU, Dienstag, 16. Juni 2015, 22:36

Dieses Filmchen ist auf den ersten Blick darauf angelegt, Frauen in den Himmel zu jubeln und Männer verächtlich zu machen. Aber ist das wirklich der Sinn?
Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen wurde bekannt, dass die Macher (m/w) eine ganz andere Botschaft verbreiten wollten, nämlich diese:
Fußballspieler weiblichen Geschlechts spielen in dem Filmchen etwas anderes als den Sport, für den sie hochbezahlt und hochbejubelt werden: sie spielen Strandvolleyball statt Frauenfußball. Sie suchen sich als leicht zu besiegende Gegner ein paar Männer, die gerade zufällig in der Gegend herumlungern. Ob die überhaupt ernsthafte Sportler sind, bleibt offen.
Warum spielen sie nicht gegen ebenso hochbezahlte und hochbejubelte Fußballspieler männlichen Geschlechts?
Warum spielen sie nicht Fußball?
Weil die Macher des Filmchens genau gewusst haben, dass Frauen, selbst wenn sie um Weltmeisterehren antreten, gegen Männer im Fußball nicht bestehen können. Bei einer FIFA Weltmeisterschaft spielen sie deshalb auch nur gegen Frauen und die deutschen Fußballspieler weiblichen Geschlechts können sich nun Hoffnung darauf machen, dass die anderen Frauen schlechter Fußball spielen als sie.
Dass Fußball und Strandvolleyball zwei verschiedene Sportarten sind, haben die Protagonistinnen in dem Filmchen wahrscheinlich nicht gewusst.
Dumm gelaufen, Mädels.

--
www.Stiefkindadoption.de
WWW.Opektafarmer.de

Aufklärung: Wer sind hier die Würstchen ?

AndreasF ⌂ @, Kutenholz, Dienstag, 16. Juni 2015, 22:52 (vor 1525 Tagen) @ NorbertU

Naja, wenn man nach Wikimannia geht, sind es die Schnittchen, welche die wirklichen Würstchen sind:

http://de.wikimannia.org/Frauenfu%C3%9Fball

Gruß,

Andreas

--
Der Feminismus hat es geschafft, dass Frauen die gleichen Rechte wie die Männer haben, jedoch ohne deren Pflichten übernehmen zu müssen.
Gelichzeitig müssen Männer heute viele Pflichten der Frauen mit übernehmen, ohne jedoch deren Rechte zu bekommen!

Aufklärung: Was steht bei Wikimannia?

Radfahrer @, Sonntag, 21. Juni 2015, 19:36 (vor 1520 Tagen) @ AndreasF

Hallo Andreas,

der von Dir verlinkte Artikel beginnt mit folgenden Worten:

Beim Frauenfußball (Weiberfußball) handelt es sich nicht allein um Fußball spielende Frauen, sondern um eine eigene Sportart, die zudem noch eine Randsportart ist.

Wer soll denn da bitte noch weiterlesen? Also ich nicht.

Am Anfang war Wikimannia mal eine prima Idee und ging mit guten Leuten an den Start, die sorgfältig recherchierten und durchaus mal Sinn für Quatsch hatten, was sie aber ganz deutlich kennzeichneten. Lang ist's her. Leider.

Grüßle, Radfahrer

Zum Fremdschämen

Daniel, Donnerstag, 18. Juni 2015, 16:15 (vor 1524 Tagen) @ Thomas G.

Also es ist nicht so, dass die Herabwürdigung von Männern mich kalt lässt. Aber dieser Werbespot war in meinen Augen einfach nur so plump, dass er zu nicht mehr als zum Fremdschämen taugt. Ich wäre ein Frauenfeind, sollte ich annehmen, das weibliche Geschlecht hätte es nötig, über die Erniedrigung von Männern "geehrt" zu werden. Eine solche Lobhudelei mit getauschten Geschlechtern wäre mir als Mann einfach nur peinlich.

Herlicher Gruß
Daniel

Die Allianz-Versicherung und ihr(e) Würstchen

mecki76 @, Lübeck, Freitag, 19. Juni 2015, 00:49 (vor 1523 Tagen) @ Thomas G.

Dieser widerwärtige "Film" ist erstmal ein sehr gutes Beispiel dafür, wie man sich die Rosinchen herauspickt. Es fallen mehrere Dinge auf: (ACHTUNG! Analyse!)

1. Es handelt sich um ein Beach-Volleyball-Feld. Das heisst: Dort wir VOLLEYBALL gespielt!
Was aber tun die FRAUEN? Sie spielen FUßBALL! Warum? Weil sie nichts anderes können!

2. Die Kommentare von der Berbelnuss: Die Männer werden permanent KRITISIERT, die Damen permanenet gelobt.

3. Und wer von den Männern hat eigentlich die doofe Kuh Berbelnuss um Schnittchen gebeten? Die kann sie sich sonstwohin tackern! Diese geistige Armut ist sowas von unterirdisch, der Mariannengraben könnte das Niveau der Weiber nicht unterbieten!

3. Was hat Sexismus mit Versicherung zu tun? "Sehr geehrte Damen und...ach lassen wir das. Seien Sie VERSICHERT, dass wir alles tun werden um Männer schlecht darzustellen! Mit verächtlichen Grüßen Ihr Provokations-Versicherung!"

Ich freue mich jetzt schon auf die Vertreter der Provokal, wenn die bei mir klingeln: "Von Sexisten kaufe ich nix!"

So, jetzt ist alles gesagt. Eigentlich ist aber jedweder Kommentar zu den weiblichen Luschen überflüssig.

AMEN!

(Im Kreise kotz)

Die Allianz-Versicherung und ihr(e) Würstchen

Carlos, Freitag, 19. Juni 2015, 22:40 (vor 1522 Tagen) @ mecki76

Ja, ne Analyse ist interessant dabei kann man den Spot in eine kommunizierte Botschaft und implizite Bedingungen einteilen.

Zunächst die Botschaft:
Die Frauen sind den Männern haushoch überlegen, selbst wenn,
1. Sie gehandikapt sind, also Volleyball mit den Füßen spielen, was schwieriger ist.
2. Die Männer schummeln (1:02; „Hand, das war Hand“ , Kebekus hat gepfiffen und prompt kam die abschließende, „bestrafende“ Antwort der Frauen)

Nun die impliziten Bedingungen, die hier definieren, was ein faires Spiel ist. Es gehört also zu den fairen Spielregeln, wenn:
1. Die Frauen das spielen, was sie können, und nicht das, worum es geht (Volleyball),
2. Die Frauen in der Überzahl sind (5 zu 4),
3. Der Schiri auf ihrer Seite steht (bzw. sie selber sind und der Unparteiische ein Parteiischer ist) und deshalb,
4. die Spielregeln im laufenden Spiel willkürlich zu ihren Gunsten ändern kann (1:02 - auf einmal dürfen die Männer die Hände, beim Volleyball (!), doch nicht benutzen).

Verräterisch ist auch der Satz zum Schluss von Kebekus an die Loser: „Warum spielt ihr eigentlich nicht Fußball? Sieht man doch jetzt immer öfter bei Männern.“ Was hier auffällt, sie sagt nicht, warum spielt ihr eigentlich nicht auch Fußball, obwohl sich dieses „auch“, in Bezug auf die eben Fußball gespielt habenden Frauen, anböte.

Dann würde sie ja entweder zugeben, dass die Frauen soeben Fußball (das, was sie im Vergleich zu Volleyball können) und kein Volleyball gespielt haben und damit eine implizite Bedingung der (pseudo)Fairness (Nr.1) explizit machen und somit die darin liegende Unfairness. Oder sie würde damit sagen, dass Männer auch, wie die Frauen, Fußball spielen sollten; sich also an den Frauen ein Beispiel nehmen sollten (und dann eventuell auch gegeneinander antreten - im Fußball). Damit würde sie auch behaupten, dass Männer und Frauen denselben Fußball spielen. Da hätten sie sich erst recht lächerlich gemacht. Aber vielleicht ist es ja auch überinterpretiert.

haben wir das nötig?

Radfahrer @, Sonntag, 21. Juni 2015, 18:56 (vor 1520 Tagen) @ mecki76

Hi Mecki,

(ACHTUNG! Analyse!)

OK, ich achte.

[...] die doofe Kuh Berbelnuss [...] Diese geistige Armut [...] das Niveau der Weiber [...] zu den weiblichen Luschen [...]

Oweh. Thema verfehlt. Analyse geht anders. Wenn wir dieses Vokabular endlich den Feministen überlassen würden (die gehen damit ohnehin viel routinierter um als wir), dann wäre das schon ein erster Schritt.

Grüßle, Radfahrer

Leserbriefe zum Frauenfußball

NorbertU ⌂ @, Nordhessen, Sonntag, 21. Juni 2015, 11:08 (vor 1521 Tagen) @ Thomas G.

In der HNA erschien ein Leserbrief von Beatrice P. aus Baunatal, in dem sie monierte, dass die Frauen in der Berichterstattung zum Frauenfußball nicht hinreichend „nach vorne geholt“ würden.
Meinen Leserbrief dazu druckte die HNA gestern:

Frau Pxxx fragt, „sind Frauen so uninteressant“ und wünscht sich mehr mediale Beachtung für den Frauenfußball. Dazu:
Sowohl die Herren- als auch die Damenmannschaft des FC Bayern München sind vor wenigen Wochen Deutscher Fußballmeister geworden; daher es ist völlig legitim, den folgenden Vergleich zu ziehen:
Bei den Herren ist die Allianz-Arena bei jedem Bundesligaspiel ausverkauft. Das sind 75.000 Zuschauer pro Spiel, und wäre das Stadion größer, könnte der FCB vermutlich noch deutlich mehr Eintrittskarten verkaufen. Für diese zahlen Fans bis zu 70,00 Euro.
Die Damen des FC Bayern spielen nicht in der Arena, sondern im Stadion an der Grünwalder Straße, das ca. 12.500 Plätze hat. Nicht einmal dieses vergleichsweise kleine Stadion kriegen die Damen voll. Ein Sitzplatz kostet 8,00 Euro.
Männer- und Frauenfußball sind also nicht miteinander vergleichbar, Unterschiede in der medialen Beachtung sind begründet.
(Änderung des Namens hier von mir)
Köstlich ist der ebenfalls gedruckte Leserbrief von Klaus G. aus Wildeck. Daraus: „… Per Gesetz könnte eine Frauenquote in Männerfußball und eine Männerquote im Frauenfußball eingeführt werden, das garantiert ein annähernd gleiches Leistungsinteresse für beide Sparten. Aus Gründen der Gleichberechtigung müsste dann die Spielerzahl einer Mannschaft lediglich auf eine gerade Zahl verändert werden. (10 oder 12), das dürfte bei der Fifa mit ein paar Euro oder Dollars leicht durchzusetzen sein …“


Norbert

--
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Frauenfußball: ausgleichende Gerechtigkeit durch frauenfeindlichen Kommentator

Radfahrer @, Sonntag, 21. Juni 2015, 18:48 (vor 1520 Tagen) @ NorbertU

Ich habe mir das Spiel unserer Mädels gegen Thailand angeschaut. Ein für unsere Nationalmannschaft erschreckend schwaches Spiel. Gut, das Viertelfinale war bereits erreicht und viele Spielerinnen angeschlagen, da hat die Frau Neid halt eine B-Elf auf den Platz geschickt, die unter Männern allenfalls Bezirksliganiveau hätte. Das ist weder ein Vorwurf noch Häme; das Ziel (Gruppenerster werden) wurde ja erreicht, wenn auch auf sehr unansehnliche Weise.

Hämisch dagegen fand ich den ZDF-Kommentator (sein Name ist mir leider entfallen), der jeder der gefühlt 200 von Marozsan & Co. z.T. jämmerlich vergeigten Torchancen (ich hatte den Impuls zu rufen, komm Birgit hilf!) mit aller Gewalt etwas Positives abnötigte, etwa die Ballannahme lobte oder die Athletik oder wie kaltschnäuzig man doch den Abwehfehler der Gegnerinnen genutzt habe, nur leider stand das Tor an der falschen Stelle.

Wenn meine Tochter (12) gegen Siebenjährige Fußball spielt (dürfte in etwa dem Körpergrößenverhältnis deutscher gegenüber thailändischen Fußballerinnen entsprechen), und sie knallt den Ball über das leere Tor, und ich rufe ihr vom Spielfeldrand aus zu: "Prima Ballannahme und tolle Athletik, weiter so!", was würde meine Tochter antworten?

"Papa, du bist peinlich!"

Gut, die ist ja auch mit einem Maskutroll verwandt.

Grüßle, Radfahrer

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