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Männer in KiTas

adler @, Kurpfalz, Sonntag, 24. Mai 2015, 02:15 (vor 1551 Tagen)

Monika Ebeling, Erzieherin und politisch ungeliebte, ehemalige Gleichstellungsbeauftragte in Goslar berichtet unter 'persönliches' auch von ihren Erfahrungen mit Erziehern in KiTas. http://blog.monika-ebeling.de/persoenliches/

"Erzieher, mit denen ich es in den zehn Jahren als Kita Leitung zu tun hatte, waren nahezu ausschließlich weiblich. In jeder Veranstaltung saß man unter sich. Bewerbungen von Männern waren eine Ausnahme, die in der Kleinstadt nicht allzu oft vorkam. Nun sind in den vergangenen Jahren ja ein paar mehr Männer in dieses Arbeitsfeld gegangen, weil es europäische Fördermittel für deren Anwerbung, Mobilisierung und Ausbildung gibt.

Es sind aber auch schon erste Opfer zu beklagen.
- Ein Mann musste seine Ausbildung abbrechen, weil eine Mutter ihm zur Last legte die Tochter ´zu freundlich´ behandelt zu haben. Die Kleine hatte ihm ein Küsschen gegeben, welches er unbedarft erwiderte. Das Kind erzählte das der Mama. Die Sache ging zur Polizei und in die Presse. Die Ausbildung brach der junge, gebrandmarkte Mann dann ab.
- Ein anderer Mann darf die Kinder in der Kita nicht wickeln, das möchte der Träger der Einrichtung nicht. Nur Frauen dürfen das.
- Ein weiterer soll ein Kind unsittlich fotografiert haben. Nachweislich wich kein Foto von der üblichen Fotografie in der Kita ab, aber die Kleine fand die Kamera sei ´auf da unten´ gerichtet gewesen. Eine Anzeige konnte gerade noch so abgewendet werden.
- Ein Berufsanfänger tröstet ein kleines Mädchen, das auf seinem Schoß sitzt, als die Mutter im Türrahmen erscheint. Am nächsten Tag ist die Kleine ihm gegenüber verändert und zurückhaltend. Er ahnt, dass die Mutter ihrer Tochter entsprechende Order gab.

Glauben Sie mir, Mitarbeiterinnen in Kitas haben oft keinen Hehl daraus gemacht, dass sie finden in der Kita sollten nur Frauen arbeiten und Männer seien hier am falschen Platz."

Eingebettet sind diese 6 Seiten in

"Nun ist es schon sieben oder acht Jahre her, dass mich ein Vorgesetzter fragte, ob ich nicht Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar werden möchte.

[...]

Jedes Jahr am 17. Mai feiere ich meine Abberufung als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar und das will ich auch zukünftig tun.
(...)
Für mich ist die Abberufung ein Grund zu feiern, weil mein Tun und meine Standhaftigkeit ein Anschub für andere war diese Dinge noch einmal zu überdenken."

Gruß
adler

Männer in KiTas

mecki76 @, Lübeck, Sonntag, 24. Mai 2015, 10:49 (vor 1551 Tagen) @ adler

Na bravo..

Ich warte jetzt nur darauf, dass ich von der (weiblichen) Heimleitung Order bekomme, keine Frauen mehr zu verorgen, da ich als Mann ja nur das eine im Sinn habe. Sollte dieser Vorwurf tatsächlich kommen, werde ich wie folgt antworten: "Ja, ich habe tatsächlich nur das eine im Kopf! Das Wohl unserer Patienten!" Falls das nicht reicht, gehe ich. Einfach so. Sollen die doch alleine klarkommen!
Weiblicher Sexismus ist in meinem Beruf an der Tagesordnung, und niemand stört sich daran...

Männer in KiTas

NorbertU ⌂ @, Nordhessen, Mittwoch, 27. Mai 2015, 13:50 (vor 1548 Tagen) @ adler

Generalverdacht sexueller Missbrauch

Ein bereits als gefährlich anzusehender Aspekt ist der Generalverdacht des sexuellen Missbrauchs, dem Männer in der Arbeit mit Kindern ausgesetzt sind. Die feministische Bewegung baut vor allem auf der Unterstellung auf, dass Männer gewalttätig sein und Kinder sexuell missbrauchen sollen. Diese Unterstellung greift auch bei Vätern und Männern, die beruflich mit Kindern arbeiten. Ein Mann wird bei der Arbeit mit Kindern einen großen Teil seiner Aufmerksamkeit darauf richten müssen, dass er keinen Anlass zu falschen Verdächtigungen gibt. Beim Windeln, Waschen und Baden von Kindern sollte er z.B. niemals allein mit dem Kind in einem Raum sein. Bei allen Aktivitäten mit körperlichem Kontakt, z.B. beim Schwimmen, Raufen oder Kuscheln, muss er sich sicher sein können, dass kein Außenstehender einen sexuellen Missbrauch in sein Handeln hinein interpretieren kann.
Dabei wird er ständig unter der Beobachtung von (einigen) Eltern stehen, die misstrauisch überwachen, ob der Erzieher Grenzen zu sexuellen Handlungen überschreiten könnte.
Männer werden dadurch im offenen Umgang mit den ihnen anvertrauten Kindern häufig gehemmt sein und diese Hemmung werden die Kinder wahrnehmen. Deshalb können männliche Erzieher nicht wirklich die Vaterrolle übernehmen. Die Forderung nach einem erweiterten Führungszeugnis für Männer, die mit Kindern arbeiten, ist keine Entlastung für diese Männer. Ganz im Gegenteil, dadurch wird der Generalverdacht unterstrichen, unter den Männer gestellt werden.
Der Beruf des Erziehers ist, wenn man gerne mit Kindern arbeitet, ein schöner und erfüllender Beruf. Unter den heute gegebenen Umständen kann man aber einem Mann nicht empfehlen, diesen Beruf zu ergreifen. Finanziell ist er nicht attraktiv und als Mann steht ein Erzieher immer mit einem Bein im Gefängnis.

Quelle: www.NUlb.de/Erzieher.htm

--
www.Stiefkindadoption.de
WWW.Opektafarmer.de

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