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Gender Pay Gap

Hans3, Freitag, 06. Februar 2015, 09:34 (vor 1714 Tagen)

Auf SPON fand ich ein interessantes Interview mit einer Organisatorin des sog. "Equal Pay Days". Interessant deshalb, weil es gute Einblicke in die Gedankenwelt dieser Damen gibt.
Hier das Interview:
http://www.spiegel.de/karriere/gehalt-ungerechtigkeit-beim-verdienst-von-frauen-und-maennern-a-1016717.html

Zusammenfassung: Wir kennen zwar die richtigen Zahlen, aber sie interessieren uns nicht. Wir machen uns unsere eigene Welt.
Da behauptet man auch gerne mal das Gegenteil von dem, was man im Satz vorher gesagt hat:
"Ich möchte weg davon, dass es immer heißt: Frauen verhandeln so schlecht. Das gibt ihnen die Schuld. Das stimmt so nicht - sie verhandeln ja komplett im Dunkeln, die Basis ist nicht bekannt. Und da sind wir wieder bei der Transparenz: Wie soll man gut verhandeln, wenn man nicht weiß, was ein adäquates Gehalt wäre für den Job? Frauen sind dann oft weniger selbstbewusst und steigen zu niedrig ein."
Und warum die fehlende Transparenz nur für Frauen ein Problem ist, bleibt auch ihr Geheimnis.

Und zudem fordern sie mehr Gleichmacherei als es im real existierenden Soz. gab (Frisörin = DAX-Vorstand). Aber sicherlich nur für Frauen.

Gruß,
Hans3

PS: Der Kommentar Nr. 2 von Mastermason trifft es gut.

Gender Pay Gap

AndreasKs. @, Freitag, 06. Februar 2015, 20:02 (vor 1714 Tagen) @ Hans3

Diesbezüglich hat sie aber Recht:


Platen: Wir müssen diskutieren, wieso so viele Frauen ... sich für Branchen interessieren, die schlechter bezahlen. Es kann nicht sein, dass Menschen mit dem gleichen Schulabschluss genauso gut ausgebildet sind und ähnlich anstrengende Jobs haben, aber der eine wesentlich mehr bekommt als die andere. Warum verdient ein Müllwerker so viel mehr als eine Krankenschwester? Warum bekommt er eine Zulage für das Heben schwerer Lasten und die Altenpflegerin nicht? Es geht darum, zu diskutieren und nachvollziehbar zu machen, wie Arbeit bewertet wird.

Es ist tatsächlich nicht einzusehen, warum Krankenschwestern schlechter bezahlt sind als Müllwerker. Unsere Argumentation ist, dass es keine individuelle Diskriminierung von Frauen aufgrund des Geschlechts gibt. Aber eine tendenziell niedrige Entlohnung in Branchen mit frauenaffinen Tätigkeiten ist eine strukturelle Benachteiligung. Und der lohnt sich durchaus nachzugehen.

Ich habe schon einmal die Verdienste von Pflegerinnen und Automechanikern aufgrund der jeweils gültigen Tarifverträge verglichen und bin auf keine nennenswerten Entgeltdifferenzen gestoßen. Es mag aber andere Branchenvergleiche geben, auf die das zutrifft.

--
https://twitter.com/AndreasKrausser

Gender Pay Gap

mecki76 @, Lübeck, Freitag, 06. Februar 2015, 20:26 (vor 1714 Tagen) @ AndreasKs.

Warum verdient ein Müllwerker so viel mehr als eine Krankenschwester? Warum bekommt er eine Zulage für das Heben schwerer Lasten und die Altenpflegerin nicht? Es geht darum, zu diskutieren und nachvollziehbar zu machen, wie Arbeit bewertet wird.

DER Müllwerker DIE Altenpflegerin... Fällt euch was auf? Bei den SCHLECHTER bezahlten Berufen wird IMMER die WEIBLICHE Form benutzt!;-)

Gender Pay Gap

MathiasF, Samstag, 07. Februar 2015, 09:22 (vor 1713 Tagen) @ AndreasKs.

Das mit den Berufsgruppen stimmt so auch nicht. Es ist auch noch abhängig vom Arbeitgeber. Die Müllfahrer, die für die kommunalen Firmen fahren, bekommen häufig fast den doppelten Bruttolohn, wie die Fahrer, die für private Entsorger unterwegs sind.

Gender Pay Gap

Gismatis @, Basel, Samstag, 07. Februar 2015, 10:58 (vor 1713 Tagen) @ AndreasKs.


Platen: Wir müssen diskutieren, wieso so viele Frauen ... sich für Branchen interessieren, die schlechter bezahlen.

Müssen wir? Wieso? Ich habe es satt, dass aus jedem Frauenproblem ein Politikum gemacht wird. Wäre es umgekehrt, hätten wir noch nie davon gehört, dass es in diesem Bereich irgendein Problem geben soll. Was Männer tun, wird in der Regel von der Gesellschaft einfach zur Kenntnis genommen, wenn es überhaupt mal wahrgenommen wird. Nicht so bei Frauen. Was Frauen tun, wird analysiert und hinterfragt. Es werden Abhandlungen und Bücher geschrieben, Politiker und Professoren befragt. Meine Empfehlung ist: Lasst Frauen doch einfach machen. Warum Frauen dies tun und Männer jenes, soll meines Erachtens ein Thema für die Geschlechterforschung sein, nicht aber für die Politik.


Es ist tatsächlich nicht einzusehen, warum Krankenschwestern schlechter bezahlt sind als Müllwerker.

Finde ich nicht. Es ist doch in Ordnung, wenn Tätigkeiten draußen (Hitze, Kälte, Nässe) besser bezahlt werden als Tätigkeiten drinnen. Außerdem ist Müllwerker auch für Männer kein gängiges Berufsziel, Krankenschwester für Frauen hingegen schon. Die Attraktivität und das gesellschaftliche Ansehen der Berufe ist unterschiedlich zulasten des Müllwerkers. Eine Krankenschwester kann gesellschaftlich locker aufsteigen, indem sie einen Arzt heiratet. Welche Möglichkeiten hat diesbezüglich der Müllwerker? Das sind alles Faktoren, die gegen eine gleiche Bezahlung sprechen.

Unsere Argumentation ist, dass es keine individuelle Diskriminierung von Frauen aufgrund des Geschlechts gibt. Aber eine tendenziell niedrige Entlohnung in Branchen mit frauenaffinen Tätigkeiten ist eine strukturelle Benachteiligung.

Ich würde hier nicht von Benachteiligung sprechen, sondern von Nachteil, aber das ist ein Detail.

Und der lohnt sich durchaus nachzugehen.

Kann man. Andererseits, würde es irgendjemanden kümmern, wenn es umgekehrt wäre? Nein, es ist immer nur ein Problem, wenn Frauen irgendwo im Nachteil sind. Wenn zwei Berufe unterschiedlich bezahlt werden, in denen gleich viel Männer wie Frauen arbeiten, ist das plötzlich kein Problem mehr.

Nehmen wir an, nach einer gesetzlich verordneten Angleichung der Löhne der Krankenschwestern an die der Müllwerker wollen die Müllwerker die Bezahlung abermals verbessern und organisieren einen Streik, mit dem Risiko, dass die Aktion auch nach hinten losgehen könnte. Nun haben sie damit aber Erfolg und der Lohn wird nach oben angepasst. Feministinnen würden jetzt verlangen, dass deswegen die Löhne der Krankenschwestern mit nach oben angepasst würden, obwohl die keinen Finger gerührt haben. Ist das gerecht? Ich finde, nicht.

Gruß
Gismatis

verdienen Müllmänner wirklich mehr als Krankenschwestern?

gewege, Samstag, 07. Februar 2015, 13:37 (vor 1713 Tagen) @ AndreasKs.

Es ist tatsächlich nicht einzusehen, warum Krankenschwestern schlechter bezahlt sind als Müllwerker.

Wieso stimmt das überhaupt? Zitate aus den Kommentaren:

roenga 9:27 - Die Annahme, dass Krankenschwestern weniger verdienen als Müllwerker ist falsch. Das Gegenteil ist der Fall. Hier aktuelle Zahlen aus dem Öffentlichen Dienst: http://www.focus.de/finanzen/news/busfahrer-muellwerker-krankenschwestern-tarif-tabelle-sie-viel-verdienen-sie-jetzt-im-oeffentlichen-dienst_id_3739131.html Demnach verdienen Pflegekräfte deutlich mehr als Müllwerker (500 € durchschnittlich).

andrea.beil.1 10:35 - Mein Mann ist Müllmann ,ich Krankenschwester! Also nah dran.Weiß Frau Platen eigentlich was ein Müllmann, der bei Wind und Wetter draußen ist verdient?? Ich glaube kaum! Als Krankenschwester habe ich circa 300 Euro Grundlohn mehr in der Tasche als er und bin da durchaus noch entwicklungsfähig.Alles hängt doch mit dem Schulabschluß und der danach folgenden Ausbildung zusammen. Auch in sogenannten:kreativen Frauenberufen:ist es möglich, bei entsprechender Bereitschaft zur Qualifikation ein ganz anständiges Gehalt zu erreichen. Hätte ich Großverdiener werden wollen ,hätte ich mein Leben anders geplant,also studiert und keine 2 Kinder bekommen.Ich würde mir wünschen das mein Mann für seine schwere Arbeit besser bezahlt würde, und werde bis dahinversuchen mein Gehalt zu steigern um den Lebensstandart halten zu können. Also liebe Mitbürger, nicht jammern auf hohen Niveau, sondern aktiv werden und sich eine Lebensplanung schaffen um Ziele zu erreichen! Sowas nennt man Eigenverantwortung!!

Gerhard

Fazit: Glaube niemals einer Feministin - also von Platten!

Sandal Tolk, Samstag, 07. Februar 2015, 15:47 (vor 1713 Tagen) @ gewege

- kein Text -

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Danke! [kwT]

Mannzipation, Samstag, 07. Februar 2015, 20:35 (vor 1713 Tagen) @ gewege

- kein Text -

--
Frauen werden in den Medien stets als das sensiblere, romantischere, empathischere und aufopferungsbereitere Geschlecht dargestellt. Warum begehen dann Ehemänner, deren Frauen sterben, zehnmal häufiger Selbstmord als Frauen, deren Männer gestorben sind?

Lügen generieren neue Lügen

Lutz, Sonntag, 08. Februar 2015, 09:25 (vor 1712 Tagen) @ AndreasKs.

Es ist tatsächlich nicht einzusehen, warum Krankenschwestern schlechter bezahlt sind als Müllwerker. Unsere Argumentation ist, dass es keine individuelle Diskriminierung von Frauen aufgrund des Geschlechts gibt.

Es ist eine Lüge. Nachdem man jahrzehntelang dreist (und politisch erfolgreich) gelogen hat, kommt man offensichtlich nicht mehr herum zuzugestehen, dass die Zahl nicht bei gleicher oder „gleichwertiger“ (wie auch immer man das definieren will) ist, sondern nur durch einen Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Trotzdem will man die Geldquellen. Wie das so ist bei Lügen, muss man dann auch weiter lügen, damit die erste Lüge nicht auffällt. Das wird hier gemacht und zwar so erfolgreich, dass selbst du das Argument akzeptieren kannst. Die Genderisten sind Meister der Manipulation. Ein Blick auf Gehaltvergleich: http://www.gehaltsvergleich.com/ zeigt, wie dreist die Genderisten lügen, ohne rot zu werden. Hier die Bruttodurchschnittsverdienste bundesweit:

Müllfahrer: 1843 Euro

Krankenschwester: 2308 Euro

Altenpflegerin: 2056 Euro

Soweit dazu. Hinzu kommt, dass die Herangehensweise zeigt, was der Feminismus in Wahrheit ist – nicht etwa eine faschistoide Ideologie, wie in manchem Foren fälschlicherweise behauptet, sondern eine kommunismusähnliche Ideologie, mit einem entscheidenden Unterschied zu den vorherigen Kommunismusansätzen: Man will den anstrengungsarmen Wohlstand nicht für alle Menschen, sondern nur für Frauen.

Aber eine tendenziell niedrige Entlohnung in Branchen mit frauenaffinen Tätigkeiten ist eine strukturelle Benachteiligung. Und der lohnt sich durchaus nachzugehen.

Mal abgesehen, dass das so pauschal nicht stimmt, kann man das so sehen oder auch anders. Es könnte auch zeigen, dass einerseits Männer in diesen Dingen flexibler sind (also dann eher höher bezahlte Berufe ergreifen - und auf Selbstverwirklichung verzichten), zweitens wie der Arbeitsmarkt funktioniert (mher Frauen in einer Branche= höheres Arbeitskräfteangebotund drittens, dass Frauen mit ihrem unterdurchschnittlichen Verhandlungsgeschick die "Preise" für sich selbst und für die Männer kaputt machen.

...und es gibt ihn doch ;-)

Hans3, Sonntag, 08. Februar 2015, 11:57 (vor 1712 Tagen) @ Lutz

den Gender Pay Gap


Müllfahrer: 1843 Euro

Krankenschwester: 2308 Euro

= 2308/1843*100-100 = 25,23%, d.h. es existiert ein Gender Pay Gap von 25,23% zum Nachteil von Männern !

Aber im Ernst:
Unglaublich, wie dreist hier gelogen wird! Auch ich habe diese Lüge bisher geglaubt. :-(

Aber eine tendenziell niedrige Entlohnung in Branchen mit frauenaffinen Tätigkeiten ist eine strukturelle Benachteiligung. Und der lohnt sich durchaus nachzugehen.

Ich habe schon länger darüber nachgedacht, weshalb im allgemeinen typ. Frauenberufe schlechter bezahlt werden.

1. liegt das daran, dass Männerberufe im allg. mit schwerer körperlicher Arbeit verbunden sind und/oder gesundheitsschädlich sind. Schaut euch doch mal z.B. den Müllmann an - täglich hunderte Mal schwere Tonnen einhängen; ich z.B. würde das nicht können und die meisten Frauen auch nicht. Oder Bergmänner! Die körp. Belastung einer Krankenschwester ist zwar auch nicht null, aber deutlich geringer als die des Müllmannes (wobei der ja doppelt benachteiligt ist, wie ich jetzt weiß).

Und bedenkt, wir Männer zahlen dafür einen hohen Preis (deutlich geringere Lebenserwartung).

2. erkämpfen sich Männer ihr Gehalt - denkt nur an die Metaller, die Pilotengewerkschaft oder die GdL; was für einen kollektiven Gegenwind müssen die aushalten (die Bild-Zeitung hat sogar die Adresse und ein Foto des Wohnhauses des GdL-Vorsitzenden veröffentlicht, was schon fast Rufmord ist). (Bitte jetzt keine Diskussion über die Forderungen der GdL) Frauen machen so etwas fast nicht.

Also nichts mit struktureller Benachteiligung.
Und was Vollzeitarbeit und das Streben nach Führungspositionen angeht, wenn es nicht gerade um die lukrativen Aufsichtsratsposten geht winken Frauen gerne ab (im Vergleich zum Mehrverdienst zu viel Arbeit und Verantwortung).

Gruß,
Hans3

Lügen generieren neue Lügen

AndreasKs. @, Sonntag, 08. Februar 2015, 16:25 (vor 1712 Tagen) @ Lutz

Müllfahrer: 1843 Euro
Krankenschwester: 2308 Euro
Altenpflegerin: 2056 Euro

Ok, die Zahlen sprechen für sich.

Bei mir hat sich die Entlohnung von Krankenschwestern als zu niedrig im Gedächtnis festgesetzt, weil eine Bekannte meiner Frau vor 3 oder 4 Jahren nach Skandinavien (Dänemark oder Norwegen) ausgewandert ist und dadurch ihr Netto-Einkommen als Krankenschwester glatt verdoppeln konnte.

--
https://twitter.com/AndreasKrausser

Lügen generieren neue Lügen

Lutz, Sonntag, 08. Februar 2015, 16:45 (vor 1712 Tagen) @ AndreasKs.

Müllfahrer: 1843 Euro
Krankenschwester: 2308 Euro
Altenpflegerin: 2056 Euro


Ok, die Zahlen sprechen für sich.


Das ist kein Wunder. Selbst ich als notorischer Skeptiker habe nach dem Lesen dieses Artikels eigentlich nur nachrecherchiert, weil ich wissen wollte, wie viel weniger die Krankenschwester verdient und war dann ebenfalls überrascht. Dass Feministinnen regelmäßig lügen, ist ja nicht neu. Dass sie aber in aller Öffentlichkeit so dreist falsche Angaben machen, finde ich schon erstaunlich.

Bei mir hat sich die Entlohnung von Krankenschwestern als zu niedrig im Gedächtnis festgesetzt, weil eine Bekannte meiner Frau vor 3 oder 4 Jahren nach Skandinavien (Dänemark oder Norwegen) ausgewandert ist und dadurch ihr Netto-Einkommen als Krankenschwester glatt verdoppeln konnte.

Das wundert mich nicht. Vermutlich ist sie nach Norwegen gegangen. Dort sind dann aber auch die Lebenshaltungskosten im Durchschnitt 60% höher als in Deutschland. Bleibt natürlich trotzdem noch ein Plus.

Noch eine Anmerkung: Natürlich verdienen Friseusen, Kellnerinnen und Kosmetikerinnen deutlich weniger als die meisten anderen Berufe. Was da aber stets und konsequent ausgeblendet wird, ist, dass diese Berufsgruppen - im Gegensatz zu den besser bezahlten Berufen - mit regelmäßigen Trinkgeldzahlungen rechnen können, die - da nicht nachprüfbar - nur teilweise versteuert werden dürften. Ein guter Teil dieser Trinkgelder dürfte Netto in der Tasche dieser Beschäftigten landen. 1,50 Euro bis gut 2 Euro pro Stunde sollten da problemlos drin sein. Bei Vollberufstätigkeit kämen somit noch mal 250 bis 350 Euro pro Monat drauf, ein guter Teil davon steuerfrei, so dass die Nettoverdienste, die ja das Entscheidende sind (niedrigere Steuerlast plus Trinkgeld), gar nicht so niedrig sind, wie es auf den ersten Blick aussieht (zum in die Hände klatschen ist es natürlich tortzdem nicht).

GPG: von Platen erteilt deutscher Frauenpolitik eine Watschn

Radfahrer @, Samstag, 07. Februar 2015, 09:36 (vor 1713 Tagen) @ Hans3
bearbeitet von Radfahrer, Samstag, 07. Februar 2015, 09:42

Danke Hans3 für die Verlinkung dieses interessanten Interviews. Frau von Platen legt ja die Finger in die richtigen Wunden.

Teilzeitarbeit, Karrierepausen - oft wegen Kindern. Hier verlieren Frauen gehalts- und karrieretechnisch den Anschluss und holen das nie wieder auf. Die Berufswahl: Typische Frauenberufe werden meistens schlecht bezahlt. Oder Minijobs: Würde man diese abschaffen, würde die Lohnlücke um etwa drei Prozentpunkte sinken.

[...]

Wir müssen diskutieren, wieso so viele Frauen in Teilzeit oder schlechter vergüteten Jobs arbeiten, wieso sie sich für Branchen interessieren, die schlechter bezahlen.

Richtig Frau von Platen. Entgeltunterschiede sind auch ein familienpolitisches Thema. So lange Frauen sich durch das Halten eines Versorgers andere Einkommensquellen erschließen können, wären sie ja blöd, für eine ordentliche Bezahlung zu buckeln. Die durchschnittliche deutsche Frau hat ca. 77% des Erwerbseinkommens eines durchschnittlichen deutschen Mannes. Gleichzeitig hat sie, verglichen mit dem Durchschnittsmann, 300-400% des Geldes zum Ausgeben.

[auf die Frage, ob es auch eine Ungerechtigkeit unter den Berufen gebe] Absolut. Faire Bezahlung heißt: Gleiche und gleichwertige Arbeit müssen gleich vergütet werden.

Richtig Frau von Platen. Eine Arbeit ist dann gleichwertig, wenn sie dem gleich viel wert ist, der dafür bezahlt. Eine Ausnahme ist der öffentliche Dienst, da hier Menschen die Arbeit bezahlen (der Steuerzahler), die die Leistung nicht unmittelbar empfangen. Dort darf, muss man fragen, warum etwa der Müllmann weniger verdient als die städtische Abteilungsleiterin Entsorgung. Oder der Hauptschullehrer weniger als die Gymnasiallehrerin.

Und zweitens kann man die kritischen Faktoren wie Branche, Arbeitszeit, Minijobs oder Karrierepausen natürlich alle rausrechnen. Damit zeigt man, dass man die Ursachen erkannt hat, die Lohnungerechtigkeit ausmachen - aber behoben hat man sie damit nicht!

Richtig Frau von Platen. Also machen wir uns an die Behebung der Ursachen. Eine (die Familienpolitik) habe ich bereits benannt. Eine andere ist die hohe Arbeitslosigkeit von Männern in strukturschwachen Regionen. Frauen verdienen dort wenig und vergrößeren den GPG. Männer verdienen gar nichts und fallen aus der Statistik.

Warum wertschätzen wir bestimmte Arbeiten nicht?

Richtig Frau von Platen. Warum wertschätzen wir die Arbeit der Krankenschwester und der Erzieherin nicht? Das darf man genauso fragen, wie, warum wertschätzen wir die Arbeit des traditionellen Familienvaters nicht, der Überstunden macht, damit die Mutter sich um die Kinder kümmern kann (um Missverständnisse zu vermeiden: ich bin kein solcher)?

Das stimmt so nicht - sie verhandeln ja komplett im Dunkeln, die Basis ist nicht bekannt. Und da sind wir wieder bei der Transparenz: Wie soll man gut verhandeln, wenn man nicht weiß, was ein adäquates Gehalt wäre für den Job?

Richtig Frau von Platen. Die Intransparenz ist nervig und ungerecht. Mehr Transparenz würde u.U. auch ganz neue Gründe für den unterschiedlichen Durchschnittsverdienst aufdecken, vielleicht eine bisher unbeachtete männliche Soft Skill.

Frau Platen sagt sehr, sehr viel Richtiges. Und wenig Schmeichelhaftes für die Frauenpolitik.

Dass sie als Konsequenz einen "Equal Pay Day" organisiert (also eine Orgie der Intransparenz), ist für mich, wie den Bock zum Gärtner zu machen. Die Frauenpolitik hat versagt, also lasst uns genau die bisherigen frauenpolitischen Maßnahmen verstärken. Tja, Frau von Platen, eigentlich sind Sie klüger, wie wir nun wissen.

Oder sie ist schlauer als wir, da mit einem "Equal Pay Day" sicher mehr öffentliche Mittel gelockert werden als mit einer fundierten Kritik.

Grüßle, Radfahrer

GPG: verschwiegene Faktoren

Sandal Tolk, Samstag, 07. Februar 2015, 16:36 (vor 1713 Tagen) @ Radfahrer

Damit zeigt man, dass man die Ursachen erkannt hat, die Lohnungerechtigkeit ausmachen - aber behoben hat man sie damit nicht!

Eines der wichtigsten Faktoren wird von allen Seiten geflissentlich verschwiegen:
[image]
Diejenigen Frauen, die besser verdienen könnten, sind besser verheiratet und gehen einfach nicht arbeiten. (Quelle: Bayerische Staatsbibliothek, SCHRIFTENREIHE DER HISTORISCHEN KOMMISSION BEI DER BAYERISCHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN, Band 65, Merith Niehuss, "Familie, Frau und Gesellschaft, Studien zur Strukturgeschichte der Familie in Westdeutschland, 1945-1960", Verlag VANDENHOECK & RUPRECHT IN GÖTTINGEN)

Je höher das Einkommen des Ehegatten, umso seltener traf mann die Damen im Arbeitsleben. Das war 1950. Heute gehen sie vor allem aus Langeweile arbeiten. Damit drücken sie noch einmal die Löhne und Gehälter, weil sie niemals streiken werden.

Diese Einflussfaktoren wurden aus der Analyse der Fakten GESTRICHEN.

Es wäre zuviel von der Wirklichkeit verlangt, wenn sie sich der feministischen Ideologie nicht beugt.

Wenn Männer ihre Probleme schildern heisst es aus feministischem Munde: Jammert nicht, löst Eure Probleme selber!

Was hindert uns jetzt der Dame zuzurufen: Jammert nicht, geht arbeiten und streiken!

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

GPG: verschwiegene Faktoren

Radfahrer @, Montag, 09. Februar 2015, 22:32 (vor 1710 Tagen) @ Sandal Tolk

Hallo Michael,

Diejenigen Frauen, die besser verdienen könnten, sind besser verheiratet und gehen einfach nicht arbeiten.

Hihi, ist ja launig, hier Zahlen von 1950 reinzustellen :-)

Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass dies auch heute noch so ist.

Je höher das Einkommen des Ehegatten, umso seltener traf mann die Damen im Arbeitsleben. Das war 1950. Heute gehen sie vor allem aus Langeweile arbeiten. Damit drücken sie noch einmal die Löhne und Gehälter, weil sie niemals streiken werden.

Interessanter Aspekt, zumal es ja das erklärte frauenpolitische Ziel der Ex-Frauen- und Ex-Arbeitsministerin Ursula v.d.Leyen war, die Löhne "männlicher" Branchen denen der "weiblichen" anzugleichen, also eine Schließung des GPG auf Kosten einer allgemeinen Senkung des Lohnniveaus und einer sich weiter öffnenden sozialen Schere.

Wenn es so ist, wie Du schreibst (hast Du Belege?), würde es ins Bild passen.

Grüßle, Radfahrer

GPG: verschwiegene Faktoren

Sandal Tolk, Dienstag, 17. Februar 2015, 09:36 (vor 1703 Tagen) @ Radfahrer

Hallo Radfahrer,

Wenn es so ist, wie Du schreibst (hast Du Belege?), würde es ins Bild passen.

Da ich keine Belege im Sinne von ofiziellen Statistiken habe, habe ich die Zahlen aus 1950 hier reingestellt. Damals wusste mann offensichtlich noch Bescheid über die richtigen Zusammenhänge.

Dass solche Erklärungsvariablen in den Modellrechnungen der Statistiker bei destatis fehlen, bekamen wir auch auf einer Veranstaltung des BPW in Nürnberg zum Thema Equal Pay Day bestätigt: Der destatis-Spezialist wusste Bescheid, hatte aber keine Daten dazu.

Als Beleg kann ich nur meine Beobachtungen angeben:
a) Die Frau eines Kollegen arbeitete in der Erwachsenenbildung. Dort tummelten sich nur gut verheiratete Damen auf 400 EUR-Basis. Sie war die Einzige, die auf das Einkommen als Vollzeitjob angewiesen war. Gehaltserhöhungen konnte sie nicht durchdrücken.
b) Der Münchner OB, Reiter, warf mir letztes Jahr an den Kopf, dass er seiner Frau 100% seines Einkommens zur Verfügung stellt. Dass er damit der Frau jegliche Triebkraft zum Kämpfen für eine höhere Entlohnung nimmt merkte er erst, als ich ihm vorwarf, dass er sich damit äusserst frauenfeindlich verhält.

Da sich aber hierzulande niemand über falsche Statistiken aufregt - insbesondere dann nicht, wenn es um Geschlechter-Fragen geht und die Männer dann kritisiert werden können - glaube ich kaum, dass die richtigen Einflussgrößen wieder erfasst werden. Nicht umsonst hat man solche Einflussgrössen, wie das Einkommen des Partners aus den Statistiken gestrichen.

Gruß
Michael

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GPG: verschwiegene Faktoren, feministische Scheuklappen

Sandal Tolk, Montag, 23. Februar 2015, 07:48 (vor 1697 Tagen) @ Radfahrer

Wenn es so ist, wie Du schreibst (hast Du Belege?), würde es ins Bild passen.

Es ist zwar kein Beleg für die fehlenden Faktoren, aber ein Beleg für die Verantwortlichkeit feministischer Lobbyistinnen bei der Verfälschung der öffentlichen Wahrnehmung: deutscher Journalistinnenverband

Da werden von Männer- und Väterrechtler eben die fehlenden Faktoren angesprochen und wie lautet die Schlussfolgerung im Kommentarbereich?

Britta Erlemann hat gesagt…

An alle Männer, die versuchen, in diesem Blog per Kommentar Ihrem Hass auf Frauen Ausdruck zu verleihen, nun noch dies:
AN ABSENDER ZURÜCK!

Ich glaube wir müssen uns Asche auf unsere Häupte streuen, Radfahrer, wir sind Frauenhasser, weil wir an der Frau, genannt Statistik, glauben.

Wer Fakten anspricht, die nicht dem feministischen Gefühl entsprechen, ist ein Frauenhasser, betreibt Hate-Speech, hindert Frau am Zugang zum Internet ... Ich bin wirklich entsetzt welche Gräueltaten wir Männer, durch die Forderung nach Fakten begehen.

Wir sollten vielleicht eine Petition starten, zur Wiedereinführung von Riechsalz als Ergänzung der Schminke bei der Sichbarmachung empathischer Emannzenanliegen.

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Gender Pay Gap

Gismatis @, Basel, Samstag, 07. Februar 2015, 09:58 (vor 1713 Tagen) @ Hans3

Warum Männerberufe besser bezahlt werden als Frauenberufe, ist in der Tat eine interessante Frage. Ich vermute, dass es unter anderem daran liegt, dass über viele Jahrzehnte hinweg Männer, die in diesen Berufen arbeiteten, sich diese Löhne ganz einfach erkämpft haben. Sie haben hart verhandelt, sich in Gewerkschaften organisiert oder auch mal gestreikt. Männer haben viel riskiert und für den Fortschritt oft einen hohen persönlichen Preis bezahlt. Es ist nun völlig klar, dass dieser Erfolg Neider auf den Plan ruft. In dieser Hinsicht ist Frau von Platen eine typische Feministin. Ironischerweise meint sie zum offenen Umgang mit Geld: «In einigen Ländern wird ganz entspannt damit umgegangen. Da erblasst auch nicht der eine vor Neid, weil der andere einen dicken Bonus bekommen hat, sondern strengt sich an, den selbst auch zu bekommen.» Frauen scheint sie damit nicht zu meinen, denn die sollen ihrer Ansicht nach ja automatisch gleich viel bekommen.

Teilzeitarbeit

Sandal Tolk, Samstag, 07. Februar 2015, 16:18 (vor 1713 Tagen) @ Hans3

Teilzeitarbeit, .... Hier verlieren Frauen gehalts- und karrieretechnisch den Anschluss und holen das nie wieder auf.

Es ist immer schön zu sehen, mit welcher Regelmäßigkeit die Tretmühle der "Teilzeitfalle" bemüht wird, wenn es darum geht, über die "Benachteiligungen" der Frauen lauthals zu jammern.

Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie genau diese "Teilzeitfalle", den Männern aus ganzem Herzen gegönnt wird: Bei der in 2014 stattgefundenen feministischen Veranstaltung "Männerpolitik" (siehe Seite 5), die auch vom feministischen Verband "Bundesforum Männer" getragen wurde, wurde sehr viel um Teilzeitmänner geworben.

Auch unsere Wahrheitspresse wird nicht müde, die Seltenheit männlicher Teilzeitarbeiter zu beklagen, siehe z. B. hier und hier.

Was schlussfolgern wir?

Feminist.I.nnen warnen Frauen vor Teilzeitarbeit, wünschen sich aber dass Männer ausgerechnet in dieser, von Feminist.I.nnen verpönten Arbeitsverhältnisse geraten?

So eine Haltung würde ich als mies bis fies bezeichnen. Muss wohl an meiner notorischen Feminist.I.nnen-Allergie liegen ;-).

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Kommentar-Exzerpt

gewege, Samstag, 07. Februar 2015, 18:44 (vor 1713 Tagen) @ Hans3

Habe bei der Lektüre der Kommentare mal „mitgeschrieben“. Hier mein persönliches Exzerpt (neben dem, was ich in diesem Thread schon zitiert habe):

- Mastermason 6:56 - Im übrigen verdient Helene Fischer sicher viel mehr als ich, ist doch dann ungerecht!

- kaltschale 7:15 - Nun, nach der Logik sollte der ungelernte Lagerarbeiter genauso viel verdienen wie die Chefärztin... Wie, die ist hoch qualifiziert und hat ein langes teures Studium absolviert?

- SasX, 7:19 - Was auch nicht verstanden wird ist, dass die Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten oder in einem schlecht bezahlten Beruf zu arbeiten, der einem aber Spaß bringt, oft gar keine Diskriminierung, sondern Privilegierung ist. Dies ist oft nur möglich, weil zusätzliches Geld, meist das eines Mannes, in die Kasse fließt.

- optimist_mit_erfahrung 7:40 - Wenn sie darüber sprechen möchte, dass z.b. Pflegekräfte weniger verdienen als Müllwerker, uns also augenscheinlich die Person, welche unseren Müll abholt mehr Wert ist als die Person, welche unsere Eltern im Alter versorgt, bin ich sofort bei ihr. Wenn sie das aber dann auf eine Geschlechterfrage reduzieren will darf sie gerne bleiben wo der Pfeffer wächst.

- Central Park 8:32 - Ist es gerecht, dass Müllmänner mehr verdienen als Krankenschwestern? Keine Ahnung. Ein Geschlechterthema wäre es aber nur, wenn zugleich Müllfrauen weniger verdienen würden als Krankenbrüder. Und dürfte wohl ausgeschlossen sein, da beide Berufsgruppen nach Tarif bezahlt werden.

- mr.anderson 8:48 - ein perfektes Beispiel dafür, was in diesen Debatten immer schief läuft. Die Frau wird Krankenschwester, der Mann wird Müllmann, der Müllmann wird besser bezahlt, also wird die Frau diskreminiert. Was für ein Unsinn.

- johnny_b 11:17 - Was Frau Platen will, ist den Beruf zu wählen den sie toll findet und trotzdem fürstlich entlohnt werden. Aber so funktioniert unsere Wirtschaft nun mal nicht,

Grüße

Gerhard

Gender Pay Gap wer finanziert das eigentlich?

NorbertU ⌂ @, Nordhessen, Donnerstag, 19. Februar 2015, 08:18 (vor 1701 Tagen) @ Hans3

Equal Pay Day.
Wer finanziert das eigentlich? Der Steuerzahler.
Wer steckt dahinter? Das Ministerium für alles außer Männer und, wen überrascht es noch, das BuFoMä.

Dem Beirat gehören Vertreterinnen und Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes, des Deutschen Frauenrats, des Sozialverbandes Deutschland, der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros, des Bundesforums Männer, des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-Böckler-Stiftung sowie des Instituts Arbeit und Qualität an.

Quelle: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=209318.html

--
www.Stiefkindadoption.de
WWW.Opektafarmer.de

Gender Pay Gap was steckt eigentlich dahinter?

Sandal Tolk, Sonntag, 22. Februar 2015, 11:29 (vor 1698 Tagen) @ NorbertU

Wer steckt dahinter? Das Ministerium für alles außer Männer und, wen überrascht es noch, das BuFoMä.

WAS steckt dahinter, ist sicherlich die wesentlich interessantere Frage.

Da hat sich mal eine Gleichstellungsbewegte verplappert:

„Wenn wir uns aber darum kümmern sollen, massenhaft Männer in die Niedriglohnbereiche zu locken, bleibt für unsere eigentliche Aufgabe, nämlich die Benachteiligung von Frauen zu bekämpfen, kaum noch Kapazität“, erklärt Kristin Rose-Möhring, Gleichstellungsbeauftrage im Familienministerium und Vorsitzende des Arbeitskreises der Gleichstellungsbeauftragten des Bundes.

Quelle

Im Klartext: Die Gleichstellung ist dazu da, die Männer massenhaft in die Niedriglohnbereiche zu locken!

Es geht darum, die Gewinne der Wirtschaft zu verbessern.

Diesem Ziel arbeitet auch ein Herr Gauck zu, wenn er den Indern erzählt, wir hätten nun genug Plätze für sie, denn, siehe oben, die Männer sind nun im Niedriglohnsektor gelockt!

Mann fragt sich manchmal ob alle Tassen aus dem Schrank gefallen sind ...

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".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Gender Pay Gap was steckt eigentlich dahinter?

HansG, Sonntag, 22. Februar 2015, 15:52 (vor 1698 Tagen) @ Sandal Tolk

„Wenn wir uns aber darum kümmern sollen, massenhaft Männer in die Niedriglohnbereiche zu locken, bleibt für unsere eigentliche Aufgabe, nämlich die Benachteiligung von Frauen zu bekämpfen, kaum noch Kapazität“, erklärt Kristin Rose-Möhring, Gleichstellungsbeauftrage im Familienministerium und Vorsitzende des Arbeitskreises der Gleichstellungsbeauftragten des Bundes.

Quelle

Im Klartext: Die Gleichstellung ist dazu da, die Männer massenhaft in die Niedriglohnbereiche zu locken!

Kann man so interpretieren. Muss man aber nicht.

Denn Männer sind oft auf den unteren Ebenen des öffentlichen Dienstes unterrepräsentiert. Aber nicht, weil sie benachteiligt sind, sondern weil sie diese Jobs schlicht nicht wollen.

Diese Ansicht muss man schon dazu nehmen. Und dann ergibt sich ein, zumindest für mich, völlig logisches und nachvollziehbares Bild. Warum sollten die Gleichstellungsverfechter für mehr Männer im unteren Dienst werben wenn kein Interesse besteht? Das Argument ist genau das gleiche wie die Kritik an der Frauenquote für Führungspositionen. Warum sollten man Frauen in die Führung drängen wenn sie dort nicht hin wollen? Und sei es nur wegen der miserablen Work-Life-Balance.

Die Damen wissen also ganz genau, dass mit der Frauenquote keine Benachteiligung bekämpft wird. Im Gegenteil wird umgekehrt ein Schuh daraus. Da die relativ bequemen Jobs am unteren Ende überwiegend von Frauen besetzt sind möchte man eben nicht, dass durch eine Männerquote weniger Frauen eine Anstellung finden. Und das nur, weil sie das falsche Geschlecht haben.

Gender Pay Gap was steckt eigentlich dahinter?

Sandal Tolk, Dienstag, 24. Februar 2015, 01:21 (vor 1696 Tagen) @ HansG

Im Klartext: Die Gleichstellung ist dazu da, die Männer massenhaft in die Niedriglohnbereiche zu locken!


Kann man so interpretieren. Muss man aber nicht.

Denn Männer sind oft auf den unteren Ebenen des öffentlichen Dienstes unterrepräsentiert. Aber nicht, weil sie benachteiligt sind, sondern weil sie diese Jobs schlicht nicht wollen.

Doch HansG, das muss mann so interpretieren:
gewege hatte auf ein focus-Bericht verlinkt, aus dem ganz klar hervorgeht, dass Müllwerker weniger verdienen, als Krankenschwester. Müllwerker sind zu 100% Männer.

Jetzt darf mann sich fragen, wieso schlecht bezahlte Männer nicht benachteiligt sind, nicht wahr? Weil sie diese Jobs wollten? Oder weil Feminist.I.nnen das so gerne haben wollen, dass nur Frauen benachteiligt sind, wenn sie im Niedriglohnsektor beschäftigt sind?

Hier die Zahlen aus München (Tabelle 7, Seite 32, Vollzeitstellen):

Besoldungsgruppe Frauen Männer
A5.........................1........6
A6.........................51.......149
A7.........................65.......343
A8.........................154......778
A9.........................268......648

Auf den unteren Ebenen des öffentlichen Dienstes sind Männer überrepräsentiert, HansG.

Wer an gegenteiligen Aussagen von Feministen glaubt, die lügen, sobald sie ihr Maul aufreissen, dem ist leiden nicht mehr zu helfen.

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".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Diskussion bei Merkur online zum Gender Pay Gap

NorbertU ⌂ @, Nordhessen, Sonntag, 22. Februar 2015, 15:05 (vor 1698 Tagen) @ Hans3

Immer mehr Frauen gehen einem Teilzeit-Job nach

gewege, Montag, 23. Februar 2015, 21:38 (vor 1697 Tagen) @ Hans3

Im Artikel (6.2.) fragte der Spiegel Platen:

"Derzeit verdienen Männer nach Ihren Angaben 22 Prozent mehr als Frauen, eine seit Jahren relativ stabile Zahl. Gleichzeitig haben wir ein Quotengesetz, mehr erwerbstätige Frauen sowie Männer, die Elternzeit nehmen. Warum gleichen sich die Gehälter nicht an?"

Ein Teil der Antwort kam am 19.2. anhand einer Statistik vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit in die Presse, z.B. hier: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article137613387/So-viele-Erwerbstaetige-in-Deutschland-wie-noch-nie.html

"Gerade Frauen gehen immer öfter einem Teilzeit-Job nach. Elf Millionen weibliche Beschäftigte hatten nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Jahr 2014 keine volle Stelle. Das waren doppelt so viele wie vor rund 20 Jahren. Dabei war fast die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland weiblich.

Die Zahl der beschäftigten Frauen stieg zwar seit der Wiedervereinigung um 21 Prozent; die von ihnen geleistete Arbeit aber nur um 4 Prozent. Die Teilzeitquote bei Frauen lag im Jahr 2014 bei knapp 58 Prozent. Dagegen haben nur 20 Prozent der Männer keine volle Stelle. Frauen entscheiden sich meist wegen der Familie für einen Teilzeit-Job, Männer vor allem, weil sie keine Vollzeit-Stelle finden. Lange Teilzeitphasen können Nachteile bei Einkommen, Karriere und Alterssicherung mit sich bringen."

Unter dem Artikel die Links auf die Quellen. Im Zusammenhang mit den Quellen kommt man noch auf folgenden Link http://doku.iab.de/kurzber/2015/kb0415_Anhang.pdf , der u.a. die „tatsächlich geleistete Jahresarbeitszeit in Stunden“ von 1991 bis 2014 für M und F enthält. Setzt man sie ins Verhältnis und stellt den Verlauf grafisch dar, ergibt sich Folgendes:
[image]
D.h. z.B. arbeitet ein Mann bei dem Verhältnis von 1,4 im Durchschnitt 40 % länger als eine Frau.

Interessant auch aus der IAB-Publikation:

"So praktizieren 14 Prozent der Paare ohne Kinder und 20 Prozent derer mit Kindern das sogenannte traditionelle Alleinernährermodell (Pfau-Effinger 2001) mit vollzeitbeschäftigtem Mann und nicht erwerbstätiger Frau.

Derzeit haben bei einem Viertel aller Paare mit Kindern beide Partner in etwa die gleiche Arbeitszeit (beide vollzeit- bzw. beide teilzeitbeschäftigt)"

Aus längerer Arbeitszeit ergibt sich meistens größere Erfahrung und mehr Verantwortung, damit höherer Stundenlohn, völlig ohne Ungleichbehandlung, ganz normal, auch zwischen Männern oder zwischen Frauen. Wie kann man erwarten, dass bei sich ständig ausbreitender Teilzeitbeschäftigung bei den Frauen das unbereinigte Pay Gap kleiner wird?

Grüße

Gerhard

Das Loch im Budget des Mannes

Sandal Tolk, Dienstag, 24. Februar 2015, 01:39 (vor 1696 Tagen) @ gewege

D.h. z.B. arbeitet ein Mann bei dem Verhältnis von 1,4 im Durchschnitt 40 % länger als eine Frau.


Der Mann arbeitet 40% mehr und bekommt nur 23% mehr Lohn/Gehalt bei gleicher Qualifikation und Arbeit?

Das hatte schon Matthias Richling in seinem Sketch "Die Hessin: Platz, Mann!" (leider nicht mehr verfügbar) klar und deutlich ausgearbeitet.

Diese Erkenntnis kann mann nicht oft genug wiederholen:
1. Der Mann arbeitet 40% mehr und bekommt nur 23% mehr Lohn/Gehalt bei gleicher Qualifikation und Arbeit!
2. Der Mann arbeitet 40% mehr und bekommt nur 23% mehr Lohn/Gehalt bei gleicher Qualifikation und Arbeit!
3. Der Mann arbeitet 40% mehr und bekommt nur 23% mehr Lohn/Gehalt bei gleicher Qualifikation und Arbeit!
....
1.000.000. Der Mann arbeitet 40% mehr und bekommt nur 23% mehr Lohn/Gehalt bei gleicher Qualifikation und Arbeit!
....
:-D

Wenn mann es oft genug wiederholt, dann glauben es auch Feminist.I.nnen. Deren Hirn funktioniert wie bei einem Papagei: Wiederholen ist der Mechanismus der "Wahrheit"!

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".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Gender Pay Gap: Männer gesucht, die ...

Radfahrer @, Freitag, 27. Februar 2015, 08:13 (vor 1693 Tagen) @ Hans3

Heute bekomme ich eine Mail von einer Frau, mit der ich sporadisch dienstlich zu tun hatte, und die sich von ihren Geschäftspartnern verabschiedet. Dort heißt es u.a.:

Ich habe den dringenden Wunsch nach Veränderung verspürt und bin in der glücklichen Lage, dass ich, ohne zu wissen, wohin der Weg mich führen wird, meine Stelle aufgeben kann.

Im Lichte des baldigen EPD frage ich die Männer unter euch: Wer könnte das von sich sagen?

Auf zahlreiche Antworten freut sich

Der Radfahrer

Gender Pay Gap: Männer gesucht, die ...

Matt Alder @, Dienstag, 03. März 2015, 07:38 (vor 1689 Tagen) @ Radfahrer

Hallo Radfahrer,

Ich habe den dringenden Wunsch nach Veränderung verspürt und bin in der glücklichen Lage, dass ich, ohne zu wissen, wohin der Weg mich führen wird, meine Stelle aufgeben kann.

Im Lichte des baldigen EPD frage ich die Männer unter euch: Wer könnte das von sich sagen?

ähm ... ein Lottogewinner?

Gruß Matt

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