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Skandal in Bayern?

Fiete, Freitag, 15. Februar 2013, 21:02 (vor 2436 Tagen)

Sandale hatte es schon angedeutet, daß hier ein Väter dringend Unterstützung im Netz braucht, da man ihm sicherlich mit ganzen Juristenflottillen auf den Pelz rücken wird.
Für Väter-für-Gerechtigkeit.de stellt sich die Sache so dar:
http://www.vaeter-fuer-gerechtigkeit.de/component/content/article/438-familienrechtsanw...

Gruß...........Fiete

--
Respekt immer!
Angst nie!

Skandal in Bayern?

everhard, Samstag, 16. Februar 2013, 00:46 (vor 2436 Tagen) @ Fiete

Hallo Fiete,

ich habe mir die Seite mit den Vorwürfe angehört, und auch VfG gelesen.

Wenn man der Strasser ans Fell will, muss man kalt sein. Auf die Art Dampf abzulassen, und, pardon, rumzunölen, bringt nichts.
Außer daß die sich scheckig lacht.

Anstiftung zu Strafttat etc. ist Unsinn. Die vertritt halt eine Meinung (nämlich daß das Kind zur Mutter gehört) und rät parteiisch zu taktischem Vorgehen - das ist ihr Job. Das kann einen ankotzen, aber juristisch ist dagegen schwer vorzugehen.

Wenn man der überhaupt an den Karre fahren kann, dann ist die Parteilichkeit für die Mutter(!) öffentlich zu machen, und darzulegen, wie und wo ihr die Interessen des Kindes sch.. egal sind.
Natürlich auch darzulegen, wie und wo sie den gesetzgeberischen Wunsch nach gemeinsamer Sorge (der ja dem Gesetzgeber auch erst aufgezwungen wurde, und den die Tanten vom Juristinnenbund auch gern wieder abschaffen würden) hintertreibt.

Denn natürlich kann sie das nicht offen zugeben, sondern sie geht subtil, perfide und im geheimen vor. Sie nennt ihre Netzwerke nicht offen, ihre Voreingenommenheit, sondern wird das öffentlich leugnen.

Also: Alles öffentlich machen, aber ohne die querulantenartige Färbung.

everhard

Was unterscheidet eine Querulanten von einem Untertan?

Sandal Tolk, Samstag, 16. Februar 2013, 13:26 (vor 2436 Tagen) @ everhard

Also: Alles öffentlich machen, aber ohne die querulantenartige Färbung.

Warum verschwand dann der Beitrag, der gerade die Veröffentlichung einer Aufzeichnung einer solchen Veranstaltung bekannt gab?

Wie soll mann etwas öffentlich machen, wenn es gelöscht wird?

Wovor hat mann Angst?

Was genau ist eine "querulantenartige Färbung"? Sind Männer wie Gustl Mollath, Kachelmann oder Horst Arnold Querulanten?

Vielleicht werfen wir doch mal einen Blick in der Definition des Querulantentums (wikipedia):

In der juristischen Literatur " soll dieser einen Menschen bezeichnen,
- der sich leicht ins Unrecht gesetzt fühlt,
- der aus geringfügigem oder vermeintlichem Anlass Klage erhebt oder
- sich bei Behörden oder Institutionen beschwert. Speziell Personen, die bei Behörden oder vor Gericht ständig offensichtlich unbegründete Anträge stellen, werden als Querulanten bezeichnet. Diese Anträge beinhalten vor allem Beschwerden über Bagatelldelikte."

Jetzt analysieren wir doch mal, wie ein Vater, der jahrelang nichts anderes macht, als sein Recht einzuklagen
- also Herr Zaunegger, für sein gemeinsames Sorgerecht
als Querulant definiert wird.

Er hat jahrelang
- unbegründete Anträge
geschrieben, war also die Ausgeburt des Querulanten!

Bis vor Strasburg galt er als QUERULANT!

Dieser "Querulant" hat aber offensichtlich den Juristen hierzulande das Wörtchen DISKRIMINIERUNG beigebracht.

Klingt offensichtlich SEEEEHR querulatorisch, deswegen wird es von kaum einem Männer- und Väterrechtler in den Mund genommen.

Daher würde ich mir viele solche "Querulanten" wünschen!

Vielleicht helfen sie uns die rosarote Brille abzunehmen:
- Denn wir haben es mit einer Mafia zu tun!

DAS klingt querulatorisch, Kachelmann, Horst Arnold, Görgülü, Zaunegger, Gustl Mollath - gerne bringe ich Dir noch weitere Beispiele - lehren uns, dass diese Fälle nur die Spitze eines Eisberges sind.

Ich habe gelernt, dass Anträge zu stellen bei Gericht für einen Vater eine ähnliche Wirkung entfalten, wie mit der Klagemauer in Jerusalem in Dialog einzutreten.

Daher werde ich nicht müde, die Barbarei dieses Systems, das den Vatewr als Mensch zweiter Klasse behandelt, an den Pranger zu stellen. Auch wenn ich als Querulant gelten sollte. Zaunegger ist der lebende Beweis, dass Querulanten in einer Gesellschaft die von mafiösen Strukturen regiert werden, eben keine Querulanten sind, wohl aber selten.


Gruß
Michael

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Löschungsgrund

Forumsverwaltung, Samstag, 16. Februar 2013, 13:31 (vor 2436 Tagen) @ Sandal Tolk
bearbeitet von Forumsverwaltung, Samstag, 16. Februar 2013, 13:42

Dein Beitrag wurde gelöscht, weil er eine Seite verlinkte, die Nennungen von Klarnamen enthielt. Hierüber bist Du per E-Mail informiert worden.

Löschungsgrund

Fiete, Samstag, 16. Februar 2013, 15:48 (vor 2435 Tagen) @ Forumsverwaltung

Selbstverständlich war mir beim ersten Lesen der Seite vollkommen klar, daß der Betreiber sich ein Eigentor nach dem nächsten schießt, Aber es stellte sich auch die Frage: wie können solche "Beratungsseminare", wie die der RAin inkl. Beleg in die Öffentlichkeit transportiert werden, ohne dabei hohe Risiken einzugehen?
Ein Insiderseite, die nur sowieso Informierte lesen, bringt nix.
Und da der Link plötzlich an verschiedenen Stellen im Netz, unter anderem in der Papa-Info-Liste, auftauchte, war klar, daß es nur noch eine Möglichkeit gab:
Sichern und Verbreiten.
Möglichst mit Kreuz- u. Querverlinkungen, um ein effenktives Mundtotmachen zu erschweren.
Da ist Sandale offenbar etwas zu naiv-direkt gewesen, weshalb ich einen kleinen Artikel, mit noch ein paar Links mehr, dazwischen gesetzt habe.
Grundsätzlich sehe ich in dem Fall übrigens eine Grauzone. Es würde zwar das Recht an der eigenen wörtlichen Rede, der Vortragsteilnehmer angekratzt, jedoch nicht namentlich.
Die RAin selbst, als Vortragende, ist in diesem Fall öffentliche Institution und v.dh. auch namentlich benennbar. Die ihr gewogenen StA mögen das anders sehen, ich sehe da ein erhebliches öffentliches Interesse, schon allein weil es um einen "ganz alltäglichen" Vorgang geht, der sich in dutzenden, wenn nicht hunderten öffentlichen "Beratungsstellen" in D. gewohnheitsmäßig jeden Tag abspielt und dabei eindeutig Grundrechte negiert werden. Die RAin gibt sich zwar vordergründig Mühe, nicht gerade den Tatbestand der vorsätzlichen falschen rechtlichen Belehrung zu erfüllen, aber in verklausulierter Form tut sie es doch, bzw. gibt zu, auf sonstige Weise gegen geltende Rechte verstoßen zu haben ( bewußter Einsatz unsubstanziierter Totschlagsarmunte z.B. ).
Wie dem auch sein, die Audiodatei ist ein wichtiger, nahezu einmaliger Beleg im Netz, daß der Betreiber daraufhin Ärger bekommt ist sicher, man wird alles versuchen, um die Seite vom Netz zu kriegen. Es bleibt nur die Flucht nach vorn.
Kurz gesagt, die meisten von uns können jetzt entweder mal etwas Arsch in der Hose beweisen, oder eben den Mangel an demselben.
Für mich und den Admin von Väter-für-Gerechtigkeit.de gab es da noch nicht mal einen Grund darüber zu diskutieren. Wir halten es für absolut selbstverständlich, in so einem Fall sofort laut zu werden.

Gruß..........Fiete

--
Respekt immer!
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Löschungsgrund

Sandal Tolk, Samstag, 16. Februar 2013, 17:29 (vor 2435 Tagen) @ Forumsverwaltung

Dein Beitrag wurde gelöscht, weil er eine Seite verlinkte, die Nennungen von Klarnamen enthielt. Hierüber bist Du per E-Mail informiert worden.

Die habe ich erst später gelesen.

Da stehen auch Klarnamen drin:
http://www.vamv-muenchen.de/beratung

Soll dann dieser Beitrag auch gelöscht werden?

Hier lehrt eine Frau Reindl wie eine Frau einen Partner findet, der zu ihr paßt! Reichlich spät muss mann sagen! Wenn Madame Alleinerziehende geblieben ist und - wie im Podcast der gelöschten Seite mitgeschnitten - der Mann seit über drei Jahren nicht mit ihr zusammenzieht, obwohl er sehr lieb ist, dann vermute ich eine Persönlichkeitsstörung bei der Dame: Chronische Verantwortungslosigkeit! Das lässt sich nicht durch Tipps auskurieren, sondern durch eine schmerzhafte Operation: Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen!

Siehe da, auch hier Klarnamen.

Kann ich dann auch alle vorhin genannten Seiten sperren lassen, weil die Damen Klarnamen verwenden?

Oder dürfen nur Frauenverbände Klarnamen verwenden, Männerverbände hingegen nicht.

DAS wäre dann allerdings eine Diskriminierung, die dann HIER aber gelöscht würde und somit nicht mehr sichtbar für den Mainstream.

Wenn allerdings eine Seite nur deswegen Schwierigkeiten bekommen sollte, weil Klarnamen drin stehen, dann habe ich einige Kandidaten: www.spd.de, www.cdu.de, www.csu.de und alle anderen auch ;-).


Gruß

Michael

--
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VAMV eine Kriminelle Vereinigung?

adler @, Kurpfalz, Samstag, 16. Februar 2013, 18:18 (vor 2435 Tagen) @ Forumsverwaltung

Dein Beitrag wurde gelöscht, weil er eine Seite verlinkte, die Nennungen von Klarnamen enthielt.

Schade eigentlich, denn die Seite wird es eh nicht mehr lange geben, der Betreiber hat sich zu viele juristische Schlingen selbst um den Hals gelegt. Und das auf einer DE-Domain! Sobald die genannte Anwältin davon Kenntnis erhält, wird sie ihn juristisch erwürgen und die Seite wird verschwinden. Mit dem link wäre es jedenfalls jedem möglich gewesen, dieses wichtige Dokument vorher zu sichern und so weit zu streuen, dass diese Netzbereinigung einem Kampf gegen Windmühlen gleichkommen würde. (Streisand-Effekt)

Im Netz steht z.Zt. noch die Seite, in der ein Seminar beim Verband alleinerziehender Mütter und (angeblich auch)Väter (VAM(und angeblich auch)V) per Videomitschnitt dokumentiert wird. Um dieses Lehrstück dennoch zu erhalten, stelle ich Teile des Seminars ohne Namennennungen hier mal zusammen.

Ein Lehrstück für ein Seminar beim Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV), deren Vorsitzende die BummsverdienstkreuzträgerIn Edith Schwab ist. Eine Münchner Anwältin für Familienrecht gab den alleinerziehenden Vätern im Seminar demnach u.a. folgende Rat-Schläge mit auf den Weg:

"Eine Mutter solle mit List (z.B. dem Vorwand einzukaufen) das beim Vater lebende Kind zu Kiebitz e.V., Frau XXX bringen, welche dann eine Bescheinigung binnen eines kurzen Termins ausstellen kann, wie sehr das Kind leidet. Die Adresse kann ich Ihnen auswendig sagen (und sagt es dann auch).

Sollte der Vater erste Anzeichen zeigen, dass er mit dem Gedanken spielt die gemeinsame elterliche Sorge beantragen zu wollen, gehen Sie mit dem Vater sofort zu Kiebitz e.V.. Frau XXX kann dann bestätigen, dass die Beratung gescheitert ist, wenn die Mutter die gemeinsame elterliche Sorge nicht wünscht, der Vater aber doch. Dies ist relevant für das nachfolgende Sorgerechtsverfahren.

Sie (Mütter) sollten Umgänge zwischen Kind und Vater verzögern, damit beim Sorgerechtsverfahren die Chance auf die alleinige elterliche Sorge besser wird, weil ein Umgang noch nicht regelmäßig stattfindet.

Wenn Mütter keine gemeinsame elterliche Sorge wünschen, wäre ein Umzug eine gute Lösung.
Ziehen sie einfach um, lassen Sie ihn kommen...
Machen Sie es schnell und überraschend...
Ziehen Sie einfach um, der Vater soll dann den Antrag auf Kindesentziehung stellen.
Wenn Sie erst mal umgezogen sind, wird das Gericht kaum noch dagegen vorgehen können. Das Gericht kann Sie nicht zwingen zurück zu ziehen. Die gemeinsame elterliche Sorge ist dann auch kein Thema mehr.

Legen Sie keinen Wert auf die Vaterschaftsanerkennung, denn durch die zeitliche Verzögerung können Sie sich einen Vorteil verschaffen. Anträge bei Gericht, seitens des Vaters, können erst nach der Vaterschaftsanerkennung erfolgen. Den Unterhalt können Sie ab Geburt rückwirkend bekommen. Gehen Sie dazu zum Jugendamt zur Vormundschaftsstelle.

Denken Sie daran, die Umgänge rechtzeitig zu dosieren, damit der Vater weniger Chancen bei einem Antrag auf die geteilte elterliche Sorge hat. ((Dies wurde einer Mutter angeraten, die selbst angibt, dass der Vater mit dem Kind und mit ihr ein sehr gutes Verhältnis hat. Die Mutter hat dagegen auch keine Einwände))

Es ist derzeit eine ideologische Entwicklung, ein Vater sei so wichtig.
Was gibt es für Fragen im Leben, wo Sie den Vater wirklich brauchen? Kindergarten Schule geht alles ohne Vater.

Ich habe mir Gedanken gemacht, die beste Möglichkeit sich vor einer Automatisierung bei der neuen Sorgerechtsregelung zu schützen.... „Machen Sie eine Schutzschrift“. Gehen Sie beim Amtsgericht zur Rechtsantragsstelle und machen Sie prophylaktisch eine Schutzschrift für den Fall, dass der Vater das gemeinsame Sorgerecht beantragt.
Diese Schutzschrift ist für Sie kostenfrei.

Gründe welche die gemeinsame elterliche Sorge verhindern wären......... Gehen sie prophylaktisch und rechtzeitig zu Ärzten, Therapeuten und der Beratungsstelle Kiebitz e.V., Frau XXX, und lassen sie sich die Belastung durch den Vater bestätigen. ! Ärzte sollten im Nachhinein Bescheinigungen rückwirkend ausstellen. !

Ein Totschlagsargument gegen die gemeinsame elterliche Sorge, welches ich auch schon angewandt habe, ist „man kann nicht kommunizieren“

Überlegen Sie sich, ob der Vater das Kind schütteln würde. Das wäre auch ein gutes Argument gegen den Vater.

Arbeiten sie immer vor Gericht mit der Angst. Dagegen kann das Gericht nichts machen und sie bekommen immer Recht."

Gruß
adler

Was unterscheidet eine Querulanten von einem Untertan?

everhard, Samstag, 16. Februar 2013, 22:59 (vor 2435 Tagen) @ Sandal Tolk

Hallo Michael,

ich habe ja "querulantenartig" geschrieben.

Im Strang wurde ja das wesentliche gesagt.
Der S. kommst Du mit solchen Aktionen nicht bei, im Gegenteil. Die saugt daraus ihre Energie wie Vigo in GBII.

Warum tut man das also?
Um mal Dampf abzulassen? In Ordnung, ist gut, muss sein, aber irgendwann muß man auch wieder produktiv werden.

Um sein Kind öfter zu sehen? Hat hin und wieder geklappt, meist nicht, oder?

Natürlich, solche und ähnliche Aktionen haben denjenigen, die erfolgreich geklagt haben gezeigt daß sie nicht allein sind. Immerhin.

Mit derartigen Homepages noch und nöcher mit mehr oder weniger wilden, oft wirren Anschuldigungen, Zusammenstellungen und (An-)klagen wird nur die Verzweiflung und die Wut der betroffenen Väter dokumentiert.

Das kann man unter Umständen politisch nutzen, weil es ein Bild der (verzweifelten (Scheidungs-)väter) Lage zeigt, und Emotion sich in dieser Republik gut macht - sagt doch selbst eine bekannte Münchener Rechtsanwältin, gegen Angst könne man nicht argumentieren.
Aber für den Einzelnen, der diese Seiten betreibt, ist es auf Dauer kontraproduktiv.

Wichtiger wäre, wenn überhaupt, da wo es möglich ist, der Strasser und ihren Kumpanen wirksam(!) auf die Finger zu klopfen.
Mit durchdachten Strafanzeigen, Verfahren vor der Anwaltskammer und Sichtbarmachen ihrer Netzwerke und Parteilichkeit.

Also: Ist die Aufforderung, Ärzte mögen Bescheiniugungen rückwirkend ausstellen, Anstiftung zur Urkundenfälschung?
Die Aufforderung, den Umgang taktisch einzuschränken, schon Anstiftung zu Kindesmissbrauch/Umgangsvereitelung/Kindesentzug?

Verstößt es gegen das Standesrecht, Rat ohne Mandat zu geben?
usw.
Aber: Das muß ein Anwalt machen, das ist aufwendig und kostet. Wer will das tun bei einer, die auch nur ein eher kleines Licht ist?

Und Öffentlichkeit:
Die und ihre Netzwerke sind vermutlich in Münchener Familiengerichtskreisen ohnehin bekannt ist wie ein bunter Hund.

Schließlich arbeitet die seit 30 Jahren, sie arbeitet mit der Heiliger zusammen. Die Strasser wirbt schließlich auf ihrer Homepage für ein Buch, daß die Heiliger herausgegeben hat.
Jeder in der Szene weiß also, mit wem er es zu tun hat.

Wichtig wäre, betroffene Väter rechtzeitig zu warnen. Vor ihren Methoden, ihren Tricks, ihrer Verlogenheit, wie sie die Mütter zu Unfairneß anspitzt.
Aber da stoßen wir wieder auf das Problem, das kaum lösbar ist: Männer, die nicht in der Situation sind, erreicht man nicht, weil es sie nicht interessiert.
Und für Männer in der Situation ist es meist zu spät.

Everhard

Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

Sandal Tolk, Sonntag, 17. Februar 2013, 08:01 (vor 2435 Tagen) @ everhard

Warum tut man das also?

Wer jahrelang um mehr Umgang gekämpft hat und statt Umgang nur Ordner voller idiotischer Gerichtsbeschlüsse sammeln durfte, nur einen Anwalt nach den anderen beauftragen musste, weil jeder Beauftragte seine Arbeit nicht tat, der kommt irgendwann einmal zu dem Schluss:
- meine Kinder werde ich vermutlich nur dann sehen, wenn ich mich als Lakai im Hause ihrer Mutter verdingen könnte

Mann hat sicherlich mehrere Möglichkeiten in einem streitigen Verfahren:
a) mann lässt sich soweit erniedrigen, dass der Vater zwar Umgang hat, aber er wird von seinen Kindern als Waschlappen verachtet. Was dabei mit den Kindern passiert, soll Dir ein Psychologe erläutern.
b) mann hört auf und zahlt. Die Kinder fühlen sich vernachlässigt. Die Mehrzahl handelt so.
c) mann nutzt die "Netzwerke" und zahlt zusätzlich drauf. "Im Auslegen seid frisch und munter! Legt ihr's nicht aus, so legt was unter." hatte uns schon Goethe gelehrt. Sie erreichen ihr Ziel als Vater und zerstören oft die Mutter, denn sie verwenden das System, das eigentlich gegen sie aufgebaut wurde. Die Kinder haben also nun keine Mutter.
d) mann kämpft weiter mit dem System und irgendwann einmal trifft mann einen Anwalt, der einen weiterbringt, siehe Zaunegger. Dazu brauchst Du Glück, Zeit und Geld. Die wenigsten haben das.
e) mann geht auf die Barrikaden. Und stellt verwundert fest, dass kein Untertan ihm folgen wird, da auf der Barrikade keine Eintrittskarten verkauft werden, die eine dem System gemäßen Veranstaltung erkennen lassen könnten. (Möge mir der liebe Herrgott und der Kabarettist, dessen Äußerung ich jetzt so schlecht zitiere, mein Plagiat verzeihen).
...

Um mal Dampf abzulassen? In Ordnung, ist gut, muss sein, aber irgendwann muß man auch wieder produktiv werden.

Wieder produktiv werden? Wenn Du Deine Kinder nicht mehr sehen kannst, wird Dir doch etwas aus Deiner Seele gerissen! Da kannst Du nicht mehr so produktiv sein, wie früher, als Du Deine Kinder in den Armen halten durftest!

Deine Kinder, die Dein Leben bedeuteten - Du lebst ja nur durch sie weiter, durch das was Du ihnen als Werte vermittelst - sind nun weg!

Für wen willst Du also produktiv werden? Für das System?

Selbst wenn Du weiterhin arbeitest, wirst Du eigentlich nur funktionieren. Ich werde es nie vergessen, wie in einer Email-Runde, die entsorgten Väter sich gegenseitig bestätigten, dass sie bei Ansicht dieses Videos weinen.

Produktivität sieht anders aus. Du hast verloren, Mann! Das wird Dich Dein ganzes Leben verfolgen, bis ins Grab!

Ich habe einmal einen - früher - wohlhabenden Mann kennengelernt, der kein Unterhalt seiner Ex zahlen wollte. Er ist so weit gegangen, dass er sich für verrückt hat erklären lassen. Es endete damit, dass er dadurch tatsächlich einen Schlag bekam und nur von Hartz IV lebte, keiner Arbeit mehr nachging und nur noch vegetierte.

Seine wohlhabenden Eltern wurden daraufhin gezwungen, der Mutter Unterhalt für die Kinder zu bezahlen.

Nichts kann dieses System besser entlarven, als dieser "Einzelfall": Du kannst kämpfen, bist Du irre wirst, wenn wir nicht wollen, wenn Mutti nicht will, dann bekommst Du NICHTS! (Richter Schulz vom AG München >>"Natürlich haben die Väter auch Rechte wie Pflichten, aber das steht alles nur auf dem Papier", erklärt er, "Das ist die Ohnmacht eines jeden Familienrichters. Wenn eine Frau nicht will, kann man nichts machen."<< Merkur-online, 13.10.2013,
"Mit den Waffen einer Mutter", Im Streit um das Sorgerecht für Kinder haben Väter fast immer das Nachsehen,
von Kirsten Moser)

Das gibt Dir das System auch schriftlich, wenn Du brav Deine Anwalts- und Gerichtsgebühren bezahlst.

Um sein Kind öfter zu sehen? Hat hin und wieder geklappt, meist nicht, oder?

Bist Du Insider? Richtig! Meist nicht!

Natürlich, solche und ähnliche Aktionen haben denjenigen, die erfolgreich geklagt haben gezeigt daß sie nicht allein sind. Immerhin.

Nicht allein?

Haben wir eine starke Männer- und Väterrechtsbewegung?

Die Gegenseite hat sich eine handfeste "Geheimloge" aufgebaut und treibt mit ihren "Multiplikatoren" regelmäßig irgend eine Sau durchs Dorf (#aufschrei, OneBillionOneNightStand, "Unwort des Jahres"), um ihre Stärke zu testen und zu demonstrieren.

Die Männer- und Väterrechtsbewegung kriegt nicht einmal eine kleine "Welle" bei abgeordnetenwatch oder bei irgend einer Petition zustande. Jeglicher Versuch einer Zusammenarbeit scheitert an irgend einem Bedenkenträger. Oft hat mann den Eindruck, dass es V-Männer des Systems sind, die der Männer- und Väterrechtebewegung die Kraft entziehen sollen: Die verdienen doch besser an Angepasste, nicht an gute Väter!

Es scheitert aber auch daran, dass der Kampf solcher Menschen, wie Stefan, keine Unterstützung finden kann, weil diejenigen, die ihn unterstützen würden, ausgebrannt sind, nur noch funktionieren, also kaum noch produktiv sind.

Mit derartigen Homepages noch und nöcher mit mehr oder weniger wilden, oft wirren Anschuldigungen, Zusammenstellungen und (An-)klagen wird nur die Verzweiflung und die Wut der betroffenen Väter dokumentiert.

Hätte Zaunegger eine Homepage mit seiner Kritik an §1626 a BGB und der Behauptung, es wäre Diskriminierung der Väter nicht ehelicher Kinder, hätte es ebenfalls geheissen, das wären wirre Anschuldigungen und Zusammenstellungen, oder?

Ist es also nicht Grund genug, um eigentlich jeder Seite im Internet mehr zu glauben, als das, was das angepasste System absondert?

Zur Erinnerung: Die amtlichen Juristen hierzulande waren sich nach der EMRGH-Entscheidung nicht zu blöde zu behaupten, dass der EMRGH nicht die Diskriminierung der Väter angegriffen habe, sondern, dass der von Strassburg behandelte Fall, nur einen Fall, nämlich Zaunegger selbst betraf, also keine Diskriminierung vorliegen würde.

So etwas durfte mann von den ungebildeten und gleichgeschalteten Medien sicherlich auch erwarten.

Was mich aber am meisten verwunderte ist, dass es auch den Männer- und Väterrechtlern nicht bewusst wurde. Statt bei jeder Möglichkeit - also nicht nur gelegentlich in einem Artikel - die DISKRIMINIERUNG zu erwähnen und zu betonen - also auch im ganz normalen Alltag, in fast jedem Kommentar - daran erinnert, dass Männer und Väter DISKRIMINIERT werden, wird von kaum einem Zaunegger erwähnt, als ob mann sich fremdschämen würde, dass mann selber DISKRIMINIERT sei.

Dabei hätte gerade dieser Fall zum Paradigmenwechsel werden können!

Nichts beweist doch die Verlogenheit dieses Systems - des real existierenden Matriarchats - besser, als der unabhängige Beweis der DISKRIMINIERUNG des Mannes hierzulande, bei gleichzeitiger Milliardenverschwendung für "Gleichstellung".

Wenn dieser Fall Zaunegger, das Wörtchen DISKRIMINIERUNG damals als de-facto "Unwort des Jahres" in der Alltagssprache gebracht hätte, ja, dann hätte mann vielleicht etwas ändern können und solche Aktionen, wie die von Stefan wären nicht mehr nötig gewesen.

Gruß
Michael

--
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Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

Fiete, Sonntag, 17. Februar 2013, 11:05 (vor 2435 Tagen) @ Sandal Tolk

Der Kernsatz, aus meiner Sicht, der nicht nur eine Ursache der geringen Aktivitäten, darstellt, sondern noch viel mehr eine Folge, ist dieser:
"Es scheitert aber auch daran, dass der Kampf solcher Menschen, wie Stefan, keine Unterstützung finden kann, weil diejenigen, die ihn unterstützen würden, ausgebrannt sind, nur noch funktionieren, also kaum noch produktiv sind."
Ein übles Dillemma.

Gruß..........Fiere

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Was unterscheidet eine Querulanten von einem Untertan?

Sigmundus Alkus, Sonntag, 17. Februar 2013, 11:48 (vor 2435 Tagen) @ everhard

Also: Ist die Aufforderung, Ärzte mögen Bescheinigungen rückwirkend ausstellen, Anstiftung zur Urkundenfälschung?

Nein. Der Tatbestand der Urkundenfälschung setzt voraus, dass der scheinbare und der wirkliche Aussteller voneinander abweichen. Die Ausstellung eines unrichtigen Attestes kann aber nach § 278 StGB strafbar sein. Das setzt aber direkten Vorsatz des Arztes voraus. Der Ratschlag wird aber eher dahin gehen, den Arzt anzulügen.

"Die Aufforderung, den Umgang taktisch einzuschränken, schon Anstiftung zu Kindesmissbrauch/Umgangsvereitelung/Kindesentzug?"

Das Problem liegt hier eben darin, dass die Vereitelung des Umgangsrechts nicht unter Strafe gestellt ist. Eine strafbare Kindesentziehung liegt daher nur dann vor, wenn bereits die gemeinsame Sorge besteht und die Mutter dann ohne Erlaubnis umzieht. Hier müsste sich die Männerrechtsbewegung für eine Änderung des Gesetzes stark machen.

"Verstößt es gegen das Standesrecht, Rat ohne Mandat zu geben?"

Nein, verboten ist nur die gezielte Werbung um ein Einzelmandat. Am ehesten einschlägig ist die Vorschrift des § 43a BRAO. Danach darf sich ein Rechtsanwalt bei seiner Berufsausübung nicht unsachlich verhalten. Hier stellt sich aber die Frage, ob Äußerungen in einem Seminar schon Berufsausübung sind oder erst das Verhalten im Einzelfall. Naheliegend wäre eine Beschwerde an die Anwaltskammer insbesondere wegen dieser Passagen:

"Überlegen Sie sich, ob der Vater das Kind schütteln würde. Das wäre auch ein gutes Argument gegen den Vater.

Arbeiten sie immer vor Gericht mit der Angst. Dagegen kann das Gericht nichts machen und sie bekommen immer Recht."

Strafrechtlich von Bedeutung ist hier insbesondere §111 StGB (öffentliche Aufforderung zu Straftaten). Die Erfüllung hängt allerdings vom Einzelfall ab (Seminar= öffentlich= Zugang für unbestimmten Personenkreis?). Außerdem stellt sich das Problem, dass sie ihre Aussage kaschiert hinter theoretischen Überlegungen.

Ganz so einfach ist es übrigens nicht, den Betreiber der Seite juristisch zu belangen, jedenfalls nicht, wenn der sich ordentlich verteidigt. Die Rechtsprechung verlangt bei Meinungsäußerungen keine exakte juristische Subsumption. Nur offensichtlich beleidigende oder verleumderische Beiträge sind verboten. Da sie sich selbst in der Öffentlichkeit exponiert, muss sie auch mit öffentlicher Kritik rechnen.

"Wichtig wäre, betroffene Väter rechtzeitig zu warnen. Vor ihren Methoden, ihren Tricks, ihrer Verlogenheit, wie sie die Mütter zu Unfairneß anspitzt."

Vor allem müssen solche Methoden im Einzelfall aufgedeckt werden. Dies setzt aber ein entsprechendes Wissen des betroffenen Vaters bzw. seines Anwalts voraus.

Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

Sandal Tolk, Sonntag, 17. Februar 2013, 12:33 (vor 2435 Tagen) @ Sigmundus Alkus

Alles richtig Sigmundus.

Mann darf allerdings nicht vergessen, dass man in Bayern auch eine Überpfändung nicht als Prozessbetrug betrachtet, wenn sie von einem Anwalt, der nicht in der Lage ist, die Düsseldorfer Tabelle zu lesen, kommt.

Macht man dann den Fehler, bei Gericht die Einschaltung des Hirns des Voll-Juristen zu beantragen, wird mann wegen Beleidigung verurteilt: Ein Anwalt hat das Recht mit ausgeschaltetem Hirn rumzulaufen und es ist eine schwere Beleidigung von ihm zu verlangen, dass er sein Hirn einschaltet, um 1+1=2 als Ergebnis zu bekommen.

Daher braucht mann sich nicht zu wundern, wenn demnächst der Körper der juristischen Zahlen, genannt "corpus delicti", im Schulprogramm eingeführt wird. Das wird nur den Jungs unterrichtet, damit diese kapieren, warum diese Voll-Juristen 1+1=5 rechnen, wenn es darum geht, den Mann und Vater beim Unterhalt abzuzocken.

Das Problem ist und bleibt die Teilnahmslosigkeit der breiten Masse, die an den Hochglanzbroschüren der Politik glaubt.

Der breiten, trägen, DSDS und das Kulturgut Dschungelcamp verfolgenden Masse bleiben solche Zahlen, wie hier auf Seite 11, Abb. 1 dargestellt verborgen: Seit dem offenen Geschlechterkrieges in den 70'er Jahren hat man in Bevölkerungsschwund, der vergleichbar ist, mit dem des 30jährigen Krieges.

Nicht das jemand jetzt glaubt, dass ich ein Verfechter der 4-5-Kinder-Familie bin. Jeder soll nach seinem Facon leben!

Es ist vielmehr so, dass diese Bevölkerungsabnahme mit einer Abkühlung der zwischenmenschlichen Beziehungen einhergeht. Der Mann und Vater gehört verdammt, da er dem Tätergeschlecht gehört!

Die Kinder, die in dieser Atmosphäre aufwachsen, sind eindeutig aggressiver als die vorhergehende Generation: Wer sich als Mann gering schätzt - was bei einem lila Pudel der Fall ist - wird auch gegenüber anderen, insbesondere Männer, aggressiv sein. Die steigende Zahlen der Gewalt von Jugendlichen scheinen diese Annahme zu unterstützen.

Beim Männerkongress hatte ich gefragt, ob wir eine Justizkrise hätten: Es wurde mir geantwortet, dass wir eine Staatskrise haben.

Ebenso hatte ich dort die Frage in den Raum gestellt, ob wir eine "Krise der Männer" oder eher eine "Krise der Gesellschaft" hätten. Die Antwort liess eher die zweite Möglichkeit zu.

Und keiner sieht was? Da funktionieren noch alle Nebelkerzen.

Gruß
Michael

--
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Was unterscheidet eine Querulanten von einem Untertan?

everhard, Sonntag, 17. Februar 2013, 13:11 (vor 2435 Tagen) @ Sigmundus Alkus

Hallo Sigmundus,

Danke für den sachkundigen Beitrag.

everhard

Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

Sandal Tolk, Sonntag, 17. Februar 2013, 12:08 (vor 2435 Tagen) @ everhard

Das kann man unter Umständen politisch nutzen, weil es ein Bild der (verzweifelten (Scheidungs-)väter) Lage zeigt, und Emotion sich in dieser Republik gut macht - sagt doch selbst eine bekannte Münchener Rechtsanwältin, gegen Angst könne man nicht argumentieren.

Nochmals, das kann ich nicht, wenn nicht alle Männer an einem Strang ziehen. Wie viele Männer wirst Du dazu bewegen, diese Seite zu verbreiten, geschweige denn zum Generalstreik aufzurufen, weil Männer DISKRIMINIERT werden?

Sie werden Dich genauso überrascht angucken, als ob Du gerade aus einem UFO ausgestiegen wärst: Ein Hamster, der nichts anderes als sein Hamsterrad kennt, wird keine Emotion zeigen, wenn ein anderer Hamster aus seinem Rad auszubrechen versucht.

Aber für den Einzelnen, der diese Seiten betreibt, ist es auf Dauer kontraproduktiv.

Ich dachte, Du weisst Bescheid?! Du hast doch selbst gesagt, dass der Umgang "meist NICHT" wiederhergestellt wird.

Mit anderen Worten, mit oder ohne Veröffentlichung einer Seite im Internet, das System interessiert die Rechte eines Vaters so sehr, als ob in China ein Sack Reis umfällt.

Daher die Frage: Wenn ich sowieso weiss, dass meine Bemühungen vor Gericht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht von Erfolg gekrönt werden, da ja das System an meiner Wenigkeit verdienen möchte - viele haben ein Haus, das sie vielleicht verkaufen könnten, um damit die Anwaltsgebühren zu bezahlen - was ist dann für den Betreiber der Seite produktiver?

Weiterhin im Hamsterrad brav seine Runden drehen, oder alles mit einem größeren Knall zu Fall bringen? Die werden Dir das Häuschen sowieso unterm Hintern wegnehmen. Ob Du es jetzt verlierst, oder in hohem Alter, wenn Du ins Altersheim musst und Du die Hemkosten mit Deinem Haus bestreiten musst, da sie Dich ja nachhaltig mit Deinen Kindern zerstritten haben und diese Dich nicht haben wollen, ist doch vollkommen Wurst.

Sie werden Dein Häuschen bekommen, nicht Deine Kinder!

Wichtiger wäre, wenn überhaupt, da wo es möglich ist, der Strasser und ihren Kumpanen wirksam(!) auf die Finger zu klopfen.

Wie, wenn keiner weiss, wo die Seite zu finden ist?

Mit durchdachten Strafanzeigen, Verfahren vor der Anwaltskammer und Sichtbarmachen ihrer Netzwerke und Parteilichkeit.

Ach, wie niedlich: "durchdachten"!
Sagt Dir Gustl Mollath etwas? Sagt Dir Görgülü etwas? Im letzten Fall hatte sogar die Staatsanwaltschaft gegen die Richter eine "durchdachte" Strafanzeige erhoben! Hast Du noch etwas davon gehört? Weisst Du wie es den Staatsanwälten jetzt geht?

Aber: Das muß ein Anwalt machen, das ist aufwendig und kostet.

Lieber everhard, es wissen nur wenige Leute, dass der Fall Zaunegger erst durch die Beschwerde an die große Kammer glückte. Es wissen noch wenigere, dass der Beschwerdeschriftsatz nicht von einem Anwalt, sondern von einem aus unseren Reihen geschrieben wurde.

Daher die Frage: Warum soll ich einen Anwalt beauftragen? Ist Dir eigentlich bewusst, dass die Anwaltsschwemme in Verbindung mit der Anwaltspflicht und dem Rechtsberatungsgesetz von Adolfo, eine willige Masse Angepasster produziert haben, die nur das Eine im Kopf haben: Überleben?

Warum soll ich einem solchen Weichgespülten etwas überlassen?

Machen wir doch die Probe aufs Exempel. Du bist also der Meinung, dass

Wer will das tun bei einer, die auch nur ein eher kleines Licht ist?

ein Anwalt sich nur dann ins Zeug legen würde, wenn mann wer ist, nicht wahr?

Du bist also der Meinung, dass nur wenn mann VIP ist, nur dann kann man sich gegen das System wehren und nur diejenigen können dann ihre Familien schützen?

Ich erinnere Dich an Art. 6, I, GG:
"Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung."

Vielleicht erinnern wir uns auch an das Gleichheitsgebot des GG, Art. 3: "(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt."

Du erzählst uns aber, dass es i. O. ist, dass ein Anwalt seinen A.. erst dann aufreisst, wenn Du genug hinblätterst, nicht wahr?

Da wir in der Märchenstunde sind, hier noch §1, Abs 3, BORA: "Als unabhängiger Berater und Vertreter in allen Rechtsangelegenheiten hat der Rechtsanwalt seine Mandanten vor Rechtsverlusten zu schützen, rechtsgestaltend, konfliktvermeidend und streitschlichtend zu begleiten, vor Fehlentscheidungen durch Gerichte und Behörden zu bewahren und gegen verfassungswidrige Beeinträchtigung und staatliche Machtüberschreitung zu sichern."

Was der alles kann und muss, der Anwalt, nicht wahr? Eine Anzeige bei der StAnw, Anwaltskammer oder im Bayerischen Landtag wird garantiert ein Sturm der Entrüstung auslösen!

Insbesondere dann, wenn nur 1 (einer) sich dagegen auflehnt und seine Seite laut- und klanglos vom Netz genommen wird, weil kein #aufschrei in der für ihre Rechte kämpfenden Männerszene bebt.

Diese Juristen sperren Gustl Mollath weg, töten Horst Arnold, keiner will's gewesen sein, nicht wahr?

Jetzt stellen wir mal fest, dass ein Familienrecht, dessen Ergebnisse von der Knete des Recht-Suchenden abhängt, mal gegen Art. 3, GG verstösst. Dann stellen wir weiter fest, dass, wenn Du nicht genügend Moos hast, Deine Familie nicht unter dem grundgesetzlich garantiertem Schutz fällt!

Aha! Und nun erwarten wir, dass ein Anwalt sich nach §1, III, BORA verhalten wird und sich gegen diese verfassungswidrige Beeinträchtigung und staatliche Machtüberschreitung wenden wird? Damit er danach - nachdem der Staat die Familie tatsächlich schützt - er arbeitslos wird?

Denn der Staat muss den Vater und seine Familie vor allem vor solchen Anwälte.I.nnen schützen, wie sie bei VAMV rumspringen. Teilt etwa der Staat die Anwälte in gute und schlechte? Schön wär's. Unmöglich, solange Juristen die Gesetze erlassen.

Damit kommen wir zum paradoxen Schluss, dass jeder Anwalt, der die Menschenrechte verteidigt, den Ast unter seinen Füssen abschneidet.

Ich weiss nicht, wie oft mann das eigentlich noch wiederholen muss, bis es klar bei jedem ankommt: Ein Anwalt lebt vom Streitwert! Er lebt nicht von Friede, Freude, Eierkuchen!

1961: 77.000 Familienverfahren bei 20.000 Anwälte
2010: 690.000 Familienverfahren bei 150.000 Anwälte

Also, weiter Anwälte beauftragen: Sie werden Dir erzählen, die Gesetze - die sie selber ersonnen haben - sind nun mal so kompliziert, mann kann nichts dagegen machen (den Betriebsunfall Zaunegger werden Sie Dir geflissentlich verschweigen). Sie werden Dir weiterhin sagen, dass Du als Mann und Vater Dich nicht so haben sollst, Du sollst arbeiten, zahlen und schweigen:

- Arbeit macht den Vater frei von seinen Kindern!

Der Adolfo hat ihnen das Rechtsberatungsgesetz geschenkt und nun bedanken sie sich weiterhin bei ihm.

Und für Männer in der Situation ist es meist zu spät.

Die Männer, die S als Gegenanwältin haben, haben keine Wahl, sie müssen vors Gericht, sie können die Ex und ihre eigenen Kinder nicht mehr ansprechen. Denn S braucht Geld, viel Geld, das bekommt sie nicht durch aussergerichtliche Vereinbarungen, sondern indem sie dem Mann und Vater die Pistole vor die Brust setzt und ihn durch Titel und Vollstreckungen daraus vernichtet. Weder StAnw, noch das Gericht, noch das JA, noch die Kita oder Schule, Kirche, noch der bayerische Landtag schon gar nicht das bayr. Justizministerium werden irgend etwas dagegen unternehmen.

Hier, in Bayern, regiert nun mal die GwG. Dieser wurde ebenfalls nicht beigekommen, obwohl auch höherpositionierte Beamte betroffen waren und obwohl auch Anwälte und die Medien dagegen berichtet haben.

Gruß
Michael

PS: Damit Du siehst, wie tief der Sumpf ist, hier ein Auszug aus FPR, 2003, Heft 10, Seite 559

"IV. Schluss
In Anbetracht immer spärlicher werdender Ressourcen und großer finanzieller Belastungen im Rahmen der Scheidung und familiären Trennung hat der Sachverständige ökonomische Gesichtspunkte mitzubedenken. Neue Wege, die nicht unbedingt den Vorgaben der ZPO entsprechen oder die den bisherigen Erfahrungen oder Gewohnheiten widersprechen, können nur im Miteinander beschritten werden."
Dettenborn, Anmerkungen zum Polygrafie-Beschluss des BGH für das Zivilverfahren

Nachtigall, ick hör Dir trapsen: "Im Auslegen seid frisch und munter, und legt ihr nichts aus, dann legt was unter" DAS kannte schon Goethe.

Nicht umsonst sagte der gute alte Fritz:
„Wo die Justiz-Collegia nicht mit der Justiz ohne alles Ansehen der Person und des Standes gerade durch gehen, sondern die natürliche Billigkeit bei Seite setzen, so sollen sie es mit Sr.K.M. zu thun kriegen. Denn ein Justiz-Collegium, das Ungerechtigkeiten ausübt, ist gefährlicher und schlimmer, wie eine Diebesbande, vor die kann man sich schützen, aber vor Schelme, die den Mantel der Justiz gebrauchen, um ihre üblen Passiones auszuführen, vor die kann sich kein Mensch hüten. Die sind ärger, wie die größten Spitzbuben, die in der Welt sind, und meritiren eine doppelte Bestrafung.“

Daher veranlsste er, dass die Juristen in Schwarz gekleidet sein müssten:
"Wir ordnen und befehlen hiermit allen Ernstes, daß die Advocati wollene schwarze Mäntel, welche bis unter das Knie gehen, unserer Verordnung gemäß zu tragen haben, damit man die Spitzbuben schon von weitem erkennt."

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

Sigmundus Alkus, Sonntag, 17. Februar 2013, 12:39 (vor 2435 Tagen) @ Sandal Tolk

"Also, weiter Anwälte beauftragen: Sie werden Dir erzählen, die Gesetze - die sie selber ersonnen haben - sind nun mal so kompliziert, mann kann nichts dagegen machen (den Betriebsunfall Zaunegger werden Sie Dir geflissentlich verschweigen). Sie werden Dir weiterhin sagen, dass Du als Mann und Vater Dich nicht so haben sollst, Du sollst arbeiten, zahlen und schweigen."

Wohl kaum, denn damit würde der Anwalt sich die Aussicht auf weitere Mandate verbauen. Ein paar Sätze zuvor hast Du noch behauptet, Anwälte seien vor allem aufs Geld aus. Was darf es denn jetzt sein?

Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

Sandal Tolk, Sonntag, 17. Februar 2013, 18:43 (vor 2434 Tagen) @ Sigmundus Alkus

Wohl kaum, denn damit würde der Anwalt sich die Aussicht auf weitere Mandate verbauen.

Wie soll das funktionieren, wenn mann nicht veröffentlichen darf, was sie so anstellen? Würde Mann und Vater das tun, wäre es richtig teuer, denn sie werden sich auf Geschäftsschädigung beziehen.

Es läuft meistens so, dass sie Dir etwas vorrechnen und in der Verhandlung werden plötzlich die überhöhten Forderungen der Gegenseite übernommen. Man schlägt Dir üblicherweise ein Vergleich IN DER Verhandlung vor, nicht davor.

Damit verlierst Du u. U. jegliche Möglichkeit später etwas zu ändern.

Da keine Klarnamen genannt werden dürfen, wird auch niemand erfahren, was der Eine oder Andere Anwalt so treiben.
Daher:

Was darf es denn jetzt sein?

Dürfen wir die Klarnamen der Anwälte veröffentlichen oder nicht?

Ein paar Sätze zuvor hast Du noch behauptet, Anwälte seien vor allem aufs Geld aus. Was darf es denn jetzt sein?

Worin siehst Du eine Gegenbehauptung? Ausschlaggebend für die Anwaltsgebühren ist das RVG und das FamGKG. Der Streitwert wird vom Gericht meistens anhand der Forderung der Gegenseite errechnet.

Mein Anwalt kann den Streitwert selbst nicht angreifen, denn er ist nicht beschwert.

Frag mal hier in der Runde
a) wie viele Anwälte haben ihren Mandanten dahingenehend beraten, einen Antrag auf Streitwertminderung zu stellen?
b) wie viele von den Betroffenen hier in der Runde haben vom Anwalt selbst das Angebot bekommen, den Antrag auf Streitwertminderung zu stellen (wobei er genau weiss, dass das Gericht aus rein formalen Gründen, den Antrag als nicht begründet abweisen muss)
c) wie oft hat eine solche Streitwertminderung stattgefunden hat?
d) Meinst Du, dass es möglich wäre, die Beratungsqualität der Anwaltschaft anhand unabhängiger Kriterien und durch ehemalige Mandanten beurteilen zu lassen? Gell, das wäre eine Riesenkatastrophe! Für die Anwälte!

Und Du meinst, dass der Streitwert nach Recht und Gesetz gerechnet wird?

Wird eine Abänderungsklage mit 300 EUR Streitwert angesetzt? Oder, wenn die gegnerische Rain, mehr haben möchte, was meinst Du als Streitwert angesetzt wird? Wer Ohren zum Hören hat, kann dies auf der Seite die verlinkt war wiederfinden: Die "Mischkalkulation" der Dame verschweigt, dass sie z. B. ohne mit den Wimpern zu zucken, einen zweiten Unterhaltstitel beantragen kann, mit einem Streitwert von sagen wir 8000 EUR. Da wird auch Dein Anwalt DANKE sagen! Er wird aber nicht dagegen protestieren. Kostet ja reichlich viel Geld, Dein Geld, wenn mann die Voll-Juristen bis zum BGH das Recht für nichts und wieder nichts suchen lässt: http://Lexetius.com/2006,3620 Und es ist keiner da, der Dir das erklärt, das musst Du Dir selbst erarbeiten, denn wenn Dir ein Nichtjurist etwas aus der anwaltlichen Giftküche verrät, wirst Du wegen unerlaubter Rechtsberatung belangt, sollte das bekannt werden.

Ich selbst habe es nur in genau zwei Fällen erreichen können, den Streitwert zu mindern - bei einer Gesamtmenge von geschätzt 40 Anträge. Ansonsten hatte ich eher den Eindruck, das es ein abgekartetes Spielchen zwischen Richter und Anwaltschaft sei, sowohl die Zahl der Verfahren als auch deren Kosten in die Höhe zu treiben.

Oder meinst Du, dass die 34 Verfahren, die diesen Menschen hier belästigt haben, der Recht-Suchende selbst vom Zaun gebrochen hat? Was schätzt Du, hat es diese Familie an Zeit und Geld gekostet? Wo ist der Unterschied zwischen den Handlungen, die diesen Menschen in die Verzweiflung getrieben haben und den Kupferdraht-Diebstählen? Das Erste hat einen legalen "Anstrich", das Zweite wird allgemein als asozial betrachtet. Ich finde, man sollte da kaum ein Unterschied machen, denn die Familie wird als Mittel zum Zweck der Gebührenschinderei missbraucht.

Gruß
Michael

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

Sigmundus Alkus, Sonntag, 17. Februar 2013, 20:52 (vor 2434 Tagen) @ Sandal Tolk

"Wie soll das funktionieren, wenn mann nicht veröffentlichen darf, was sie so anstellen?"

Ich meinte an dieser Stelle auch Mandate durch den konkreten Mandanten. Wenn der Anwalt ihm mitteilt, er solle schweigen und zahlen, ist seine Beauftragung für ein Gerichtsverfahren sinnlos. Er verdient mehr daran, dem Mandanten zu möglichst vielen Gerichtsverfahren zu raten. Letztlich scheint auch jene Frau S. diese Strategie zu fahren. Der Ratschlag, den Umgang zu dosieren, führt beinahe zwangsläufig zu einem weiteren Rechtsstreit über den Umgang.

"Es läuft meistens so, dass sie Dir etwas vorrechnen und in der Verhandlung werden plötzlich die überhöhten Forderungen der Gegenseite übernommen. Man schlägt Dir üblicherweise ein Vergleich IN DER Verhandlung vor, nicht davor."

In diesem Fall verletzt der Anwalt seine Pflichten aus dem Anwaltsvertrag und haftet auf Schadensersatz. Denn entweder hat er Dich in einen unnötigen Prozess gezogen oder Dir geraten, eine unbegründete Forderung anzuerkennen.

"Dürfen wir die Klarnamen der Anwälte veröffentlichen oder nicht?"

Aus meiner Sicht ist hier zu differenzieren. Der Anwalt, der sich selbst in der Öffentlichkeit exponiert, wie z. B. durch männer- und väterfeindliche Behauptungen, muss auch entsprechende öffentliche Kritik und eine Auseinandersetzung mit seinen Aussagen vertragen können. Ein hohes Risiko besteht hingegen bei dem, der sich nach außen neutral gibt. Letztendlich müsste eine solche Sache mal ausgefochten werden.

"Meinst Du, dass es möglich wäre, die Beratungsqualität der Anwaltschaft anhand unabhängiger Kriterien und durch ehemalige Mandanten beurteilen zu lassen? Gell, das wäre eine Riesenkatastrophe! Für die Anwälte!"

So etwas gibt es z. B. hier:

http://www.anwaltvergleich24.de/fachanwalt/familienrecht

Aber hier stellt sich eben die Frage, inwieweit der juristisch nicht vorgebildete Mandant -abgesehen von eindeutigen Fällen- die fachliche Qualität seines Anwalts einschätzen kann. Einen Anhaltspunkt bieten die Erfahrungsberichte aber schon.

"Und Du meinst, dass der Streitwert nach Recht und Gesetz gerechnet wird?"

Sicherlich nicht immer. Aber Streitwerte werden auch häufig zu niedrig festgesetzt. Bei Richtern ist die Ansicht, dass Anwälte eigentlich zu viel verdienen, ebenso verbreitet wie im Rest der Bevölkerung. Mit Familiengerichten habe ich allerdings noch nicht viel zu tun gehabt. Vielleicht ist dies dort anders.

"Oder meinst Du, dass die 34 Verfahren, die diesen Menschen hier belästigt haben, der Recht-Suchende selbst vom Zaun gebrochen hat?"

Nein, aber da wird es vermutlich schon seit längerem in der Familie rumort haben. Der Streit um die Erbschaft dürfte ein Stellvertreterkrieg für alle bisherigen Streitigkeit sein, die nicht Gegenstand eines Gerichtsverfahrens sein konnten.

Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

Sandal Tolk, Dienstag, 19. Februar 2013, 07:28 (vor 2433 Tagen) @ Sigmundus Alkus

Wenn der Anwalt ihm mitteilt, er solle schweigen und zahlen, ist seine Beauftragung für ein Gerichtsverfahren sinnlos. Er verdient mehr daran, dem Mandanten zu möglichst vielen Gerichtsverfahren zu raten. Letztlich scheint auch jene Frau S. diese Strategie zu fahren. Der Ratschlag, den Umgang zu dosieren, führt beinahe zwangsläufig zu einem weiteren Rechtsstreit über den Umgang.

Du bezahlst ihm auf jeden Fall einige Stunden. Die Strategie mit den vielen Verfahren hast Du richtig erkannt. Als Vater kannst Du Dich nicht dagegen wehren, Du wirst vor dem Kadi gezerrt oder in einer Vollstreckungsabwehrklage gezwungen.

In diesem Fall verletzt der Anwalt seine Pflichten aus dem Anwaltsvertrag und haftet auf Schadensersatz. Denn entweder hat er Dich in einen unnötigen Prozess gezogen oder Dir geraten, eine unbegründete Forderung anzuerkennen.

Also noch ein Prozess. Jetzt stell Dir mal vor, dass der nächste Anwalt mit Deinem Anwalt zusammenarbeitet. Das gibt noch ein Prozess. Usw., usf. Dann wird "Querulant" gebrüllt!

Damit mir nicht vorgeworfen wird, dass ich nur meinen Fall breitschlage. Vielleicht liest sich mal einer den Bericht über Kachelmann durch:
Du musst zugeben, dass bei 37.000 EUR Rückforderung, der Fall von einem anderen Anwalt übernommen werden muss.
Also entweder
a) es bestehen berechtigte Zweifel an der Leistung des ehemaligen Anwalts
oder der neue Anwalt
b) hat ihn in einen unnötigen Prozess verwickelt

Was soll nun Kachi machen? Seinen Ex-Anwalt weiter durch die Instanzen jagen?

Oder seinen neuen Anwalt verklagen?

Vielleicht hält es der Kachelmann bis vor dem EMRGH durch, sollte er das Geld dafür haben.

Es ist aber eine Tatsache, dass der Zusammenhalt der Juristen insbesondere bei Gebührensachen hoch ist. Was aus dem RVG abzuleiten ist, musst Du zahlen. Soweit ich die Rechtsprechung verfolgt habe, kann man die Verfahren, die dem Mandanten etwas zustanden, an die Finger einer Hand abzählen.

Ich habe den Eindruck, dass den meisten Menschen die Erfahrung mit der Rechtsuche gänzlich fehlt.

"Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei", "Auf hoher See und vor Gericht bist du in Gottes Hand" sind doch Sprüche, die belegen, dass es vor Gerichte nicht mit rechten Dingen zugeht. Es soll ja Studien geben, die belegen, dass bis zu 80% der Gerichtsentscheidungen rechtsfehlerhaft sind.

Im Familienrecht sind sie zu 100% rechtsfehlerhaft, da sie den Schutz der Familie durch den Staat, gegen Abzocker nicht gewährleisten. Setze mal das gegen die Juristenkaste durch.

In keinem anderen Lebensbereich ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis so gross, wie in der Justiz. Wer sich damit genauer auseinandersetzt, stellt dann fest, dass der Unterschied dadurch entsteht, dass sich die RAe ihre Taschen mit dem guten Geld vom bösen Papa oder Vater Staat - im Familienrecht - füllen müssen, um zu überleben.

Menschenrechte sind sekundär und werden vor Gericht in den niedrigen Instanzen nie zu Sprache kommen, denn da geht es doch primär darum, dass Anwälte ihre Einkünfte sichern müssen.

Es geht also um den Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Wie der Fall Kachelmann beweist, die Praxis bringt Dich um.

Aus meiner Sicht ist hier zu differenzieren. Der Anwalt, der sich selbst in der Öffentlichkeit exponiert, wie z. B. durch männer- und väterfeindliche Behauptungen, muss auch entsprechende öffentliche Kritik und eine Auseinandersetzung mit seinen Aussagen vertragen können. Ein hohes Risiko besteht hingegen bei dem, der sich nach außen neutral gibt. Letztendlich müsste eine solche Sache mal ausgefochten werden.

Die brauchen sich ja gar nicht zu exponieren. Sie nehmen männliche Mandanten und machen nichts. Ihr Geld bekommen sie immer, siehe den vorhin genannten Fall Kachelmann. Greifst Du sie öffentlich an, bekommst Du noch eine Beleidigungsanklage und Schadensersatzforderungen wegen Rufschädigung.

So etwas gibt es z. B. hier:

http://www.anwaltvergleich24.de/fachanwalt/familienrecht
Aber hier stellt sich eben die Frage, inwieweit der juristisch nicht vorgebildete Mandant -abgesehen von eindeutigen Fällen- die fachliche Qualität seines Anwalts einschätzen kann. Einen Anhaltspunkt bieten die Erfahrungsberichte aber schon.

Es ist die Frage, wie lange diese Seite bestehen wird. Die eingetragenen Münchner Anwälte haben keine Erfahrungsberichte, ausserdem sind nicht alle Anwälte eingetragen.

"Und Du meinst, dass der Streitwert nach Recht und Gesetz gerechnet wird?"

Sicherlich nicht immer. Aber Streitwerte werden auch häufig zu niedrig festgesetzt. Bei Richtern ist die Ansicht, dass Anwälte eigentlich zu viel verdienen, ebenso verbreitet wie im Rest der Bevölkerung. Mit Familiengerichten habe ich allerdings noch nicht viel zu tun gehabt. Vielleicht ist dies dort anders.

Der Fall Kachelmann weiter oben spricht doch Bände. Hier noch ein Fall, der ebenfalls Bände spricht: Sexuell missbrauchte Adoptionskinder werden von der Anwaltschaft gnadenlos ausgebeutet, um Gebühren zu kassieren für etwas, was einem jeden Juristen sonnenklar sein müsste: Du kannst selbst Schweineadoptiveltern nicht doppelt in Anspruch nehmen: Einmal aus Unterhalt und einmal aus den Gebühren der Kostenbeitragsverordnung!

Obwohl es also ein Prozessbetrug war, haben sich die Anwälte in 3 Instanzen daran gesund gestossen. Schelte von den Richtern? Fehlanzeige, die werden doch ihre ehemalige Kollegen nicht blossstellen.

Genau so lässt die Justiz die Anwälte gewähren: Doppelte Unterhaltstitel sind an der Tagesordnung im Familienrecht. Unnötige Verfahren sind ebenso an der Tagessordung, siehe die Anwaltsproletarier!

"Oder meinst Du, dass die 34 Verfahren, die diesen Menschen hier belästigt haben, der Recht-Suchende selbst vom Zaun gebrochen hat?"

Nein, aber da wird es vermutlich schon seit längerem in der Familie rumort haben. Der Streit um die Erbschaft dürfte ein Stellvertreterkrieg für alle bisherigen Streitigkeit sein, die nicht Gegenstand eines Gerichtsverfahrens sein konnten.

Hallooo! 34 Verfahren bei 6 Geschwistern???
Schon mal von Schikaneverbot was gehört? DAS sind unnötige Verfahren!
Frag mal die Juristen, die kennen diesen Paragrafen nicht, bzw. tun so, als ob sie ihn nicht kennen würden!

"Die Justiz löst keine Probleme, sie ist das Problem!" Wallraff

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".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

Sigmundus Alkus, Mittwoch, 20. Februar 2013, 18:08 (vor 2431 Tagen) @ Sandal Tolk

"Also noch ein Prozess. Jetzt stell Dir mal vor, dass der nächste Anwalt mit Deinem Anwalt zusammenarbeitet. Das gibt noch ein Prozess. Usw., usf. Dann wird "Querulant" gebrüllt!"

Ist aber eine reine Vermutung. Ich würde hier allerdings jemanden vorziehen, bei dem man davon ausgehen kann, dass er den bisherigen Anwalt nicht kennt. Außerdem schadet es generell nicht, dem Anwalt ein wenig auf die Finger zu gucken.

"Du musst zugeben, dass bei 37.000 EUR Rückforderung, der Fall von einem anderen Anwalt übernommen werden muss.
Also entweder
a) es bestehen berechtigte Zweifel an der Leistung des ehemaligen Anwalts
oder der neue Anwalt
b) hat ihn in einen unnötigen Prozess verwickelt"

Das ist nicht unbedingt gesagt. Immerhin wäre es ja denkbar, dass der Anwalt Herrn Kachelmann über das Risiko aufgeklärt hat und dieser es eingehen wollte. Bei weitem nicht jeder Mandant schert sich um Ratschläge.

"Was soll nun Kachi machen? Seinen Ex-Anwalt weiter durch die Instanzen jagen?

Oder seinen neuen Anwalt verklagen?"

Kann ich so nicht beurteilen, da diese Frage von der Qualität der Urteilsbegründung und der Ratschläge abhängt.

"Es ist aber eine Tatsache, dass der Zusammenhalt der Juristen insbesondere bei Gebührensachen hoch ist. Was aus dem RVG abzuleiten ist, musst Du zahlen. Soweit ich die Rechtsprechung verfolgt habe, kann man die Verfahren, die dem Mandanten etwas zustanden, an die Finger einer Hand abzählen."

Stimmt nicht ganz. Man kann dem Anwalt nicht einfach die Gebühren kürzen, weil dieser schlecht gearbeitet hat. Vielmehr bedarf es einer Pflichtverletzung und einem daraus resultierenden Vermögensschaden. Bei den Pflichten legt aber die Rechtsprechung einen sehr strengen Maßstab an. Nachlässigkeiten, die man in einem großen Teil der Urteile findet, führen bei Anwälten zur Haftung. Es gibt allerdings ein Risiko: Das Ergebnis eines Haftungsprozesses hängt nicht davon ab, wie ein Gericht zuvor entschieden hat, sondern wie es hätte entscheiden müssen. Der Richter am Landgericht, der sonst nie mit Familiensachen zu tun hat, muss sich also darüber auslassen, wie ein Familienrechtsstreit zu entscheiden gewesen wäre.

"Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei", "Auf hoher See und vor Gericht bist du in Gottes Hand" sind doch Sprüche, die belegen, dass es vor Gerichte nicht mit rechten Dingen zugeht. Es soll ja Studien geben, die belegen, dass bis zu 80% der Gerichtsentscheidungen rechtsfehlerhaft sind."

Das mag sein, dies liegt aber nicht nur an schlampig arbeitenden Anwälten oder Richtern, sondern auch und vor allem an völlig verkorksten Gesetzen, die die meiste Arbeit dem Richter überlassen. Das beste Beispiel im Familienrecht ist das berühmte "Kindeswohl".

"Die brauchen sich ja gar nicht zu exponieren. Sie nehmen männliche Mandanten und machen nichts. Ihr Geld bekommen sie immer, siehe den vorhin genannten Fall Kachelmann."

Soweit ich informiert bin, ging es dem Kachelmann nicht darum, dass der Birkenstock nichts gemacht hätte, sondern darum, dass dessen Gebühren überhöht seien.

"Greifst Du sie öffentlich an, bekommst Du noch eine Beleidigungsanklage und Schadensersatzforderungen wegen Rufschädigung."

Solche Klagen bleiben aber meistens erfolglos.

"Der Fall Kachelmann weiter oben spricht doch Bände. Hier noch ein Fall, der ebenfalls Bände spricht: Sexuell missbrauchte Adoptionskinder werden von der Anwaltschaft gnadenlos ausgebeutet, um Gebühren zu kassieren für etwas, was einem jeden Juristen sonnenklar sein müsste: Du kannst selbst Schweineadoptiveltern nicht doppelt in Anspruch nehmen: Einmal aus Unterhalt und einmal aus den Gebühren der Kostenbeitragsverordnung!"

Kannst Du da mal einen Link posten? Sagt mir rein garnichts. Ich habe allerdings einen Fall in Erinnerung, bei dem ein Anwalt versucht hat, Schadensersatz gegen die Polizei geltend zu machen, weil die seine Mandantin hätte früher befreien können (aus dem Haus eines Mannes, der diese Mandantin dort festgehalten und regelmäßig vergewaltigt hat). Hierbei hat der Anwalt 20.000 € pro Vergewaltigung angesetzt (ist ähnlich unseriös, da man so nicht Schmerzensgeld berechnen kann). Was dabei rausgekommen ist, weiß ich allerdings nicht.

"Hallooo! 34 Verfahren bei 6 Geschwistern???
Schon mal von Schikaneverbot was gehört?"

Ja, aber da sage die bloße Anzahl der Verfahren nichts. Das Schikaneverbot besagt nur, dass ein Recht nicht ausschließlich zum Zwecke der Schädigung eines anderen ausgeübt werden darf.

"DAS sind unnötige Verfahren!"

Bei 34 Verfahren müsste sich die Unnötigkeit aber doch jedem Laien aufdrängen. Deshalb bezweifle ich hier insgesamt, dass überhaupt noch unter Effizienzgesichtspunkten entschieden wird. Willst Du mir allen Ernstes erzählen, dass jemand 34 Verfahren nur deshalb führt, weil ihm sein Anwalt dazu rät?

Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

everhard, Sonntag, 17. Februar 2013, 13:10 (vor 2435 Tagen) @ Sandal Tolk

Hallo Michael,

ganz ehrlich: Wer soll das alles lesen und verstehen, was Du da geschrieben hast?
Was glaubst Du erreichst Du damit bei Anderen(!) außer daß sie sehen, wie schlecht es seelisch um Dich bestellt ist?

Ich hätte vielleicht statt "produktiv" "konstruktiv" (Für Dich selbst!) schreiben sollen, aber das hättest Du dann anders missverstanden.

everhard

P.S. Ich bin auch geschieden, ich habe auch 2 Kinder, ich kenne unzählige Fälle im Kollegen/Bekanntenkreis. Keine Sorge, ich weiß wovon ich rede.

Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

Sandal Tolk, Sonntag, 17. Februar 2013, 15:47 (vor 2434 Tagen) @ everhard

ganz ehrlich: Wer soll das alles lesen und verstehen, was Du da geschrieben hast?

So ein Mist aber auch, gell? Tonnenweise juristische Literatur im Hause und wenn mann es ein bisschen vereinfacht rüberbringen will, dann machen alle dicht, will keiner was damit haben. Am Ende heisst es, das sei nur ein Einzelfall.

Keine Angst, meinen privaten Justizkampf habe ich nur auszugsweise zitiert.

Was glaubst Du erreichst Du damit bei Anderen(!) außer daß sie sehen, wie schlecht es seelisch um Dich bestellt ist?

Das freut mich unheimlich, dass es den anderen "Einzelfällen" blendend geht und sich diese hervorragend im dt. Familienrecht schützen können;-). Ich muss wohl der Einzige sein, dem es schlecht geht.

Ich hätte vielleicht statt "produktiv" "konstruktiv" (Für Dich selbst!) schreiben sollen, aber das hättest Du dann anders missverstanden.

Konstruktiv wäre sicherlich Mediation. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis einen Einzigen der vor gut 10 Jahren diese bei einer nicht-juristischen Organisation durchgezogen hat.

Das FamFG hat nichts verbessert.

P.S. Ich bin auch geschieden, ich habe auch 2 Kinder, ich kenne unzählige Fälle im Kollegen/Bekanntenkreis. Keine Sorge, ich weiß wovon ich rede.

Schön für Dich, ich habe allerdings nicht nur für Dich geschrieben. In der Hoffnung, dass auch die eine oder andere Information dabei ist, die einem weiterhelfen kann.

Gruß
Michael

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

Fiete, Sonntag, 17. Februar 2013, 19:04 (vor 2434 Tagen) @ Sandal Tolk

Natürlich ist es nicht verkehrt, wen zu kennen, der sich mit der Juristerei auskennt. Gar keine Frage. Wenn der zufällig auch noch zwei Staatsexamen und eine Richteramtsbefähigung mitbringt, um so besser.
Aber mal ehrlich: wer ist so beschauert, in einem Familienrechtsfall zu einen FamRA, wohlmöglich aus dem gleichen Gerichtsbezirk zu latschen?
Keiner, der das übliche Verbandelungssystem auch nur halbwegs kapiert hat!
Fakt ist, FamJuristen sind nunmal im Schnitt der Bodensatz der Jurisprudenz.
Familienrecht ist kein Lehrfach.
Kurz gesagt, wer nix wird, wird FamRichter oder FamRA.
Wer dazu noch zu blöd ist, wird Ergänzungspfleger.
FamRA sind erstens, oft auf Aufträge auch von JÄ und Drittleistern angewiesen und zweitens schon über die VKH-Schiene erpressbar.

M.a.W.: ein Jurist, der mir in einem privaten Workshop, oder im geschlossenen Bereich eines Forums ein paar gute Tipps, bezüglich eines bestimmtes Antragswegs und der darin enthaltenen Stolperfallen gibt, ist mein Freund. Einer der meine Formulierung korrigiert und ergänzt, möglw. einen Textbaustein liefert, auch.

Auf den FamRA um die Ecke, kann ich bestenfalls verzichten, oft ist er mein Feind.

Und die mafiösen Struktueren, die dahinterstecken ziehen sich interprofessionell und sehr stark vernetzt bis in die äußersten Randgebiete des Familienrechts, da gebe ich Sandale vollständig recht.

Ein bayrisch-österreichisches Beispiel, das auch die Rolle von StA und Richtern ein wenig anleuchtet:
"Ein Artikel der News.at, in dem der Fall des GWG/Gutachters Egon Bachler und die unglaublichen Vorgänge im Umfeld recht ausführlich dargestellt werden:
http://www.kindergefuehle.at/fileadmin/pdf/News_20130124.pdf
Vermutlich kein Ausnahmefall, sondern Gang und Gebe, auch an deutschen Familiengerichten."

RAe und Beratungsstellen werden in dem Beispiel nicht ausdrücklich erwähnt, sind aber als "gut integriert" voraussetzbar.

Gruß..........Fiete

--
Respekt immer!
Angst nie!

Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

everhard, Sonntag, 17. Februar 2013, 23:59 (vor 2434 Tagen) @ Sandal Tolk

Hi Michel,

So ein Mist aber auch, gell? Tonnenweise juristische Literatur im Hause und wenn mann es ein bisschen vereinfacht rüberbringen will, dann machen alle dicht, will

keiner was damit haben. Am Ende heisst es, das sei nur ein Einzelfall.

Zunächst mal: Du, Dein Fall, ist ein einzelner Fall.
Und dicht machen andere, weil sie im Gegensatz zu Dir die Sinnlosigkeit sehen, sich mit den Details Deines Falles ewig auseinanderzusetzen.
Wenn Du willst daß man Dir zuhört, löse Dich vom Einzelfall und spreche Dinge an, die allgemeingültig sind.


Keine Angst, meinen privaten Justizkampf habe ich nur auszugsweise zitiert.

Was glaubst Du erreichst Du damit bei Anderen(!) außer daß sie sehen, wie schlecht es seelisch um Dich bestellt ist?

Das freut mich unheimlich, dass es den anderen "Einzelfällen" blendend geht und sich diese hervorragend im dt. Familienrecht schützen können;-). Ich muss wohl der Einzige sein, dem es schlecht geht.

Nein, das bist Du sicher nicht.
Aber wenn du willst, daß es Dir mal besser geht, dann hilft es nicht, sich sinnlos(!) in tausende Details zu verbeißen.

everhard

Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

Fiete, Montag, 18. Februar 2013, 01:01 (vor 2434 Tagen) @ everhard

Stefan ( remember the first Post? ) hat jetzt nochmal voll auf die Sahne gehauen und selbst rund etwas über 100 Leute, Juristen, Gerichte, StA, und jede Menge Mainstreampresse per E-Mail informiert. Dazu noch in Form einer Art "Strafanzeige" ( die m.E. ziemlich daneben zielt - er wirft darin u.a. der Frau vom Kiebitz eV Komplizenschaft bei Täuschung der Justiz vor ).
Allerdings gibt er an, einen Strafantrag an die GStA gesendet zu haben, den er nicht an die Mail angehängt hat. Möglich also, daß der ein wenig formell verträglicher ist.
Offenbar versucht er, möglichst schnell undviel Staub aufzuwirbeln, vermutlich in der Hoffnung, daß dadurch ein gewisser Handlungszwang ausgelöst wird.
Die Hoffnung ist m.E. nicht ganz unberechtigt, Frage ist nur, in welche Richting sich das mehr auswirkt.

Gruß............Fiete

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Respekt immer!
Angst nie!

Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

Fiete, Montag, 18. Februar 2013, 07:24 (vor 2434 Tagen) @ Fiete

Unter dem Link im ersten Posting gibt es ein Update, das den Text der E-Mail von Stefan enthält.

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Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

Sandal Tolk, Dienstag, 19. Februar 2013, 13:20 (vor 2433 Tagen) @ Fiete

Offenbar versucht er, möglichst schnell undviel Staub aufzuwirbeln, vermutlich in der Hoffnung, daß dadurch ein gewisser Handlungszwang ausgelöst wird.
Die Hoffnung ist m.E. nicht ganz unberechtigt, Frage ist nur, in welche Richting sich das mehr auswirkt.

Deine Hoffnung würde ich ohne Weiteres teilen, wenn wir eine Väterszene hätten, die in der Lage wäre einen Flashmob zu organisieren. Dass Einigkeit stark macht, scheint sich leider nicht herumgesprochen zu haben.

Gruß
Michael

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".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

Sandal Tolk, Dienstag, 19. Februar 2013, 13:10 (vor 2433 Tagen) @ everhard

Zunächst mal: Du, Dein Fall, ist ein einzelner Fall.

Zunächst einmal: Ich sprach im Ausgangspost, auf den sich dieser Zweig hier bezieht nicht von meinem Fall.

Und dicht machen andere, weil sie im Gegensatz zu Dir die Sinnlosigkeit sehen, sich mit den Details Deines Falles ewig auseinanderzusetzen.

Ich schrieb von Generalstreik, "Streitkultur", Gustl Mollath, Görgülü, von den Details der Verfassungsverstösse im geltenden Familienrecht, gegen die landläufige Gutgläubigkeit der Anwalt würde die Rechte des Mandanten schützen. Ausserdem hatte ich Dir über die Lage in Bayern allgemein berichtet.

Ich habe eher den Eindruck, dass diejenigen, die dicht machen, eher deswegen dicht machen, weil es ihnen zu gut geht und nach dem Vogel-Strauss-Prinzip lieber den Kopf im Sand stecken, als sich der Gefahr zu stellen.

Wenn Du willst daß man Dir zuhört, löse Dich vom Einzelfall und spreche Dinge an, die allgemeingültig sind.

Also, wie oben aufgezählt, hatte ich nichts über meinen Fall berichtet. Da ich über allgemeingültige Sachen sprach, glaube ich, dass Du mein Post hier gar nicht gelesen hast.

Nur, da haben wir es, ich schreibe über allgemeine Sachen, vom Einzelfall gelöst und keiner hört zu.

Aber wenn du willst, daß es Dir mal besser geht, dann hilft es nicht, sich sinnlos(!) in tausende Details zu verbeißen.

Mir wird es sicherlich nur dann besser gehen, wenn ich wieder Kontakt zu meinen Kindern haben werde.

In einer Gesellschaft aber, die sich für DSDS begeistern kann, die entsetzt ist, dass sie Pferdefleisch untergejubelt bekommt, aber nicht in der Lage ist zu verstehen, dass Anwälte Prozessbetrug und Richter und Staatsanwälte das Recht beugen, da sie Angst haben vor tausende Details, habe ich so meine Bedenken.

Aber vielleicht verrätst Du mir, wie Väter einen Flash-Mob erreichen könnten, ähnlich dem der die Autorin der "Vagina-Monologe" erreicht hat (OneBillionRising)?

Durch Solidarität mit solchen verzweifelten Aktionen, oder durch Schweigen?

Gruß
Michael

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".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!

Skandal in Bayern? Das ist der Normalfall.

Robin Hood, Samstag, 16. Februar 2013, 15:48 (vor 2435 Tagen) @ Fiete

Das ist absolut nichts außergewöhnliches, sondern eher der Normalfall. Ich wohne selber in der Gegend und habe durch meine Kontakte zu verschiedenen Vereinen und Organisationen schon ziemlich viele Fälle von betroffenen Vätern mitverfolgt. Es ist immer wieder das gleiche - Rechtsanwälte und ganz besonders Rechtsanwältinnen, aber genauso auch Mitarbeiterinnen des Jugendamts und von öffentlichen Beratungsstellen stehen meist völlig parteiisch auf der Seite der Mütter und "beraten" diese meist auch noch dahingehend, dass sie den Vater möglichst außen vor halten oder gar völlig ausgrenzen sollen und unterstützen die Mütter dann auch noch tatkräftig bei diesem Vernichtungsfeldzug gegen den Vater. Das ist hier in Deutschland die Regel!
Da soll sich bitte keiner eine Illusion machen und von der heilen Welt, die einem von den Medien immer vorgegaukelt wird, träumen - die gibt es einfach nicht.

Man wird sich auch sehr schwer damit tun, gegen diese eingefahrenen Machtstrukturen etwas auszurichten. Man hat da als Einzelner recht wenig Möglichkeiten. Das beste ist immer noch, sich niemals überhaupt in so eine Situation hineinzubegeben, also keine Kinder zu bekommen. Dann kann einem keiner die Kinder wegnehmen, keiner kann einen als Unterhaltssklaven missbrauchen, die Anwälte etc. können einen nicht durch Gerichtsverfahren und andere Schweinereien finanziell ruinieren usw. (Ein Vater berichtete neulich davon, dass er schon mehr als 50.000€ alleine für Anwälte bezahlen musste! - neben den 6-stelligen Beträgen für den Unterhalt natürlich - viele leben so jahrelang auf Sozialhilfeniveau - einige fallen in die Obdachlosigkeit und müssen unter der Brücke schlafen...)

Daher meine ich auch, dass es sehr sinnvoll wäre, möglichst viele junge Männer darüber aufzuklären, was ihnen so alles blühen kann, wenn sie auf die Idee kommen sollten, sich Kinder zu wünschen. Die meisten Menschen wissen das ja gar nicht, da die klassischen Medien dies bewusst verschweigen. Wenn dieses Wissen erst einmal weit verbreitet ist und sich dadurch zum einen immer weniger junge Männer Kinder wünschen und zum anderen auch immer mehr dieser Männer sich dann gegen diese Zustände aussprechen, dann kann es vielleicht einmal zu Änderungen kommen.

Skandal in Bayern? Das ist der Normalfall.

Sandal Tolk, Samstag, 16. Februar 2013, 19:17 (vor 2435 Tagen) @ Robin Hood

Daher meine ich auch, dass es sehr sinnvoll wäre, möglichst viele junge Männer darüber aufzuklären, was ihnen so alles blühen kann, wenn sie auf die Idee kommen sollten, sich Kinder zu wünschen. Die meisten Menschen wissen das ja gar nicht, da die klassischen Medien dies bewusst verschweigen. Wenn dieses Wissen erst einmal weit verbreitet ist und sich dadurch zum einen immer weniger junge Männer Kinder wünschen und zum anderen auch immer mehr dieser Männer sich dann gegen diese Zustände aussprechen, dann kann es vielleicht einmal zu Änderungen kommen.

Dazu sollte mann sich die Zahlen aus dem Familienreport 2005, Konrad-Adenauer-Stiftung genau merken:

"Trend 7: Die Kinderlosigkeit nimmt weiter zu. Mit einem Drittel der Frauen und Männer an einem Jahrgang, die zeitlebens kinderlos bleiben, ist Deutschland weltweit einmalig. Aber es werden auch immer weniger Kinder gewünscht und der Wunsch, keine Kinder haben zu wollen, ist deutlich erkennbar.

Kinderlosigkeit ist ein Massenphänomen in Westdeutschland geworden und damit auch für die niedrige Geburtenrate verantwortlich. Ein weiterer Grund ist der Rückgang der Mehrkindfamilien.
Als eine neue Entwicklung ist der Rückgang des Kinderwunsches anzusehen. Frau- en wollen im Durchschnitt 1,74 und Männer nur noch 1,57 Kinder haben. Weit mehr Männer (26,3 Prozent) als Frauen (14.6 Prozent) möchten keine Kinder. Betrachtet man die Einstellung der Kinderlosen, so ist die Auffassung, dass man auch ohne Kinder glücklich sein kann, am häufigsten verbreitet."
(Seite 6/7)

Auf Seite 24 erfahren wir, dass diese Zahlen nicht von konservative Hirne geboren wurden. Mann zitiert ja freudig das statistische Bundesamt:
"Im Vergleich: 1992 waren es 9,9 Prozent der Frauen und 11,8 Prozent der Männer, die sich keine Kinder wünschten."

Dieses produziert aber Hochglanzbroschüren, in denen es heisst: "Väter (können) heute besser und häufiger an der Kindererziehung teilhaben" (Seite 47)

Blöd nur, dass die Spezialisten der Frage nicht nachgingen, warum wohl 67% der männlichen Singles sich keine Kinder wünschen?! (siehe Tabelle 11, Seite 46)

Viele Männer haben den Braten längst gerochen! Nur die Medien und die Politik machen weiterhin auf heile Welt und verschweigen eisern, die tieferen Ursachen.

Eines der wichtigsten Ursachen - da Familie nach wie vor nur da gedeihen kann, wo gegenseitiges Vetrauen herrscht - ist das zerstörte Vertrauen der Männer in diese Institution, eben durch die "Aktivitäten" solcher Professionen, wie der Beraterinnen des VAMV.

Dazu wurden aber keine Fragen gestellt, denn mann erstellt doch nur Positivgutachten im Lande der Positivdiskriminierung!


Gruß
Michael

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Jede Woche so ein Skandal in Bayern

OttoV, Montag, 18. Februar 2013, 11:01 (vor 2434 Tagen) @ Fiete

Scheinbar gibt es schon jede Woche so einen Skandal in Bayern (KOFRA,festgestellte Bubenbenachteiligung, IMMA e.V. usw.).

Wenn man jetzt mal außer Acht läßt, was diese Anwältin dem Vater antut, begeht sie noch zweierlei schwerwiegende Verstöße gegen das Kindswohl. Zum einen ist irgendwo in Bayern gestzlich geregelt, jedes Kind habe das natürliche Recht auf Umgang mit seinem Vater, ja sogar mit seinen Großeltern (die Anwaltin mißachtet dies so einfach), zum anderen schadet sie bewußt dem Kind, denn der Mensch als soziokulturelles Wesen lernt am meisten von seinen Eltern. Wenn nun ein Elternteil fehlt, wirkt sich dies meist nachteilig auf seine Entwicklung und Prägung aus. Weiß jemand, ob es dazu schon eine vergleichende Studie gibt zum Werdegang von Kindern, die mit beiden Elternteilen aufwachsen oder andererseits nur mit einem Elternteil. Erzieher, Lehrer, Patchwork-Väter sind beileibe kein Ersatz für die Liebe des leiblichen Vaters. Eine solche Studie wird wahrscheinlich gescheut, wie der Teufel das Weihwasser.

Folgen der Vaterlosigkeit

Sandal Tolk, Dienstag, 19. Februar 2013, 15:41 (vor 2432 Tagen) @ OttoV

Wenn man jetzt mal außer Acht läßt, was diese Anwältin dem Vater antut, begeht sie noch zweierlei schwerwiegende Verstöße gegen das Kindswohl. Zum einen ist irgendwo in Bayern gestzlich geregelt, jedes Kind habe das natürliche Recht auf Umgang mit seinem Vater, ja sogar mit seinen Großeltern (die Anwaltin mißachtet dies so einfach), zum anderen schadet sie bewußt dem Kind, denn der Mensch als soziokulturelles Wesen lernt am meisten von seinen Eltern. Wenn nun ein Elternteil fehlt, wirkt sich dies meist nachteilig auf seine Entwicklung und Prägung aus. Weiß jemand, ob es dazu schon eine vergleichende Studie gibt zum Werdegang von Kindern, die mit beiden Elternteilen aufwachsen oder andererseits nur mit einem Elternteil. Erzieher, Lehrer, Patchwork-Väter sind beileibe kein Ersatz für die Liebe des leiblichen Vaters. Eine solche Studie wird wahrscheinlich gescheut, wie der Teufel das Weihwasser.

„Eine psychosomatisch-epidemiologische Langzeitstudie an der Mannheimer Normalbevölkerung, in der auch der Langzeitverlauf psychischer und psycho- somatischer Erkrankungen untersucht wurde, erbrachte als wesentliches Ergebnis, dass die "Kinder des Krieges" (die Geburtsjahrgänge zwischen 1935 und 1945), denen in den ersten sechs Lebensjahren der Kontakt zum Vater fehlte, noch über 50 Jahre später ein deutlich höheres Risiko für psychische Störungen aufwiesen als die Kriegskinder derselben Jahrgänge, die einen konstanten Kontakt zum Vater hatten.“ Und: „In einer aktuellen schwedischen Untersuchung an einer Stichprobe von über einer Million Kindern wurde - auch unabhängig vom Sozialstatus der Eltern - bei Kindern aus Einelternfamilien ein mehrfach erhöhtes Risiko für psychische Erkrank- ungen, Suizidalität, Alkohol- und Drogenkonsum sowie bei Jungen auch eine erhöhte Sterblichkeit gefunden.“ 25
In die gleiche Richtung weist eine andere Untersuchung: Jugendliche aus vaterlosen Familien stellen 63 % der Selbstmörder, 85% der Kriminellen, 75% der Drogenabhängigen, 71% Teenagerschwangerschaften.26

25 M. Franz, in: "Psychologie heute", 3/2004, S. 20ff
26 idea 28/04,2.

Vaterlosigkeit macht anfällig für „Führer“ und damit verführbar. Vielleicht war die Vaterlosigkeit nach dem 1. Weltkrieg ein Mitgrund für die Erfolge des „Führers“. Auch Johannes Paul II. weiß: „Wie die Erfahrung lehrt, ruft die Abwesenheit des Vaters in der Familie seelische und moralische Störungen und merkliche Schwierig- keiten in den familiären Beziehungen hervor...“28 Angesichts dieses Befundes ist es dringend nötig, den Vater neu zu entdecken und seine Bedeutung anzuerkennen, sogar wenn jemand das „Warum?“ der Wichtigkeit des Vaters noch nicht sofort versteht. Dann bedarf es jener Vernünftigkeit, die uns heute in Bezug auf Tiere selbstverständlich geworden ist: Wir tun alles, um Tiere artgerecht zu behandeln und zu halten. Auch wenn wir Zusammenhänge noch nicht verstehen, nehmen wir eine verborgene Vernunft in den Tiere und ihren Instinkten an und bestimmen von daher unser Verhalten ihnen gegenüber: in der von der Erfahrung bestätigten Annahme, dass sich die Tiere wohler fühlen und gesünder leben, wenn wir sie „artgerecht“ halten, als wenn wir auf ihre Bedürfnisse keine Rücksicht nehmen. Warum denken wir nicht in der gleichen Logik über die Menschen und ihre Bedürfnisse nach?

aus
„Gott Vater - Mensch Vater“ S.E. Weihbischof Univ. Prof. Pater Dr. Andreas Laun O.S.F.S., Salzburg
1. Europäische Väterkonferenz
15. und 16. September 2004 Palais Auersperg / Wien

Gruß
Michael

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Folgen der Vaterlosigkeit

Fiete, Dienstag, 19. Februar 2013, 19:10 (vor 2432 Tagen) @ Sandal Tolk

Es gibt übrigens zum Eingangs angeführten Fall ein weiteres Update, das ziemlich erstaunlich ist, zumindest auf den ersten Blick.
Der ach so eigenbrötlerische Stefan hat es nämlich scheinbar geschafft, in dem Fall der RAin und ihrer "Kollegin" ausgerechnet die grundsätzlich väterfeindliche "Mütterlobby" in's Boot zu holen. Wie ist Spekulation.
Beachtlich auf jeden Fall.
Ich konnte mir einen etwas längeren Kommentar ( plus einige Links ) dazu einfach nicht verkneifen.

Wen's interessiert, bitte hier entlang

Gruß..........Fiete

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adler @, Kurpfalz, Mittwoch, 20. Februar 2013, 06:28 (vor 2432 Tagen) @ Fiete

Wen's interessiert, bitte hier entlang

Psychologe kann sich hierzulande jede/r nennen, sich ein entsprechendes Schild an die Hauswand hängen und auch damit werben. Geschützt ist nur die Berufsbezeichnung Diplom Psychologe. Allerdings hatte sie nichts dagegen, als Dipl. Psych, gar als Psychologin Frau Dr. Gstettenbauer genannt zu werden. Das erinnert an vdL, die auch nicht widersprach, wenn sie als Fachärztin (Gynäkologie) betitelt wurde, die sie nicht ist.
http://wikimannia.org/Ursula_von_der_Leyen

Es scheint nun aber so, als sei der furchtbaren Juristin aus München, deren Namen hier nicht genannt werden darf, eine Schlechtachterin abhanden gekommen. Insofern hätten die Mitteilungen von Stefan ja doch schon einen Erfolg gebracht.

Die Seite Kiebitz ev gibbes übrigens noch, auch ohne Branchenbuch
http://cornelia-gstettenbauer-kiebitz.de/

Gruß
adler

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Fiete, Mittwoch, 20. Februar 2013, 15:47 (vor 2431 Tagen) @ adler

Danke für den Hinweis, Adler.
Gestern war die Seite von Kiebitz-eV auf keinem Wege zu erreichen, weder über google, noch direkt, selbst über'n Webproxie ging gar nichts. Wurde immer auf ( ich meine ) Web.de, oder irgendeinen Provider ( Webseitenbaukasten? ) verwiesen, mit 'nem seltsamen Hinweis ( "diese Domain ist bereits vergeben, aber nicht aufrufbar", oder so ähnlich ).
Mag man sich bei denken, was man möchte ( mußte da mal schnell was umgebaut werden? Schade, daß ich vor ein paar Tagen keinen Screenshot zum Vergleich gemacht habe :-( ).

Ich denke, es könnte in der Geschiche, oder zu den Vorgängen rundrum, in den nächsten Tagen oder Wochen noch interessante Entwicklungen geben. Vielleicht ja sogar 'ne kleine Diskussion mit der "Mütterlobby".............

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