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Gewaltvorwürfe gegen Hinrich Rosenbrock

AndreasKs. @, Donnerstag, 04. Dezember 2014, 20:51 (vor 1778 Tagen)
bearbeitet von AndreasKs., Mittwoch, 17. Dezember 2014, 22:40

Genderama weist auf Gewaltvorwürfe gegen Hinrich Rosenbrock hin. Diese Vorwürfe werden von einem Autonomen FrauenLesbenReferat Marburg erhoben (Abruf 04.12.14):


Vor über einem Jahr schilderte uns eine Frau*, dass ihr durch den Soziologen Hinrich Rosenbrock Gewalt angetan wurde. Sie hatten als Mitbewohner*innen für einige Wochen eine persönlich enge Beziehung zueinander. Die Gewalt äußerte sich sowohl physisch, in Form von Schlägen und Tritten, als auch psychisch, durch extrem sexistische bzw. misogyne Beleidigungen sowie absichtsvoll und gezielt verletzende verbale Angriffe auf ihre Person, auf ihre Weiblichkeit (z. B. "Du solltest dir Fett aus dem Arsch in die Titten verpflanzen lassen!"). Bei Hinrich Rosenbrock handelt es sich um einen namhaften Geschlechterforscher, der gerade mit seiner Forschung zur antifeministischen Männerrechtsbewegung viel akademisches und mediales Aufsehen auf sich gezogen hat. Der Widerspruch zwischen der forschenden Person Hinrich Rosenbrock, die öffentlich betont, dass er sich für feministische Ziele einsetzt und der privaten Person, die häusliche Gewalt ausübt, ist ein Skandal.


Hinrich Rosenbrock hat zugeschlagen und getreten, hat einer Frau* gegenüber immer wieder männliches Dominanzverhalten präsentiert. Und Rosenbrock wird weiter gepuscht. Durch Institutionen und deren Mitarbeiter*innen, die hätten helfen, schützen und unterbinden müssen. Sie hätten nicht dafür sorgen dürfen, dass er uns erzählt, wie Feminismus funktioniert. Aber das eigene Image könnte ja angekratzt werden, wenn raus kommt, dass da ein Gewalttäter hinter der freundlichen Fassade steckt. Dann lieber unter den Teppich kehren. Und das ist der eigentliche Skandal an den Ereignissen; diese bodenlose Verlogenheit! Hier wird ein Frauenschläger hofiert, der sich schämen sollte – so wie seine Entourage!
Rosenbrock hat zu der Betroffenen eine Vertrauensbasis und ein perfides Abhängigkeitsverhältnis geschaffen, das er dazu nutzte, sie psychisch und physisch zu misshandeln. Seine Schläge und Tritte wickelte er rückblickend als Spaß unter Freund*innen ab und verharmloste damit seine Gewalttaten. Aber: Gewalt gegen Frauen* ist niemals Spaß! Man kann einer Frau* nicht „versehentlich“ das Knie ins Gesicht rammen. Doch das hat er unter anderem getan.

Hinrich Rosenbrock tat sich 2012 als Verfasser einer sehr tendenziösen, die Männerrechtsbewegung abwertenden Studie für die Böll-Stiftung hervor. Laut Böll-Stiftung arbeitete er von 2009 bis 2011 am Lehrstuhl für "Soziologie: soziale Ungleichheit und Geschlecht" von Ilse Lenz , wo er seine vorläufige Prägung empfangen haben dürfte. Hinrich Rosenbrock ist schätzungsweise Ende 20.

Es ist für Außenstehende schlechterdings nicht zu beurteilen, was an den nun publik gemacht Vorwürfen dran ist. Ich bitte alle Teilnehmer hier im Forum, sich Spekulationen zu enthalten.

Ich hatte ihm anlässlich seines Vortrages in Hamburg 2013 (?) vorgehalten, ihm fehlen die einschlägigen Erfahrungen mit Zurücksetzungen in Scheidungs-, Sorgerechts-, Falschbeschuldigungs- und ähnlichen Fällen. Infolgedessen erschienen ihm die Reaktionen der Betroffenen in ihrer Schrillheit unverständlich. Er skandalisiere Letzteres, ohne Ersteres zu berücksichtigen. Den Gedanken fand er seinerzeit nicht nachvollziehbar.

Hinrich Rosenbrock ist nun in der Situation, sich coram publico mit ehrverletzenden Vorwürfen aus dem radikal linken, lesbischen Milieu auseinandersetzen zu müssen. Vielleicht eröffnet das dem "namhaften Geschlechterforscher" (Autonomes FrauenLesbenReferat Marburg) noch Einsichten in die Geschlechterverhältnisse, - um nicht mit seinen Worten zu sagen - in das "Patriarchat", die seinen Horizont erweitern.

Some learn it the hard way.

Oder:

"Die bitteren Stunden formen den Mann."
(Adenauer)

--
https://twitter.com/AndreasKrausser

Tags:
Rosenbrock Gewalt Vorwurf Autonome Lesben

Netter Sprengstoff!

HansG, Freitag, 05. Dezember 2014, 00:41 (vor 1777 Tagen) @ AndreasKs.

Es ist für Außenstehende schlechterdings nicht zu beurteilen, was an den nun publik gemacht Vorwürfen dran ist. Ich bitte alle Teilnehmer hier im Forum, sich Spekulationen zu enthalten.

Ob, oder ob nicht haben auch bei einem Rosenbrock die Gerichte zu entscheiden.

Der Vorwurf selbst ist relativ unspektakulär gehalten, da er sowohl in Stil als auch Beweiskraft typisch feministischem Sprachgebrauch folgt. Dass eine Anzeige, Zeugenaussagen, ärztliches Attest sowie Fotos vorliegen sollen könnte als Beweis dienen. Über die Glaubwürdigkeit sagt dies hingegen noch nichts aus. Dem Text zu folge werden die Vorwürfe im Fahrwasser einer Trennung erhoben. Gerade bei Trennungen und Scheidungen sind Falschaussagen nicht als unüblich zu betrachten.

Auch wenn es sich (noch) nicht um die Ultima-Ratio, einen Vergewaltigungsvorwurf, handelt ist der Vorwurf selbst dazu geeignet um Rosenbrocks Ruf nachhaltig zu schädigen und seine Karriere zu beenden.

Im Großen und Ganzen setzt der Vorwurf auf typische Elemente wie eingeforderte Betroffenheit sowie den Brustton der Überzeugung Richtig und Falsch unfehlbar benennen zu können. Interessanter weise räumt der Vorwurf sogar ein, dass nicht jeder Anschuldigung geglaubt werden darf. Selbst dann nicht wenn sie von einer Frau kommen.

Die Vorgangsbeschreibung selbst entspricht ebenfalls typisch feministischem Sprachgebrauch. Während Rosenbrock als brutalster sexistischer Frauenschläger dargestellt wird erscheint die anschuldigende Frau völlig harmlos und passiv. Nach aktuellen Erkenntnissen gibt es die Dichotomie vom Opfer/Täter bei häuslicher Gewalt nicht. Erstens nehmen Frauen recht gleichberechtigt die Rolle des Täters in Anspruch und zweitens ist bei Gewalt zwischen Paaren so gut wie immer ein gegenseitiges Aufschaukeln zu beobachten.

Wahrhaft netter Sprengstoff!

Radfahrer @, Freitag, 05. Dezember 2014, 18:48 (vor 1777 Tagen) @ HansG

Der Text ist unter geschlechterpolitischen Gesichtspunkten gar nicht uninteressant. Ein paar Zitate aus dem Blogartikel des Autonomen Frauen- und Lesbenreferats (ALFR) Marburg:

Die Ereignisbeschreibungen in dem Text [gemeint ist der Blogeintrag selbst, Radfahrer] beziehen sich nicht auf Marburg, was den Inhalt nicht weniger relevant für die Strukturen hier vor Ort macht. Wir als Autonomes FrauenLesbenReferat finden es unabdingbar, auf Gewalt in linken und feministischen Kontext hinzuweisen. Auseinandersetzung und Konfrontationen mit Gewalt gegen Frauen* ist immer und überall notwendig.

Also wird ein einzelnes "Ereignis" extrapoliert als "relevant für die Strukturen". Typisch für idelologisierte Aussagen, denen eine breite Faktenbasis fehlt.
Immerhin wird hier noch eingeräumt, dass es in feministischen Kreisen Gewalt gibt. Wobei gleich dahingehend relativiert wird, dass nur die Gewalt gegen Frauen eine Auseinandersetzung und Konfrontation verdient.
(auf die Glorifizierung von Gewalt, die Frauen an Männern verüben, wird im vorliegenden Text dankenswerterweise verzichtet; an Beispielen aus der feminisitischen Literatur von Alive Schwarzer bis Waris Dirie mangelt es eh nicht)

Der Widerspruch zwischen der forschenden Person Hinrich Rosenbrock, die öffentlich betont, dass er sich für feministische Ziele einsetzt und der privaten Person, die häusliche Gewalt ausübt, ist ein Skandal.

Vorausgesetzt, die beschriebenen Ereignisse haben sich tatsächlich geeignet, wären sie doch gerade ein typisches Beispiel dafür, dass eine strukturelle Gewaltverherrlichung sich auf das Handeln des Individuums auswirken kann. Wenn ich als Mann jahrelang meine Brötchen im Institut einer bekennenden Männerhasserin hätte verdienen müssen, mit dem öffentlichen Verbreiten von Ressentiments gegen meinesgleichen, dann wäre ich ausgetickt, wie auch immer. Dass ALFR das (angebliche) individuelle Handeln skandalisiert und nicht den eigentlichen Skandal, nämlich den strukturellen Hass im Hause seiner Arbeitgeberin, ist ein weiteres Zeichen dafür, dass der institutionalisierte Feminismus die bestehenden Macht- und Gewaltstrukturen mitnichten kritisiert, sondern vielmehr aktiv stützt.

Wir leben in einem System, das die Täter schützt. Institutionen fördern Hinrich Rosenbrock, empfehlen ihn als Referenten.

Erst einmal ein prima rhetorischer Trick: es soll suggeriert werden, dass unter mach feministischem Anstrich in Wirklichkeit partriarchale Strukturen wüten(**). Dabei sind es ausschließlich (radikal-)feministische Strukturen, die Herrn Rosenbrock gefördert, empfohlen, gehyped haben. Weil er mitgemacht hat, Hass gegen Männer zu schüren und gegen die wenigen, die für Männeranliegen und wahre Gleichberechtigung den Mund aufmachen.

Andererseits leben wir wirklich in einem System, das die Täter(*) schützt.

Zuerst nenne ich Herrn Rosenbrock selbst, der nachweislich, öffentlich und sogar schriftlich - im Schutze des Systems - unschuldige Menschenrechtler in die Nähe rechtsradikaler Massenmörder gelogen hat und damit nicht nur Rufschädigung in übelster Form betrieben, sondern auch die Gräuel verharmlost hat, die am rechten Rand unserer Gesellschaft leider statt finden.

Dann nenne ich die vielen Täter(*), die - im Schutze des Systems - durch Falschbeschuldigungen und Vortäuschung von Straftaten das soziale und oft das seelische Leben ihrer Opfer ruinieren.

Und die vielen Täter(*), die - im Schutze des Systems - mit großer finanzieller und medialer Macht und oft auf Kosten der Steuerzahler Hass auf und Ausgrenzung von denjenigen säen, die nicht zu jedem politischen Wahnprojekt Ja sagen. Zumindest unter diesem Aspekt ist unser ALFR auch Täter(*).

Wer im Fall Rosenbrock vs. ALFR der Täter ist, lässt sich an Hand der bekannten Fakten unmöglich sagen. Stecken wir sie in einen Sack und hauen drauf; es trifft sicher keinen Unschuldigen.

Grüßle, Radfahrer

(*) ich schulde es meinem Sprachempfinden, das generische Maskulinum inklusiv zu verwenden; die zahlreichen Frauen unter den Tätern sind selbstredend mitgemeint

(**)auch ich sehe Anzeichen dafür, dass der feministische und der wirtschaftspolitische Machtapparat sich gegenseitig stabilisieren. Aber ich presse die beiden nicht in ein Gut-Böse-Schema (sondern in ein Böse-Böse-Schema :-) ).

ohne Worte

Matt Alder @, Freitag, 05. Dezember 2014, 06:17 (vor 1777 Tagen) @ AndreasKs.

- kein Text -

Gewaltvorwürfe gegen Hinrich Rosenbrock

Viktor @, Freitag, 05. Dezember 2014, 11:57 (vor 1777 Tagen) @ AndreasKs.

Grundsätzlich sollte der Grundsatz gelten "Semper audiatur altera pars", höre auch die andere Seite. Erfahrungsgemäß ist es jedoch in feministischen Kreisen verbreitet, parteilich zu agieren und Fiktionen für Realität zu halten. Im konkreten Fall ist zwar das allfällige Ergebnis polizeilicher Ermittlungen oder daran anschließender Verfahren abzuwarten. Aber er selber hat den genannten Grundsatz ebenfalls nicht befolgt, als es um Beurteilungen der "Männerszene" ging. In einer Publikation wurde bereits im Vorwort - dieses stammte allerdings nicht von ihm - einem Teil der deutschen "Männerszene" unterstellt, mit einem norwegischen Massenmörder zu sympathisieren. In der Publikation wird dazu ein gewisser "Manhood" angeführt, der Verständnis gezeigt haben soll und bei dem es sich nach meinen Informationen außerdem um einen Schweizer handeln dürfte. Selber hat R. keinen Kontakt zu der "Männerszene" aufgenommen, um sie z.B. mit solchen Vorwürfen der Gewaltakzeptanz zu konfrontieren. Aber das Thema Gewalt scheint ihn, aus welchen Gründen immer, nicht kalt zu lassen und wäre sicherlich ein gutes Feld für weitere soziologische Forschungen...

Gewaltvorwürfe gegen Hinrich Rosenbrock

maddes8cht, Freitag, 05. Dezember 2014, 19:07 (vor 1777 Tagen) @ Viktor

Es fällt ziemlich schwer, da nicht hämisch zu werden.
Letztlich möchte ich da auch nicht in seiner Haut stecken.

Er leitet also grad ein Seminar mit dem Titel "Perspektivwechsel – Privilegien in der Sozialstruktur im Fokus reflexiver Analysen".
Wie passend.
Da kann er sich jetzt mal im Perspektivwechsel als privilegierter üben, wenn er die Neupositionierung seiner privilegierten Position in der Sozialstruktur im selbstreflexiven Umgang nachzeichnet.

Noch hat die feministische Szene selbst offenbar gar nicht reagiert.
Ob die versuchen wollen, das ganze einfach zu ignorieren?

Gewalt fasziniert - Frauen

Viktor @, Dienstag, 09. Dezember 2014, 09:48 (vor 1773 Tagen) @ Viktor

Bezeichnungs-Korrektur:
Rosenbrock stützte sich bei seinem Konstrukt betr. Anders Breivik auf einen gewissen "Manifold". Viel mehr hatte er bei seinem Anschwärzungsversuch nicht anzubieten. Auf Frauenseite würde er eher fündig:

"Je prominenter die Tat, desto größeres weibliches Interesse am Täter löst sie aus. Der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik wird überschüttet mit Kontaktangeboten."
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-129339498.html

Text sichern

maddes8cht, Freitag, 05. Dezember 2014, 19:18 (vor 1777 Tagen) @ AndreasKs.

Ich fände auf jeden Fall sinnvoll, den gesamten Text mit den Vorwürfen auf ALFRmarburg zu sichern bzw. weiter zu verbreiten, so weit das urheberrechtlich möglich ist.
Ansonsten finde ich durchaus zu befürchten, dass auf das ALFR Druck ausgeübt werden könnte, um den Text geräuschlos wieder verschwinden zu lassen.

Im Prinzip ist er erledigt.

AndreasF ⌂ @, Kutenholz, Freitag, 05. Dezember 2014, 20:12 (vor 1777 Tagen) @ AndreasKs.

Hinrich Rosenbrock befindet sich nach diesen Vorwürfen in einer ziemlich schlechten Position.

Es gibt zwei Möglichkeiten, die erste ist, der Vorwurf ist begründet. In diesem Fall ist seine Kariere im feministischen Dunstkreis beendet, niemand wird mehr mit ihm zusammenarbeiten wollen. Als Soziologe und Wissenschaftler wäre er für jedes Institut, welches sich als feministisch eingestellt betrachtet - und das sind so ziemlich alle - als Mitarbeiter nicht mehr tragbar.

Die zweite Möglichkeit ist, dass die Vorwürfe haltlos sind. In diesem Fall würde allerdings, wie wir alle wissen, die Unschuldsvermutung nicht greifen, da Frauen ja bekanntlich nicht lügen und 95% aller Opfer Häuslicher Gewalt - zumindest nach feministischer Lesart und nicht nach wissenschaftlicher - Frauen sind. Er wird seine Unschuld beweisen müssen, was praktisch unmöglich ist. Die Folgen: siehe oben!

Es stellt sich natürlich die Frage, warum diese Behauptung - ob wahr oder nicht, sei dahingestellt - plötzlich erhoben wird. Will man wirklich, dass er bestraft wird? Ist Rache der Gedanke? Oder will ihn jemand aus seinem Posten mobben, um Platz für eine Quotenfrau zu machen (Professorinnenprogramm)?

Möglicherweise, wenn diese Behauptungen falsch sind und er die volle Wucht des Feminismus abbekommt, könnte dieses zu einem Sinneswandel bei Herrn Rosenbrock führen. Er wäre nicht der erste Feminist, der zum Männerrechtler wird.

--
Der Feminismus hat es geschafft, dass Frauen die gleichen Rechte wie die Männer haben, jedoch ohne deren Pflichten übernehmen zu müssen.
Gelichzeitig müssen Männer heute viele Pflichten der Frauen mit übernehmen, ohne jedoch deren Rechte zu bekommen!

Im Prinzip ist er erledigt.

tom006 ⌂, Samstag, 06. Dezember 2014, 00:40 (vor 1776 Tagen) @ AndreasF

Wenn der Mann tatsächlich ein Frauenverprügeler ist, wird damit die vollständige Unaufrichtigkeit des ganzen Lebensentwurfes eines solchen Menschen deutlich.

Wenn er es nicht ist, dann lernt er jetzt mal schmerzhaft kennen, wie’s so gehen kann... – Mein Mitleid hält sich auch dann in Grenzen. Und viele hier sehen es wohl so ähnlich.

--
http://blog.tma.square7.ch

Gewaltvorwürfe gegen Hinrich Rosenbrock

NorbertU ⌂ @, Nordhessen, Freitag, 05. Dezember 2014, 20:46 (vor 1777 Tagen) @ AndreasKs.

Als die Heinrich Böll Stiftung die Abschlussarbeit „Die feministische Männerrechtsbewegung“ von Hinrich Rosenbrock als „Expertise“ veröffentlichte, habe ich das kommentiert:
www.NUlb.de/Rosenbrock.htm
Mich störte damals besonders die Behauptung von Hinrich Rosenbrock, er sei mit Todesdrohungen von Antifeministen bedacht worden. Deshalb kam es zu einem Schriftwechsel zwischen ihm und mir, teilweise per eingeschriebenem Brief, teilweise per E-Mail.
Ich forderte Hinrich Rosenbrock damals auf, die von ihm behaupteten Todesdrohungen von Antifeministen gegen ihn zu belegen. Das konnte er nicht, stattdessen drohte er mir mit dieser E-Mail:

in Bezug auf Ihr Einschreiben vom 19.12.2012 und Ihre E-Mails vom
26.11.12 und 10.12.2012 stelle ich hiermit Folgendes klar:

1. Dieser E-Mail Verkehr darf nicht öffentlich gemacht werden.
2. Ich verbitte mir den von Ihnen genutzten Tonfall und behalte mir vor,
Sie wegen Nötigung anzuzeigen.
3. Ich verbitte mir weitere Kontaktaufnahmen Ihrerseits, egal über
welchen Weg und behalte mir vor, dies Gegebenenfalls auch juristisch
klären zu lassen.
4. Ich bin Ihnen gegenüber zu keinerlei Angaben verpflichtet, seien Sie
jedoch versichert, dass ich Morddrohungen gegen mich und meine Familie
belegen kann. Sollten Sie unwahre Behauptungen über mich verbreiten,
müssen Sie mit einer Anzeige rechnen.

Hinrich Rosenbrock ist inzwischen nicht mehr am Lehrstuhl von Frau Lenz tätig, sondern an der Uni Marburg. Er tingelte aber weiterhin durch die Lande um als ein „femistischer Wissenschaftler“ seine Magisterarbeit vorzustellen.
Wenn Hinrich Rosenbrock sich mit Vorwürfen aus dem feministischen Lager konfrontiert sieht, habe ich das nicht zu bewerten. Aber folgende Einschätzung möchte ich doch abgeben:

Niemand, gleich welchen Geschlechts, darf Gewalt gegen andere anwenden. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, würde ich Hinrich Rosenbrock verurteilen.
Aber so weit ist es nicht. Das will ich begründen: Feministen unterstellen Männern, grundsätzlich gewalttätig gegen Frauen zu sein. Dabei wird der Gewaltbegriff äußerst großzügig ausgelegt. Beispiel:

Körperliche Gewalt
Stoßen, Schlagen, Treten, Würgen, Festhalten, Fesseln, mit Gegenständen und Waffen bedrohen, Verletzungen zufügen, Essens- und Schlafentzug.

Körperliche Misshandlung ist spucken, boxen, stoßen, würgen, ohrfeigen, treten, werfen mit Gegenständen, überschütten mit Flüssigkeit, festes Zupacken, sämtlicher Körperkontakt gegen Willen und alle Formen sexueller Gewalt.
Psychische Gewalt
Er peinigt sie durch einschüchtern, Beleidigungen, bedrohen, Angst machen, Eigentum zerstören und einsperren.

Die psychische Misshandlung drückt sich aus in: ständiger Kritik, verspotten, Anschuldigungen, das Zurückhalten von Komplimenten und anderen Formen emotionaler Unterstützung, Untreue, Drohung mit Gewalt oder Selbstmord, Drohung die Kinder wegzunehmen oder zu verletzen, schweigen, Schrecken einjagen (z.B. durch zu schnelles Auto fahren) und vieles mehr.
Soziale Gewalt
Er nutzt seine „männlichen Privilegien“, behandelt sie als Dienerin, trifft alle Entscheidungen allein, benutzt die Kinder als Druckmittel, macht die Frau im sozialen Umfeld schlecht.

Quelle: www.awofrauenhausschwalmeder.de
Aus feministischer Sicht wäre Rosenbrock als bereits der Ausübung von Gewalt schuldig, wenn er seiner Partnerin keine Komplimente gemacht hätte. Das wäre für mich lächerlich.

„Vor über einem Jahr schilderte uns eine Frau*, dass ihr durch den Soziologen Hinrich Rosenbrock Gewalt angetan wurde…“ wird der Vorwurf der Ausübung von Gewalt gegen eine Partnerin unter http://aflrmarburg.blogsport.de/2014/12/01/wer-auch-immer-der-taeter-ist/ erhoben. Bewiesen wird der Vorwurf nicht. Es wird lediglich behauptet, dass „Neben ihrer bei der Polizei erstatteten Anzeige liegen Zeug*innenaussagen, ärztliches Attest und Fotos vor, die ihre Angaben bestätigen.“
Die Anzeige ist offensichtlich vor mehr als einem Jahr erstattet worden. Warum gibt es dann heute keine Abschließende Bewertung des Vorfalls, z.B. ein Gerichtsurteil? Wer sind die Zeugen? Hat eine unabhängige Instanz das Attest und die Fotos bewertet? Wir wissen aus unsäglich vielen Trennungskriegen, mit welchen Mitteln und mit welcher Unterstützung falsche Behauptungen zum Schaden des früheren Partners oder Kindesvaters vorgetragen werden.
Für mich ist es durchaus wahrscheinlich, dass hier ein Partnerschaftsstreit ohne die von feministischer Seite erhofften Konsequenzen ausgetragen worden war. Das könnte nun als Racheaktion in die Öffentlichkeit getragen worden sein. Wir sollten abwarten, ob Hinrich Rosenbrock zu dem Vorwurf Stellung nimmt. Bis dahin sehe ich keinen Anlass, ihn zu verurteilen. Obwohl ich allen Anlass hätte, ihn nach dem Inhalt der Schrift „Die antifeministische Männerrechtsbewegung“ und seinem Verhalten in o.a. Schriftverkehr zu bewerten.

--
www.Stiefkindadoption.de
WWW.Opektafarmer.de

The first cut is the deepest!

Sandal Tolk, Freitag, 05. Dezember 2014, 21:21 (vor 1777 Tagen) @ AndreasKs.

- kein Text -

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".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Gewaltvorwürfe gegen Hinrich Rosenbrock

Sandal Tolk, Freitag, 05. Dezember 2014, 22:13 (vor 1776 Tagen) @ AndreasKs.

Neben ihrer bei der Polizei erstatteten Anzeige liegen Zeug*innenaussagen, ärztliches Attest und Fotos vor, die ihre Angaben bestätigen. Und selbst wenn sie all dies nicht der Fall wäre: Sie hat noch ihre eigene Stimme. Doch offenbar wird Frauen*, die Opfer häuslicher Gewalt sind, in feministischen Zusammenhängen, nicht mehr geglaubt. Und das macht uns wütend, deshalb ist dies ein wütender Text!

Der Blog scheint tatsächlich feministisch zu sein, denn er läuft schon seit einigen Jahren. Seit Dezember 2012 ist er auch bei archive.org zu finden.

Vermutlich ist auch die Anzeige echt. Da aber die Staatsanwaltschaft weder den Zeug.I.nnen noch dem Attest Glauben schenkten, versuchen die Damen in übelster feministischer Manier, ihn auf diese Weise zu treten.

Tja, ich würde sagen, dass dem Genderforscher nun Anschauungsmaterial für sein Seminar zur Verfügung steht:

Neben einem vertiefendem Blick auf die Sozialstruktur liegt der Fokus auf einem selbstreflexiven Umgang mit der eigenen Positionierung im Wissenschaftssystem und in der Sozialstruktur.

Sollte sich die Vorwürfe wider Erwarten erhärten und Hinrich steuerlos werden, so kann er in der Gendergrundlagenforschung einsteigen: "Die Genderabhängigkeit des Flatulenzien-Rückstosses".

Bei diesem Thema hat man sicher Probleme mit der Positionierung. Die Selbstreflexion zur Dekonstruktion seines Geschlechts beherrscht er schon, daher mache ich mir kaum Gedanken, dass er diese Prüfung des wahren Lebens nicht bestehen wird.

Für uns ist es ein schönes Experiment: Ob ein Gehirngewaschener bei solchen Tritten aus den eigenen Reihen seine grauen Zellen vom feministischen Ballast reinigen kann?

Lassen wir uns überraschen! Vielleicht kriegen wir dann mit, wer die angeblichen hate-Kommentare verfasst hat und wer Fiona Baine ist. Jörg Rupp hatte uns vor kurzem in einer Mail nochmal drauf hingewiesen, dass er und Hinrich Koautoren wären, bei ein, von Andreas Kemper herausgegebene Büchlein ("Die Maskulisten").

Wer nicht wusste, was ein Maskulist ist, kann es hier nachlesen. Wenn mann weiss, dass Hinrich aus dem Sumpf solcher Radiosender kommt ...

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".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Gewaltvorwürfe gegen Hinrich Rosenbrock

Mannzipation, Samstag, 06. Dezember 2014, 19:37 (vor 1776 Tagen) @ Sandal Tolk

Lassen wir uns überraschen! Vielleicht kriegen wir dann mit, wer die angeblichen hate-Kommentare verfasst hat und wer Fiona Baine ist.

Aber das wissen wir doch schon längst!
Fiona Baine alias Fiona alias Finn ist Gabriele Mirhoff
WikiMANNia zu Fiona Baine: Identität

Gern geschehn ;-)
Mannzipation

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Frauen werden in den Medien stets als das sensiblere, romantischere, empathischere und aufopferungsbereitere Geschlecht dargestellt. Warum begehen dann Ehemänner, deren Frauen sterben, zehnmal häufiger Selbstmord als Frauen, deren Männer gestorben sind?

Gewissheit täte besser

Sandal Tolk, Sonntag, 07. Dezember 2014, 06:57 (vor 1775 Tagen) @ Mannzipation

Aber das wissen wir doch schon längst!
...
Gern geschehn ;-)
Mannzipation

Das ist zwar eine gut recherchierte Vermutung, sie bleibt aber eine Vermutung. Da Hinrich Koautor von Andreas Kemper ist, der große Wikipedia-Kämpfer für den Feminismus, hoffe ich sehr, dass uns seine Aussage Gewissheit bringen wird.

Wie auch immer, so oder so, die Geschichte verspricht lustig zu werden. ;-)

Da scheint doch dem einen oder anderen Feministen aus diesen Kreisen die Weihnachtsstimmung flöten gegangen zu sein. Kein einziger hat bis jetzt die warnenden Worte Anita Heiligers hören wollen:

"Von den Männern selber zu erwarten, dass sie sich kollektiv vom Dominanzkonzept verabschieden, scheint illusorisch. Es verschafft ihnen zu viele Vorteile, das haben wir .. gelernt vom Konzept der hegemonialen Männlichkeit und der „patriarchalen Dividende“, die auch denjenigen Männern zukommt, die nicht machistisch sind, sogar frauenzugewandt und unterstützend. Aus dem kollektiven System der männlichen Dominanz ziehen aber auch sie Profit."

Auch die Reaktion der Männerrechtsszene, die, trotz der Schadenfreude, dem Prinzip der Unschuldsvermutung treu bleibt, wie ich sehe, wird solche Damen wie Anita Heiliger und Konsorten in ihren Hass gegenüber Männer weiter bestätigen:

- Wir Männer pflegen unser Dominanzkonzept dadurch, dass wir der Beschuldigerin nicht unbesehen glauben, weil wir Hinrich für unschuldig halten, so lange die Vorwürfe nicht bewiesen werden. Da wir Hinrich nicht sofort verurteilen und "Gewalttäter" brüllen, wird uns das als männlicher Korpsgeist/Zusammenhalt/Old-Boys-Netzwerke oder sonstige, negativ männlich konnotierte Eigenschaft angelastet.

Daraus leiten die Damen ihre Ideologie der "hegemonialen Männlichkeit" ab, die auch ein Hinrich eifrig nachplapperte.

Bin neugierig, ob nun seine Dissertation die nun gemachten Erfahrungen enthalten wird oder ob er mächtig Asche auf sein Haupt streuen wird ;-).

Gruß
Michael

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Ihr seit ja alle so "schrecklich" sachlich...

Hans3, Samstag, 06. Dezember 2014, 12:18 (vor 1776 Tagen) @ AndreasKs.

das ehrt euch ja, aber ich kann mich einer gewissen Schadenfreude nicht erwehren :-)
Obwohl ich eigentlich niemandem etwas schlechtes wünsche, dachte ich schon damals, als er sich mit seiner "wissenschaftlichen" Arbeit hervortat, dass ihm ein "Rosenkrieg", verbunden mit einem Streit um die Kinder und/oder Anschuldigungen wegen (sexueller) Gewalt "guttun" würde.

So, und jetzt dürft ihr mich alle für einen ganz schlechten Menschen halten, aber zu meiner Verteidigung möchte ich schreiben, dass ich durch langjährige feministische Erziehung emotional reagiere (wie gewünscht) und nicht nur sachlich... ;-)

Gruß,
Hans3

Ihr seit ja alle so "schrecklich" sachlich...

HansG, Samstag, 06. Dezember 2014, 13:19 (vor 1776 Tagen) @ Hans3

das ehrt euch ja, aber ich kann mich einer gewissen Schadenfreude nicht erwehren :-)

Die Schadenfreude teile ich. Allerdings gehört sie nicht in die Öffentlichkeit. So sehr ich Rosenbrock, aufgrund seines Pamphlets, wünsche, dass er seine eigene Medizin zu schmecken bekommt. So sehr halte ich es für absolut notwendig sachlich und objektiv zu bleiben. Für Feministen die Unschuldsvermutung zu kippen wäre Feminismus mit anderem Vorzeichen.

So, und jetzt dürft ihr mich alle für einen ganz schlechten Menschen halten, aber zu meiner Verteidigung möchte ich schreiben, dass ich durch langjährige feministische Erziehung emotional reagiere (wie gewünscht) und nicht nur sachlich... ;-)

Gefühlsregungen halte ich für menschlich. Wer das anders sieht darf mich dann ebenfalls gerne zu den schlechten Menschen packen. ;-)

Ihr seit ja alle so "schrecklich" sachlich...

tom006 ⌂, Samstag, 06. Dezember 2014, 17:04 (vor 1776 Tagen) @ HansG

Ich finde die Sachlichkeit der meisten hier schon ganz gut und finde, dass die unserer Sache sehr gut tut (das Bild in der öffentlichen Meinung).

Das heißt aber doch nicht, dass man nicht auch mal wohl dosiert emotional sein darf.

Darüber hinaus geht es ja auch nicht darum, den Herrn Rosenbrock für das, was ihm hier zur Last gelegt wird, vorzuverurteilen. Die Häme stellt sich bei vielen von uns vor allem gerade dann ein, wenn man annimmt, dass der Herr Rosenbrock "unschuldig im Sinne der Anklage" ist. Und diese Häme hat ja auch einen "sachlichen" Hintergrund: schließlich hat sich der Herr Rosenbrock für einen Feminismus stark gemacht, der z.B. vom Thema Falschbeschuldigungen von Männern durch Frauen nichts wissen will.

--
http://blog.tma.square7.ch

Hinrich 16 Tage gegen Gewalt ...

Sandal Tolk, Montag, 08. Dezember 2014, 04:32 (vor 1774 Tagen) @ AndreasKs.

Die Vorwürfe scheinen schon 2013 erhoben worden zu sein, bei einer Wiederholung eines Vortrags Hinrichs im "Radio Helsinki". Die Kommentare dazu wurden gelöscht.

Der Vortrag selber ist für einen betroffenen Vater schwer anzuhören.

Sein Opus wird bei Wikipedia im Artikel "Feminazi" zitiert. Fiona Baine war die letzten Tagen da wieder aktiv. Wenn jemand vielleicht den zarten Hinweis einbringen könnte?

Gruß
Michael

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".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Hinrich 16 Tage gegen Gewalt ...

tom006 ⌂, Montag, 08. Dezember 2014, 16:24 (vor 1774 Tagen) @ Sandal Tolk

Ich hätte sowieso den Verdacht, dass die feminstische Szene das Ding so oder so unter der Decke halten will. Man hört ansonsten auffällig wenig davon.

Entweder werden die Falschbeschuldigerinnen intern zurückgepfiffen. Oder, wenn die Anschuldigungen stimmen, lässt man den Herrn Rosenbrock irgendwie elegant und geräuschlos verschwinden (jedenfalls aus der Szene) - vermeidet aber, dass da allzuviel durch die Presse geht.

--
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de.Wikipedia verliert seine Fachkräfte

adler @, Kurpfalz, Dienstag, 09. Dezember 2014, 00:16 (vor 1773 Tagen) @ Sandal Tolk

Sein Opus wird bei Wikipedia im Artikel "Feminazi" zitiert. Fiona Baine war die letzten Tagen da wieder aktiv. Wenn jemand vielleicht den zarten Hinweis einbringen könnte?

Wieder ein verdienter Mitarbeiter weniger bei wiki.Luegt

Mick149, mäßige deine Ausdrucksweise. _Du_ bist offenbar a-man-on-mission. In Wikipedia-Artikeln stellen _wir_ nach Sekundärliteratur dar. _Du_ jedoch propagierst deine politische Anschauung.--Fiona (Diskussion) 22:37, 28. Sep. 2014 (CEST)

usw.
Nach knapp drei Monaten:

Mick149 (Mitte 2005 - 05.12.2014):
ich mach hier dicht, mir reichts
zuletzt am 5. Dezember 2014 um 21:35 Uhr geändert.

Auf der vorletzten Version seiner Diskussionsseite sieht jeder, der es sehen will, wie seine Ein Mann Mission bei wikipedia aussah:

ich schreibe seit Mitte 2005, anfangs eher sporadisch für die Wikipedia, seit April 2006 habe ich auch ein Benutzerkonto und hierunter diverse Seiten neu erstellt und an einigen anderen mitgewirkt.

Seit April 2006 habe ich unter anderem folgende Seiten neu eingestellt:
TK Hannover, Hannes Schäfer, der heiße Draht, Humboldtschule Hannover, Big Sister, Aus der Tiefe des Raumes, Ecole d’Humanité, Studienkreis, OSV Hannover, Vollidiot (Film), Schülerhilfe, Freies Gymnasium Hannover, Eilenriedehalle, 10.000 B.C., Moment of Glory, Doppel (Sport), Jochen Goll, Dren, Zicke (Schimpfwort), Parkbühne Hannover, Maaskantje, der letzte Exorzismus, Täuschungsanruf, auf Schalke, Den Dungen, Eurocampus Deutsche Schule auf Mallorca, Palmanova (Mallorca), der klügste Deutsche 2011, Yvonne (Hausrind), Kidult, Kesseltreiben, Esteban Alvarado Brown, Bismarckstraße (Borkum), Chain Gang, Stadionbad Hannover, Yorma, Gianna Jessen, Schreiben im Weltraum, Opfer (Schimpfwort), Ricklinger Kiesteiche, Miss Sarajevo, Inela Nogic, Hesse/Schrader, Rainer Behrends
ohne daran zu denken mich einzuloggen:
Altin Lala, Benthe, Benther Berg, Gehrdener Berg, Hetze, Universität Hildesheim, Einzel, Micky Beisenherz , Domotex, Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Jenny und Jonny, Portals Nous, Sky Road, Krieg der Götter, Renée Richards, Ga-Jol Bittereinheit, die strengsten Eltern der Welt, Stadion am Lindener Berg, die Vermissten, Green Room
und eine ganze Reihe anderer, die ich vergessen habe.
An vielen anderen Seiten habe ich mitgewirkt, unter anderem zu Themen, die die Stadt Hannover betreffen:
Hannover 96, AWD-Arena, Robert Enke, Maschsee, Stadtbezirke Hannovers,
außerdem an den Seiten über viele Filme und Bücher, darunter
Avatar (Film), der Soldat James Ryan, Shutter Island (Film), Figuren der Harry-Potter-Romane, Asterix, Werner (Comic)

Die guten gehen, die Rotznasen bleiben.
Ich fang jetzt mal eine Sammlung an.

Gruß adler

de.Wikipedia verliert seine Fachkräfte

HansG, Dienstag, 09. Dezember 2014, 01:05 (vor 1773 Tagen) @ adler

Die guten gehen, die Rotznasen bleiben.

Die deutsche Wikipedia liefert zu vielen Stichpunkten erstaunlich fundierte und gut erläuterte Erklärungen. Zumindest so lange das Thema nicht von politischen, religiösen, ideologischen oder kommerziellen Interessen betroffen ist.

Und genau das ist der Punkt, der den fortschreitenden Verfall so tragisch macht. Wer sich dessen aber bewusst ist kann mit der WP durchaus noch etwas anfangen. Allerdings stellt sich auch die Frage wie lange das so bleiben wird wenn unter den aktiven Schreibern nur noch Vandalen zu finden sind.

Meiner Ansicht nach wird die WP früher oder später nur noch als Zombie weiter existieren und von einzelnen spezialisierten Wikis und Nachschlageseiten ersetzt werden.

Marburger Bestände

maddes8cht, Donnerstag, 11. Dezember 2014, 01:08 (vor 1771 Tagen) @ AndreasKs.

Inzwischen gibt es von Marburger Bestände diesen Eintrag:

http://marburgerbestaende.wordpress.com/2014/12/03/bestandsaufnahme/

Die Marburger Gerichte sind nun an der Reihe, dem Beschuldigten ein gutes Verfahren zu eröffnen, damit diese Angelegenheit auf rechtsstaatlichem Wege geklärt werden kann. Das AFLR strebt allerdings mehr an: “Wir haben sachlich, konstruktiv und ohne Öffentlichkeit, Menschen über das brutale Verhalten Rosenbrocks informiert, mit dem einzigen Ziel, dass ihm kein Podium mehr geboten wird, auf dem er sich als Feminist verkaufen kann.“

Schau an - findet man das in diesem Fall möglicherweise in irgend einer Weise problematisch?
Dass man jemanden vor entscheidung der Gerichte Abstraft und vorverurteilt?

Wer ist denn sonst immer so schnell dabei, bei Vorwürfen zu fordern, dass man dem Opfer (nicht etwa dem mutmaßlichen Opfer) einfach so zu "glauben"?

Eine Bestrafung des Beschuldigten außerhalb der Gerichte durch Berufsverbot bzw. Boykott durch die antisexistische Wissenschaftsszene, wäre allerdings eine Unterordnung der universitären Struktur unter die Macht der Rackets. Selbst wenn Rosenbrock sich auch weiterhin zu Kritik und Selbstkritik in der antisexistischen Szene bekennt, entstünde hier eine Parallelgesellschaft. Dass die Entscheidungsträgerinnen der Szene bisher nicht mitziehen – Rosenbrock also noch nicht aus ihren Kreisen ausschließen, nicht aufhören, ihm Vorträge, Projekte und Lehraufträge zuzuschanzen – kann ihnen allerdings offenbar als Inkonsequenz ausgelegt werden.

Was wollen sie da sagen?
Einerseits irgendwas, dass man sich "der Macht der Rackets" unterordnen würde, wenn man den Vorwürfen zu leicht nachgibt. Wobei mit den Rackets wohl die MRA- und antifeminismus-Szene gemeint sein wird.

Andererseit sagt man zum Schluss doch wieder, wenn man ihn weiter reden lässt, kann das als inkonsequenz ausgelegt werden.

Jaja, es schent schon eine schweirige Situation zu sein.

Marburger Bestände

maddes8cht, Donnerstag, 11. Dezember 2014, 01:09 (vor 1771 Tagen) @ maddes8cht

Noch einen beitrag gibts dort:


http://marburgerbestaende.wordpress.com/2014/12/10/abgrunde-tun-sich-auf/

Der Text:

Abgründe tun sich auf

Eigentlich war es nicht anders zu erwarten. Heulsusen, Antifeministen und sogenannte Männerrechtler zeigen ihre Schadenfreude über Hinrich Rosenbrock und zitieren Marburger Bestände. Man ist fast versucht, ihnen zu antworten – wären sie nicht ganz so unwichtig.


Mehr nicht.

Das Motto scheint:
Bloß keine Blöße geben.

Marburger Bestände

NorbertU ⌂ @, Nordhessen, Donnerstag, 11. Dezember 2014, 11:54 (vor 1771 Tagen) @ maddes8cht

Sieh mal einer:
"Das Bedürfnis der Betroffenen (Geschlagenen und Gedemütigten) nach einer Bestrafung außerhalb der Gerichte wird außerdem verständlich, wenn klar wird, dass eine Bestrafung durch die Gerichte in Fällen von häuslicher Gewalt gegen Frauen unwahrscheinlich ist."

Wenn Mann weiß, dass die Gerichte gerne in "Fällen von häuslicher Gewalt gegen Frauen" verurteilen, kann das doch nur heißen:
Die Beweislage ist derart dünn, dass nicht mit einer Verurteilung zu rechnen ist.

Wenn aber Frau in ein entsprechendes Netzwerk eingebunden ist, kann man den Beschuldigten auch ohne Gericht fertig machen.

--
www.Stiefkindadoption.de
WWW.Opektafarmer.de

Neuere Entwicklung

AndreasKs. @, Mittwoch, 17. Dezember 2014, 16:35 (vor 1765 Tagen) @ AndreasKs.
bearbeitet von AndreasKs., Mittwoch, 17. Dezember 2014, 22:39

Das Marburger Frauen-Lesben-Referat hat den betreffenden Blogeintrag durch einen anderen ersetzt. Jetzt heißt es dort:


Bis eben haben wir ein Schreiben von der Gruppe Solidarische Feministinnen über die physische und psychische Gewalt eines vermeintlich feministischen Mannes veröffentlicht ...
Auf Grund der Androhung von rechtstaatlichen Sanktionen ist der Text vorerst hier nicht mehr online. Wir sehen in dieser Androhung ein Instrument, feministische Arbeit zu diskreditieren und gesellschaftliche Herrschaftsstrukturen unsichtbar zu machen ...
Wenn von antifeministischer Seite aus sich solidarisiert wird im Sinne von der „Feind meiner Feinde ist mein Freund“, zeigt es nochmal deutlicher, wie in diesem Fall die „Männersolidarität“ über allem zu stehen scheint ...

Quelle (Abruf 17.12.14)

Mit "antifeministischer Seite" ist die Männerrechtsbewegung gemeint. Dass wir uns mit Hinrich Rosenbrock solidarisiert haben, ist unzutreffend. Wir weisen lediglich darauf hin, dem Grundsatz der Unschuldsvermutung folgend keine Vorverurteilung vorzunehmen. Des Weiteren wäre eine Solidarisierung mit Hinrich Rosenbrock auch unangemessen. So weit geht unsere Zuneigung zu ihm nicht.

Arne Hoffmann äußert sich in seinem Blog Genderama ausführlich. Dem schließe ich mich an.

--
https://twitter.com/AndreasKrausser

/sign

HansG, Mittwoch, 17. Dezember 2014, 16:47 (vor 1765 Tagen) @ AndreasKs.

- kein Text -

Sich in einem links-feministischen Kontext an einem solchen Punkt auf einen Rechtsstaat zu berufen ...

maddes8cht, Donnerstag, 18. Dezember 2014, 11:34 (vor 1764 Tagen) @ AndreasKs.
bearbeitet von maddes8cht, Donnerstag, 18. Dezember 2014, 11:43

Diesen schönen Satz fand ich besonders erwähnenswert:

Sich in einem links-feministischen Kontext an einem solchen Punkt auf einen Rechtsstaat zu berufen, hat unserer Meinung nach wenig mit einer politischen Auseinandersetzung zu tun.

Er zeigt das ganze Problem des Feminismus mit dem Konzept des Rechtsstaates auf.

Nicht, dass der Rechtsstaat besonders gut funktionieren würde.
Das tut er leider nicht.

Aber der Einwand richtet sich nicht gegen dysfunktionale Strukturen in unserem Rechtswesen, sondern genz direkt gegen die Inanspruchnahme des Rechtsstaates in einem Fall, bei dem diese Feministen den Rechtsstaat eben gern nach eigenem Belieben über den Haufen werfen würden.

Und was meine persönliche "Solidarität" mit Herrn Rosenbrock betrifft:
Ein rechtsstaatliches Verfahren, in dem er so richtig vorgeführt wird, wäre durchaus ganz in meinem Sinne - aber bitte in rechtsstaatlich korrekter Weise.

Die Feminista will ein rechtsstaatliches Verfahren offenbar nicht.
Dort steht man mehr auf Lynchjustiz, oder um den Satz noch mal in Zusammenhang zu setzen: auf politischen Schauprozessen ("hat unserer Meinung nach wenig mit einer politischen Auseinandersetzung zu tun") ?

Deshalb und in dem Zusammenhang taucht ja auch immer die Forderung auf, Angeklagte in Vergewaltigungsprozessen halt trotzdem zu verurteilen (z.B. bei Kachelmann, bzw. siehe die div. feministischen Kommentare zum Rolling-Stone Skandal), auch wenn eine Schuld nicht nachgewiesen werden kann, eben als politisches Signal, um bei Frauen die Hemmschwelle für Anzeigen zu senken.

In diesem Sinne bewerte ich auch den Schlusssatz des geänderten Artikels:

Diese Reaktionen sind Teil des Problems.

Die Reaktionen nämlich, Rechtsstaatlichkeit einzufordern, auch oder gerade gegen einen persönlichen Gegner.
Wobei ich in Rosenbrock in dem Fall einen Gegner sehe.

nie so richtig geglaubt wird..

maddes8cht, Donnerstag, 18. Dezember 2014, 11:59 (vor 1764 Tagen) @ AndreasKs.

Und nochmal ausführlich das Zitat, das Andreas leider gekürzt hat:

Wenn von antifeministischer Seite aus sich solidarisiert wird im Sinne von der „Feind meiner Feinde ist mein Freund“, zeigt es nochmal deutlicher, wie in diesem Fall die „Männersolidarität“ über allem zu stehen scheint – und die Gewissheit, dass das was Frauen* über Männergewalt sagen, nie so richtig geglaubt wird. Der Täter wird zum Opfer.

Nein, liebe Feminista, es geht im Rechtsstaat nicht darum, dass speziell Frauen "nie so richtig geglaubt wird".
Es geht darum, dass eine Anschuldigung glaubhaft nachgewiesen werden muss, bevor man eine Verurteilung erreichen kann.
Dass man darüber Gerichtsverfahren abhält, hat nichts damit zu tun, ob man einem bestimmten Ankläger "nicht so richtig glaubt".
Es hat etwas damit zu tun, dass man einen Beschuldigten nicht ohne Belege, nur aufgrund von Anschuldigungen bestrafen kann.

Das ist die Errungenschaft des Rechtsstaates, die Denunziantentum verhindern soll, wie es z.B. in Inquisitionsprozessen gegen sogenannte Häretiker oder in staatlichen oder von einem Mob befeuerten Hexenprozessen aktiv begünstigt wurde.

Ihre Vorgehensweise ist eine Rückkehr zu solchen Verhältnissen.
Sie geben sich nicht damit zufrieden, ins letzte Jahrhundert zurückkehren zu wollen, wie sie gerne den Männerrechtlern vorzuwerfen versuchen - ihr Weg führt an die Grenze des Mittelalters zurück.

Sehr schön herausgestellt.

Matt Alder @, Donnerstag, 18. Dezember 2014, 15:23 (vor 1764 Tagen) @ maddes8cht

- kein Text -

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