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Kemper schreibt über Wikipedia...

Gismatis @, Basel, Sonntag, 18. November 2012, 13:40 (vor 2380 Tagen) @ Michael Klein

Der Aufruf an Andreas Kemper am Ende des Beitrags «Es ist nie zu spät – versuchen Sie es!» entspringt aber nicht einer tatsächlichen Erwartungshaltung, oder? Ich dachte auch mal, ich könne durch den Hinweis auf einen Text von Arne Hoffmann gewisse Leute dort zum Nachdenken anregen. Aber das geht nicht. Wer der Meinung ist, völlig im Recht zu sein, wird nie im Leben auf Leute hören, von denen er ausgeht, im Unrecht zu sein. Jedes Argument der Gegenseite muss da abprallen.

Dass es in einem der ersten Reaktionen auf den Beitrag von Frau Diefenbach auf der Diskussionsseite des Kuriers um den Umstand geht, dass zwei Personen dieselbe IP-Adresse haben, ist leider typisch für Wikipedia («Bevor ich über den Text auch nur ansatzweise nachdenke»). (Die IP-Adresse wurde übrigens mit einer in Teilen seltsamen Begründung für drei Tage gesperrt.)

Benutzer Schlesinger beschreibt in seiner Antwort das Problem sehr gut, ohne es allerdings als Problem zu sehen: «Wir wissen auch, dass wir Macht haben, die in diesem Moment gerade ihr zu spüren bekommt. Aber auch damit können wir virtuos umgehen, wir sind uns unseres Einflusses sehr wohl bewusst. Wir sind nur ein konzentriertes Abbild der Gesellschaft dort draußen, auch mit genau denselben Mehrheiten. Eure Manipulationsversuche sind daher zwecklos, ihr schadet euch nur selbst damit. Wikipedia werdet ihr nie in eurem Sinne beeinflussen können. Das haben Großkonzerne versucht, religiöse Eiferer und Politiker aller Couleur. Wer das nicht wahrhaben will, muss mit den Folgen seiner Weltfremdheit leben.»

Ich bin mir zwar sicher, dass Jimmy Wales eine Enzyklopädie wollte und kein Abbild der Gesellschaft, aber dazu müssten die Strukturen anders sein. So wie die Wikipedia funktioniert, kann man sie also offenbar wirklich nur verändern, wenn man die Gesellschaft verändert, woran wir ja arbeiten. Ob es die Wikipedia bis dahin noch gibt?


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