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Katrin Rönickes Glückstag

Eugen, Donnerstag, 25. Oktober 2012, 13:23 (vor 2436 Tagen)

Frau Rönicke, heute ist ihr Glückstag. Wieder einmal ist weder MANNdat noch "irgendein Herr Maus" "ganz entschieden wegen Verleumdung" gegen Sie vorgegangen. Ich weiß, solche Ignoranz muss kränkend für Sie sein. Da müssen Sie sich halt ein bisschen mehr Mühe geben. Nur verdruckst rumschwiemeln - das reicht nicht. Da hätten wir viel zu tun.

Angeregt durch einen Beitrag von Arne Hoffmann bin ich auf ihrem blog gelandet, eine Ehre, die Ihnen so bald nicht wieder widerfahren wird, und musste enttäuscht feststellen, dass Sie (am 18. 10.2012) schon wieder nichts justiziabel Verwertbares produziert haben. Nur feministische Plapperprosa:

Gleichzeitig machen sie [das BundesForum] mehr als klar, worum es ihnen im Kern geht: Um Geschlechtergerechtigkeit. Und sie machen sich in meiner Lesart über jene eher lustig, die jetzt gerade rumplärren, die aber ansonsten auch gerne mal in den Medien sofort zur Stelle sind, wenn man zum Beispiel MANNdat als frauenfeindlich bezeichnet (was ich bereits tat): Dann erscheint irgendein Herr Maus, der ganz entschieden gegen so eine Verleumdung eintreten will.

Der Herr Maus - und ich kenne nur einen Männerrechtler dieses Namens - will(!) nicht gegen Verleumdungen eintreten, sondern er tut es! Z. B. gegen Herrn Gesterkamp, der über MANNdat Unwahrheiten verbreitet hat. Ob Sie dagegen MANNdat frauenfeindlich finden (was wir ohnehin als naturgegeben unterstellen) das ist dermaßen uninteressant und langweilig, dass der Herr Maus dafür ganz bestimmt keinen Anwalt bemüht.

Ihre Einschätzung des Bundesforums dagegen... uiuiui... die reinste Kaffeesatzleserei:

> Das gefährliche an MANNdat und Agens ist, dass viele nicht erkennen, was deren Pudelskern ist. Den aber macht das Bundesforum Männer in seinem Statement durch die Hintertür klar, in dem sie nach den Gründen fragen, warum eigentlich die beiden genannten Männerclubs nicht beigetreten sind:

Warum nicht? Was ist männerpolitisch nicht konsensfähig daran, dass wir uns
gegen jegliche geschlechtliche Diskriminierung …
auf umfassende gesellschaftliche Gleichstellung der Geschlechter in ihren jeweiligen Entwicklungen, Identitäten und der Vielfalt ihrer Lebensentwürfe …
auf konstruktiven Dialog zwischen den Geschlechtern …
auf die Ermutigung und Unterstützung von Männern, ihre Rolle als aktive Väter wahrzunehmen und als positive Vorbilder und verlässliche Bezugspersonen für Jungen und Mädchen zur Verfügung zu stehen …
auf eine Arbeit mit Jungen, die Jungen Handlungsoptionen und Zukunftsperspektiven jenseits patriarchaler und einengender Rollenvorstellungen ermöglichen …
auf den Respekt vor der Vielfalt sexueller Identitäten und vor dem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung …
auf die Überwindung von Gewalt und die Überwindung des Tabus des Mannes als Opfer von Gewalt …
verpflichten?
Wer diesen Grundsätzen nicht folgen kann, sollte dies auch in aller Öffentlichkeit deutlich machen, damit die Frauen und Männer in Deutschland wissen, woran sie sind. Wir haben die Prämisse unseres politischen Selbstverständnisses offengelegt: Geschlechtergerechtigkeit.

In aller Deutlichkeit, liebe Frau Rönicke: Das Bundesforum macht hier überhaupt nichts "deutlich". Im gutsortierten Politikbedarfshandel sind automatische Verschwurbler erhältlich, die solche Phrasen am laufenden Meter produzieren. Und Sie sind so naiv und saugen aus diesem alles- und nichtssagenden Gedöns auch noch Ihren Nektar? Erschütternd. Oder Sie sind garnicht naiv und wollen nur, dass andere dieses Gesülze für bare Münze nehmen? Wenn Sie unbedingt wissen wollen, warum wir nicht beigetreten sind, warum fragen Sie dann nicht einfach uns? Sie wissen schon: "...auf konstruktiven Dialog zwischen den Geschlechtern …" Wir wissen es schließlich besser als irgendwelche Pappnasen im Netz, warum wir irgendwo beitreten oder nicht beitreten.

Um zu sondieren, ob eine Mitgliedschaft beim "Bundesforum Männer" für MANNdat überhaupt in Frage kommt, haben wir im Vorfeld einige Fragen an das Bundesforum gerichtet, die bis heute nicht beantwortet wurden (z. B. wie das Bundesforum zu einseitigen Zwangsdienstpflichten für junge Männer steht). Statt Antworten haben wir anderen Quellen (s.u.) entnehmen müssen, wir hätten "massenhaft Mitgliedsanträge gestellt" und das Bundesforum lehne eine Kooperation mit MANNdat ab. Das ist der Stand der Dinge.

Also wenn Sie Angst haben, jemand könne Sie wegen Verleumdung belangen, dann bleiben Sie doch ganz einfach bei der Wahrheit - eine alte, offenbar in Vergessenheit geratene journalistische Tugend. Dann kann Ihnen sicher nichts passieren.

Mit honigsüßen Grüßen,
Eugen Maus

http://manndat.de/leitartikel/ehrenamtlicher-zwangsdienst-fuer-maenner.html
http://www.forum-maennerrechte.de/forum/index.php?id=5632
http://www.emma.de/ressorts/artikel/maennerbuende/bundesforum-maenner-lila-pudel/
http://de.wikipedia.org/wiki/MANNdat#cite_note-21


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