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populistisch verständliche Aufklärung

Radfahrer @, Montag, 08. Oktober 2012, 12:43 (vor 2534 Tagen) @ Fiete

Hallo Fiete,

willkommen im Forum.

kann mir armen alten ehemaligen Hilfsarbeiter mal einer den oft gehörten Begriff "Biologismus" erklären?
Bios ist klar, Logie = Lehre, auch einfach. "Ismus" politisch-ideologische (oftmals Irr-) Lehre / Doktrin o.ä., wenn ich nicht allzu daneben liege.

Ja, trifft doch ganz gut. Biologismus ist für mich die politisch-ideologische Lehre, dass Biologie stimmt, und insbesondere, dass biologische Phänomene einen (aus dem jeweiligen Blickwinkel zu großen) Einfluss auf das Sozialverhalten haben.

Oder finde ich die Erklärung eher in den Übersetzungen von H. Eia's Äußerungen?

Hihi, vielleicht.

Ich finde, der W***p**ia Artikel zu dem Schlagwort ist durchaus aufschlussreich. Nicht, weil ich ihn für lexikalisch besonders gelungen halte, sondern weil die Problematik des Begriffs sehr schön deutlich wird. So finde ich die reine Begriffsdefinition durchaus gelungen. Die unter "Erscheinungsformen" getätigte Auflistung ist ein geradezu herrliches Beispiel dafür, dass eben alles als Biologismus verwurschtet wird, was der Autor (oder der letzte Schütze im Edit War) gerade für diffamierungswürdig hält.

Die deutsche Geschlechterpolitik erkennt z.B. nicht (oder verschleiert bewusst), dass der ihr wesentlich zugrundeliegende Glaubenssatz, Kindeswohl bestehe darin, bei der Mutter (oder bei fremdbetreuenden Frauen) zu sein und von Männern allenfalls materiell versorgt zu werden, zutiefst biologistisch ist und Gleichberechtigung (und insbesondere die vielbeschworene "Gleichstellung" von Frauen in der Berufswelt) mehr behindert als alle anderen politischen oder ökonomischen Entscheidungen.

Ein anderer biologistischer Glaubenssatz deutscher Geschlechterpolitik ist, man müsse die Bedürftigkeit nach Fördermaßnahmen an den Genitalien festmachen.

Dagegen wird der Appell vieler Männer und Frauen, man solle doch auch diejenigen Männer respektieren, die nach Führungspositionen streben, genau wie diejenigen Frauen, die sich lieber um die eigenen Kinder kümmern als Karriere zu machen, von denselben Geschlechterpolitikern als biologistisch kritisiert.

Ob das jetzt verständlich war?

Grüßle, Radfahrer


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