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EU-Genderisten mit dem Rücken zur Wand

Charly, Sonntag, 03. Mai 2015, 14:57 (vor 1570 Tagen)

Hallo zusammen,

hier ein paar links:

http://frankfurter-erklaerung.de/2015/05/eu-genderisten-mit-dem-ruecken-zur-wand/

http://sciencefiles.org/2015/05/01/no-more-shopping-sprees-eu-genderisten-mit-dem-rucken-zur-wand/

http://sciencefiles.org/2015/04/30/unseu-kommission-will-gleichstellungs-strategie-beenden-und-braucht-unterstutzung/

https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/GenderEquality2015

http://sciencefiles.org/2015/04/30/unseu-kommission-will-gleichstellungs-strategie-beenden-und-braucht-unterstutzung/

Unter diesen links befrägt die EU die Bevölkerung, ob ab 2015 weiterhin Gendermainstreaming gefördert werden soll oder nicht.
Es gibt hierzu einen Fragebogen auszufüllen.

Ich empfehle soviele Fragebögen wie möglich auszufüllen.
Der originale Fragebogen wird in englisch geliefert. Die links führen auf eine deutsche Übersetzung mit Antworten hierzu.

Macht bitte möglichst alle mit. Dies ist eine ganz wunderbare Chance. Bitte nicht vertun.

Grüße, Charly

Bitte unbedingt mitmachen

Hans3, Sonntag, 03. Mai 2015, 18:19 (vor 1570 Tagen) @ Charly


Macht bitte möglichst alle mit. Dies ist eine ganz wunderbare Chance. Bitte nicht vertun.

Dem möchte ich mich uneingeschränkt anschließen (rechts auf dem Fragebogen kann man gleich auf deutsch umschalten).
Die wichtigste Frage ist gleich die erste. Generell gilt, man macht keinen Fehler, wenn man alle Frage mit nein/keine/None beantwortet :-)
Und noch ein Hinweis: man kann diesen Fragebogen so oft beantworten wie man möchte; es gibt keine techn. Vorkehrung dagegen. Da es nun für die Genderisten um viel Geld geht ist zu vermuten, dass sie davon ausführlich Gebrauch machen. Wir sollten also unbedingt unsere Meinung durch mitmachen kundtun.

Viele Grüße,
Hans3

Zwiespältige Angelegenheit

James T. Kirk ⌂, Sonntag, 03. Mai 2015, 22:29 (vor 1569 Tagen) @ Hans3

Normalerweise läuft so etwas ja über Cookies. Ist doch peinlich, daß man das so leicht manipulieren kann.

Kann gut sein, daß Gender-Okkultisten dort eben mehrfach zeichnen. Ich weiß nicht, ob man sich auf solch ein Niveau begeben sollte. Peinlich ist so eine ungesicherte Umfrage aber schon.

Nach erster oberflächlicher Sichtung des Fragebogens kann man sagen, daß er tendenziös ist, aber auf unfreiwillig komische Weise auch guten Willen zeigen will und (vermeintliche) Benachteiligungen von Männern auflistet.

Am Ende geht es um Kooperationspartner und man liest von "women's rights organisations" und "men's organisations". Nun ja.

Man kann auch am Ende einen persönlichen Kommentar anfügen. Und man kann die zuständige Frau für diesen Fragebogen direkt anmailen. Lucy.MARK@ec.europa.eu

Die Sache mit den Antworten ist wohl vielschichtig, da viele Fragen suggestiv sind bzw. doppelzüngig. Ich tendiere ja dazu, diesen ganzen Gleichstellungsschwachsinn völlig zu streichen. Da stimmt schon etwas grundsätzlich an der Haltung nicht. Man sollte erst mal die absurden Begrifflichkeiten wie Gleichstellung hinterfragen, all diese tendenziösen Vorannahmen über vermeintliche Gleichberechtigung.

Ich guck mir das noch mal genauer an, aber es scheint eine ziemlich verflixte Angelegenheit zu sein. :-)

eigentlich nicht

Hans3, Montag, 04. Mai 2015, 09:08 (vor 1569 Tagen) @ James T. Kirk

Ich guck mir das noch mal genauer an, aber es scheint eine ziemlich verflixte Angelegenheit zu sein. :-)

Da helfen die von Charly geposteten Links.

Nach erster oberflächlicher Sichtung des Fragebogens kann man sagen, daß er tendenziös ist, aber auf unfreiwillig komische Weise auch guten Willen zeigen will und (vermeintliche) Benachteiligungen von Männern auflistet.

nicht will, sondern muss (s. Links). Deswegen ja meine Aufforderung, dass möglichst viele mitmachen sollen.
Ach ja: ich habe nicht geschrieben, dass wir mehrfach mitmachen sollten (ich habe den Fragebogen ja auch nur einmal ausgefüllt), sondern ich habe gemeint, dass wirklich alle mitmachen sollten, denn es ist zu vermuten, dass die Genderisten zumindest sehr eifrig mitmachen, da es bei ihnen ja ans "eingemachte" gehen soll.

Natürlich ist es möglich, (Mehrfach-)Antworten auch im nachhinein noch zu filtern, aber ich weiß nicht, ob das gemacht wird und außerdem bereitet mir dieser Umstand eher Sorgen, denn diese Umfrage wird ja nicht von einer objektiven Stelle durchgeführt - nicht, dass es nachher so ist wie bei der Umfrage, wo dann angeblich herausgekommen ist, dass 75% der EU-Bürger eine Frauenquote wollen...

Gruß,
Hans3

Vorsicht Fangfragen!

Thorsten @, Sonntag, 03. Mai 2015, 23:03 (vor 1569 Tagen) @ Hans3
bearbeitet von Thorsten, Sonntag, 03. Mai 2015, 23:42

Verantwortlich für diese Umfrage ist eine Lucy Mark, die auch via Twitter ihre Follower zur Teilnahme aufgefordert hat. Schaut man sich Lucy Marks Gezwitscher an (#HeForShe etc.), dann ist schnell klar, woher da der Wind weht.

Die wichtigste Frage ist gleich die erste. Generell gilt, man macht keinen Fehler, wenn man alle Frage mit nein/keine/None beantwortet :-)

Yepp. Bei der Frage nach den dringlichsten Ungleichheiten, mit denen Männer oder Frauen konfrontiert sein können, gibt es zwar die Antwortmöglichkeiten "Geringere Lebenserwartung für Männer" und "Höhere Schulabbrecherquote bei Jungen", aber durch deren Auswahl outet man sich vermutlich als gefährlicher Rechtsradikaler, den man auf keinen Fall für voll nehmen oder an Umfragen teilnehmen lassen darf. :-)

Und noch ein Hinweis: man kann diesen Fragebogen so oft beantworten wie man möchte; es gibt keine techn. Vorkehrung dagegen. Da es nun für die Genderisten um viel Geld geht ist zu vermuten, dass sie davon ausführlich Gebrauch machen. Wir sollten also unbedingt unsere Meinung durch mitmachen kundtun.

"Vote early and vote often" ist zwar ein altbewährtes Motto, aber so lange nicht irgendwelche Netzfeministinnen oder Profxen zur Manipulation aufrufen, würde ich eigenes Fehlverhalten nicht mit bei anderen vermutetem Fehlverhalten rechtfertigen. Außerdem kann man die meisten Nutzer neben IP-Adresse und Cookies auch ganz einfach über ihren Browser Fingerprint identifizieren und die entsprechende Kandidaten noch nachträglich komplett ausschließen, vor allem dann, wenn sie (wiederholt) die falschen Antworten gewählt haben.

Wissenswertes zur EU-Umfrage über die Gleichstellungsstrategie

Thorsten @, Dienstag, 26. Mai 2015, 17:47 (vor 1547 Tagen) @ Charly
bearbeitet von Thorsten, Dienstag, 26. Mai 2015, 18:00

Es ist jetzt schon ein paar Tage her, dass uns Michael Klein auf ScienceFiles auf die EU-Umfrage über die Gleichstellungsstrategie aufmerksam gemacht hat, dieselbe läuft seit nunmehr 5 Wochen.

Und während unsere Medien Gleichstellungsthemen gar nicht breit genug treten können, wenn es darum geht, das Volk über die korrekte Meinung dazu zu belehren, herrscht nun hier, wo es darum geht sich ein Meinungsbild vom Volk einzuholen, ohrenbetäubendes Schweigen. Schaut man sich dagegen auf Google und Twitter um, dann sieht man, dass der Link eifrig innerhalb von Frauen- und Gendernetzwerken weitergereicht wird. Unter den dortigen Einträgen findet man dann auch einige erhellende Beiträge:

Vom 20. – 21.04.2015 tagte in Brüssel das „Forum on the Future of Gender Equality in the European Union“. Hierbei kamen über 300 Vertreter_innen aus EU – Instutitionen, nationalen Regierungen, internationalen und nationalen NGOs, Unternehmen und Wissenschaft zusammen, um an zukunftsfähigen Perspektiven für die Gleichstellung der Geschlechter in der EU. Ziel ist es eine neue Gleichstellungsstrategie für die Jahre 2016 – 2020 zu entwickeln, da die jetzige Ende 2015 ausläuft und eine neue noch nicht vereinbart und ebenso auf Widerstände u.a. von EU – Komissionspräsident Juncker stößt. Um diesen Widerstand abzubauen bzw. diesem entgegenzutreten wurde auch eine EU-Umfrage zur Gleichstellungsstrategie entwickelt. (Frieda-Frauenzentrum e.V.)

Damit die Gleichstellung in der EU auf halbem Wege nicht zum Erliegen kommt, haben Gleichstellungsbeauftragte in der gesamten EU gegen die aktuelle „Lustlosigkeit“ und für eine neue Strategie mobil gemacht. Im Ergebnis sollen alle Frauenverbände und ihre Mitglieder bis zum 21. Juli 2015 Gelegenheit haben, über einen kurzen online-Fragebogen ihre Sichtweise und Schwerpunkte zu einer neuen Strategie auszudrücken. (Verband berufstätiger Mütter)

Und die Women in international Security Deutschland fassen die Angelegenheit schön zusammen:

Es haben sich wohl schon einige dahinter geklemmt, diese Abstimmung zur Einstellung der Arbeitslinie so eindeutig wie möglich ausfallen zu lassen. (Women in international Security Deutschland)

In der Tat, mit solch einer höchst selektiven Kommunikation sollten sich bis zum 21.7. problemlos Zustimmungsraten für eine Fortführung der Gleichstellungsstrategie erreichen lassen, die Erich Honecker alle Ehre gemacht hätten. Und zu diesem Zeitpunkt werden wir dann vermutlich auch von den Medien über die Umfrage, bzw. deren Ergebnis informiert werden, verbunden mit einem Lob für die "Transparenz" und "partizipative Demokratie", die hier praktiziert wurden.

Es wäre schön, wenn diese Umfrage entgegen den Absichten der Verantwortlichen ein Publikum erreichen würde, das nicht nur über die Frauen- und Genderszene, sondern auch über die Männerrechtsszene hinausgeht.

Hier ist der Link zur offiziellen Seite zum Konsultationsverfahren:
http://ec.europa.eu/justice/newsroom/gender-equality/opinion/150421_en.htm

Und hier geht's zum Fragebogen:
https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/GenderEquality2015

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