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Landgericht Bayreuth: Prüfungstermin Gustl Mollath zu St. Nimmerlein

Radfahrer @, Mittwoch, 12. Juni 2013, 16:00 (vor 2318 Tagen)

Gustl Mollath, auf Grund eines Vorwurfs des schweren Missbrauchs von Seiten seiner ehemaligen Ehefrau seit 2006 in Sicherungsverwahrung, wurde heute ein Wiederaufnahmeantrag abgelehnt. Nächster Prüfungstermin sei frühestens im Juni 2014.

"Umstände, welche die gestellten Wiederaufnahmeanträge bereits jetzt als mit Sicherheit erfolgreich erscheinen lassen würden, vermochte die Kammer nicht zu erkennen"

web.de berichtet in Kooperation mit dem Spiegel.

Und der Radfahrer fragt sich, in welchem Land leben wir, dass der "Anschein eines sicheren Erfolges" notwendig ist, um einem mutmaßlich Unschuldigen (Vermutung meinerseits; ich habe mich mit dem Fall nicht wirklich befasst) ein Wiederaufnahmeverfahren zu bewilligen?

Grüßle, Radfahrer

Ganz schön verrückt, oder?

Sandal Tolk, Samstag, 15. Juni 2013, 12:45 (vor 2315 Tagen) @ Radfahrer

Video sichern, so lange es nocht on-line steht.

Süß wird garantiert mit einer Beleidigungsklage kaltgestellt.

Gruß
Michael

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Ganz schön verrückt, oder?

OttoV, Montag, 17. Juni 2013, 16:30 (vor 2313 Tagen) @ Sandal Tolk

Danke für dieses Video. Natürlich ist es ganz schön mutig, aber damit reiht sich Süß ein in die Tradition großartiger bayerischer Kabaretisten wie Bruno Jonas, Lerchenberg, Asül, Zimmerschied oder Otti Fischer. Mit einer Verleumdungsklage würden sie sich noch mehr entlarven, das werden sie nicht riskieren.
Was mich aber richtig erschaudern läßt, ich verfolge ja das Schicksal von Herrn Mollat schon sehr lange, sind die Machenschaften und die Macht feministischer Netzwerke und ihrer Helfershelfer sowie die Machtlosigkeit, sich dagegen zu wehren.
Wer den Münchner Frühschoppen im Bayerischen Fernsehen, sonntags von 1100 Uhr bis 1200 Uhr unter Leitung des allmächtigen Helmut Markwort sah, wurde Zeuge, wie dieser die Art und Weise des Vorgehens um Mollat und die Inhaftierung verteidigte, während vorher der Karikaturist Dieter Hanitsch sagte, darüber habe er sich vergangene Woche am meisten geärgert und Mollat müsse sofort freigelassen werden.

Ganz schön verrückt, oder?

everhard, Montag, 17. Juni 2013, 19:15 (vor 2313 Tagen) @ OttoV

Alles was Recht ist, aber mit Feminismus hat der Fall Mollath allenfalls ganz am Rande zu tun.
Nämlich insofern, als die Frau bei ihrer Anzeige wegen häuslicher Gewalt auf das Opferabo bauen konnte.

Ansonsten ist der Fall schlimm genug, hat aber wohl andere Gründe. Wahlweise ein explizite oder implizite Verschwörung der Betroffenen oder aber eine schicksalhafte Häufung von Fehlern, Versäumnissen, menschlichem Unvermögen und persönlicher Niedertracht.

Ganz schön verrückt, oder?

Sandal Tolk, Dienstag, 18. Juni 2013, 07:01 (vor 2312 Tagen) @ everhard

Alles was Recht ist, aber mit Feminismus hat der Fall Mollath allenfalls ganz am Rande zu tun.
Nämlich insofern, als die Frau bei ihrer Anzeige wegen häuslicher Gewalt auf das Opferabo bauen konnte.

Nimm schon mal auch die Art und Weise auf, wie der Richter Mollath's Vortrag aufgenommen hatte: Nämlich gar nicht!

So wie bei Mollath die Justiz Tatsachen unberücksichtigt liess, erfahren es Trennungs- und Scheidungsväter tagaus, tagein in hochstrittigen Fällen vor den feministisch unterwanderten Gerichten.

Babette Francis hatte schon 1997 in einem Interview darauf hingewiesen, dass die feministische Rechtstheorie den Rechtstaat zerstören wird.

Mann kann sicherlich die Augen weiter verschliessen und so tun als ob alles im Butter wäre und die offiziellen Umfragen nicht getürkt wären: siehe Seite 7, über 70% Zufriedene!

Dann sei die Frage gestattet: Warum brauchen wir plötzlich Personenkontrollen vor den Gerichten, wenn dort nur nach Recht und Gesetz Urteile vergeben werden?

Wie heisst es so schön? Vor Gericht bekommst Du nur ein Urteil, keine Gerechtigkeit!

In Zeiten von Diktaturen - und der Feminismus ist nun mal eine Diktatur - nimmt die Willkür erheblich zu: Das nennt man Erosion der Rechtstaatlichkeit!

Z. Zt. haben wir nun mal eine feministisch begründete Erosion!

Gruß
Michael

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Ganz schön verrückt, oder?

everhard, Dienstag, 18. Juni 2013, 09:09 (vor 2312 Tagen) @ Sandal Tolk

HI Michael,

wer nur einen Hammer hat, sieht überall Nägel.

Da lief, wenn man den Veröffentlichungen glauben darf, verdammt viel falsch.
Insbesondere Brixners Verhalten ist schier unfassbar. Wobei der wohl in anderen Prozessen ähnlich gehandelt hat, was ich so gelesen habe.

Feminismus sehe ich in diesem konkreten Fall aber eher nicht am Werk.

Da hat man genügend Material aus Scheidungs- und Unterhaltsprozessen, wie Du ganz richtig erwähnst.

Gruß,

everhard

Feminismus am Werk?

Radfahrer @, Dienstag, 18. Juni 2013, 10:28 (vor 2312 Tagen) @ everhard

Hallo everhard,

ob man das beobachtete Unrecht einem Feminismus zuordnen kann/will oder nicht, ist zweitrangig. Auch die Wehrpflicht ist, wie z.B. von MANNdat e.V. und Hinrich Rosenbrock übereinstimmend richtig dargestellt, keine Erfindung des Feminismus und trotzdem ein Unrecht gegen Männer.

Ich denke, wir können darüber einen Konsens herstellen, dass im Fall Gustl Mollath ein Unrecht geschieht, das in dieser Form einer Frau nicht widerfahren wäre.

Wir sind nicht gegen Feminismus, wir sind gegen Unrecht. Wo Feminismus für Gerechtigkeit eintritt, kämpfen wir auf derselben Seite. Wiewohl ich auch gerne mal darüber klage, dass die Gerechtigkeitsbefürworter im feministischen Lager eine zu kleine Stimme haben. Das hat aber konkret mit dem Fall Mollath nichts zu tun.

Grüßle, Radfahrer

Feminismus am Werk?

Friedhardt, Dienstag, 18. Juni 2013, 11:45 (vor 2312 Tagen) @ Radfahrer

Hallo Radfahrer,

Wir sind nicht gegen Feminismus, wir sind gegen Unrecht. Wo Feminismus für Gerechtigkeit eintritt, kämpfen wir auf derselben Seite.

Das gefällt mir prinzipiell sehr gut. Wenn ..... ja wenn es zu letzterem nur nicht, wie Du selber ja anmerkst, so verdammt selten Gelegenheit gäbe.

Aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben. Oder gilt für den Feminismus der alte Oma-Spruch "Hoffen und Harren hält manche(n) zum Narren"?


Mit hoffentlich hoffnungsfrohen Grüßen

Friedhardt

Feminismus am Werk?

everhard, Dienstag, 18. Juni 2013, 11:47 (vor 2312 Tagen) @ Radfahrer

Hi Radfahrer,

stimmt ja alles.
So ein Fall wäre bei einer Frau kaum denkbar.
Mich hatte halt die Formulierung über die "Macht feministischer Netzwerke", die hier tätig sein sollten, gereizt.
Das halte ich eben in diesem Falle für Quatsch.
Die waren bspw. bei der Einführung der Unisextarife bei Versicherungen oder bei der Installierung der Frauenbeauftragten tätig oder sind aktuell bei der Einführung der Quote aktiv.
Bei Mollath haben in dieser Hinsicht nur Denkumster gewirkt, die an Männer andere Anforderungen stellen und bei Nichtbeachten andere Konsequenzen ziehen.

Schönen Tag,

Everhard

Feminismus am Werk?

Radfahrer @, Dienstag, 18. Juni 2013, 12:18 (vor 2312 Tagen) @ everhard

Mich hatte halt die Formulierung über die "Macht feministischer Netzwerke", die hier tätig sein sollten, gereizt.
Das halte ich eben in diesem Falle für Quatsch.

Hallo everhard,

zumindest haben OttoV und Sandal Tolk in ihren Beiträgen keine für mich nachvollziehbare Belege für diese Behauptung geliefert. Insofern stimme ich Dir zu. In diesem Fall glaube ich auch nicht an eine Einflussnahme feministischer Seilschaften.

Damit verbunden der Appell an OttoV und Sandal Tolk, sachdienliche Hinweise ggf. nachzuliefern.

Grüßle, Radfahrer

Macht feministischer Netzwerke? Quatsch?

Sandal Tolk, Mittwoch, 19. Juni 2013, 07:29 (vor 2311 Tagen) @ Radfahrer

Mich hatte halt die Formulierung über die "Macht feministischer Netzwerke", die hier tätig sein sollten, gereizt.
Das halte ich eben in diesem Falle für Quatsch.

zumindest haben OttoV und Sandal Tolk in ihren Beiträgen keine für mich nachvollziehbare Belege für diese Behauptung geliefert. Insofern stimme ich Dir zu. In diesem Fall glaube ich auch nicht an eine Einflussnahme feministischer Seilschaften.

Damit verbunden der Appell an OttoV und Sandal Tolk, sachdienliche Hinweise ggf. nachzuliefern.

Es wird also die Macht feministischer Netzwerke in Frage gestellt?

Wie wäre es eigentlich, wenn mann ein Workshop dazu organisieren würde, in dem man eben die Wirkweise dieser Netzwerke analysiert und blossstellt?

Mir persönlich genügt eine simple Google-Suche um mich von der Macht feministischer Netzwerke zu überzeugen. Dieser Link hier z. B., bietet ja auch nur das, was öffentlich ist.

Es liegt in der Natur der Sache, dass das was im Verborgenen läuft, nicht sichtbar ist. Es lässt sich nur anhand der öffentlichen Wirkung nachvollziehen, dass da gewaltige Netzwerke am werkeln sind.

Wenn es kein Netzwerk gibt, der überparteilich agiert, der alle Fraktionen im Bundestag verseucht hat, wie ist es dann möglich, dass die Gesetzgebung zulässt, dass :
1) §16 BGleiG den Männern das aktive und passive Wahlrecht abspricht
2) §1626 a BGB, das dem Vater das natürliche Recht weiterhin abspricht
3) Art. 6, V, GG hinsichtlich gemeinsames Sorgerecht nach wie vor nicht
4) Strafbarkeit heimlicher Vaterschaftstests
usw., usf. ??

Oder sind das die Heinzelmännchen aktiv gewesen? Gemäß dem Motto: Nur der Mann ist Täter!

Da lobe ich mir das generische Femininum, denn dann müssten wir nur noch von Täterinnen sprechen.

Gruß
Michael

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Macht feministischer Netzwerke? Quatsch?

everhard, Mittwoch, 19. Juni 2013, 07:55 (vor 2311 Tagen) @ Sandal Tolk

Nein Michael, ich habe nicht "die Macht feministischer Netzwerke" in Frage gestellt.
Ich habe ausdrücklich drei Beispiele für ihr Wirken genannt.
Liest Du hier eigentlich auch?

Ich habe allerdings geschrieben, daß ich es für Quatsch halte, daß sie in diesem Fall maßgeblich waren.

Schönen Tag,

everhard

Macht feministischer Netzwerke? Quatsch?

Sandal Tolk, Mittwoch, 19. Juni 2013, 16:03 (vor 2311 Tagen) @ everhard

Nein Michael, ich habe nicht "die Macht feministischer Netzwerke" in Frage gestellt.
Ich habe ausdrücklich drei Beispiele für ihr Wirken genannt.
Liest Du hier eigentlich auch?

Ich hatte Radfahrer geantwortet, der diese Macht anzweifelt.

Ich habe allerdings geschrieben, daß ich es für Quatsch halte, daß sie in diesem Fall maßgeblich waren.

Soweit sie dazu dienten, Mollath als verrückt zu erklären, kann es durchaus möglich sein, dass sie wirkten. Es können sicherlich auch andere Interessengruppen eine Rolle spielen.

Es ist eine Tatsache, dass der Feminismus die sogenannte "Einzelfallgerechtigkeit" in der Juristerei eingeführt hat. Dass sich andere Juristen die Hände über den Kopf schlagen, wenn sie das erkennen, ist auch eine Tatsache:

Die Herren Sozialrechtler haben den permanenten Rechtsbruch erkannt und haben sich bei der Beitragskostenverordnung von der "gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung" im Familienrecht getrennt: siehe Folie 10, http://www.lvr.de/app/resources/neuekostenheranziehung.pdf:

"Den letzten Anstoß gab die uneinheitliche Rechtsprechung zum Unterhaltsrecht."

Im Sozialrecht wurde der Fehler erkannt.

In der restlichen Justiz wird der Fehler weiter propagiert. Dies geschieht ausserhalb rechtstaatlicher und demokratischer Gepflogenheiten über runde Tische. Diese können auch im Falle Mollath greifen. Die Aussage des Richter Heindl, die ich in diesem Thread verlinkt hatte, lässt tief blicken.

Mit anderen Worten:
Es ist nicht gesagt, dass im Falle Mollath feministische Kreise am Werk waren. Es ist auch nicht gesagt, dass die Entscheidungen der Rechtsbrecher im Falle Mollath feministisch begründet waren.

Das Justizsystem wurde leider so weit versaut, u. a. auch durch das Einwirken feministischer Kreise: Es ist doch viel leichter eine Entscheidung über die kurzen Kommunikationswege am runden Tisch zu beeinflussen, als lange Begründungen zu schreiben.

Gruß
Michael

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".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Macht feministischer Netzwerke? Quatsch?

everhard, Mittwoch, 19. Juni 2013, 17:34 (vor 2311 Tagen) @ Sandal Tolk

Hi Michael,

Radfahrer sprach von "in diesem Fall", und Du machst daraus "Es wird also die ...", so als ob Radfahrer eine allgemeingültige Aussage getroffen hätte.
Und auch jetzt kommst Du mit einer eher allgemeinen Justizschelte.

Sorry, aber das kann ich nicht wirklich Ernst nehmen.

Ich geh' jetzt radfahren (jawohl :-)),

everhard

bei der Hitze?

Radfahrer @, Mittwoch, 19. Juni 2013, 22:32 (vor 2311 Tagen) @ everhard

Hi everhard,

Radfahrer sprach von "in diesem Fall", und Du machst daraus "Es wird also die ...", so als ob Radfahrer eine allgemeingültige Aussage getroffen hätte.

Danke. Hab ich mich doch nicht missverständlich ausgedrückt.

Ich geh' jetzt radfahren (jawohl :-)),

bei der Hitze? Gut, bei uns waren es heute "nur" 34 Grad, gegenüber >35 gestern. Aber mir haben die sehr flachen ca. 20km ins Büro und wieder nach Hause absolut gereicht.

Schwitzende Grüße! Radfahrer

bei der Hitze? Ja! (slightly offtopic)

everhard, Donnerstag, 20. Juni 2013, 07:59 (vor 2310 Tagen) @ Radfahrer


bei der Hitze? Gut, bei uns waren es heute "nur" 34 Grad, gegenüber >35 gestern. Aber mir haben die sehr flachen ca. 20km ins Büro und wieder nach Hause absolut gereicht.

Hi Radfahrer,

war nur ein einstündiges Abendründchen.
Ich bin aber nicht so hitzeempfindlich, bis vor 1-2 Jahren (als die Knochen noch mitmachten) bin ich auch bei solchem Wetter mehrere Stunden gefahren.

Ins Büro (auch 20km) fahre ich lieber mit dem Auto. Verschwitzt in Besprechungen sitzen macht keinen Spaß.

Gruß,

everhard, der das neueste Urteil des OLG zur Unfallhaftung mit ohne Radhelm skandalös findet.

Justizschelte

Sandal Tolk, Freitag, 21. Juni 2013, 19:49 (vor 2309 Tagen) @ everhard

Und auch jetzt kommst Du mit einer eher allgemeinen Justizschelte.

Sorry, aber das kann ich nicht wirklich Ernst nehmen.

Selbst wenn Du Radfahren gehst, die Tatsache, dass die Justiz nichts taugt, wirst Du durch wegschauen nicht ändern können: http://wikimannia.org/Justiz_(Zitate)

Diese Justiz hat sich nun mal zum Handlanger queerfeministischer Interessen gemacht, indem es in 90% der Fälle, die Kinder der Mutter geben (Stichwort Aufenthaltsbestimmungsrecht, das über Unterhalt entscheidet). 90% der Alleinerziehenden sind Frauen von Gnaden derselbigen Justiz.

§1626 a BGB a. F. hat sich auch nur aus den selbigen Grund solange gehalten. Durch die Aufnahme der Radikalfeministin Susanne Baer im BVerfG wird sich die Lage der Väter und Männer noch weiter verschlechtern.

Nun, da Du so von der Größe und Güte höchstrichterlicher Rechtsprechung überzeugt bist. Könntest Du mal bitte folgenden Fall genauer nachvollziehen?

Zwei Kinder, einer aus Mexico und einer aus Guatemala, werden von einem Konzertorganist und pensionierter Musikhochschullehrer und einer Studiendirektorin adoptiert.

Die Kinder wurden wegen Verdachts des Kindesmisshandlung vom Jugendamt in Obhut genommen. Den Adoptiveltern wird das Sorgerecht entzogen.

Der Unterhalt der Kinder ist durch den Heimaufenthalt gesichert. Das Jugendamt hat einen Regressanspruch gegenüber den Adoptiveltern, über die sogenannte Kostenbeitragsverordnung.

Trotzdem haben die Juristen nichts besseres zu tun, als die Kinder in einen unnötigen Prozess zu stürzen: Sie werden als Antragsteller für Unterhalt missbraucht!

Erst der BGH klärt die Juristen auf - alle involvierten Juristen sollen angeblich RECHTSKUNDIG sein - dass dieses Ansinnen nicht möglich sei: Die Kläger - die beiden misshandelten Adoptivkinder - beziehen ja bereits Leistungen, die ihren Unterhalt decken.

Käme noch ein Unterhaltstitel hinzu, bestünde die Gefahr, dass von den misshandelnden Adoptiveltern doppelt kassiert würde, denn mann hätte ja zwei Titel in der Hand:
1. Der Anspruch des Jugendamtes (Heimes) aus der Kostenbeitragsverordnung, wenn tituliert.
2. Der Unterhaltsanspruch der beiden Kinder, wenn tituliert.

Also, was macht der BGH?

Kassiert den Fall und lässt die zwei misshandelten Adoptivkinder, für diesen schwachsinnigen Antrag zahlen.

Selbstverständlich werden die dafür nie bezahlen, denn sie haben nicht das Geld dafür.

Die daraus entstandenen Gebühren, zahlst Du lieber Everhard, weil Du von dieser Justiz so sehr überzeugt bist. An die RECHTSKUNDIGEN Anwälten, die gerade eine Lektion in Recht bekommen haben und dafür noch Geld bekommen.

Die misshandelten Kinder wurden also von der Justiz nochmals missbraucht. Wir schwelgen aber im Stolz lauter unabhängige Juristen zu haben, nicht wahr?

Ich bin auf diesen Fall von Gebührenüberhebung (§352 StGB) nur dadurch aufmerksam geworden, weil ich selbst Betroffener bin!

Das ist nämlich Standard im deutschen Familienrecht geworden! Die doppelte Inanspruchnahme, die ein einziges Ziel hat: Die Gebührenüberhebung durch einen höheren Streitwert.

Der Mechanismus der dahintersteckt und auch bei Mollath griff: Die Richter haben
a) gar keine Zeit mehr die Schriftsätze zu lesen
b) sie haben schon so viele Fehler gemacht, dass sie durch Anwälte erpressbar geworden sind

Daher machen die Richter nur das, was ihnen die Anwälte vorschreiben: Mit anderen Worten, Du musst den richtigen Anwalt haben, der ausreichend viel über den Richter weiss, um ihn in seinem Sinne zu beeinflussen.

Wer also zwischen den Zeilen lesen kann, kann sich bei diesem Juristen (Seite 43 ff.) genauer informieren.

Ich kann sicherlich niemanden davon überzeugen, dass der Kaiser keine Kleider hat, wenn der Adressat unbedingt Kleider sehen möchte, wo keine sind.

Mögest Du auf ewig keinen Juristen brauchen
Michael

PS: Meine Justizschelte halte ich auf jeden Fall aufrecht!

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Feminismus am Werk?

Sandal Tolk, Mittwoch, 19. Juni 2013, 06:39 (vor 2311 Tagen) @ Radfahrer

Hallo Radfahrer,

Wir sind nicht gegen Feminismus, wir sind gegen Unrecht. Wo Feminismus für Gerechtigkeit eintritt, kämpfen wir auf derselben Seite.

Feminismus ist nun mal Unrecht, denn es fordert eine Sonderbehandlung der Frauen. Das ist eindeutig gegen das Prinzip der Gleichberechtigung.

Vielleicht ist das der größte Unterschied zwischen Männerrechtler und Feminismus: Männerrechtler haben die Wertschätzung aller im Blick, Feminist.I.nnen nur die Wertschätzung der Frauen.

Ich würde ja gerne für Gerechtigkeit "auf derselben Seite" kämpfen, wenn ich erkennen könnte, dass die "für beide Seiten" kämpfen. Tun sie aber nicht: http://www.carta.info/59280/mal-ein-bisschen-mathe-warum-50-prozent-nicht-reichen/

Gruß
Michael

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Ganz schön verrückt, oder?

OttoV, Mittwoch, 19. Juni 2013, 10:59 (vor 2311 Tagen) @ everhard

Man kennt den Fall ja nur von den Berichten aus den Medien, deshalb ist es schwierig und problematisch, dazu Stellung zu nehmen. Wenn aber (so nach Berichten in den Medien) eine Psychologin auf Antrag der Ex-Frrau ein Gutachten erstellt, ohne mit dem Patienten je gesprochen und diesen untersucht zu haben, wenn man den Anschuldigungen einer Frau so ohne weiteres glaubt, denen des Herrn Mollath nicht, das Attest der Ärztin wegen Körperverletzung, usw., dann mag jeder selbst entscheiden, ob das evtl. auch mit dem Feminismus zu tun haben könnte. Ist das nicht vielleicht das Ergebnis einer jahrelangen Schwarzerschen und Heiligerschen Indoktrination "Frau gut, Mann schlecht, Frau hat immer Recht, Mann lügt".
Sicherlich spielen in diesem Fall auch noch andere Faktoren eine Rolle.

Anwalt rechnet mit baldiger Freiheit für Gustl Mollath

Thomas G., Sonntag, 16. Juni 2013, 12:18 (vor 2314 Tagen) @ Radfahrer

«Ich halte die Argumente in beiden Wiederaufnahmeanträgen für so zwingend, dass ein denkender Jurist keine Gegenargumente finden kann», sagte der Hamburger Jurist Gerhard Strate der Nachrichtenagentur dpa.

Strate und die Staatsanwaltschaft Regensburg haben beantragt, das Strafverfahren gegen Mollath neu aufzurollen. Falls das mit der Prüfung der Anträge befasste Landgericht Regensburg die Gesuche ablehnen sollte, will der Anwalt sofort Beschwerde beim Oberlandesgericht Nürnberg einlegen. «Notfalls gehen wir vor das Bundesverfassungsgericht», sagte Strate

Quelle / vollständiger Artikel

http://www.nordbayern.de/anwalt-rechnet-mit-baldiger-freiheit-fur-gustl-mollath-1.2974330

Anwalt rechnet mit ... neuer Link

Radfahrer @, Montag, 17. Juni 2013, 12:05 (vor 2313 Tagen) @ Thomas G.

Hallo Thomas G.,

danke für das Update. Es bleibt also spannend. Leider ging der Link bei mir ins Leere. Hier ein neuer Versuch.

Grüßle, Radfahrer

Anwalt rechnet mit ... neuer Link

Thomas G., Montag, 17. Juni 2013, 12:34 (vor 2313 Tagen) @ Radfahrer

Hallo Radfahrer,

da wurde der Artikel offenbar nachträgl. verschoben - ursprüngl. hat d. Link funktioniert ...

Es bleib spannend ja, und es ist interessant/empörend zu sehen, wie "das Spiel gespielt wird":

Es gibt offenbar zwei Wiederaufnahme-Anträge d. Regensburger Staatsanwaltschaft

http://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-mollath-merkwuerdiger-entwurf-belastet-richter-1...

http://www.gustl-for-help.de/medien.html#a53

Grüsse

Tom

der heute auch noch Rad fährt ...

Jetzt wird's grotesk ...

Thomas G., Montag, 17. Juni 2013, 13:41 (vor 2313 Tagen) @ Radfahrer

Wenn es nicht grundsätzlich so tragisch wäre, ...

Wegen Fälschung: Mollath beinahe entlassen

Ein von Unbekannten gefälschter Gerichtsbeschluss hat am Montag beinahe zur Entlassung von Gustl Mollath aus der Psychiatrie geführt.

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.fall-gustl-mollath-gefaelschter-gerichtsbesc...

Richter Heindl über den Fall Mollath

Sandal Tolk, Mittwoch, 19. Juni 2013, 06:28 (vor 2311 Tagen) @ Radfahrer

Da tun sich Abgründe auf:
http://m.youtube.com/#/watch?v=KEKTkO7AhrM&desktop_uri=%2Fwatch%3Fv%3DKEKTkO7AhrM
Gruß
Michael

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Gustl Mollath: Lichtgeschwindigkeit beim BVG

Radfahrer @, Montag, 24. Juni 2013, 10:19 (vor 2306 Tagen) @ Radfahrer

Gerade mal wieder bei web.de gelesen:

Das Bundesverfassungsgericht hat das bayerische Justizministerium um Stellungnahme zur umstrittenen Psychiatrie-Einweisung des Gustl Mollath gebeten. [...] Die Behörden haben bis zum 23. Juli Zeit, sich zu äußern. Ein Anwalt hatte im Januar 2012 Verfassungsbeschwerde wegen mangelnder Verhältnismäßigkeit der Unterbringung Mollaths eingereicht und seine Beschwerde vor kurzem erweitert.

Also mit der unglaublich schnellen Reaktionszeit von 18 Monaten wird eine Verfassungsbeschwerde bearbeitet, wenn diese von einem Mann eingereicht wird, der wegen einer Falschbeschuldigung in der Psychiatrie sitzt.

Ich würde ehrlich gesagt meine Hand nicht ins Feuer legen, dass ich mich nicht zu einem gemeingefährlichen Amokradler entwickeln würde, wenn man jahrelang so mit mir umspringt.

Ich kann mich des Eindrucks nicht ganz erwehren (Indizien habe ich dafür keine), dass hier ein Mann vorsätzlich gebrochen werden soll, weil er ein paar unbequeme Wahrheiten ausgesprochen hat. Und weil er die falsche Hautfarbe, äh die falschen Genitalien, hat.

Grüßle, Radfahrer

Neues aus Absurdistayern: Mollath wird zum Wahlkampfobjekt

Radfahrer @, Donnerstag, 04. Juli 2013, 12:36 (vor 2296 Tagen) @ Radfahrer

Mal wieder bei web.de gefunden.

Der Fall Mollath wird dem bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Landtagswahlkampfspitzenkanditaten Horst Seehofer unangenehm. Er hat die Justiz zu einem "größeren Tempo aufgefordert". Für Justizministerin Beate Merk gilt es, "den Fall Mollath zu überstehen".

Merk ist das "dienstälteste Kabinettsmitglied" in Bayern.

Es war noch Edmund Stoiber, der 2003 die damalige Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin in sein Kabinett holte. Sowohl Günther Beckstein als auch Seehofer hielten an Merk fest – auch weil sie eine Frau ist und zudem im Kabinett den Regierungsbezirk Schwaben repräsentiert. Ein allzu großes Gewicht hat sie dem Vernehmen nach in Partei und Regierung nicht.

Jetzt gilt es für sie, den Fall Mollath zu überstehen. Sie muss es schaffen, aus der Ecke der unnachgiebigen Hardlinerin und unbarmherzigen Paragrafenreiterin herauszukommen, in der sie sich eingerichtet hatte.

Für die Opposition und deren Spitzenkanditaten Christian Ude sei der Fall Mollath "ein gefundenes Fressen".

Der Radfahrer wundert sich: Wie will die SPD es im Wahlkampf ausschlachten, dass ausgerechnet die CSU deren Grundsatzprogramm (Abschaffung der männlichen Gesellschaft) umsetzt?

In Vorfreude auf weitere "pelzig"e Kommentare grüßelt der Radfahrer

Absurdistayern: Mollath wird Wahlkampfobjekt - auch für die Grünen

Radfahrer @, Donnerstag, 01. August 2013, 14:21 (vor 2268 Tagen) @ Radfahrer

Dieser Tage tingelt der grüne Landtags-Fraktionsvorsitzende Dr. Martin Runge mit einem Vortrag zum Thema "Affäre Mollath: Vertuschen, wegsperren, lügen und betrügen - was im CSU-Staat so alles möglich ist..." durch die Lande.

Desgleichen machen auch die Piraten Wahlkampf mit Mollath:

Was beide erwartungsgemäß nicht thematisieren, ist der fragwürdige Umgang mit Falschbeschuldigungen, welcher den Fall erst ermöglicht hatte. Schade: Glaubwürdigkeit sieht anders aus.

Leider habe ich an den Tagen, wenn Runge in meiner Nähe auftritt, Terminkonflikte. Wenn jemand anders Zeit hat, möge er ihn fragen, wie er gerade auch im Zusammenhang mit Frau Mollath zum Thema Falschbeschuldigung steht, und was die Grünen dagegen zu unternehmen gedenken.

Grüßle, Radfahrer

Absurdistayern: Mollath kommt frei, und die Justizministerin freut sich

Radfahrer @, Dienstag, 06. August 2013, 13:16 (vor 2263 Tagen) @ Radfahrer

Mehrere Leitmedien berichten in Eilmeldungen, dass das Oberlandesgericht Nürnberg das Strafverfahren gegen Gustl Mollath wieder aufnimmt, was seine sofortige Freilassung zur Folge haben soll.

Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) zeigte sich zufrieden mit der Entscheidung. Ihr Ziel, den Fall neu aufzurollen, sei erreicht. "Die Justiz hat nun Gelegenheit, in einem weiteren öffentlichen Verfahren zu klären, ob Herr Mollath zu Recht untergebracht ist oder nicht - und damit auch die Zweifel, die viele Menschen an dieser Entscheidung haben", sagte Merk. (Spiegel)

Ihr Ziel ... da lachen ja die HühnerInnen.

Und keiner tut etwas gegen die Falschbeschuldigerin.

Grüßle, Radfahrer

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