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Für eine ausgewogene Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik

Eugen, Donnerstag, 09. Januar 2014, 15:23 (vor 2107 Tagen)

Für eine ausgewogene Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik: Offener Brief an den Deutschen Presserat

Der Appell von Professor Dr. Günter Buchholz, Dr. Alexander Ulfig und Arne Hoffmann nimmt die durch feministische Propaganda verzerrte Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik in unseren Medien ins Viser.

Mehr dazu hier: http://genderama.blogspot.de/2014/01/fur-eine-ausgewogene-berichterstattung.html

Persönlich setze ich wenig Hoffnung in die Einsichtsfähigkeit des Feigenblatt-Instituts namens "Deutscher Presserat". Aber zumindest soll man dort nicht sagen können, es hätte sich schließlich niemand beschwert.

Für eine ausgewogene Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik

Arne Hoffmann, Donnerstag, 09. Januar 2014, 16:17 (vor 2107 Tagen) @ Eugen

Persönlich setze ich wenig Hoffnung in die Einsichtsfähigkeit des Feigenblatt-Instituts namens "Deutscher Presserat".

Ich bin da auch pessimistisch und habe das intern auch so geäußert. Aber es ist bewusst ein Offener Brief. Und es ist einer von zahlreichen Vorstößen, die eine marginalisierte Bürger- und Menschenrechtsbewegung nun mal leisten muss, damit sie irgendwann wenigstens in Summe erfolgreich sind.

Herzliche Grüße

Arne

Für eine ausgewogene Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik

Sachse2, Freitag, 10. Januar 2014, 15:14 (vor 2106 Tagen) @ Arne Hoffmann

Ich bin da auch pessimistisch...
Das Typische an einem "offenem Brief" ist doch, dass der beim Adressaten meist viel weniger bewirkt als bei den Mitlesern. Das ist -leider- meistens so.

Für eine ausgewogene Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik

Eugen, Freitag, 10. Januar 2014, 17:21 (vor 2106 Tagen) @ Sachse2

Ich bin da auch pessimistisch...
Das Typische an einem "offenem Brief" ist doch, dass der beim Adressaten meist viel weniger bewirkt als bei den Mitlesern. Das ist -leider- meistens so.

Genauer gesagt, erhofft man sich mit einem offenen Brief eine Hebelwirkung. Der Hebel ist eben die Öffentlichkeit des Briefes. Der Adressat weiß dann, dass man viele andere angeschrieben hat, und es ist prinzipiell nicht mehr so einfach, den Brief einfach zu eimern.

Beim Presserat bin ich mir allerdings ziemlich sicher, dass die eine dämliche, ignorante Antwort geben werden, d. h. dass sie wie immer antworten werden - wenn es nicht gerade Frauenverbände sind, die sich beschweren.

Meinen Hut will ich essen, wenn sie schreiben: "Au ja, vielen Dank für den Hinweis, das haben wir garnicht bemerkt, aber da werden wir natürlich gleich eine scharfe Rüge an die entsprechenden Medien austeilen."

Für eine ausgewogene Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik

Sachse2, Freitag, 10. Januar 2014, 18:50 (vor 2106 Tagen) @ Eugen

Na, Deinen Hut hast Du wenigstens nicht gefährdet...

Für eine ausgewogene Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik

Matt Alder @, Sonntag, 12. Januar 2014, 12:58 (vor 2104 Tagen) @ Eugen

Meinen Hut will ich essen, wenn sie schreiben: "Au ja, vielen Dank für den Hinweis, das haben wir garnicht bemerkt, aber da werden wir natürlich gleich eine scharfe Rüge an die entsprechenden Medien austeilen."

Und das dann auch tun, und nicht nur bei der Ankündigung belassen. Dann treffen wir uns zum gemeinsamen Hut-Essen (biete meinen Stetson - mit Lederband und Nietenbesatz).

Gruß,

Matt

Danke, Arne! Unterschrieben!

Friedhardt, Freitag, 10. Januar 2014, 18:24 (vor 2106 Tagen) @ Arne Hoffmann

- kein Text -

Doch, die Aktion bringt was,

OttoV, Samstag, 11. Januar 2014, 22:19 (vor 2104 Tagen) @ Eugen

denn etwas tun ist immer besser als Nichtstun. Natürlich ist die Einsichtsfähigkeit nicht besonders groß, aber "Steter Tropfen höhlt den Stein". Oft findet man in Zeitungen Artikel zur angeblichen, nicht vorhandenen 25% Lohnungleichheit oder zur Gewalttätigkeit von Männern, ohne auch nur ein bischen zu recherchieren, ob das denn überhaupt so richtig sei. Sonst untersuchen sie alles bis ins Kleinste und schreien gleich Zeter und Mordio, wenn es nicht ganz genau stimme. Warum nur hier nicht?????

Aber aufmerksam und nervös würden die Zuständigen erst, brächte man alle, die die Petition unterschrieben haben, zu einer Demonstration oder zu einer ähnlichen Aktion.

Erklärungsversuch

Sandal Tolk, Dienstag, 14. Januar 2014, 09:07 (vor 2102 Tagen) @ Eugen

Persönlich setze ich wenig Hoffnung in die Einsichtsfähigkeit des Feigenblatt-Instituts namens "Deutscher Presserat". Aber zumindest soll man dort nicht sagen können, es hätte sich schließlich niemand beschwert.

Es scheint ja ein offenes Geheimnis zu sein, dass einige Mitglieder der Beschwerdeausschüsse von ver.di kommen. Hatte nicht auch ver.di die Probleme der Jungen in der Schule verneint?

Ich weiss nicht, ob sich jemand über die "Maskuline Muskelspiele" beim Presserat beschwert hat. Oder über das Verschwinden der Kommentare dazu.

Mann hätte garantiert große Schwierigkeiten gehabt, dem Presserat die "Maskuline Muskelspiele" als von eine, von Männerhass triefende Sendung darzustellen.

Diese Sendung wurde nämlich für den Juliane Bartel Medienpreis 2013 nominiert. Das deutet auf ein wertvolle Sendung hin, denn von den "110 Einsendungen" hatte die Jury 18 nominiert.

Aus der Laudatio zur Kategorie: "Womit wir auch schon beim Thema wären. Bei dem Verstoß gegen das Menschenrecht der Frauen, denselben Beruf auszuüben wie ein Mann. Unfassbar eigentlich - auch heute noch, mitten in unserer ach so modernen Gesellschaft gibt es - geduldet vom Staat - eine Parallelgesellschaft, die Frauen kategorisch ausschließt von allen wichtigen Ämtern."

War da nicht etwas? §16 BGleiG? der Männer kategorisch ausschließt von allen wichtigen Ämtern?

So wie dem Herren Laudator, Andreas Neumann, seine eigene Diskriminierung als Mann nicht auffällt - obwohl es diesen Preis nur für Frauenthemen gibt -, so wird es vermutlich auch dem Presserat nicht auffallen (dürfen?), dass die Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik nicht ausgewogen ist.

Die gleichen Soldaren, die "Maskuline Muskelspiele" für nominierungsfähig empfanden, sitzen auch im Presserat.

Dabei scheint der Kampf der Kulturen auf einer ganz anderen Ebene zu laufen.

Menschen, denen die neue Bildungspolitik in BW missfällt, haben eine Petition dagegen formuliert. Diese hat mittlerweile 122.000 Unterstützer.

Die Soldaten aus der Gender-Partei haben zum Gegenangriff geblasen und ebenfalls eine Petition eingereicht. Die haben nun ca. 63.000 Unterstützer innerhalb einer Woche mobilisieren können.

Die ersten haben ihre Schäfchen und mit dem Gender Mainstreaming Unzufriedene mobilisiert, die zweiten über die Medien, die sie beherrschen (also auch den Presserat) die Multiplikatoren-Armada.

Das könnte vielleicht auch erklären, warum die Zahl der Unterstützer für den Offenen Brief bis dato noch klein geblieben ist: Der Krieg ist gerade an der Sexualunterricht-Front ausgebrochen.

Es ist sicherlich interessanter zu verfolgen, wie die beiden Religionen - Feminismus und Glaube an Gott - sich fetzen werden. Von den Feminist.I.nnen weiss ich, dass sie nicht mit Menschen "unseres Schlages" und schon gar nicht mit denen anderer Religionen reden.

Wie auch immer. Einen Offenen Brief muss mann zuerst lesen und dann verstehen. Ich hege allerdings den Verdacht, dass so mancher beim Presserat dem Glauben verfallen ist, dass: „Es ist nicht einfach, eine Frau zu sein". Daraus folgern die, dass es einfach ist, Mann zu sein und deswegen wird der Glaube gewinnen, wonach die Gleichstellung das lösen würde, koste es auch die Diskriminierung des Mannes.

Gruß
Michael

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

ratlose Räterepublik

Eugen, Dienstag, 14. Januar 2014, 12:17 (vor 2102 Tagen) @ Sandal Tolk

wir bräuchten einen Presserat, aber es gibt keinen. Es gibt nur eine komische Veranstaltung der Presse, die sich Presserat nennt. Und ich vermute nebenbei, die Mitarbeit in diesem Organ ist etwa so attraktiv, wie die Tätigkeit des Protokollführers bei der Jahresversammlung des örtlichen Karnickelzüchtervereins.

Man stelle sich einen Verbraucherverband vor, in dem nur die Vertreter von Industrie, Handel und Gewerbe sitzen. Was wäre das? Genau - eine komische Veranstaltung…

Wenn sich beispielsweise ein Leser der „Augsburger Allgemeine“, Politik-Redaktion, über einen Artikel beim Presserat beschwert, wo landet wohl seine Beschwerde? Richtig: Auf dem Schreibtisch von Frau Ursula Ernst, Redakteurin bei der „Augsburger Allgemeine“, Politik-Redaktion, Mitglied im Deutschen Presserat seit 1995, Vorsitzende des Beschwerdeausschuss 2001/2002, 2004-2006, 2010/2011, Sprecherin des Presserats 1999, 2012. Spielt es noch eine Rolle, ob sie das vielleicht an ihren Kollegen Tilmann Kruse, Mitgeschäftsführer von Gruner + Jahr abgibt? Wohl kaum.

Was vom Presserat anmaßend als Pressefreiheit beansprucht wird, ist in Wahrheit die Macht über die öffentliche Meinung. Und wo bleibt in dieser komischen Veranstaltung die Öffentlichkeit, wo bleibt der Einzelne? Wenn die Medienmeute über Einen herfällt - wo bleiben dessen Rechte? Hach Gottchen ja, er kann sie ja einklagen... wenn er kann, und wenn sich die Gerichte für ihn instrumentalisieren lassen. Tun sie aber nicht. Der "Journalist" Gesterkamp hat nach Ansicht des LG Köln Unwahrheiten über MANNdat verbreitet. Aber das war nach Ansicht des Gerichts nicht so wichtig. Seine Freiheit, Unwahrheiten verbreiten zu dürfen, erschien dem Gericht wichtiger. Für die Freiheit der Journaille, Unwahrheiten zu verbreiten, lassen sich Gerichte offenbar gerne instrumentalisieren, insbesondere wenn es eine Richterin ist und wenn es gegen Männerrechtler geht .

Das kennzeichnet in etwa die Lage. In einem Presserat, der seinen Namen verdiente, säßen selbstverständlich auch gleichberechtigte Vertreter der Öffentlichkeit. Aber Halt! Geht ja auch nicht. Wir haben ja z. B. einen Rundfunkrat - in dem Vertreter, insbesondere Vertreterinnen, aller gesellschaftlich relevanten Gruppen sitzen, äh... sitzen sollten. Was tun diese, wenn ein Misthaufen wie die Zündfunkredaktion des Bayrischen Rundfunks gegen ehrenwerte Männerrechtler anstinkt? "Redaktionelle Freiheit... blah... blah...." nicht etwa die Freiheit von MANNdat, sich ungescholten für Männerrechte einsetzen zu dürfen.

Oder der Werberat... haha. Die größte aller Lachnummern. Wenn Frauen sich über Frauenfeindlichkeit beschweren, dann tanzt dieser komische Rat einen Walzer im Viereck. Und wenn Männer sich beschweren, dann sollen sie das… haha... humoristisch sehen.

Also das größte Manko bei all diesen Räten besteht darin, dass es sich um einen Etikettenschwindel handelt, der so aufgeblasen daher kommt, dass er schwer zu durchschauen ist. Diese Räte sind so glaubhaft wie eine Expertise von Erzfeministin Ilse Lenz über Männerrechtler. Sie sind keine Räte. Korrekt wären sie allenfalls als "Abteilung Öffentlichkeitsarbeit" des jeweiligen Verbandes bezeichnet. Aber schon wenn wir sie als "Rat" anrufen, weisen wir ihnen eine Autorität zu, die sie nicht haben und die ihnen auch nicht zukommt. Deswegen ist es eigentlich sinnlos, sie anzurufen. Da werden sie dann zwar schließen, es müsse wohl alles richtig sein, was sie treiben, aber das tu sie so oder so.

ratlose Räterepublik

Sandal Tolk, Mittwoch, 15. Januar 2014, 06:59 (vor 2101 Tagen) @ Eugen

... Der "Journalist" Gesterkamp hat nach Ansicht des LG Köln Unwahrheiten über MANNdat verbreitet. Aber das war nach Ansicht des Gerichts nicht so wichtig. Seine Freiheit, Unwahrheiten verbreiten zu dürfen, erschien dem Gericht wichtiger. Für die Freiheit der Journaille, Unwahrheiten zu verbreiten, lassen sich Gerichte offenbar gerne instrumentalisieren, insbesondere wenn es eine Richterin ist und wenn es gegen Männerrechtler geht .

Die Verhandlung muss öffentlich gewesen sein, also auch die Begründung der Richterin. Ist diese Entscheidung irgendwo veröffentlicht, kann mann die verlinken?

Gruß
Michael

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

ratlose Räterepublik

Eugen, Mittwoch, 15. Januar 2014, 18:16 (vor 2101 Tagen) @ Sandal Tolk

... Der "Journalist" Gesterkamp hat nach Ansicht des LG Köln Unwahrheiten über MANNdat verbreitet. Aber das war nach Ansicht des Gerichts nicht so wichtig. Seine Freiheit, Unwahrheiten verbreiten zu dürfen, erschien dem Gericht wichtiger. Für die Freiheit der Journaille, Unwahrheiten zu verbreiten, lassen sich Gerichte offenbar gerne instrumentalisieren, insbesondere wenn es eine Richterin ist und wenn es gegen Männerrechtler geht .


Die Verhandlung muss öffentlich gewesen sein, also auch die Begründung der Richterin. Ist diese Entscheidung irgendwo veröffentlicht, kann mann die verlinken?

Gruß
Michael

Natürlich war das öffentlich. Das Urteil besteht aus 10 Seiten, davon 9 Seiten Sachvortrag mit juristischen Sophistereien, Spekulationen ohne wirkliche Würdigung unseres Vortrags usw. Ich weiß nicht ob es irgendwo veröffentlicht ist, lohnt sich aber nicht. Wichtig ist nur: Das Gericht hat verlautbart - und darauf kommt es maßgeblich an "... dass die streitgegenständlichen Äußerungen unstreitig unwahr sind", mit anderen Worten bestätigt, was wir beklagten: Gesterkamp hat gelogen. Das Gericht (eine Kölner Richterin) war allerdings der Ansicht, dass Gesterkamp "ohne Verstoß gegen die journalistische Sorgfalt" davon ausgehen konnte, der Kläger (MANNdat) sei Mitveranstalter der Veranstaltung (der IGAF). Das ist eine überaus großzügige Auslegung von "journalistischer Sorgfalt". Zwischen der Veranstaltung und Gesterkamps Bericht lagen mehrere Wochen! Da soll es ihm nicht möglich gewesen sein, den tatsächlichen Sachverhalt zu ermitteln? Es lässt eher darauf schließen, dass er ihn garnicht kennen wollte. Gesterkamp hat mehr Glück als Verstand gehabt - und/oder eine parteiische Richterin. Das muss aber nicht immer so sein. Zu seinem Glück haben sich bei uns die Stimmen durchgesetzt, die meinten, es sei genug, dass über seinem Haupte zwei Jahre das Damoklesschwert eines kostspielig verlorenen Prozesses hing. Er und seine Gesinnungsgenossen werden nunmehr aber wohl wissen, dass es beim nächsten Mal genausogut herunterfallen kann!

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