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Wikipedia Ideolog(i)e: Suche nach Schattierungen ist Luxus

Thorsten @, Sonntag, 29. Juni 2014, 21:58 (vor 1936 Tagen)
bearbeitet von Thorsten, Sonntag, 29. Juni 2014, 22:44

Nachdem Arne Hoffmann gerade auf ein Buch über Manipulation der Wikipedia aufmerksam gemacht hat, habe ich den einschlägigen Seiten einmal wieder einen Besuch abgestattet:

  • Fiona Baine schreibt immer noch von morgens bis abends als ob sie keine andere Beschäftigung hätte.
  • Stephan Rehfeld macht sich in der Diskussion um die Valididät der Gesterkamp-Expertise mit folgendem Hinweis unbeliebt: "Zitierfähig wird ein Text nicht durch den Umstand wer ihn geschrieben hat sondern wo er veröffentlicht wurde. Das Konzept "aus berufenem Munde" gibt es in der Wissenschaft nicht und soll gerade durch den double-blind-peer-review Prozess verhindert werden. Kommt ein Paper durch den Review, dann zählt am Ende die Aussage des Doktoranden genauso viel wie die des Professors. Journal Paper, Conference Paper, Dissertationen und Beiträge aus reviewten Sammelbänden sind immer zitierfähig. Selbstständig publizierte PDFs, politische Pamphlete und Zeitungsartikel enthalten Meinungen und kein Wissen."
  • Und Baine-Kumpel JosFritz erklärt offenherzig, wer die Verantwortung für Fionas holzschnittartiges Weltbild trägt und welche Ziele man verfolgt: "Solange hier bestimmten Lobbygruppen nicht das Handwerk gelegt wird, die in der Wikipedia das Licht ausschalten wollen, ist die Suche nach Schattierungen Luxus." So kann man Ursache und Wirkung natürlich auch verdrehen und elegant den eigenen Lobbyismus und die eigene Manipulation mit einer angeblichen Bedrohung durch die Gegenseite rechtfertigen.

Wikipedia: "Artikelverbesserung"

Thorsten @, Donnerstag, 24. Juli 2014, 15:50 (vor 1911 Tagen) @ Thorsten

Es versteht sich von selbst und braucht wohl keiner besonderen Erwähnung, dass Andreas Kemper das Pamphlet von Robert Claus umgehend in die Literaturliste des Artikels Männerrechtsbewegung eingetragen hat.

Entlarvend ist dagegen was passiert, wenn Benutzer in der Diskussion zum Artikel das eigentliche Problem von Wikipedia etwas genauer auf den Punkt bringen, als den dominanten Akteuren lieb ist:

Ich verfolge die Diskussionsseite zu diesem Artikel nun schon sehr lange Zeit, insbesondere unter dem Gesichtspunkt, da es meiner Meinung nach einer der Artikel ist, die am stärksten unter POV und politischen Kämpfen leiden. Ich selbst haben keinen "skin in the game", da mich die politische Debatte hinter dem ganzen Gender-Komplex persönlich nicht tangiert. Das Hauptproblem dieses Artikels ist, dass die Wikipedia-eigenen Grundsätze, insbesondere NPOV und WP:Belege nicht sauber umgesetzt werden, weil einige Autoren diesen Artikel eher als Kampf begreifen denn als nüchterne enzyklopädische Arbeit. (Es gibt ja sogar Quellen in diesem Artikel, die sich selbst als Kampfschriften sehen, hier aber dennoch als Artikelquelle genutzt werden!) Dies erkennt man unter anderen an häufigen ad hominem Angriffen, bewusster Falschdarstellung von Fakten und Aggressionen, wenn dies aufgedeckt werden und einem extrem selektivem Verweisen auf WP-Grundsätze, die immer dann ins Feld geführt werden, wenn es der eigenen politischen Sache dient. Ein großes Problem, was ich sehe ist, dass ein unter guten Absichten sachlich mitdiskutierender Autor keine Chance dagegen hat, wenn er oder sie unter der Annahme diskutiert, dass die Gegenseite ebenso sachlich an einer guten enzyklopädischen Arbeit interessiert sei. Das ist bei einigen hier aber objektiv nicht der Fall, auch wenn gerne versucht wird, den Anschein zu waren. Da ist es faktisch komplett egal, wie gut begründet und was jemand schreibt, die politisch motivierte Gegenseite wird es niemals akzeptieren, wenn es nicht der eigenen Sache dient. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, das einzige, was spannend bleibt ist mit welcher Strategie nun abgebügelt oder diffamiert wird. Dieser Artikel hat nur dann eine Chance, endlich auf ein vernünftiges Niveau zu kommen, wenn politisch agierende Autoren von der Diskussion ausgeschlossen werden und solche, welche vor allem an einer guten enzyklopädischen Arbeit interessiert sind - und deshalb vielleicht nicht so kämpferisch auftreten - endlich eine Chance bekommen. Gibt es hier vielleicht Möglichkeiten, welche Wikipedia vorsieht, um hier endlich weiterzukommen? --87.142.135.50 22:19, 23. Jul. 2014 (CEST)

Ja, die gibt es, sind aber weitgehend wirkungslos. Ich verfolge das Treiben auch schon eine ganze Weile und es besteht darin, dass eine Gruppe von SPAs angetreten ist, ganz Wikipedia mit einem feministischen POV gleichzuschalten. Diese sind mit entsprechenden Ressourcen ausgestattet und werden von der Adminschaft teilweise aktiv gedeckt oder toleriert. IMHO ist der wirkungsvollste Weg, diese Vorgänge im Einzelnen zu dokumentieren und die Erkenntnisse öffentlich zu machen. ---188.96.38.17 06:49, 24. Jul. 2014 (CEST)

Wie reagiert man auf solcherlei Kritik und Vorschläge? Ganz einfach: Man lässt sie diskret verschwinden. Als Begründung dafür führt Fiona Baines Kumpel JosFritz an, dass sie keinen "Beitrag zur Artikelverbesserung" leisteten. Es bleibt eigentlich nur, ihm dafür zu danken dass er mit seinem Handeln die angeführte Kritik der beiden Benutzer so anschaulich und zeitnah bestätigt hat.

Wikipedia: Mief und Zerbrochene Fenster

Thorsten @, Freitag, 25. Juli 2014, 21:29 (vor 1910 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Freitag, 25. Juli 2014, 21:40

Wäre es nach JosFritz gegangen, hätte er die zwei Kommentare von gestern einfach still und leise unter den Teppich gekehrt. Dieser Plan ging allerdings nicht auf. So oft die Kommentare von JosFritz gelöscht wurden, so oft fand sich jedes mal ein anderer Benutzer, der sie wiederherstellte [1][2][3][4]. Klar, dass so ein Edit-War in einer Vandalismus-Meldung endete. Ebenfalls klar, gegen wen diese Meldung ging: Nicht etwa gegen JosFritz, der dreimal eigenmächtig die Beiträge anderer Benutzer löschte, sondern gegen den Benutzer, der sich die Frechheit erlaubte, seinen eigenen gelöschten Beitrag wiederherzustellen. Diese Nestbeschmutzung wurde mit 3 Tagen Sperre bestraft.

JosFritz erklärt seine Löschung so: "Siehe Broken-Windows-Theorie. Aber manchen Schreibern gefällt´s ja auch, wenn´s mieft." Da stinkt also die Manipulation zum Himmel, zwei Benutzer sprechen das klar und deutlich aus, und JosFritz grösste Sorge ist, die Fenster geschlossen zu halten und die unzufriedenen Stimmen zum Schweigen zu bringen, bevor noch mehr Benutzer mit einstimmen. Und er kommt damit durch. Das ist die Wikipedia, die wir alle lieben.

Ansonsten bringt Fiona Baine gerade den Artikel Gleichstellung der Geschlechter auf Linie, d.h. raus mit Walter Hollstein und rein mit Mechthild Koreuber und Ute Mager. Und die Qualität dieses Artikels ist selbstverständlich über jeden Zweifel erhaben: Für nackte Zahlen und Statistiken zur Benachteiligung von Männern ist in dem Artikel daher ebenfalls kein Platz. Die wären nur akzeptabel, wenn sie zuerst von Experten in der entsprechenden Fachliteratur interpretiert würden. Ausser natürlich wenn's um die Benachteiligung von Frauen geht: Dann tun's auch die Zahlen und Statistiken direkt aus dem Gleichstellungsbüro.

Wikipedia: Mief und Zerbrochene Fenster

Gismatis @, Basel, Samstag, 26. Juli 2014, 17:36 (vor 1909 Tagen) @ Thorsten

Das Problem ist auf der Diskussionsseite des Artikels nicht mehr zu lösen. Dafür müsste eine Metaseite eingerichtet werden. Es ist ja auch mehr als ein Artikel betroffen. Aber der Aufwand ist es meiner Einschätzung nach sowieso nicht wert. Dafür liegt in der Wikipedia zu vieles im Argen. Der Artikel sollte aufgegeben werden und er selbst wie auch die Entstehungsgeschichte als Paradebeispiel für feministische Propaganda ausgeschlachtet werden. Denn der Artikel und die neusten feministischen Kampfschriften kann gegen den Feminismus verwendet werden, weil sie die Feministen als argumentationsschwach bloßstellen. Deshalb muss die Antwort auf antimaskulistische Propaganda nicht in deren Bekämpfung liegen, sondern in der Aufklärung darüber, was die Männerbewegung tatsächlich ist.

An dieser Stelle will ich dennoch klarstellen, dass man die Wikipedia nicht als Ganzes verurteilen darf. Artikel zu ideologisch nicht oder nur schwach umkämpften Themen bieten oft einen guten Überblück und Einstieg. Und dass Beiträge sogar auf Diskussionsseiten unterdrückt werden, ist doch eher die Ausnahme. Deshalb muss eine Warnung zur Benutzung der Wikipedia differnziert ausfallen. Zum Schmökern und als Recherchehilfe ist sie geeignet, aber bei weltanschaulich umstrittenen Themen gilt: Einen großen Bogen darum machen!

Wikipedia: Vorgänge öffentlich machen

Thorsten @, Samstag, 26. Juli 2014, 19:43 (vor 1909 Tagen) @ Gismatis
bearbeitet von Thorsten, Samstag, 26. Juli 2014, 20:12

Hallo Gismatis,

Das Problem ist auf der Diskussionsseite des Artikels nicht mehr zu lösen.

Die Illusion, den Artikel "retten" zu können, will ich mir weder selbst, noch irgendjemand anderem machen.

Der Artikel sollte aufgegeben werden und er selbst wie auch die Entstehungsgeschichte als Paradebeispiel für feministische Propaganda ausgeschlachtet werden.

Genau darum geht es mir. Nicht nur bei dem Artikel, sondern auch bei den Vorgängen, die sich um ihn herum abspielen. Deswegen verlinke ich ja auch auf all die Details, um die Manipulation greifbar und öffentlich zu machen.

Zum Schmökern und als Recherchehilfe ist sie geeignet, aber bei weltanschaulich umstrittenen Themen gilt: Einen großen Bogen darum machen!

Im Prinzip richtig, nur ist den meisten Leuten so lange nicht klar, dass ein Thema "weltanschaulich umstritten" ist, bis sie auf eine widersprüchliche Meinung aus einer seriösen Quelle gestoßen sind. Und gerade das findet man bei Wikipedia ja nicht zu diesen Themen.

Herzlicher Gruß,
Thorsten

Wikipedia: Gerhard Amendt und Elisabeth Tuider

Thorsten @, Samstag, 26. Juli 2014, 20:02 (vor 1909 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Samstag, 26. Juli 2014, 20:59

Die Farce des Tages dreht sich um die Solidaritätserklärung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Fiona Baine weiß ganz genau, dass damit nur eine Gendertrulla, deren Artikel man heute morgen aus dem Boden gestampft hat und keinesfalls etwa Gerhard Amendt gemeint sein kann. ;-) Und während es bei dem Artikel von Gerhard Amendt so langsam auffällt, dass Fionas Kritik mehr Raum einnimmt als alles andere, schmeißt sie bei Elisabeth Tuider bereits vorsorglich einen Link zu einem Zeitungsartikel raus, dem man entnehmen könnte, dass die Gute praktische Übungen mit Dildos und Liebeskugeln für den Sexualkundeunterricht fordert. Oder mit anderen Worten: Bei Gerhard Amendt nutzt Fiona jede nur greifbare Kontroverse dazu, um ihn ins Zwielicht zu rücken, Elisabeth Tuider wird dagegen als ein Opfer von "diffamierenden Schmähungen" wegen ihrer "sexualpädagogischen Positionen" gezeichnet, wobei man auf diese "Positionen" lieber nicht so genau eingehen mag. Womit die Neutralität und Ausgewogenheit des Wirkens von Fiona Baine ein weiteres Mal unter Beweis gestellt wären.

Wikipedia: Unterdrücken und Blockieren

Thorsten @, Sonntag, 27. Juli 2014, 20:47 (vor 1908 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Sonntag, 27. Juli 2014, 21:37

Was sich heute im und um den neu angelegten Artikel Women Against Feminism abgespielt hat, hat bereits ein Leser bei Genderama zusammengefasst.

Und weil Gismatis gestern noch meinte, dass das Unterdrücken von Beiträgen auf Diskussionsseiten eher die Ausnahme sei, habe ich hier die Beiträge zusammengestellt, die Fiona Baine & Andreas Kemper heute alleine aus der Diskussion des Artikels von Gerhard Amendt verschwinden ließen:

Zu Fionas ausufernden Abschnitt "Kontroversen" im Artikel von Gerhard Amendt:

Zur Vollständigkeit: Bei Elisabeth Tuider hat Fiona sogar einen Link zu einem Zeitungsartikel entfernt, aus dem hervorgehen würde, worauf sich die Kritik an ihr bezieht. Wenn's ihrem POV dient, weiss Fiona also schon, wie man Kritik knapp halten kann. --185.49.15.25 13:36, 27. Jul. 2014 (CEST) --gelöscht von Fiona Baine

Zu Fionas Versuch, einen Benutzer mit der Behauptung einzuschüchtern, seine Bearbeitung wären regelwidrig:

Herzchen, ich habe die VM auf meiner Beo[bachtungsliste] und habe in den letzten zwei Jahren eine annähernd dreistellige Zahl an Vandalismusmeldungen von dir und gegen dich mitgelesen (darunter auch die erfolgreiche Fortsetzungsstory "Fiona vs. Hardenacke"). Glaub mir, ich weiß, was Regelverstöße sind und was nicht - wie dir im Zweifelsfall der Vergleich unserer beiden Sperrlogs zeigen könnte. Also hör schon auf, die Oberlehrerin zu spielen. --Athanasian (λέγε) 11:30, 27. Jul. 2014 (CEST) --gelöscht von Fiona Baine

Zu Gerhard Amendt, Elisabeth Tuider und der Solidaritätserklärung der DGS:

Fiona, wie ich sehe, willst Du die Solidaritätsbekundung der DGS exklusiv für Elisabeth Tuider in Anspruch nehmen. In ihrem Fall gibt es aber ebenfalls keine eindeutigen Belege (noch nicht mal einen Blog Post), denen sich entnehmen liesse, dass sich die DGS exklusiv, bzw. überhaupt auf sie bezogen hätte. Möglich, dass sie der Tropfen war, der das Fass bei der DGS zum Überlaufen gebracht hat, aber sie ist bestimmt nicht die einzige, die bislang von Gewaltdrohungen betroffen war. --185.49.15.25 13:08, 27. Jul. 2014 (CEST) --gelöscht von Fiona Baine

Zu Kempers Versuch, die Diskussion über die Solidaritätserklärung der DGS abzuwürgen und schnell im Archiv verschwinden zu lassen:

(BK)@Schwarze Feder: Du bist hier eindeutig Partei und es ist gerade die Art des Auftretens von Parteigängern (vgl. [1]), bei denen mir alle Warnlampen in Hinsicht auf Neutralität angehen. Ganz abgesehen davon halte ich es für unumgänglich, der Verrohung der Umgangsformen, für die u.a. auch Prinicci steht (der hat die "Hate Speech" aber nicht erfunden), mit vereinten Kräften entgegenzutreten und daran sollten sich eigentlch alle beteiligen, die noch einen Funken Vernunft haben. Aber paritätisch. Man kann nicht sagen: Bei Tuider ist es verwerflich (da steht der Vorgang auch schon, mit ähnlicher Bequellung), aber beim Amendt nicht, der gehört ja zu den Bösen. Warten wir doch mal eine Woche ab, ob die Papierpresse was bringt, und den Thread mal offen. Wenn nix kommt, gebe ich mch geschlagen :-) --Athanasian (λέγε) 10:08, 27. Jul. 2014 (CEST) --gelöscht von Andreas Kemper

Die aufgeführten Löschungen blieben allesamt ohne Konsequenzen. Dabei könnte man den Eindruck gewinnen, das Unterdrücken missliebiger Diskussionsbeiträge wäre bei Wikipedia business as usual, zumindest bei einer bestimmte Personengruppe. Und was ist mit dem Artikel an sich? Athanasian versuchte nach einer endlosen Diskussion den Artikel sinnvoll umzustrukturieren, indem er zunächst einmal Amendts Positionen darstellen wollte, bevor diese im Abschnitt "Kontroversen" von Fiona kritisiert wurden. Andreas Kemper ist ohne Angabe von Gründen dagegen. Er will zuerst diskutieren, verrät aber nicht, über was eigentlich. Im Moment ist der Artikel wegen eines Edit-Wars gesperrt, morgen Abend geht der Spaß weiter.

Fiona_B versus Athanasian

AndreasF ⌂ @, Kutenholz, Montag, 28. Juli 2014, 23:14 (vor 1907 Tagen) @ Thorsten

Man kann Athanasian für seine Arbeit nur danken und ihm für seine Geduld mit Fiona_B (schon wieder den Namen geändert...) gratulieren.

Aber wieder einmal kommt sie mit einem blauen Auge und ohne Konsequenzen davon.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Vandalismusmeldung#Benutzer:Fiona_B.

Andere wären schon längst gesperrt worden.

--
Der Feminismus hat es geschafft, dass Frauen die gleichen Rechte wie die Männer haben, jedoch ohne deren Pflichten übernehmen zu müssen.
Gelichzeitig müssen Männer heute viele Pflichten der Frauen mit übernehmen, ohne jedoch deren Rechte zu bekommen!

Wikipedia: Unterdrücken und Blockieren II

Thorsten @, Mittwoch, 30. Juli 2014, 20:47 (vor 1905 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Mittwoch, 30. Juli 2014, 21:21

Mein heutiger Beitrag ist etwas ausführlicher geraten, besonders wenn man noch den Links folgen möchte, um den aktuellen Stand der Dinge live mitzuerleben. Mit anderen Worten, jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, sich Chips, Popcorn, ein Bier oder ein Glas Wein zu holen. :-)

Die letzten Tage waren vor allem vom Bemühen Athanasians gekennzeichnet, den Augiasstall im Artikel von Gerhard Amendt auszumisten. Wie bereits erwähnt versuchen Fiona Baine, Andreas Kemper und SanFran Farmer das nach Kräften zu verhindern. Zum Zustand des Artikels hat Athanasian um eine 3. Meinung gebeten. Eine solche kam postwendend vom bekanntermaßen ebenso neutralen wie unbeteiligten SanFran Farmer. In völliger Verblendung schreibt SanFran Farmer wenige Stunden später zum Einholen von 3. Meinungen von Gesinnungsgenossen:

widersprichen dem Geist der 3M, in der gerade unbeteiligte User involviert werden sollen

Die typische Strategie von SanFran Farmer & Co wurde bereits von einem anderen Benutzer an anderer Stelle beschrieben (und von Fiona gelöscht):

Zuerst wird lange mit Verweigerung gearbeitet. Dann, als das nach hinten loszugehen droht, wird zum Schein, mit vielen Bedingungen, auf eine Vermittlung eingegangen, was sich aber schnell als reine Blendgranate entpuppt. [...]
Durch ständige Wiederholung eigener Meinungen und Quellen wird zugemüllt, die Ankündigung einer Partei, sich im Sinne der Moderation erst mal zurückzuhalten, wird für eigene hektische Aktivitäten missbraucht. Dabei wird immer wieder behauptet, die Gegenseite hätte ja gar nichts zu sagen, was duch den "Waffenstillstand" und die daraus resultierende Funkstille sogar irgendwie glaubwürdig wirkt. Wenn man dann die eigene Position wieder durchgedrückt hat, dann wird in der Folge auf den angeblichen Konsens während dieses Waffenstillstands verwiesen, man hättr sich eben beteiligen sollen etc.

Zwischenzeitlich gibt es noch eine weitere Meinung von Nico B. zum Artikel von Gerhard Amendt:

WP:BLP ist in der Hinsicht völlig eindeutig: die Kritik darf den Artikel nicht dominieren, das gilt gänzlich unabhängig davon, von wie vielen Quellen die Kritik geteilt wird. Der Beleg durch eine bzw. mehrere tadellose Quellen ist die Minimalvoraussetzung für Kritik in einem Personenartikel, kein Freibrief für das beliebige Auswälzen. Es ist auch keineswegs zulässig, einen Artikel erst mit aufgeblähter Kritik in ein Missverhältnis zu editieren und dann vor Kritikern des Missstandes zu fordern, nun auch noch den Rest passend aufzublähen, um den Proporz wiederherzustellen.

Indes fordert Kemper, Athanasian müsse seine Änderungen zuerst "legitimieren" lassen. Athanasians meint dazu:

Wer sieht sich denn da auf einmal als Instanz in diesem Legitimationsverfahren an und wer ist umgekehrt der Bittsteller? Müsste die Ablehnung meiner Änderungen nicht ebenso im Diskurs legitimiert werden (das wäre das bisher übliche Wikiprinzip)? Wer hat diese Instanz eingesetzt und wer hat sie legitimiert? Das sind Fragen, die erheblich über das Problem in diesem konkreten Artikel hinausgehen.
Ich habe einen Vorschlag gemacht, wie das Neutralitätsproblem des Artikels gelöst werden kann und habe im Abschnitt eins drüber begonnen, darzulegen, was und warum ich verändert habe. [...] Es ist aber nicht ein einziges sachliches Gegenargument gekommen. "Nicht einverstanden" und "Manipulation" (ohne eine Angabe, worin die bestehen soll) sind die bisherigen Wortmeldungen. Wenn das nach den "SG-Sonderregeln" reichen sollte, um eine Artikelbearbeitung (wie zu erwarten ist) nach Wiederfreigabe zurückzusetzen (natürlich ohne den fälligen Neutralitätsbaustein einzusetzen) und sich dann auf Aussitzen zu verlegen, dann wäre die Katastrophe perfekt.

Zu Fionas Methoden schreibt Athanasian in einer (folgenlos gebliebenen) Vandalismusmeldung gegen sie:

Du verweigerst dich genau dieser Arbeit, die du selber eingefordert hast, mit Nebelschwaden, Scheinargumenten und abenteuerlichen Regelauslegungen.

Zu andauernden Blockade stellt Athanasian fest:

"Kein Konsens" ist kein Grund, nur ein Symptom, aber für was? Hier ganz eindeutig nicht für Sach- sondern für Machtprobleme.

Zu einer weiteren unsinnigen Forderung von SanFran Farmer entgegnet Athanasian ruhig:

Das hat andere Gründe als chronologische, warum du deinen Spezi Rosenbrock als ersten da stehen haben willst. Freundschaftsdienst? [...] Also Ihr könnt dieses (Neue Mit-)Arbeitsverweigerungs-Nebelfass gern wieder zumachen, glaubwürdig war es nie.

Die Erfahrungen, die Athanasian bislang beim Bearbeiten des Artikels von Gerhard Amendt gemacht hat, beschreibt er so:

Der Skandal um den Umgang der Wikipedia mit dieser ganzen Thematik, wie sie hier im geballten Auftreten einschlägig bekannter Nutzer und der entsprechenden administrativen Unterstützung in nuce beobachtet werden kann, ist in seiner Dimension auch nicht ansatzweise erfasst.

Alldieweil löscht JosFritz immer noch (und immer noch) die bereits eingangs erwähnten Meinungen zu seiner Clique. In einer folgenlos gebliebenen Vandalismusmeldung deswegen schreibt Administrator Ne discere cessa!:

Ich stimme der Zustandsbeschreibung der IP inhaltlich weitestgehend zu, aber das hat in ähnlicher Form auch das SG getan.

Und ansonsten wird beim Artikel von Elisabeth Tuider diskutiert, ob sich die Solidaritätserklärung der DGS auf sie beziehe. Zum Artikel Women Against Feminism gibt es eine gute Aufbereitung von Fionas Übernahme des Artikels. Der Artikel selbst wurde zur Löschung vorgeschlagen und hat im Moment nicht gerade viele Fürsprecher. In der aktuellen Löschdiskussion werden auch auf die bescheidenen Anfänge des Artikels #Aufschrei und Fionas Verdienste ums hypen desselben erwähnt: Ein interessanter Kontrast zu ihrem Kahlschlag bei Women Against Feminism. Und Fiona fordert die Wiederherstellung der Kategorie Antifeminimus, damit man endlich "[Breivik] und die Mädels von Women Against Feminism auf den selben Haufen werfen kann", wie ein Benutzer dort sarkastisch anmerkt.

Wikipedia: Guilt by Association

Thorsten @, Samstag, 02. August 2014, 16:23 (vor 1902 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Samstag, 02. August 2014, 16:57

Die vergangene Woche wollte nicht so recht nach Fiona Baines Vorstellungen laufen.

Unsere Aufmerksamkeit hier im Forum scheint Ihr zu missfallen, und so stocherte sie prompt unmittelbar nach meinem letzten Beitrag missmutig im MANNdat Artikel herum.

Dazu kommt, dass ihre Wunschkategorie "Antifeminismus" abgelehnt wurde. Wer auch immer Fiona das Breivik-Stöckchen vor die Nase gehalten hatte, hatte den richtigen Riecher. Prompt verbiss sie sich in eine Diskussion um den "Antifeministen" Breivik und ließ damit den eigentlichen Zweck der Kategorie durchscheinen: Die von unseren Gegnern allseits geschätzte Guilt by Association. Zum Glück konnten die Administratoren noch rechtzeitig erkennen, was da auf sie zukommen würde.

Und nachdem sich Athanasian nicht von den Ablenkungs- und Störmanövern beeindrucken ließ, sondern unbeirrt mit seiner Arbeit am Artikel Gerhard Amendts fortfuhr, versuchte Fiona es gestern mit Opfergehabe und Diskreditierung Athanasians durch Guilt by Association mit MANNdat: In einer Anfrage an die Administratoren fantasiert sie von einer "gezielter Manipulation der Wikipedia durch Aufrufe in Foren der antifeministischen Männerrechtsbewegung, einen Artikel zu manipulieren" und beklagt sich wir hätten "Athansian in seinem Agieren gegen [sie] und SanFran Farmer angefeuert", er sei also "eine Art Agent der Durchsetzung". Unter diesen Bedingungen sei "ein "vernünftiges" Arbeiten nicht mehr möglich". Es könne "also auch nicht "Vernünftiges" dabei herauskommen". Ein Administrator sieht die Sache gelassen:

Und was ist jetzt deine Anfrage? Wenn es Vandalismus im Artikel gibt, bin ich mir sicher, daß er auf VM aufschlägt. Ansonsten darf er wie jeder andere Artikel auch bearbeitet werden, und wir sehen dann, ob was vernünftiges dabei heraus kommt. --Ambross (Disk) 09:02, 1. Aug. 2014 (CEST)

Athanasian freut sich über seine "steile Karriere" zum Agenten und bestätigt, dass bei der Arbeit an Gerhard Amendts Artikel tatsächlich Manipulation erfolgt ist, und zwar hauptsächlich durch Fiona und SanFran Farmer. Darüber hinaus meint er dazu:

Wie die Forenlandschaft (aka Zuschauerbank) das hier kommentiert ist für die Arbeit am Artikel völlig unerheblich, es sei denn, hier würden massenweise Socken und IP's aufschlagen. Ich bin beileibe kein Männerrechtler. Mein einziges Interesse ist, dass hier hinterher ein neutraler, informativer und vernünftig zu lesender Artikel steht, dem nicht der anti-antifeministische POV Fiona B.'s aus allen Poren quillt.

Die Hinweise darauf, dass niemand hier zur Beeinflussung von Artikeln in Wikipedia aufruft, und dass Fiona es bei ihren Behauptungen mit der Wahrheit scheinbar nicht so genau nähme wurden von ihr beide gelöscht. (Und von JosFritz gleich nochmal gelöscht. Aber das kennen wir ja schon von den beiden.) Und passend zu ihrem aktuellen Auftritt als verfolgte Unschuld hat sich Fiona gestern ein rührendes Gedicht über die Zerstörung durch Rechthaberei und die Heilung durch Zweifel und Liebe ins Benutzerprofil geklebt, von dem ich mich frage, wen das noch beeindrucken soll. Vielleicht schreibt Kemper ja bereits wieder an einem Zeitungsartikel zu den bösen Männerrechtlern und zum Sexismus bei Wikipedia, der Fiona dazu zwingt, sich mit den Meinungen anderer Benutzer auseinanderzusetzen.

Wikipedia: Guilt by Association

AndreasF ⌂ @, Kutenholz, Samstag, 02. August 2014, 23:57 (vor 1901 Tagen) @ Thorsten

Ja, diese Bemerkung hat mir dann eine VM eingebracht - mit einer 2-stündigen Sperre.

Aber da stehe ich drüber!
Ich nehme mir dann mal die Bemerkung von JosFritz (dafür hätte ich IHM eine VM verpassen können) zu herzen und gehe grillen.

Allerdings erst morgen!

Gute Nacht, Leute.

--
Der Feminismus hat es geschafft, dass Frauen die gleichen Rechte wie die Männer haben, jedoch ohne deren Pflichten übernehmen zu müssen.
Gelichzeitig müssen Männer heute viele Pflichten der Frauen mit übernehmen, ohne jedoch deren Rechte zu bekommen!

Wikipedia: Die (Ir)relevanz von Elisabeth Tuider

Thorsten @, Sonntag, 03. August 2014, 23:12 (vor 1901 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Sonntag, 03. August 2014, 23:47

Die Relevanzkriterien bei Wikipedia sollen dafür sorgen, dass sowohl der Gegenstand eines Artikel als auch der Artikel selbst von Interesse für die Benutzer von Wikipedia sind. Damit möchte man verhindern, dass Wikipedia zu einer riesigen Müllhalde von Artikeln wird, die weder jemand lesen, noch auf dem aktuellen Stand halten möchte. Der Weg, auf dem diese Relevanzkriterien umgesetzt werden, sind Löschanträge. Jeder, der findet dass ein Artikel, so wie er geschrieben ist, nicht den Relevanzkriterien genügt, kann diesen zur Löschung vorschlagen. Dann kann 7 Tage lang über die Relevanz des Artikel diskutiert und der Artikel verbessert werden, und am Ende entscheidet ein Administrator, ob der Artikel behalten oder gelöscht wird. Über den Artikel von Women against Feminism wurde z.B. letzte Woche diskutiert und weil dem Administrator die Rezeption in den Medien nicht eingehend genug war, hat er ihn heute gelöscht.

Nun gibt es auch Relevanzkriterien für Artikel über Wissenschaftler. Die fordern unter anderem: "Die Bedeutung der Forschungsarbeit des Wissenschaftlers soll im Artikel erkennbar sein. Insbesondere ist es nicht ausreichend, ausschließlich den Lebenslauf des Forschers von Geburt über Schule und Studium bis zur Professur zusammenzufassen." Genau das ist das Problem bei der derzeitigen Version des Artikels der Gendertrulla Elisabeth Tuider: Ihr Artikel ist im wesentlichen ein kurzer Lebenslauf. Über ihre Forschungsarbeit und deren Bedeutung geht aus dem Artikel nichts weiteres hervor, als dass sie "wegen ihrer sexualpädagogischen Positionen in den Sozialen Medien diffamierenden Schmähungen und Gewaltandrohungen ausgesetzt war". Dass zu diesen umstrittenen Positionen praktische Übungen mit Dildos und Liebeskugeln gehören, das möchten die Autoren (u.a. Fiona Baine) lieber nicht erwähnt haben, und so tut man sich verständlichermaßen schwer, überhaupt irgendetwas über ihre wissenschaftliche Bedeutung zu schreiben. Das wird dort auch seit einer Woche bemängelt, geändert hat sich seither allerdings nichts.

Heute schrieb nun jemand einen Löschantrag zum Artikel von Elisabeth Tuider. In der dazugehörigen Löschdiskussion meint dessen Author Jürgen Oetting, das wäre ein Fall für die Qualitätssicherung. Tuider hätte außergewöhnliche Vorschläge zur Sexualpädagogik gemacht, das solle in den Artikel eingearbeitet werden. Damit mag er ja recht haben und für das Einarbeiten der "außergewöhnliche Vorschläge" hätte er nach den normalen Regeln 7 Tage Zeit. Aber normale Regeln gelten nicht für Fiona. Fiona weiß was besseres. Sie entfernt einfach den "Troll-Antrag" - Problem gelöst, Arbeit gespart.

Wir haben in den letzten Tagen ja gesehen wie Fiona & Co immer wieder missliebige Beiträge aus Diskussionen verschwinden ließen, ohne dass es Konsequenzen dafür gab. Manch einer mag sich dabei denken: Wo kein Kläger, da kein Richter. Das stimmt zum Teil, zum anderen hat man sich, sobald geklagt wurde, oft genug damit herausgewunden, man würde jetzt den "ach so wichtigen Beitrag stehen lassen". Auch zu Fionas Entfernung des Löschantrags wurde eine Vandalismusmeldung gemacht, in der "um Wiederherstellung des [Löschantrags] und entsprechende Sanktionen gegen Fiona B." gebeten wurde. Und was passiert? Nichts. Das heisst fast nichts. Fiona kam mit der dreisten Behauptung davon, der Löschantrag wäre nicht regelkonform gewesen, und gesperrt wurde am Ende der Melder. Hat noch jemand Fragen, warum sich Fiona & Co so aufführen, wie wir das in den letzten Tagen beobachten konnten?

Wikipedia: ein Lehrstück

Roslin, Montag, 04. August 2014, 08:28 (vor 1900 Tagen) @ Thorsten

In der Wikipedia regieren jetzt die aktivistischen Aktivist.I.nnen links-feministischer Couleur. Sie bringen genug Zeit und Fanatismus mit, sich innerhalb der Organisationsstruktur zu vernetzen, gegenseitig abzuschirmen und so, top down, die schöne Idee der Wikipedia in ihren Hinterzimmern zu erdrosseln.

Ganz dreist und ganz lehrreich.

So gehen am Ende auch Demokratien vor die Hunde.

Weil die Nichtradikalen und Nichtfanatiker, Leute wie ich, sich nicht engagieren. Weil Menschen, die ein Leben haben, nicht bloß eine Überzeugung, sich nicht engagieren. Weil mich die ganze Intrigenklamotte mit anhängender Spezln-/Vettern- und Basenwirtschaft, Kneipentreffen und verschwörerischen Absprachen, die so etwas möglich macht, nur noch anödet. Weil's mir letzten Endes dann doch nicht so viel wert ist, als dass ich dafür Zeit und Nerven opfern möchte.

Für's Netzwerken mit, besser gegen die Spezln von Leuten wie Fiona Baine, Leute, die ich nicht mal mit der Zuckerzange anfassen möchte.

Also gewinnen sie, die kleinkarierten Fanatiker, die schmierigen Politintriganten. Sie gewinnen immer mehr Einfluss, formen Organisationen, ja ganze Gesellschaften mit der Zeit immer mehr nach ihrem hässlichen Bilde.

Eben nicht nur die Wikipedia.

Und je mehr sie gewinnen, desto mehr wächst die Unlust, die Entfremdung, desto höher wird die Schwelle, die Nichtfanatiker überwinden müssten, um überhaupt noch einen Finger krumm zu machen für den Erhalt eines solchen, allmählich immer mehr verkommenden Systems.

Je mehr sie gewinnen, desto mehr vernünftige Menschen ziehen sich zurück oder fangen erst gar nicht an.

Bis am Ende der Leidensdruck der Vernünftigen so groß geworden sein wird, dass sie doch noch etwas unternehmen wollen.

Nur um festzustellen, dass alle Machtpositionen besetzt und befestigt sind, dass nichts mehr zu unternehmen ist außer, das verharzte, verholzte, verfilzte System zum Einsturz zu bringen zu versuchen.

Was mit ungeheuren Kosten verbunden ist, viel größeren als wenn man es gar nicht erst so weit hätte kommen lassen.
Ich glaube, unserer ganzen Geellschaft geht es allmählich so im Großen wie der Wikipedia im Kleinen.

So gehen Demokratien vor die Hunde.

Und Menschen wie ich sind mit daran schuld, vielleicht sogar die Hauptschuldigen.

Aber bei Gott, es macht einfach keinen Spaß mehr.

Also lasse auch ich die Dinge einfach laufen, überlasse den blöden, blinden Fanatikern das Feld, sehe zu, wie sie ihre triebhafte Kleinkariertheit ausleben.

Nicht nur in der Wikipedia.

Es geht den Bach runter?

So what.

Roslin, welche Wirkung erhoffst Du mit Deinen Texten zu erzielen?

Thorsten @, Dienstag, 05. August 2014, 11:34 (vor 1899 Tagen) @ Roslin

- kein Text -

Ich versuche auf Muster aufmerksam zu machen,

Roslin, Dienstag, 05. August 2014, 17:12 (vor 1899 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Roslin, Dienstag, 05. August 2014, 17:33

nach denen Gesellschaften geordnet sind, sich ordnen, geordnet werden. Muster, die an und für sich offensichtlich sind, deren Vorhandensein aber den Narrativen mächtiger Interessengruppen (linker wie kapitalistischer wie auch rechter) widerspricht, weshalb ihr Erkennen nicht gerne gesehen wird, schon gar nicht gefördert im Mainstream.

Weil sie zu erkennen das Erreichen politisch-ökonomischer Ziele erschwerte oder den Glauben an Prämissen, an die zu glauben notwendig ist, wenn Ideologien - wie etwa der Feminismus oder der Marxismus oder der Glaube an den rational-egoistischen Akteur der Marktradikalen, prima facie plausibel erscheinen sollen.

Weshalb auf diese Muster nicht nur nicht hingewiesen wird im öffentlichen Diskurs, sondern man lenkt mit Macht von ihnen ab, verwischt sie, rückt sie in den Hintergrund, propagiert Schein anstelle von Wirklichkeit, diffamiert etwa den mächtigen Einfluss der Säugetiernatur des Menschen auf sein gesellschaftlich-politisches Verhalten, sein Geschlechterrollenverhalten, als "biologistisch".

Das kränkt ja auch, schränkt die (All-)Machbarkeitsphantasien der diversen Macher/Sozialingenieure ein, kränkt letzten Endes die Eitelkeit und den Freiheitsdrang eines jeden Menschen.

Stark z.B. von der Genlotterie beeinflusst zu sein, deren Lose bereits bei der Zeugung zugeteilt wurden, das ist doch enttäuschend.

Jeder will gerne glauben, möglicherweise ein Einstein oder Mozart geworden zu sein, wenn er nur ordentlich erzogen und gefördert worden wäre, wenn die Gesellschaft oder andere böse Mächte außer einem selbst einen nicht daran gehindert hätten, alles werden zu können, was immer man werden wollte.

Ich hoffe, ein wenig aufzuklären.

Was der einzelne dann damit macht, ist seine Sache.

Ob er mir überhaupt zustimmt ohnehin eine Frage, die nur er beantworten kann.

Ich tue dies als Pessimist, ohne sonderliche Hoffnung auf voraussschauende kluge Aktion.

Denn die wäre notwendigerweise eher selbstbeschränkend, zurücknehmend, Demut einübend.

Nichts, womit man populär werden kann, schon gar nicht in einer "Befreie-Deine-Triebe"-Konsumgesellschaft, denn Du bist ein grundguter Mensch und was Du da befreist, kann nur gut sein.

Außerdem fühlt es sich ja auch noch toll an.

Der Mensch pflegt zu reagieren, aus SCHADEN klug zu werden.

Nicht vorher.

Der Schaden tritt ein, allmählich, schleichend.

Das ist einerseits angenehm für Menschen wie mich, die noch nicht akut leiden, sondern es sich relativ gut gehen lassen können.

Das ist allerdings andererseits auch ein Problem.

Wenn der Schaden so groß geworden sein wird, dass viele darunter leiden, so dass Aktion erfolgversprechend-massenwirksam zu werden verspricht, ist er u.U. auch schon so groß, dass nur noch wenig zu retten sein könnte.

Ist wie mit einer Krebserkrankung.

Vielleicht bereitet sich der eine oder andere darauf vor.

Was soll man sonst tun, wenn man Pessimist ist und sich als Passagier auf einer Titanic weiß, die ihren Eisberg längst gerammt hat (spätestens wohl 1914).

Aber noch ist die Erste Klasse nicht überflutet, das Geschirr noch nicht von den Tischen gerutscht, der Champagner im Glas angenehm kühl.

Noch spielt die Kapelle und die Lichter sind an.

Noch keine Spur von Panik.

Wikiedits

Sandal Tolk, Samstag, 16. August 2014, 07:08 (vor 1888 Tagen) @ Thorsten

Mal 'ne technische Frage. Bin gerade auf diesen Artikel gestossen, der sich ebenfalls um Wikipedia-Manipulationen beschäftigt: Brasilien vor der Wahl: Wer manipuliert in der Wikipedia?

Darin wird von einem Twitter-Account berichtet, der Änderungen bei Wikipedia twittert, die von bestimmte Rechner aus vorgenommen wurden.

Liesse sich das nicht automatisieren? Gibt es kein Programmierer, der eine App entwickelt hat, mit dem Zweck, die Änderungen automatisch zu verfolgen und auszuwerten? Dann könnte mann nämlich feststellen, welcher Wikipedianer, wieviele Änderungen vorgenommen hat, usw.

Daraus liesse sich auch eine grobe Zeitaufwandsschätzung ermitteln.

Viele der Schreiberlinge schreiben keineswegs ehrenamtlich, sondern weil sie dafür bezahlt werden.

Die App könnte uns zumindest verraten wie viele bereits Vollzeit bei Wikipedia arbeiten.

Dann wäre es interessant festzustellen, wer sie bezahlt.

Gruß
Michael

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Benutzerbeiträge

Thorsten @, Samstag, 16. August 2014, 12:04 (vor 1888 Tagen) @ Sandal Tolk

Darin wird von einem Twitter-Account berichtet, der Änderungen bei Wikipedia twittert, die von bestimmte Rechner aus vorgenommen wurden.

Liesse sich das nicht automatisieren?

Das macht nur Sinn, wenn die Änderungen von nicht angemeldeten Benutzern kommen, und man deswegen bestimmte IP-Adressbereiche überwachen will. Ich erinnere mich, dass es so was auch für russische Regierungsadressen und deren Edits gibt.

Das ist in unserem Fall aber nicht das Problem. Die Änderungen kommen von angemeldeten und wohlbekannten Benutzern.

Daraus liesse sich auch eine grobe Zeitaufwandsschätzung ermitteln.

Die Zeitabschätzung kannst Du vornehmen, wenn Du einen Blick auf die Benutzerbeiträge des jeweiligen Benutzer wirfst. Die geben Dir auch einen Überblick über dessen Aktivitätsschwerpunkt. Deswegen habe ich ja jeweils die Benutzerbeiträge verlinkt.

Dann wäre es interessant festzustellen, wer sie bezahlt.

Was Du damit feststellen kannst, ist wie viel Zeit ein Benutzer aufwendet. Spekulation darüber, ob (und von wem) diese Zeit bezahlt wird oder ob sie einfach im Überfluss vorhanden ist, sind aber relativ müßig, solange nichts über Klarnamen und Lebensumstände dieser Benutzer bekannt ist. Und die Spekulation darüber überlasse ich gerne WikiMANNia.

Was man über die Benutzerbeiträge aber problemlos erkennen kann, ist die politische Stoßrichtung eines Benutzers. Was man ebenfalls erkennen kann, ist dass bestimmte politische Richtungen weitgehend Narrenfreiheit genießen, während Vertreter anderer Meinungen sich wie auf rohen Eiern bewegen müssen.

Benutzerbeiträge

Sandal Tolk, Sonntag, 17. August 2014, 11:52 (vor 1887 Tagen) @ Thorsten

Ich dachte eher an einen Scanner, ähnlich derjenigen von Google&Co der mir die Arbeit der Überwachung und Zusammenzählung der Einträge und deren Länge abnimmt.

Was man über die Benutzerbeiträge aber problemlos erkennen kann, ist die politische Stoßrichtung eines Benutzers. Was man ebenfalls erkennen kann, ist dass bestimmte politische Richtungen weitgehend Narrenfreiheit genießen, während Vertreter anderer Meinungen sich wie auf rohen Eiern bewegen müssen.

Dabei muss mann sich überlegen, ob die ganzen Expertisen von Gesterkrampf, Kämpfer, Rosenbrock oder die neueste von Clausi nicht alle eine einzige Stossrichtung haben: Den Verantwortlichen in den einschlägig bekannten Stiftungen und Parteien klarzumachen, dass man hauptamtlich bezahlte Desinformanten für die Social Medias braucht. Es ist nämlich nicht von der Hand zu weisen, dass auch in den Kommentarbereichen gegen gerechtfertigte Forderungen von Männer- und Väterrechtler Desinformanten unterwegs sind, die fast ganztags irgendwelchen Nonsens publizieren, um eben diese Forderungen unsichtbar zu machen.

Mir ist am Wochenende ein Artikel in die Hände gefallen: http://www.vdi-nachrichten.com/Technik-Gesellschaft/Recht-Vergessen-gefaehrdet-Meinungsfreiheit

Inzwischen sind in Europa knapp 100 000 Löschanträge bei Google eingegangen. ... So wurde vor wenigen Tagen bekannt, dass Google rund 50 Links auf Artikel in der Online-Enzyklopädie Wikipedia aus seinem Suchindex entfernte. Wikipedia informiert inzwischen auf einer eigenen Webseite über die Google-Benachrichtigungen.

Wäre das nicht ein Ansatz, Wikipedia von aussen her eine Überprüfung unterziehen zu lassen? Bei evident falschen Aussagen oder die gegen die Prinzipien von Wikipedia verstossenden Seiten, sollte man die Löschung der Wikipedia-Einträge aus der Google-Suche beantragen. Zwar wird diese Aktion die Schreiberlinge nicht zivilisieren, mann kann aber zumindest auf den Schmarrn, der da reingeschrieben wird verweisen.

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".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Wikipedia: Analyse Tools

Thorsten @, Montag, 18. August 2014, 01:22 (vor 1886 Tagen) @ Sandal Tolk

Ich dachte eher an einen Scanner, ähnlich derjenigen von Google&Co der mir die Arbeit der Überwachung und Zusammenzählung der Einträge und deren Länge abnimmt.

Es gibt diverse Tools, die Daten aggregieren und auswerten. Da wäre als Einstiegspunkt das Page History Tool, mit dem man sich anschauen kann, wer bei einer Seite die Top Editors (in Editzahl und Textmenge) sind, z.B. bei Männerrechtsbewegung oder Gerhard Amendt.

Und im DEep WiKi INspector können wir unter dem Tab Advanced die typischen "Arbeitstage" und die monatliche "Arbeitsleistung" der Top Editors Fiona Baine oder SanFran Farmer bewundern. Und im Tab Punch Card finden wir die Bestätigung, dass die beiden hauptsächlich zu Zeiten aktiv sind, zu denen die meisten von uns einer bezahlten Arbeit nachgehen.

Dabei muss mann sich überlegen, ob die ganzen Expertisen von Gesterkrampf, Kämpfer, Rosenbrock oder die neueste von Clausi nicht alle eine einzige Stossrichtung haben: Den Verantwortlichen in den einschlägig bekannten Stiftungen und Parteien klarzumachen, dass man hauptamtlich bezahlte Desinformanten für die Social Medias braucht.

Es läuft natürlich auch anders herum: Die stiftungsfinanzierte Lohnschreiberei der oben genannten dient den Wikischreiberlingen als "wissenschaftliche Quelle", die ein höheres Ansehen und eine höhere Priorität geniessen, als Fakten in der Realität, die jeder selbst nachlesen und nachprüfen kann kann. Denn bei Wikipedia hat "wissenschaftliche" Sekundärliteratur nun einmal Vorrang.

Wäre das nicht ein Ansatz, Wikipedia von aussen her eine Überprüfung unterziehen zu lassen? Bei evident falschen Aussagen oder die gegen die Prinzipien von Wikipedia verstossenden Seiten, sollte man die Löschung der Wikipedia-Einträge aus der Google-Suche beantragen.

So wie ich das verstanden habe, kann de facto jetzt jeder Ergebnisse, die bei einer Suche nach seinem Namen auftauchen, aus der Ergebnisliste streichen lassen. Das müsste im Prinzip auch für Wikipedia Artikel funktionieren, die ja immer recht weit oben in der Liste auftauchen. Das hat aber nichts damit zu tun, dass Google dabei als externe Instanz den Wahrheitsgehalt von Wikipedia Artikeln überprüfen und bewerten würde.

Wikipedia: Fiona rettet das Gender Pay Gap

Thorsten @, Mittwoch, 17. September 2014, 22:03 (vor 1856 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Mittwoch, 17. September 2014, 22:43

Es war fast schon ein Wunder: Bis gestern konnte man in der Wikipedia nachlesen, dass es Menschen gibt, die das Gender Pay Gap schlicht als Mythos bezeichnen. Damit ist jetzt Schluss, Fiona Baine hat die entsprechende Passage und sämtliche kritischen Quellen entfernt. Folgenden Abschnitt findet man seither nicht mehr in der Wikipedia:

Kritik und Gender Pay Gap Myth
Es gibt mehrere Kritiker an den Konzept und die Verwendung des Gender Pay Gaps. Die oftmalige Behauptung dass Männer und Frauen für die gleiche Arbeit unterschiedliche Löhne bekommen wird angezweifelt. Die Kritiker sprechen von einem Mythos des Gender Pay Gaps und argumentieren dass die Lohnunterschiede nicht durch Diskriminierung am Arbeitsmarkt existieren sondern durch mehrere andere Faktoren erklärt werden können. Diese Faktoren inkludieren die unterschiedliche Berufswahl von Männer und Frauen (z.B. arbeiten Männer häufiger in höher bezahlten Technikerberufen), die unterschiedlichen präferierten Arbeitszeiten (z.B. Voll-/Teilzeit), Erwerbspausen bei Frauen wegen Kinder, unterschiedliches Verhandlungsgeschick, etc.

Dazu hat Fiona einen Verweis auf Warren Farrells Why Men Earn More entfernt und dafür Gender Pay Gap Pamphlete der EU eingebaut.

In der Diskussion zum Artikel meint GeorgJ110 zu Fionas Aktion:

Deine Beleidgungen in der History finde ich schrecklich ("entferne ungeeignete Literatur eines politischen Aktivisten (bitte keinen Maskulisten-POV") !
Die Reverts ohne vorherige Diskussion und deine Beleidigungen zeigen eher dass du politisch (feministisch?) motivierte Gründe zur Ablehnung von (neuen) Inhalten hast.
Ich würde gerne über das Thema vernünftig diskutieren ohne Edit-War.
Zum Thema: dein Vorwurf "Gender Pay Gap Myth gibt es in der wissenschaftlichen Literatur nicht" stimmt nicht, ich kann dir mehrere Wissenschaftler nennen welche solche Terme benutzen z.B. Denise Venable, Christina Hoff Sommers, Diana Furchtgott-Roth, Steve Horwitz und sogar die von dir sicher bekannten Untersuchungen von vbw und iw sprechen von Mythen des Gender Pay Gaps ! --GeorgJ110 (Diskussion) 23:29, 16. Sep. 2014 (CEST)

Georgs Ansprache wird bislang geflissentlich ignoriert. Fiona verlässt sich darauf, dass ihre Taten lauter als Georgs Worte sprechen.

Das Patriarchat sorgt für ein niedriges GPG

Sandal Tolk, Donnerstag, 18. September 2014, 01:31 (vor 1855 Tagen) @ Thorsten

118 Referenzen haben Fiona, SanFran Farmer und deren Sockenpuppen gesammelt nur um zu beweisen, dass es ein Gender Pay Gap gibt und dieser Frauen diskriminiert. Ich hätte nie gedacht, dass es so viel Schundliteratur dazu gibt. OMG!

Dabei kann mann mit nur wenigen Referenzen beweisen, dass ein niedriger GPG nur unter der "Fuchtel des Patriarchats" erreicht werden kann! ;-)

Es ist kennzeichnend für dieses Thema, dass es bei Wikipedia nur in einigen, wenigen Sprachen vorhanden ist. Scheint ja nur da thematisiert zu werden, wo es Stiftungen gibt, die Fionas finanzieren.

Das Problem, das wir haben ist, dass die Politik hierzulande ebenfalls mit Fionas verseucht ist. Die Grünen in München behaupten frech, dass "Entgeltunterschiede von 22% zwischen Männern und Frauen für gleiche Arbeit" existieren.

Kritiker die sie darauf hinweisen werden zensiert.

Richtiges Prozentrechnen hat etwas mit Logik zu tun und Letzteres ist garantiert ein Zeichen von Intelligenz.

Allerdings ist Intelligenz bei Wikipedia oder den Grünen garantiert kein evolutionärer Vorteil.

Gruß
Michael

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Wikipedia: Fiona rettet das Gender Pay Gap - so offensichtlich und trotzdem möglich!

Roslin, Freitag, 19. September 2014, 09:55 (vor 1854 Tagen) @ Thorsten

Na, man kann Fiona immerhin nicht vorwerfen, dass sie ihr parteiisches, ideologiegetriebenes Verhalten sonderlich aufwändig tarnte.

Warum nicht?

Weil sie es offensichtlich nicht nötig hat.

Sie wird geschützt und gestützt von einem Patriarschat innerhalb der Wikipedia, das ihr das unverfrorene Agieren ermöglicht.

Diese Strukturen müsste man darlegen, ihre Ermöglicher und die Funktionäre namhaft machen, um sie in Diskussionen stellen zu können.

Ist das möglich?

Gibt es ein Wikileaks der Wikipedia?

Oder bleibt das eine anonyme Machtstruktur, in der die Verantwortlichen Masken tragen dürfen?

Das muss ja von oben gedeckt sein, die Paten müssen in Schlüsselstellungen sitzen, die es erlauben, Nutzer, die dagegen rebellieren, auf einfachem Dienstweg kalt zu stellen.

Was ja auch immer wieder geschieht.

Da lohnt es sich doch nicht, noch Arbeit in dieses Projekt zu investieren, bevor nicht die Machtverhältnisse innheralb der Struktur verändert wurden.

Das wäre wohl nur möglich durch eine "Levée-en-masse" von Nutzern, die es, angesichts der um sich greifenden Trägheit und Müdigkeit weiter Bevölkerungskreise kaum geben dürfte oder durch Bloßstellung der Machenschaften UND der Macher.

Eine kleine Gruppe politisch triebhafter Ideologen (tautologisch, ich weiß) hat offenbar die Wikipedia erfolgreich unter ihre Kontrolle gebracht und baut sie zum Predigtstuhl für ihre Weltanschauung aus.

Ist es da nicht besser, alle Arbeit in ihre Diskreditierung zu stecken - durch Leserbriefe, via Internetdiskussionen, jede Art von Medienzugang, der einem möglich ist, als in diesem ideologischen Stacheldrahtverhau hängen zu bleiben, um am Ende von den "Oberen" hinter Fiona Baine abgeschossen = gesperrt zu werden?

Denn selbst wenn es gelänge, die Verantwortlichen zu benennen, sie dürften sich der Sympathie weiter Teile der Veröffentlicher der Öffentlichen Meinung sicher sein.

Angegriffen würden wohl eher die, die sie "denunzieren", "diffamieren", den "progressiven, modernen, kritischen" Charakter der Wikipedia als "Ewiggestrige" etc. pp. in Frage stellen.

Am Ende würden die Fiona Baines und ihre Ermöglicher als Opfer brauner Horden dargestellt und dann heißt es nur noch: "Kampf gegen Rechts! Kampf gegen Rechts! Kampf gegen Rechts! Kampf gegen Rechts!!!"

Wikipedia: Warum Fiona und ihre Freunde leichtes Spiel haben

Thorsten @, Freitag, 19. September 2014, 22:32 (vor 1854 Tagen) @ Roslin
bearbeitet von Thorsten, Freitag, 19. September 2014, 22:47

Es sind mehrere Faktoren, die Fionas Treiben möglich und die Wikipedia zu dem machen, was sie ist:

1. Pseudo-Transparenz
Im Prinzip ist die Wikipedia zwar transparent: (Fast) alle Änderungen lassen sich in alle Ewigkeit nachlesen und auf einen Urheber zurückführen. Das Problem ist, dass in der Vielzahl der täglich durchgeführten Änderungen kaum mehr jemand den Überblick in der Datenflut behält. Und Fiona hilft geschickt nach, in dem sie z.B. dafür sorgt, dass unliebsame Diskussionen nach bereits zwei Wochen automatisch von der Diskussionsseite gelöscht und ins Archiv versenkt werden, wo sie dann niemand mehr sieht, außer er macht sich auf eine mühevolle Suche.

2. "Wissenschaftliche" Quellen
Die Informationen in den Artikeln müssen belegt werden, am besten mit wissenschaftlichen Quellen. Das ist an und für sich eine vernünftige Regelung, solange man davon ausgehen kann, dass die Wissenschaft neutral und objektiv arbeitet. Dass sie das in vielen Fällen, insbesondere in der Soziologie, nicht tut, ist mehr ein gesellschaftliches Problem als eines von Wikipedia. Das gleiche gilt für die mangelnde Neutralität und Objektivität unserer Medien (die bedingt als Quellen zugelassen sind).

3. Admins, die ihre Ruhe wollen
Es braucht keine "Paten in Schlüsselstellungen", es genügt, dass die meisten Administratoren einfach ihre Ruhe wollen. Denn was es gibt, das ist ein kleine Clique mit viel Tagesfreizeit, die alles und jeden innerhalb und ausserhalb der Wikipedia so lange vollplärrt, bis sie ihren Willen bekommt. Und was soll man sagen, da sich die Clique für Frauen engagiert, muss das ja eine gute Sache sein, und kein Administrator möchte sich (öffentlich) als Frauenfeind bezeichnen lassen.

4. Nestbeschmutzer unerwünscht
Nestbeschmutzer mag man bei Wikipedia auch nicht. Seit GeorgJ110 den Versuch unternahm, kritische Stimmen zum Gender Pay Gap in den Artikel aufzunehmen, erhielt er mehrere Warnungen. Der folgende Beitrag wurde von Fionas Handlanger Stobaios umgehend gelöscht und sein Autor für drei Tage gesperrt:

Leute, lasst es doch. Solange Andreas Kemper und seine Kumpels Fiona, Sanfran, fröhlicher Türke, bürgerlicher humanist und die paar anderen Hanseln hier mit ganz viel Tagesfreizeit allen anderen auf der Nase herumtanzen, ist doch jede Anstrengung vollkommen sinnlos. Wenn die Wikipediagemeinde solche Figuren nicht rausschmeißen kann oder will, dann muss sie eben damit leben, daß die deutsche Wwikipedia in den entsprechenden Artikeln kein Lexikon, sondern eine politische Agitationsschrift ist. (nicht signierter Beitrag von 171.18.29.130 (Diskussion) 12:06, 18. Sep. 2014 (CEST))

Auch dieser Beitrag auf Georgs eigener Benutzerdiskussionsseite wurde von Stobaios umgehend gelöscht:

Ein Projekt wie Wikipedia zieht Lobby-Gruppen automatisch an (ich könnte sie Dir aufzählen, aber ich will Dich nicht entmutigen). Und unsere Administratoren stehen auf allen möglichen Seiten, aber keinesfalls "über den Dingen". Du bist gerade in die Feminismus-Fraktion gestolpert, die mit sonstigen – vermeintlich! – 'Linksorientierten' zu den schlagkräftigsten zählt, auch was das Durchdrücken von POV betrifft. Du würdest Wochen brauchen, all die Diskussionen auf einschlägigen Seiten durchzulesen, und Dir dabei vermutlich nur mehr fassungslos an den Kopf greifen. Laß es: Die Wikipedia ist viel mehr! Die Millionen Besucher der WP-Seiten haben nichts von frustrierten Autoren. Jede Zeile, die Du an Fanatiker wie 'Fiona' verschwendest, kostet diese Enzyklopädie all jene Beiträge, die Du in der gleichen Zeit konstruktiv schreiben könntest. Reib Dich nicht auf, und bleib uns (der Mehrheit sachlicher Autoren) bitte erhalten. Grüße, --5.11.172.141 22:51, 17. Sep. 2014 (CEST)

Diese Löschungen erfolgen jeweils mit Billigung der Administratoren. Solche Beiträge sind in der Wikipedia schlichtweg unerwünscht, sie gelten als "persönliche Angriffe", bzw. als "sachfremde Texte, die nicht der Artikelverbesserung dienen".

Dank

AndreasKs. @, Samstag, 20. September 2014, 09:11 (vor 1853 Tagen) @ Thorsten

Hallo Thorsten,

vielen Dank, dass Du immer wieder die unsäglichen Vorgänge bei der deutschen Wikipedia hier transparent machst. Deine Beiträge sind sehr wertvoll.

Beste Grüße

Andreas

--
https://twitter.com/AndreasKrausser

Dank auch von mir und hoffentlich mehr Medienaufmerksamkeit für Deine Aufklärungsarbeit!

Roslin, Samstag, 20. September 2014, 10:40 (vor 1853 Tagen) @ Thorsten

Dem Dank von Andreas kann ich mich nur anschließen.

Deine Beiträge leisten jene fundierte Diskreditierung, die nötig ist, um die Wikipedia als Informationsquelle unglaubwürdig zu machen und/oder die Wikipedianer endlich zu zwingen, ihr Haus aufzuräumen.

Falls die Massenmedien sich denn je für solche aufklärenden Hintergrundberichte interessieren sollten.

Denn ohne die wird weder das eine (Diskreditierung) noch das andere (Aufräumen) passieren, weil die Breitenwirkung und der Druck von außen ausbleiben.

Von innen scheint Reform ja unmöglich.

Die Massenmedien aber sind offenbar "erstaunlich" wenig an diesen doch eigentlich skandalösen Machenschaften interessiert, selten nur erscheint ein kritischer Hintergrundbericht über Wikipedia, dann auch eher über abseitige Themen und weit hinten im Blatt.

Feminismus jedoch ist kein abseitiges Thema, sondern ein zentrales in fast jeder gesellschaftspolitischen Debatte, die heute geführt wird.

Genau das scheint das Problem zu sein.

Denn um so nützlicher ist eine feministisch durchideologisierte Wikipedia,die der Ahnungslose für neutral hält.

Gerade Journalisten müssten doch angesichts der Bedeutung, die Wikipedia für ihre Recherchearbeit hat die meist mit Wikipedia beginnt und oft auch schon damit endet, an der Lauterkeit der Quelle interessiert sein, aus der sie vornehmlich schöpfen.

Wenn sie es augenscheinlich nicht sind, sind sie wohl einverstanden mit der propagandistischen Schlagseite, die die Wikipedia mehr und mehr annimmt in vielen Bereichen.

Weil sie den gleichen Propagandazielen dient, die auch viele Journalisten ansteuern, die weniger informieren als indoktrinieren wollen.

Finde ich auch immer wieder sehr spannend zu lesen.

ThomasL, Samstag, 20. September 2014, 14:16 (vor 1853 Tagen) @ Thorsten

Danke und weiter so. :-)

Gruß
Thomas

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