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Kemper schreibt über Wikipedia...

Arne Hoffmann, Sonntag, 18. November 2012, 20:41 (vor 2186 Tagen) @ Gismatis

Hi Gismatis,

klar, was Schlesinger schreibt, ist blanker Narzissmus: "Ich habe die absolute Macht, aber weil ich so mördergeil bin genau zu wissen, wie ich damit umzugehen habe, prallt jede Kritik an mir ab, und meine Gegner müssen sich mir entweder beugen oder werden plattgemacht – jedenfalls haben sie keine Chance." Diese Denke findest du bei jedem (Möchtegern-)Diktator der Weltgeschichte und als Phantasie bei zahllosen pubertierenden Jugendlichen. Markus Kompa hat zu solchen Wikipedianern hier alles Nötige gesagt:
http://www.kanzleikompa.de/2010/05/06/wikimedia-wikipedia-wiki-immunity/

So wie die Wikipedia funktioniert, kann man sie also offenbar wirklich nur verändern, wenn man die Gesellschaft verändert, woran wir ja arbeiten.

Gerade nicht! Das Problem ist doch, dass Wikipedia es nicht mal schafft, sich an die eigenen Regeln zu halten, wenn es den Ideologen dort gerade in den Kram passt. Einfaches Beispiel:

"Quellen, deren Neutralität berechtigt angezweifelt werden kann (z. B. Aktivisten, Unternehmen, Interessengruppen, Konfliktparteien), sind in Wikipedia nur in den seltensten Fällen als Quelle geeignet. Wikipedia-Artikel dürfen ausdrücklich nicht primär mit parteiischen Quellen belegt sein." usw.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Belege#Umgang_mit_parteiischen_Informationsquellen

Wikipedia-Einträge wie "Männerrechtsbewegung", "Manndat", "Arne Hoffmann" und über weitere prominente Mitglieder unserer Bewegung fließen aber über mit Wertungen aus parteiischen Quellen. In dem Wikipedia-Eintrag über mich steht beispielsweise

"Laut dem Soziologen Andreas Kemper versuchte sich Hoffmann damit von seinen Anfängen zu distanzieren und sich als 'geschlechterdemokratisch bis links' darzustellen, um offizieller Ansprechpartner zu werden."

Mit anderen Worten: Kemper denkt sich irgendwas aus, was zwar keinen Sinn ergibt, da ich Zeit meines Lebens linke und keine rechte Positionen vertrete, und das er daher natürlich auch nicht belegen kann. Genausowenig Sinn ergibt sein Herumgespinne, ich wolle "offizieller Ansprechpartner" werden ... für wen? Für die Clowns vom Bundesforum? Damit ich in 50 Jahren mal für drei Wochen Gleichstellungsbeauftragter a la Markus Theunert werden könnte und sofort wieder rausflöge, sobald ich etwas sage, das Feministinnen nicht in den Kram passt? Es handelt sich offenkundig um eine reine Ad-personam-Attacke eines massiv parteiischen Konfliktbeteiligten, der sogar an der Bearbeitung des Wikipedia-Artikels über mich mitgewirkt hat. Es gibt keinen einzigen Menschen, der diese Debatte verfolgt und nicht weiß, dass Kemper Konfliktpartei ist. Verkauft wird sein Gekläffe aber dem mit der Materie nicht vertrauten Leser als Urteil eines "Soziologen". (Schön, dass wir jetzt Kempers Karriereziel kennen, aber das wird er nicht dadurch erreichen, dass ihn seine Komplizin in der Wikipedia so tituliert.)

Auf diese Weise könnte man mit zig weiteren Beispielen weitermachen. Grundsätze der Wikipedia wie NPOV, "keine Interessenskonflikte", "keine Theoriefindung", "richte keinen Schaden an" usw. usf. werden durchgehend gebrochen, weil die Ideologen dort inzwischen die Oberhand haben. Man müsste keineswegs erst die gesamte Gesellschaft reformieren, um aus der Wikipedia ein seriöses Lexikon zu machen. Dass man sich dort wieder an die eigenen Regeln hält, statt gezielt Indoktrination zu betreiben, würde vollkommen ausreichen.

Herzliche Grüße

Arne


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