Das Forum wird vom MANNdat e.V. (Impressum) für Diskussion und Informationsaustausch zur Verfügung gestellt. Es steht allen Interessierten zur Verfügung. Die Beiträge geben ausschließlich die Meinung der jeweiligen Verfasser wieder und sind keine Verlautbarungen von MANNdat. Eine Schreibberechtigung im Forum begründet weder eine Mitgliedschaft bei MANNdat, noch setzt sie sie voraus. Um einen Schreibzugang zu bekommen, bitte hier klicken. Bitte keine Beiträge oder Bilder aus fremden Quellen ohne ausdrückliche Genehmigung der Rechteinhaber hier einstellen. Statt dessen: Kommentierte Zitate mit Quellenangabe und Link. Kontakt: forumsverwaltung@forum-maennerrechte.de
Die Kommentarfunktion auf unserer Website erlaubt, einzelne Artikel auch unmittelbar dort zu kommentieren. Wir danken allen Teilnehmern an dem regen Gedankenaustausch recht herzlich und freuen uns auch in Zukunft über einen regen Gedankenaustausch.

Gefällt euch »Weil ein #Aufschrei nicht reicht«?

Thorsten @, Freitag, 03. Oktober 2014, 17:59 (vor 1725 Tagen)

Die "Netzfeministin" Anne Wizorek zwitschert: "gefällt euch »weil ein #aufschrei nicht reicht«? dann schreibt eine rezension bei amazon, das hilft sehr! danke! <3 #feminismusfuckyeah"

Wer Anne helfen möchte, kann das hier tun, Arne ist bereits vor einer Woche mit gutem und lesenswertem Beispiel vorangegangen.

"Ist ein Froscharsch wasserdicht?" [Karate Tiger 2]

Mannzipation, Freitag, 03. Oktober 2014, 20:13 (vor 1725 Tagen) @ Thorsten

Ich wüsste nicht, wie man Arnes Rezension noch irgendwie toppen könnte. ("Treffer, versenkt!")
Abgesehen davon müsste ich, um eine schreiben zu können, ja das Buch kaufen!
Ich werde derlei doch nicht auch noch finanziell unterstützen!
*schüttel-bei-dem-Gedanken* Brrr

--
Frauen werden in den Medien stets als das sensiblere, romantischere, empathischere und aufopferungsbereitere Geschlecht dargestellt. Warum begehen dann Ehemänner, deren Frauen sterben, zehnmal häufiger Selbstmord als Frauen, deren Männer gestorben sind?

Anne Wizorek bei Google Books

Thorsten @, Freitag, 03. Oktober 2014, 22:46 (vor 1725 Tagen) @ Mannzipation
bearbeitet von Thorsten, Freitag, 03. Oktober 2014, 23:26

Ich wüsste nicht, wie man Arnes Rezension noch irgendwie toppen könnte. ("Treffer, versenkt!")

Zugegeben, Arnes Rezension ist kaum zu toppen. Aber als "Netzfeministin" geht's der Anne ja um die Aufmerksamkeit und Resonanz bei der Masse. Vor allem nach der bereits vierten Ein-Sterne-Rezension in Folge. Da zählt jeder noch so kleine Beitrag.

Abgesehen davon müsste ich, um eine schreiben zu können, ja das Buch kaufen!

Man kann bei Amazon auch Bücher rezensieren, von denen man sich bei Google Books einen ersten Eindruck gebildet hat.

Kachelmann - Wizorek 40:9

Thorsten @, Samstag, 04. Oktober 2014, 20:01 (vor 1724 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Samstag, 04. Oktober 2014, 20:52

Neuigkeiten aus der Zwitscherwelt einer #aufschreihälsigen "Netzfeministin": Anne Wizoreks gestrige Bitte um Gefälligkeitsrezensionen wurde bisher 9x weitergegeben. Für eine "Netzfeministin" ist diese Zahl etwas kümmerlich, vor allem wenn man bedenkt dass Jörg Kachelmanns Empfehlung von Arnes Rezension seit heute morgen bereits 40x weitergegeben wurde. Für Anne Wizorek ist das mit Sicherheit ein weiterer Beweis dafür, dass wir eben im finstersten Patriarchat leben. Andere werden darin eher als ein Zeichen sehen, dass Wizorek sich mit ihrem Buch an eine Zielgruppe wendet, an die man die Erwartungen (in jeglicher Form) gar nicht tief genug hängen kann, wie dieser Tweet hier illustriert ;-):

das wichtigste buch des jahres! ohne ableistische maskufakten! leider nicht als gratis download verfûgbar #aufschrei

Immerhin hat sich in der Zwischenzeit Wizoreks Haus- und Hoffotografin Anne Koch erbarmt und bei Amazon einen ersten Kandidaten im Wettbewerb um die bescheuerteste positive Rezension abgeliefert, in dem sie Wizoreks hermetisches Weltbild teilt:

Dass nun hier in den Rezensionen die Maskulisten einfallen, erschreckt — und wundert doch gleichzeitig nicht, wenn man weiß, wie sehr und mit welchen Mitteln sie gegen eine geschlechtergerechte Welt kämpfen. Gleichzeitig zeigt es aber auch, wie wichtig und notwendig das Engagement von Menschen wie Anne Wizorek ist.

Weiter so mit diesem #Rohrkrepierer, Frau W.

Matt Alder @, Sonntag, 05. Oktober 2014, 11:22 (vor 1723 Tagen) @ Thorsten

Da dachte wohl eine, Erfolg (Grimme-Online-Preis für feministische Blähungen à la #aufschrei) ließe sich einfach so kopieren. Aber Rainer Brüderle befindet sich blöderweise im unbefristeten Streik. Kein anderes Surfbrett in Sicht, also ab in die Bedeutungslosigkeit, Frau W.! :-D

Wer hinter dem Absaufen dieses offensichtlichen literarischen U-Boots, das wahrscheinlich dennoch Preise bekommen wird, patriarchalische Repressionen vermutet, soll sich mal die Stapel ernsthaft wissenschaftlicher Arbeiten anschauen, die es nie in die Verlage geschafft haben, weil sie es wagten feministische Mythen zu widerlegen.

Von dieser Stelle aus meinen ausdrücklichen Dank an Arne Hoffmann, nicht nur für seine glänzende Rezension, sondern auch dafür, dass er sich diesen Sch@#&%$§!? dafür reingezogen hat (ich frage mich sowieso die ganze Zeit schon, wie der das aushält). Das ist beinahe Märtyrer-verdächtig.

Sonntägliche Grüße,

Matt

"Notwehr"-Rezensionen und ein offener Aufruf zur Manipulation

Thorsten @, Sonntag, 05. Oktober 2014, 17:38 (vor 1723 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Sonntag, 05. Oktober 2014, 18:16

Am Anfang war die ebenso fakten- wie umfangreiche Rezension Arne Hoffmanns von Anne Wizoreks Versuch, aus ihrer #Aufschreierei weiterhin Geld zu machen. Und weil es für ein Netzgirlie wesentlich einfacher ist, von gefühltem Sexismus zu labern als sich mit Fakten auseinanderzusetzen, betäubt Wizorek ihre kognitive Dissonanz, indem sie davon träumt, sie müsste für das Eingehen auf Kritik erst mal bezahlt werden. Das erspart ihr zwar, sich mit Kritik auseinanderzusetzen, lässt diese aber leider nicht verschwinden. Und nachdem Arnes Rezension sich zunehmend verbreitete, kam am Freitag morgen dann Wizoreks erster Aufruf an ihre Fans mit Gefälligkeitsrezensionen zu "helfen", den ich in meiner Hilfsbereitschaft auch hier veröffentlicht habe:

gefällt euch »weil ein #aufschrei nicht reicht«? dann schreibt eine rezension bei amazon, das hilft sehr! danke! <3 #feminismusfuckyeah

Darauf reagierten ihre Fans mit "Notwehr"-Rezensionen, die Wizorek begeistert weiterzwitscherte:

Habe gerade @marthadear s Buch bei Amazon rezensiert. Ich nenne es Notwehr. Könnt ihr auch tun *hint*

Der Tenor dieser Rezensionen ist, dass die Kritik an Wizoreks Buch gerade beweise, wie notwendig dieses Buch sei (egal ob man es gelesen hat oder nicht). Mit der gleichen Logik könnte man natürlich auch für die Notwendigkeit von Hundekacke auf Gehwegen argumentieren. So weit, so normal also in der Welt der "Netzfeministen". Nun aber wurde Wizorek darauf aufmerksam, dass ich ihren ersten Aufruf zu Rezensionen hier bei den "Maskus" veröffentlicht habe. Daraus bastelt sie sich einen angeblichen Aufruf, "ihr Buch bei Amazon schlecht zu bewerten". Und damit hält für Wizorek es jetzt für gerechtfertigt, in aller Offenheit zur Manipulation der Rezensionen aufzurufen:

wenn ihr helfen möchtet: schreibt positive amazon-rezensionen, bewertet diese rezis als hilfreich und die von maskus als nicht hilfreich.

So funktioniert also der "Netzfeminismus". Vielleicht lässt sich damit Arnes lästige Rezension endlich ins Abseits drängen, bevor doch noch jemand unangenehme Fragen stellt zu den Behauptungen in ihrem Buch und den Fakten, die ihnen widersprechen.

"Ein Buch so wertvoll wie ein kleiner Tweet"

Thorsten @, Montag, 06. Oktober 2014, 09:39 (vor 1722 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Montag, 06. Oktober 2014, 10:37

"Die [aktuell] hilfreichste positive Rezension" von Wizoreks Buch ist durchaus charmant zu lesen. ;-)

... und in der Zwischenzeit zwitschert sich Wizorek eins auf ihre "netzfeministische" Selbstgefälligkeit.

"Feminismus bedeutet die Liebe zum Menschen"

Thorsten @, Dienstag, 07. Oktober 2014, 02:41 (vor 1722 Tagen) @ Thorsten

Erstrezensentin Nadine Fl. rezensiert (mit 5 Sternen):

Feminismus bedeutet die Liebe zum Menschen. Es soll uns allen gut gehen und alle sollen sich in dieser Welt wohl fühlen dürfen und sagen können, wo es für sie hakt und was sie sich anders wünschen. Wer hier schlechte Rezensionen schreibt, um Menschen, die sich für Menschen einsetzen, einen Nachteil zu verschaffen, beweist die Notwendigkeit dieses Werkes nur.

Menschenfreund Erich M. meint dazu:

Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen – Na ich liebe doch – Ich setze mich doch dafür ein.

Bei beiden mag man sich fragen, wen sie wohl für das Menschsein gar nicht erst in Erwägung ziehen.

"30.000 Tweets auf Twitter: legitime Meinungsäußerung - 30 Rezensionen auf Amazon: Hasskampagne"

Thorsten @, Dienstag, 07. Oktober 2014, 10:05 (vor 1721 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Dienstag, 07. Oktober 2014, 10:59

Anatol Stefanowitsch macht sein Debut als Rezensent bei Amazon (mit 5 Sternen):

[...nixzumbuch...] Für diese Männer, die sich ja auch in dieser Rezensionsspalte in Rage reden, sind all die Offensichtlichkeiten in Wizoreks Buch empörende Angriffe auf das geschwächte Geschlecht der Männer durch das feministische Weltfrauentum. Und so reagieren sie, wie jede unterdrückte Minderheit reagieren würde: In dem sie sich auf allen Kanälen zusammenrotten und einen lauten Dauersturm an Hass, Drohungen und Lügen veranstalten. Entschuldigung, sagte ich „unterdrückte Minderheit“? Das war ein Versprecher, ich meinte natürlich „menschenverachtende Propagandamaschine“. [...nixzumbuch...]

Amsel, Drossel, Fink zwitschern dazu:

30.000 (angeblich) feministische Tweets a.Twitter: legitime Meinungsäußerung 30 schlechte Rezensionen a.Amazon: Hasskampagne Aha!#aufschrei

Peinlich,

Roslin, Sonntag, 05. Oktober 2014, 21:40 (vor 1723 Tagen) @ Thorsten

was Feminist.I.nnen auf amazon abliefern. All diese inhaltsleeren Pro-Rezensionen. Argumentfrei.

Man vergleiche damit Arne Hoffmanns Rezension.

Als Ideologie ist Feminismus restlos bankrott, tabula rasa, nichts mehr auf der Pfanne.

Aber er hat ja eh seit jeher mehr von männlichem Beschützerinstinkt und weiblichem Anspruchsdenken gelebt.

Das Sichtbarwerden der geistigen Ödnis wird also nicht viel ändern.

Wenn meine Verachtung für diese Ideologie noch steigerbar wäre.

Ist sie aber nicht, schon lange nicht mehr.

62% der positiven Rezensionen stammen von Einzweck-Konten

Thorsten @, Sonntag, 05. Oktober 2014, 23:21 (vor 1723 Tagen) @ Roslin
bearbeitet von Thorsten, Sonntag, 05. Oktober 2014, 23:45

Gerade habe ich mir mal angeschaut, ob die Rezensenten von Anne Wizoreks Buch außer diesem auch noch andere Dinge bei Amazon rezensiert haben. Das Ergebnis ist wenig überraschend:

  • 62% (8/13) der positiven Rezensenten haben sonst nichts rezensiert.
  • 21% (5/24) der negativen Rezensenten haben sonst nichts rezensiert.

Ist "Netzfeminismus" hauptsächlich selbstreferenzielle heiße Luft?

62% der positiven Rezensionen stammen von Einzweck-Konten

Matt Alder @, Montag, 06. Oktober 2014, 10:20 (vor 1722 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Matt Alder, Donnerstag, 09. Oktober 2014, 09:14

Ist "Netzfeminismus" hauptsächlich selbstreferenzielle heiße Luft?

Das fragst Du noch?

Vielleicht ist das gar nicht schlecht, wenn sich Wizoreks Entourage auf Amazon austobt. Womöglich animiert dies das Unternehmen zu einer Maßnahme gegen solche Heißluftgebläse unter den Rezensenten (wie auch immer die aussehen mag).

Gruß Matt

Anne Wizorek zur Meinungsfreiheit

Thorsten @, Mittwoch, 08. Oktober 2014, 15:42 (vor 1720 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Mittwoch, 08. Oktober 2014, 16:16

Von der derzeitigen Form von Meinungsfreiheit im Internet hält Wizorek nicht besonders viel. Sie wünscht sich vielmehr "starke Moderationen", ein Masku, wer das für einen Euphemismus für eine starke Zensur hält. Dazu weist sie heute extra noch einmal auf einen Ausschnitt aus ihrem Interview mit der Frankfurter Rundschau hin:

Was ist denn diese Meinungsfreiheit wert, wenn in solchen Kommentaren gegen Menschen gehetzt wird, die sich daraufhin gar nicht mehr trauen, sich zu äußern? Wessen Meinungsfreiheit wird denn dann beschnitten, wenn wir diese Art von Kommentaren erlauben?

Da könnte man jetzt auf die Idee kommen, sie beziehe sich auf Kommentare wie den von Anatol Stefanowitsch, der Menschen, die Wizoreks Buch nicht mögen und das auch zum Ausdruck bringen, unterstellt, sie würden "sich auf allen Kanälen zusammenrotten" als Teil einer "menschenverachtende Propagandamaschine". Oder auf Michael Seemann, der leider keine Zeit hat, Arnes Rezension ("Maskumüll") zu lesen, und ihn als "Masku" ohne mit der Wimper zu zucken auf eine Ebene mit Holocaustleugnern stellt. Damit da keine Missverständnisse aufkommen, fährt sie fort:

Was ist "Freiheit statt Angst" wert, wenn es eh nur um die Freiheit von weißen Chaos-Computer-Nerds geht und eindeutige Probleme wie Online-Misogynie komplett ausgeklammert werden?

Schön, dass das also geklärt haben. Vielleicht könnte man ja in der Zukunft auch negative Rezensionen von Büchern von Frauen als "Online-Misogynie" unterbinden. Auf die trauen sich Frauen wie Wizorek ja auch nicht zu antworten.

Was sonst noch so durchs Netz zwitschert: Die allgegenwärtige patriarchalische Unterdrückung wird ein weiteres Mal greifbar, wenn eine Leserin von Wizorek bekennt, dass es "wirklich Überwindung braucht, das Buch in der Öffentlichkeit zu lesen", weil sie sich dafür "schräg angeschaut" fühlt. Ein Schelm bemerkt, dass Wizoreks Verlag mit der Formulierung "erfrischend unakademisch" etwas in der Art von "war stets bemüht" zum Ausdruck bringen könnte. Und ein Holzpferd hat sich die Mühe gemacht, noch einmal ausführlich auf Wizoreks Thesen einzugehen und meint "Nichts Neues im Feminismus"

Anne Wizorek zur Meinungsfreiheit

Matt Alder @, Donnerstag, 09. Oktober 2014, 06:31 (vor 1719 Tagen) @ Thorsten

Von der derzeitigen Form von Meinungsfreiheit im Internet hält Wizorek nicht besonders viel.

Das war zu erwarten. Feminismus der alten Schule funktioniert nur mit Faktenresistenz. Mit der Wahrheit kann das aufgebaute Feindbild nur verdorben werden.

Der Rest von unserer Aktrice ist Ausdruck der Angst, im Netz mit den eigenen Waffen geschlagen zu werden. Frau hatte wohl nicht bedacht, dass #aufschrei kein steuerbares Konzept sondern nur ein Zufallshype sein konnte. Und ein Bumerang obendrein. Jetzt ist das Geheule natürlich groß.

Kater nach dem Östrogenrausch? Vielleicht. Aber eigentlich unwichtig. Der Gegenwind zum Buch war gut, ansonsten ist jeder weitere Kommentar zu Frau W. überflüssig und viel zuviel Aufmerksamkeit.

Gruß Matt

Tags:
Keine weitere Beachtung wert

Anne Wizorek zur Meinungsfreiheit

Radfahrer @, Donnerstag, 09. Oktober 2014, 21:11 (vor 1719 Tagen) @ Matt Alder

Der Rest von unserer Aktrice ist Ausdruck der Angst, im Netz mit den eigenen Waffen geschlagen zu werden. Frau hatte wohl nicht bedacht, dass #aufschrei kein steuerbares Konzept sondern nur ein Zufallshype sein konnte. Und ein Bumerang obendrein. Jetzt ist das Geheule natürlich groß.

Hallo Matt,

ist das so? Mein Eindruck war vielmehr, der "Aufschrei" sei ein Paradebeispiel dafür, wie man mit (Steuer-)Geld und Organisationsgeschick etwas aufstellen kann, das wie ein Zufallshype aussieht.

Den Einschlag des Bumerangs (das war es ja, da stimme ich Dir 100% zu) hat das dumme Wahlvolk mal wieder nicht mitbekommen. Auch das ist Teil der Strategie.

Nein blöd ist die Frau W. nicht.

Grüßle, Radfahrer

Anne Wizorek zur Meinungsfreiheit

Matt Alder @, Freitag, 10. Oktober 2014, 00:02 (vor 1719 Tagen) @ Radfahrer

ist das so? Mein Eindruck war vielmehr, der "Aufschrei" sei ein Paradebeispiel dafür, wie man mit (Steuer-)Geld und Organisationsgeschick etwas aufstellen kann, das wie ein Zufallshype aussieht.

Hm. Gehe ich von meinem Bauchgefühl aus, sehe ich die große Strategie nicht dahinter. Es ist eher das Nutzen einer bereitgestellten Infrastruktur, die nach bestimmten Regeln funktioniert. Die hat sie zweifellos begriffen und zu ihrem Vorteil genutzt. Aber sie hat sie nicht erfunden.

Den Einschlag des Bumerangs (das war es ja, da stimme ich Dir 100% zu) hat das dumme Wahlvolk mal wieder nicht mitbekommen. Auch das ist Teil der Strategie.

Das sehe ich eher als eine erfüllte Hoffnung (wobei diesbezüglich das letzte Wort noch nicht gesprochen zu sein scheint). Hätte auch dumm ausgehen können - und unterm Strich hat sie sich keinen Gefallen damit getan. Es gibt einen Effekt in der Netzwelt, der auch ihren Interessen immer entgegen stehen wird, nämlich den der schnellen Abnutzung: #aufschrei lässt sich weder kopieren noch wiederholen. Es sei denn man (oder frau) ist Vordenker/in der Strategie, die erfolgsbestimmend war. Und das ist sie für mich nicht.

Nein blöd ist die Frau W. nicht.

Das ist ebensowenig eine Frage wie die Tatsache, dass Raffinesse und Intelligenz nicht dasselbe sind.

Gruß,

Matt

Der Weser Kurier "berichtet" über Amazongate

Thorsten @, Samstag, 11. Oktober 2014, 13:17 (vor 1717 Tagen) @ Radfahrer
bearbeitet von Thorsten, Samstag, 11. Oktober 2014, 13:48

Den Einschlag des Bumerangs (das war es ja, da stimme ich Dir 100% zu) hat das dumme Wahlvolk mal wieder nicht mitbekommen. Auch das ist Teil der Strategie.

Was das Wahlvolk mitbekommt, wird in erster Linie durch die Strategie der Medien bestimmt. Mit dem aktuellen Artikel "Der Hass-Reflex" liefert der Weser Kurier ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie die Medien im Rahmen einer Kampagne ihr Bestes tun, um sowohl den tatsächlichen Verlauf von Amazongate als auch den Inhalt der hilfreichsten Rezensionen auf Amazon komplett zu ignorieren, und statt dessen der Fantasie von "Journalisten" wie Maximilian Haase freien Lauf lassen, der es fertigbringt, Wizoreks Amazongate mit Amokläufern und Drohungen wie "Ich werde zu dir nach Hause kommen und dich zu Tode vergewaltigen" in einen Topf zu werfen. Es dürfte interessant sein, die (Nicht-)Entwicklung in der Kommentarsektion des Artikels zu verfolgen.

Übrigens, das Interview mit Wizoreks Ausführungen zur Meinungsfreiheit wurde von der Frankfurter Rundschau nur versehentlich online gestellt und ist dafür jetzt beim Missy Magazine zu finden.

Fantasien?

Roslin, Sonntag, 12. Oktober 2014, 07:04 (vor 1716 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Roslin, Sonntag, 12. Oktober 2014, 07:50

*..., statt dessen der Fantasie von "Journalisten" wie Maximilian Haase freien Lauf lassen,...`*

Ich glaube nicht, dass das Fantasien sind. Dazu ist das Muster in den linksliberal dominierten Medien (oft SPD-Eigentum) zu pervasiv.

Ich sehe darin eine wohlorchestrierte Propagandaschmierenkampagne gegen "Rechts" (und rechts ist alles, was nicht links ist und links ist heute eben in der Regel auch gleich feministisch).

Natürlich ausgeführt von Journalisten, die sich nicht nur äußerlich einer Linie anpassen, sondern von sich aus ideologische Überzeugungstäter sind, aus innerem Antrieb auf Linie laufen.

Wer wird denn heute noch Journalist und "überlebt" das Studium der linksideologisch dominierten geisteswissenschaftlichen Fächer, die zum Journalisten "qualifizieren".

Fast nur noch Menschen mit rot-rot-grün-feministischen Neigungen.

Und so ist unser Journaillecorps auch zusammengesetzt: der Corpsgeist überwiegend rot-rot-grün-feministisch.

Das sind keine Fantasien, das ist bewusste Schmierenpropaganda, die völlig ohne Bezug zu irgendeiner Realität auskommt, ja gerade so am besten funktioniert.

Diffamierung durch Assoziation: Hasser, Rüpel, Maskulinisten, Antifeministen, Breivik, Elliott Rodger, Pick-Up, MANNdat etc., alles zusammengerührt, damit jeder begreift, dass der, der Feminismus kritisiert, nur ein unanständiger Rechter sein kann (Tautologie, denn anständige Rechte kann es in diesem Weltbild ohnehin gar nicht geben), einer der mit Massenmördern/Amokläufern sympathisiert oder kurz davor steht, selbst einer zu werden.

Phantasien können auch einer eigentlich gutartigen Verblendung entspringen, bei prinzipieller Gutwilligkeit (der Absicht, korrekt-redlich nach bestem Wissen und Gewisen zu INFORMIEREN).

Das hier scheint mir sehr viel sinistrer zu sein:ideologisch bösartig-absichtsvolle Indoktrination.

Was zu Seemann sonst noch zu sagen wäre

Beelzebub, Donnerstag, 09. Oktober 2014, 13:21 (vor 1719 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Forumsverwaltung, Donnerstag, 09. Oktober 2014, 21:03

Oder auf Michael Seemann, der leider keine Zeit hat[/link], Arnes Rezension ("Maskumüll") zu lesen, und ihn als "Masku" ohne mit der Wimper zu zucken auf eine Ebene mit Holocaustleugnern stellt.

Wer näheres zu diesem Mann wissen will, wird auf dessen Website* fündig.

O-Ton Seemann:

"Ich bin käuflich. Ich schreibe Texte und halte Vorträge über die vielfältigen Zusammenhänge von Technologie/Internet und Gesellschaft. Datenschutz, Urheberrecht, Netzpolitik, Utopien, Post-Privacy, Kontrollverlust, Transparenz, Journalismus, Geschäftsmodelle, Big Data, Plattformneutralität."


Mit anderen Worten: Seemann vertritt die Ansicht, für die er bezahlt wird.

Und wer sich fragt, womit ihn die Wizorek und das feministische [... Forumsverwaltung: Schimpfwort entfernt] bezahlt, wird an anderer Stelle auf derselben Seite fündig:

"Der Veröffentlichungstermin rückt immer näher, daher hier ein paar weitere Hinweise mein Buch betreffend.

- Heute endet die Frist für den Virenschleuderpreis. Leider komme ich mit meinen mickrigen 91 Likes nicht in die Shortlist, da kommen nämlich nur 10 Projekte drauf. Das wird verdammt eng (Hier die anderen Nominierten). Wenn ihr mich unterstützen wollt, folgt dem Link und klickt auf Like. Wenn ihr mich noch mehr unterstützen wollt, teilt den Artikel. Danke! :)

- Ich bin nächste Woche auf der Frankfurter Buchmesse und zwar Donnerstag und Freitag und ich habe noch einige Termine frei. Wer mich also treffen möchte, gerne um über mein Buch zu sprechen, bitte melden. Ansonsten sieht man mich am Donnerstag bei einer Diskussion zu Datenschutz und Big Data um 13:00 Uhr – Halle 3.1 F58, Messegelände."

Der Mann braucht ClaqueurInnen für ein bestenfalls viertklassiges Buch, für das sich sonst keine Sau interessiert. Und wenn die Femifraktion ihn nicht mit Geld bezahlt, dann halt mit "likes" - getreu dem Motto: Jazzt du mein Machwerk hoch, dann jazze ich deins.


*nein, den Schmonzes verlinke ich nicht, wen's interessiert, mag dem Müll selber aus der Tonne holen.

Bitte auf beleidigende Titulierungen verzichten

Forumsverwaltung, Donnerstag, 09. Oktober 2014, 13:34 (vor 1719 Tagen) @ Beelzebub

Relevanter Begriff wurde entfernt.

Die Forumsverwaltung

Dann aber wenigstens die Anführungszeichen: See"mann"

Beelzebub, Donnerstag, 09. Oktober 2014, 15:50 (vor 1719 Tagen) @ Forumsverwaltung

- kein Text -

--
Feministinnen werden in einem Matriarchat wiedergeboren - als Männer!

Dann aber wenigstens die Anführungszeichen

Radfahrer @, Donnerstag, 09. Oktober 2014, 20:51 (vor 1719 Tagen) @ Beelzebub

Lieber Beelzebub,

ich habe Verständnis, wenn unsere Forumsadmins in solchen Dingen nicht verhandeln. MANNdat ist eine geschlechterpolitische Initiative und kein Prellbock für anonyme Schimpfkanoniere. Das Forum Männerrechte ist nicht das Kerngeschäft des MANNdat e.V., sondern vielmehr ein Schmankerl, das derzeit auf Wunsch einiger Leute (mich eingeschlossen) am Laufen gehalten wird.

Einen Auftragsschreiber, der seinen Job macht und dazu steht, persönlich zu beleidigen (ich hatte das "Vergnügen", Dein Posting zu lesen, bevor die Admins zugeschlagen haben), ist kein geschlechterpolitisches Engagement. Es ist eine unnnötige Beschäftigungstherapie für die wenigen Freiwilligen, die hier die Arbeit machen.

Verpulvere Deine überschüssige Energie lieber, indem Du hinausgehst, Flugblätter verteilst, Politiker ansprichst oder wenigestens Profifeministinnen beschäftigst.

Oder noch lieber: Mach mit. Konstruktiv.

Grüßle, Radfahrer

Den kritischen Ausführungen von Radfahrer und seinen Empfehlungen schließe ich mich voll und ganz an

Friedhardt, Donnerstag, 09. Oktober 2014, 22:08 (vor 1719 Tagen) @ Radfahrer

- kein Text -

Dito

Arne Hoffmann, Freitag, 10. Oktober 2014, 08:00 (vor 1718 Tagen) @ Friedhardt

- kein Text -

Über 1000 zufriedene Leser

Thorsten @, Montag, 27. Oktober 2014, 23:03 (vor 1701 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Dienstag, 28. Oktober 2014, 00:00

Die kürzeste Zusammenfassung von Amazongate habe ich in einem einem Rezensionskommentar von Thomas Morus gelesen: "Es wurde auf den Twitteraufruf von Anne Wizorek reagiert. Nur nicht so, wie sie sich das gewünscht hat."

Über 1000 Leser haben Arnes Rezension von Wizoreks Buch mittlerweile gelesen und als hilfreich bewertet. Damit ist sie die mit Abstand am weitesten rezipierte Rezension bei Amazon, Gratulation Arne! Wirft man dagegen einen Blick auf Wizoreks Verkaufszahlen bei Amazon, dann wird es wohl noch eine Weile dauern, bis auch ihr Buch vergleichbare Leserzahlen vorweisen kann. Dafür darf sich Birgit Kelle freuen: Seit Wizoreks Buch auf dem Markt ist, verkauft sich auch wieder ihr "Dann mach' doch die Bluse zu". Die Verbindung scheint eine direkte zu sein, bei Wizoreks Buch findet man Kelles Buch unter "Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?".

Das alles muss ein wenig frustrierend für Wizorek sein. Um Ihr Buch besser anpreisen zu können hat Wizorek nun ein Tumblr-Blog dafür eingerichtet, wo man auch Ihre Tourneedaten und von Ihr ausgewählte Interviews und Rezensionen (i.d.R. mit abgeschalteter Kommentarfunktion) findet. Nicht in Wizoreks Liste, dafür aber lesenswert ist eine Rezension von WDR5 Politikum mit dem Titel "Feminismus von gestern?".

Über das Verhältnis von Wizorek & Co zur Meinungsfreiheit habe ich schon hier geschrieben, ausführlich sind auch Lukas Schoppe und Don Alphonso auf dieses Thema eingegangen. Sie selbst liest ja keine Kommentare, ja selbst Ihre Email und die Reaktionen auf Ihr Getwitter lässt sie von einer Vertrauensperson filtern. Trotzdem meint sie, es sei ein Penisvergleich wenn man ihr »Viel Spaß in Deiner Filterbubble!« zurufe und macht sich über ein gefiltertes "Lady Internet" mit dem Feature “Rosa Brille” lustig, und verdrängt dabei erfolgreich die Einsicht, dass sie sich doch selbst nichts sehnlicher wünscht, als ihre eigene Filterbubble auf das gesamte Internet auszuweiten.

Und noch was anderes zum Nachdenken. Den gestrigen Auftritt der Hooligans gegen Salafisten kommentierte Wizorek mit »o känguru, where are thou? :( #dritteregeldesboxclubs«. Zum besseren Verständnis: Die dritte Regel des Boxclubs lautet: Wer einen Nazi sieht, muss ihn boxen! Heute machte sie weiter mit
»es ist jetzt genau kurz vor känguru.«, was von einem Follower quittiert wurde mit »Zeit zum Umrühren? RT @marthadear: es ist jetzt genau kurz vor känguru.« Ich will mich jetzt nicht daran aufhalten, dass Wizorek & Co Nazis und Maskus gleichermaßen als menschlichen Abschaum betrachten. Und wenn sich links- und rechtsradikale Idioten untereinander kloppen wollen ist mir das auch relativ gleichgültig, solange dabei keine Unbeteiligten zu Schaden kommen. Aber ich frage mich doch, ob das zierliche Wizorek-Girlie hier im Sinne des Aufbrechens von Rollenklischees und der Wahrnehmung der Gleichstellung gerne selbst ein blutiges Näschen riskieren möchte oder lieber in bester Tradition der White Feather die männlichen Trottel, die ihr folgen, zum "Umrühren" vorschicken möchte.

Welch schöne Nachricht am frühen Morgen :-)

Matt Alder @, Dienstag, 28. Oktober 2014, 06:39 (vor 1700 Tagen) @ Thorsten

Guten Morgen Thorsten,

hach, tut das gut! Dass es auch mal so herum läuft - und dann ist Wizorek auch noch Steigbügelhalterin für Birgit Kelle, das nenne ich mal echte Solidarität unter Frauen :-D :-D :-D

und verdrängt dabei erfolgreich die Einsicht, dass sie sich doch selbst nichts sehnlicher wünscht, als ihre eigene Filterbubble auf das gesamte Internet auszuweiten.

Das ist die Vogel Strauß-Politik, die wir hinlänglich von ihr kennen: Auf den Putz hauen und sich dann abschotten.

Aber ich frage mich doch, ob das zierliche Wizorek-Girlie hier im Sinne des Aufbrechens von Rollenklischees und der Wahrnehmung der Gleichstellung gerne selbst ein blutiges Näschen riskieren möchte oder lieber in bester Tradition der White Feather die männlichen Trottel, die ihr folgen, zum "Umrühren" vorschicken möchte.

Gegenfrage: Ist es jetzt schon Sozialdarwinismus, wenn man die Auffassung vertritt, um die von Dir so bezeichneten "Trottel" sei es nicht schade? ;-)

Doch, die Nachricht passt so richtig zu einem guten Frühstück :-)

Gruß,

Matt

Sehr informativ, danke Thorsten :-)

ThomasL, Dienstag, 28. Oktober 2014, 08:54 (vor 1700 Tagen) @ Thorsten

- kein Text -

Über 1000 zufriedene Leser

Hans3, Dienstag, 28. Oktober 2014, 19:56 (vor 1700 Tagen) @ Thorsten

Danke für deine Mühe. Für mich ist das sehr informativ und letztendlich auch zeitsparend.
Und an die Forumsverwaltung: Ich finde z.B. auch dieser Beitrag zeigt, dass das Forum nützlich ist. Ich fände es schön, wenn dieses Forum bestehen bleibt.

Gruß,
Hans3

Volle Zustimmung!

Friedhardt, Dienstag, 28. Oktober 2014, 22:39 (vor 1700 Tagen) @ Hans3

- kein Text -

Ebenfalls Zustimmung

HansG, Mittwoch, 29. Oktober 2014, 01:51 (vor 1700 Tagen) @ Hans3

- kein Text -

Die Heldinnen von der "Weißen Feder"

adler @, Kurpfalz, Mittwoch, 29. Oktober 2014, 02:36 (vor 1700 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von adler, Mittwoch, 29. Oktober 2014, 02:52

Dieser thread ist leider schon sehr nach unten abgesackt, ich finde die Fortsetzungen immer nur über Arne. Danke Thorsten, für Deine Beharrlichkeit.

Aber ich frage mich doch, ob das zierliche Wizorek-Girlie hier im Sinne des Aufbrechens von Rollenklischees und der Wahrnehmung der Gleichstellung gerne selbst ein blutiges Näschen riskieren möchte oder lieber in bester Tradition der White Feather die männlichen Trottel, die ihr folgen, zum "Umrühren" vorschicken möchte.

Für die, die des englischen nicht oder nur schulmäßig mächtig sind, die "Weiße Feder" Held.I.nnen in Deutsch:
http://de.wikimannia.org/Orden_von_der_wei%C3%9Fen_Feder

Der Feministischen Geschichtswissenschaft wird es ein leichtes sein, zu beweisen, dass diese Frauen die eigentlichen Sieger des Wk I sind, denn schließlich haben sie ja auch die meisten Opfer gebracht in ihrem heldenhaften Kampf, wie Hillary Clinton schon 1998 wusste:

"Frauen sind Hauptopfer im Krieg. Frauen verlieren ihre Gatten, ihre Väter, ihre Söhne im Kampf."

Gruß
adler

Den Überblick über das Forum behalten

Thorsten @, Mittwoch, 29. Oktober 2014, 10:41 (vor 1699 Tagen) @ adler
bearbeitet von Thorsten, Mittwoch, 29. Oktober 2014, 10:47

Hallo Adler,

Dieser thread ist leider schon sehr nach unten abgesackt, ich finde die Fortsetzungen immer nur über Arne.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Forum zu behalten:

  • Die einfachste ist der Kasten letzte Einträge rechts auf der Hauptseite des Forums.
  • Wer einen RSS-Reader benutzt, kann sich die aktuellen Beiträge als Feed (wie bei einem Blog) abonnieren.
  • Und für Browswer gibt's es AddOns wie z.B. SiteDelta für Firefox die es erlauben, sich einen schnellen Überblick über die Änderungen auf einer Seite zu verschaffen.

Gruß,
Thorsten

Links-autonome Schlägertrupps - Anne Wizorek gefällt das

Thorsten @, Donnerstag, 30. Oktober 2014, 17:40 (vor 1698 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Donnerstag, 30. Oktober 2014, 18:07

Vor ein paar Tagen habe ich noch rhetorisch gefragt, ob Wizorek beim Boxen von Nazis gerne selbst ein blutiges Näschen riskieren möchte, oder ob sie lieber ein paar männliche Trottel vorschicken wolle. Die Antwort finden wir heute in ihren Tweets:

[image]

Wie man an der Zahl der Retweets (zirkuläre Pfeile) und Favoriten (Sternchen) sehen kann, pflegt man in diesen Kreisen ein relativ ungezwungenes Verhältnis zur Gewalt, solange sie nur von Schlägern mit der richtigen Gesinnung ausgeübt wird. Nur wer schon einmal selbst den links-autonomen Mob in Aktion erleben durfte, wird den subtilen Unterschied zwischen dem "Aufmarschieren rechtsradikaler Hools" und dem "Antreten der Linken in voller Besatzung" zu schätzen wissen. So sind sie halt, unsere Frauen der digitalen Zukunft.

Stimmt ab für die „25 Frauen der digitalen Zukunft“

Thorsten @, Dienstag, 28. Oktober 2014, 23:37 (vor 1700 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Dienstag, 28. Oktober 2014, 23:45

Nach der unterhaltsamen Zurschaustellung ihrer digitalen Kompetenz wurde Anne Wizorek bei der Wahl der „25 Frauen der digitalen Zukunft“ nominiert und erinnert uns daran, bis Sonntag abzustimmen. Neben ihr gibt es noch 49 weitere Kandidatinnen. Hier kann man sich zur Wahl anmelden, wer keinen Spam will nimmt eine Emailadresse von Mailinator, jeder nur ein Kreuz.

"Was haben #pickupartists mit #Maskulinisten ála #Breivik zu tun?"

Thorsten @, Freitag, 14. November 2014, 18:52 (vor 1683 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Freitag, 14. November 2014, 19:17

Diese völlig unvoreingenommene Frage stellt der Journalist Sammy Khamis, und der Zündfunk des BR2 bietet ihm und Anne Wizorek dafür eine öffentlich-rechtliche Qualitätsmedienplattform:
[image]
[image]
Die Frage führte allerdings auch bereits zu einigem Widerspruch.

BR2: Wizoreks und Khamis maskulinistischer Pickup Brei(vik)

Thorsten @, Freitag, 14. November 2014, 23:26 (vor 1683 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Freitag, 14. November 2014, 23:34

Wen es interessiert, was der Bayrische Rundfunk so mit seinen Rundfunkgebühren anstellt, der kann sich den Beitrag von Sammy Khamis derzeit im Archiv vom Zündfunk (ab 1:01:05) anhören. In dem knapp achtminütigen Beitrag geht es eigentlich um Julien "ChokingGirlsAroundTheWorld" Blanc, den derzeit wohl umstrittensten Pickup Artisten, den man als repräsentativ für die gesamte PUA-Szene präsentiert. Und hier ist die (wenig überraschende) Antwort auf die Frage, was Pickup Artists mit Maskulinisten ála Breivik zu tun hätten:

Khamis: ... und ich habe heute nachmittag mit Anne Wizorek gesprochen, die hat dieses Buch Feminismus heute geschrieben, also ein Aufschrei reicht nicht aus - Feminismus für heute und sie macht eine ganz interessante Verbindung auf zwischen Pickup Artists und Maskulinisten. Also Maskulinisten wie zum Beispiel Anders Breivik, dieser norwegische Massenmörder.
Wizorek: Also ich denke, dass da definitiv Schnittpunkte bestehen sehen wir ja nicht zuletzt am Fall von Elliot Rodger, der halt am Anfang des Jahres einen Amoklauf begangen hat und auch auf Grund dieser Pickup Artist Szene ja radikalisiert wurde, eben dahingehend dass er dann Frauen wirklich gehasst und verachtet hat. Und da spielen natürlich auch diese maskulinistischen Kreise mit rein, die ja auch genauso ja Frauen als minderwertig ansehen und deswegen ihre ja ihre eigene Stellung dadurch manifestieren möchten, indem sie eben ja als Männer mehr wert sind als Frauen, und von daher sehe ich da auch definitiv ein Risiko und das sollte dann auch entsprechend ernst genommen werden.
Khamis: Also Anne Wizorek aus Berlin sagt, "Pickup Art ist untrennbar mit männlicher Gewalt verbunden."

Dazu passend: Danischs Gedanken zur Medienkrise und dem Verhältnis von Journalisten zur Realität.

Betrifft: "Danischs Gedanken zur Medienkrise....": Selten eine so treffende Beschreibung der Journaille gelesen!

Friedhardt, Samstag, 15. November 2014, 02:52 (vor 1683 Tagen) @ Thorsten

- kein Text -

Wikipedia wäscht Wizorek weißer

Thorsten @, Samstag, 15. November 2014, 13:38 (vor 1682 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Samstag, 15. November 2014, 14:14

Wer die richtige Gesinnung hat, hat von Wikipedia nichts zu fürchten. Ungünstige Fakten, sofern sie denn ihren Weg in den Artikel gefunden haben sollten, lösen sich früher oder später wieder wie von selbst in Luft auf. Bis vor ein paar Tagen war in Wizoreks Artikel folgendes zu lesen:

Das Buch war nach Veröffentlichung heftig umstritten, auch, weil Wizorek auf Twitter um positive Bewertungen ihres Buches und Abwertungen von Kritik bat.

Belegt war diese Passage mit dem W&V Artikel Anne Wizorek bettelt auf Twitter um positive Buch-Rezensionen.
Dann kam eine IP-Adresse aus Wizoreks Heimat Berlin und löschte die Passage als "Maskulinisten-Kampagne". Nach einigem hin und her finden wir nun an dieser Stelle eine "sachlichere" Interpretation des W&V Artikels:

Das Buch löste eine medial geführte Kontroverse aus. Wizorek erläuterte in diesem Zusammenhang auf Twitter, wie Rezensionen von Privatpersonen im Internet öffentliche Meinungsbilder verzerren können.

Entsprechend dazu könnte man natürlich auch den gesamten #Aufschreihype als eine anschauliche Erläuterung Wizoreks interpretieren, wie massenhafte Tweets von ein paar wenigen Privatpersonen im Internet öffentliche Meinungsbilder verzerren können (wenn die Medien sich nur willig genug an der Nase herumführen lassen).

Wikipedia wäscht Wizorek weißer

HansG, Samstag, 15. November 2014, 16:28 (vor 1682 Tagen) @ Thorsten

Das Buch löste eine medial geführte Kontroverse aus. Wizorek erläuterte in diesem Zusammenhang auf Twitter, wie Rezensionen von Privatpersonen im Internet öffentliche Meinungsbilder verzerren können.

Nennt man das dann Wiki-Märchenbuch? Erläuterungen auf Twitter – in 140 Zeichen? Naja; könnte reichen wenn man nicht viel zu sagen hat.

Männer, der Feminismus hat zwar keinen Platz für Euch, aber...

Thorsten @, Montag, 17. November 2014, 21:59 (vor 1680 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Montag, 17. November 2014, 22:48

Männer, der Feminismus hat zwar keinen Platz für Euch, aber macht doch bei Euch Platz für den Feminismus.

[image]

Das ist doch mal eine klare Ansage. Und wie man sieht höchst populär. Wer sich da als weißer Ritter drauf einlässt und am Ende seinen eigenen Platz verliert, der hat's nicht besser verdient.

Und weil man das in Wizoreks Twitterwelt so macht, heute mal ein animiertes GIF zur Illustration. :-)
[image]

A ufschrei und sonstige Pupsereien...

Matt Alder @, Mittwoch, 19. November 2014, 09:17 (vor 1678 Tagen) @ Thorsten

Da Frau W. keine Posts liest die sie kritisieren, sollten wir ihren auch keine weitere Beachtung beimessen und sie auch noch verbreiten.

Ignoranz ist für solche Profilneurotikerinnen die schlimmste Strafe.

Ist meine ganz persönliche Meinung, jeder darf seine Zeit auf die Weise verschwenden, die ihm am meisten Plaisir bringt.

Gruß Matt

Aufschrei und sonstige Pupsereien...

Thorsten @, Mittwoch, 19. November 2014, 10:59 (vor 1678 Tagen) @ Matt Alder
bearbeitet von Thorsten, Mittwoch, 19. November 2014, 11:05

Hallo Matt,

Da Frau W. keine Posts liest die sie kritisieren, sollten wir ihren auch keine weitere Beachtung beimessen und sie auch noch verbreiten.

Was Frau W. auf Twitter so vor sich hinpupst interessiert mich auch nicht besonders, und es liegt mir fern, meine und Eure Aufmerksamkeit darauf zu verschwenden. Wenn diese Fürze aber (wie die Breiviknummer) in den Medien weiterpropagiert werden, bzw. sich so extrem verbreiten dieser hier (aktuell 1.156x weitergereicht und 1.513x als Favorit markiert), dann halte ich das für eine Erwähnung wert, weil man meiner Meinung nach auf dem Laufenden sein sollte, was um einen herum läuft und gedacht wird.

Gruss,
Thorsten

Aufschrei und sonstige Pupsereien...

Matt Alder @, Mittwoch, 19. November 2014, 12:19 (vor 1678 Tagen) @ Thorsten

Wenn diese Fürze aber (wie die Breiviknummer) in den Medien weiterpropagiert werden, bzw. sich so extrem verbreiten dieser hier (aktuell 1.156x weitergereicht und 1.513x als Favorit markiert), dann halte ich das für eine Erwähnung wert, weil man meiner Meinung nach auf dem Laufenden sein sollte, was um einen herum läuft und gedacht wird.

Hallo Thorsten,

ich weiß, dass Du da einen differenzierten Blick hast; ich habe ja auch aus normaler User geschrieben und nix verboten ;-)

Ich habe mit Twitter keinen "Vertrag" (d.h. in der Welt bin ich nicht unterwegs), halte den Dienst aber für eine ziemlich schnelllebige und dementsprechend oberflächliche Angelegenheit. Und manchmal frage ich mich, ob die 1156 Leute, die einen Hetz-Tweed weiterreichen, morgen noch an seinen Inhalt und Kontext denken. Abgesehen davon, was sind 1156 Hanseln gg. ca. 80 Millionen (das schreibe ich wohl wissend, dass wir eine Meinungsdiktatur der Minderheiten haben).

Dass der "Qualitätsjournalismus" auf solchen Weiden grast, anstatt sich mit Kotzen davon abzuwenden ist ein Zeichen unserer Zeit. Das gilt für Männerrechte genauso wie für weitaus gefährlichere Themen (Ukrainekonflikt). Und auf die Schnelle lässt sich das auch nicht ändern, es sei denn es findet sich ein Idealist, der Stuxnet auf den Twitter-Servern so einschleust, dass die CPUs schmelzen und die sehr lange nicht mehr online gehen können.

Nein, ich habe nix getrunken, und geraucht habe ich auch nichts :-D

Mach so weiter, ich wollte Dir nicht an den Karren fahren.

Gruß Matt

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum