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Die Lügen der SPD

adler @, Kurpfalz, Montag, 27. April 2015, 14:27 (vor 1638 Tagen)

Am Beispiel einer Campagne aufgezeigt:

Titelbild: WonderWoman
Text: Die SPD steht alleinerziehenden Müttern und Vätern zur Seite, denn für uns ist Familie da, wo Kinder sind.

In diesem kurzen Sätzchen ist gleich noch eine 2. Lüge versteckt, denn Familie ist eben nicht da, wo [die] Kinder sind. Familie ist da, wo Mütter und Väter mit ihren Kindern sind. Was die SPD für Familie hält, sind Auflösungserscheinungen einer kultur- und wertelosen Gesellschaft.

Zum Bild. Das Original .PNG kommt mit sage und schreibe 531,39 KB daher.
http://www.alleinerziehende.spd.de/img/kopf.jpg
Diese Wucht habe ich in .JPG konveriert mit mal eben 62,07 KB

Auch dieser Umstand zeigt ein Problem unserer Zeit -und insbesondere der SPD- auf. Es wird eine Gewichtigkeit vorgekaukelt, die nicht hält, was sie verspricht. Viel Masse, wenig Inhalt. 90 Prozent ist Geschrei, sind Lug und Trug.
(untem Bild gibts noch ein bißchen Text.)
[image]

Familienschutz fordert dazu auf, der Bitte der SPD nachzukommen und per Kommentar-Funktion eigene Erfahrungen zur Diskussion einzureichen.
https://familienschutz.wordpress.com/2015/04/27/alleinerziehenden-kampagne-der-spd-schildern-sie-ihre-erfahrungen/

Hier kann mann es machen.
http://www.alleinerziehende.spd.de/

Franzjörg Krieg ist schon dabei mit Kommentar #270
Zunächst: ALLEINERZIEHEND ist ein gesellschaftspolitisches und ideologisch determiniertes Programm. Die meisten sogenannten Alleinerziehenden werden in 20 bis über 40 Prozent der Zeit, in der sie zusätzlich Unterhalt erhalten, durch einen miterziehenden Eltern-Partner abgelöst. Ich kenne auch diejenigen Väter, die die Mutter finanziell fürstlich ausstatten, um ihr Kind zur Hälfte betreuen zu dürfen. Was meine ich mit fürstlich? Sie bekommt monatlich 2000 Euro, das gemeinsame Haus und den großen Wagen - und das auf 10 Jahre vertraglich fest. Das ist obszön, aber die deutsche Alleinerziehenden-Ideologie schafft solche Realitäten, die eigentlich nichts weiter sind als Menschenhandel. ...

Gruß
adler

...und die Antwort von Frau Yasmin Fahimi

NorbertU ⌂ @, Nordhessen, Mittwoch, 29. April 2015, 10:04 (vor 1636 Tagen) @ adler
bearbeitet von NorbertU, Mittwoch, 29. April 2015, 10:13

Ich habe der SPD etwas zum Thema geschrieben.

283. H.-Norbert Ulbrich (null)

Ich kenne außer Robinson Crusoe keine alleinerziehenden. Und der ist nur eine Romanfigur, der auf einer einsamen Insel Freitag erzog. Ein afrikanisches Sprichwort sagt, dass es zur Erziehung eines Kindes ein ganzes Dorf braucht.
Kein Kind wird "allein erzogen". Gerade bei "Alleinerziehenden" erziehen viele fremde Menschen mit, Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen (ja, meistens Frauen), Nachbarn, Freunde der "Alleinerziehenden", Trainer in Sportvereinen etc. etc.

Wie zu erwarten war, wurde der Beitrag aufmerksam gelesen:-D und mir wurde sogar von Yasmin Fahimi geantwortet::-D

Sehr geehrter Herr H.-Norbert Ulbrich,

herzlichen Dank für Ihre Erlebnisse als Alleinerziehende, die Sie uns geschildert haben. Besonders beeindruckt mich, welche Kraft Sie für Ihre Familie aufbringen. Und das ist mir bei allen Beiträgen aufgefallen, die uns erreicht haben. Praktisch alle Alleinerziehende – und überwiegend sind es Frauen, die uns geschrieben haben – sind „Wonder Woman“ des Alltags, weil Sie alles für Ihre Kinder geben. Manchmal bis zur Selbstaufgabe. Die Organisation des Alltags – Beruf, Familie, Auseinandersetzungen mit dem Ex-Partner, gesellschaftliche Rollenklischees, denen man leider viel zu oft begegnet.

Und dann taucht eine Reihe ganz praktischer Probleme in den Zuschriften immer wieder auf: Kitas und Schulen öffnen zu spät oder schließen zu früh – schwer für die Berufstätigkeit. Kinderbetreuung kostet vielerorts zu viel. Hohe Mieten. Unflexible Arbeitgeber. Und vieles mehr. Unterm Strich sind es vor allem Zeit und Geld, die besonders fehlen.

Nicht für alles werden wir eine politische Lösung finden können. Manches braucht auch ein Umdenken in der Gesellschaft. Aber anderes lässt sich sehr wohl regeln, verbessern – damit das Leben von Alleinerziehenden ein Stück weit leichter wird.

Und darum wollen wir uns kümmern. Zum Beispiel familienfreundlichere Arbeitszeiten fördern. Die Kinderbetreuung ausbauen – in vielen Ländern, in denen die SPD regiert, kommt das schon voran. Wir wollen mehr Ganztagsschulen. Und wir wollen den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende erhöhen.

Sicher gibt es noch mehr für die Politik zu tun. Und darum möchte ich mit Ihnen in Kontakt bleiben. Wir planen derzeit ein Zusammentreffen, zu dem ich mich noch einmal bei Ihnen melden werde. Damit Sie unmittelbar aus Ihren Erfahrungen berichten können – und ihre Ideen im direkten Austausch einbringen können.

Ich halte Sie auf dem Laufenden zu unseren Planungen und grüße herzlich,

Ihre


Yasmin Fahimi


Aufschlussreich ist besonders, dass ich als "Alleinerziehende" tituliert werde. Ich bin erkennbar keine Frau, aber das merkt Frau Fahimi nicht mal.

--
www.Stiefkindadoption.de
WWW.Opektafarmer.de

Empathische Standardantwort

Thorsten @, Mittwoch, 29. April 2015, 13:14 (vor 1636 Tagen) @ NorbertU

Wie zu erwarten war, wurde der Beitrag aufmerksam gelesen:-D und mir wurde sogar von Yasmin Fahimi geantwortet::-D
(...)

Praktisch alle Alleinerziehende – und überwiegend sind es Frauen, die uns geschrieben haben – sind „Wonder Woman“ des Alltags, weil Sie alles für Ihre Kinder geben. Manchmal bis zur Selbstaufgabe.

Aufschlussreich ist besonders, dass ich als "Alleinerziehende" tituliert werde. Ich bin erkennbar keine Frau, aber das merkt Frau Fahimi nicht mal.[/size]
(...)

Das klingt nach Copy&Paste Standardantwort, die allen Alleinerziehenden ungelesen (und daher pauschal als weiblich angenommen) aufs Auge geklebt wurde. Ich nehme an, Alleinerziehende (Frauen) fühlen sich von dieser Antwort empathisch verstanden und empowert. :-)

Empathische Standardantwort II

Thorsten @, Mittwoch, 29. April 2015, 23:33 (vor 1636 Tagen) @ Thorsten

Eine Copy&Paste Standardantwort in der Tat. Bei Arne gibt es einen weiteren Fall, wo dieser Antworttext nun wirklich wie die Faust aufs Auge passt und eine Leserreaktion von Kevin Fuchs dazu. In der Tat: Danke für nichts, SPD!

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