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"Männerpedia" im ZDF: Symptom des Geschlechtersozialismus in der Gesellschaft

Roslin, Montag, 03. September 2012, 18:18 (vor 2488 Tagen) @ AndreasF

@ AndreasF

*Ich finde es immer wieder interessant, dass mit Vorwürfen gearbeitet wird.*

Ich finde es noch interessanter, wie gut die ideologischen Seilschaften funktionieren, wie schnell sich Verantwortliche von Wikimedia mit feministischen BloggerInnen kurzschließen, während sie mit der Gegenseite das Gespräch erst gar nicht suchen.

Wie mühelos die Parteimeinung der FeministInnen zur allein verbreiteten Nachricht im Staatsfunk wird.

Oder der Herr Kleinz: hier taz, dort Heute-Nachrichten im ZDF.

Wie ist es möglich, dass so eine diffamierende einseitige Nachrichtengebung (nur eine Seite kommt zu Wort, die, über die geredet wird, kommen nur als Diffamierte vor - stellen angeblich Pornobilder auf Webseiten, "Männer, die die Muskeln spielen lassen", die "schwadronieren") in einer öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendung aufscheint?

Eine Berichterstattung,die jedem journalistischen Qualitätsanspruch Hohn spricht.

Von journalistischem Ehrbegriff wagt man da gar nicht erst zu reden.

Das hat doch etliche RedakteurInnen vom Dienst passiert, bevor so etwas in den Nachrichten auftaucht.

Merken die nichts?

Kennen die keine Qualitätsmaßstäbe mehr?

Oder - wahrscheinlicher - wollen die nichts merken, weil sie mit der im Beitrag enthaltenen Ideologie so sehr übereinstimmen, aus ureigenem egoistischen Interesse heraus, als SpesenritterInnen eben dieser Ideologie, auf deren Ticket sie reisen, die ihre Stullen buttert.

Haben wir es also mit quotengeförderten DeppInnen zu tun oder mit ideologischen ÜberzeugungstäterInnen?

Wobei das eine das andere nicht ausschließen muss.

Im Gegenteil.

In jedem Fall ein Schlaglicht auf deprimierende Zustände der geistigen Korruption und Verrottung.

Wir sind von einer feministischen DDR 2.0 nicht mehr weit entfernt.

Wenn Quotenfrauen immer mehr Positionen besetzen, die sie in freier Konkurrenz nie erreicht hätten, wenn Männer immer mehr kuschen aus Angst, der Quoteritis als Nichtfrauen zum Opfer zu fallen, wächst hier ein Funktionärskorps heran, das die Ideologie, der es seinen Aufstieg verdankt, um jeden Preis durchsetzen und erhalten muss, um nicht die Sinekure zu gefährden, die man erlangt hat und dort wächst die Feigheit, der Wille zur Anpassung, um nicht unter die Räder der staatsideolgischen Fördermaschinerie zu geraten.

Vielleicht darf man ja bleiben, als Mann, wenn mann nur eifrig die "gute" Sache unterstützt, die mit Macht gewollt wird.

So wie der SED-Funktionär um jeden Preis das Herrschaftssystem der DDR erhalten musste, wusste er doch, dass allein von seiner Aufrechterhaltung sein gutes Leben, seine Macht, sein Status abhing, so wie der Untetan wusste, dass er nicht widersprechen durfte, ja enthusiastisch zustimmen musste, wollte er unbehelligt bleiben, so ist die feministische Quotenfrau dazu verdammt, dem Feminismus um jeden Preis Geltung zu verschaffen, denn davon hängt ihre Position ab, die ja nicht aufgrund von Leistung erlangt wurde, sondern aufgrund politischer Konformität und Opportunismus und der männliche Untertan in frauenquotierten Frauenförderzonen ist gut beraten, in Deckung zu gehen, einzustimmen in's Frauenförderlied.

Da die Quoteritis erst jetzt richtig in Schwung kommt - ein Projekt fast aller Parteien - ist es um Freiheit, Demokratie und Leistungsgerechtigkeit hierzulande schlecht bestellt.

Schon auf mittlere Sicht werden alle, auch die jetzt noch pfofitieren, eine hohen Preis bezahlen.

Das Heer der staatsfeministischen Politruks, der PolitkommissarInnen, wird in allen Bereichen wachsen.

Und die wissen sehr genau, was sie verhindern, was sie fördern müssen, um zu sichern, was sie sich ergaunert haben.

Leistungsgerechtigkeit müssen sie verhindern.
Meinungsfreiheit müssen sie verhindern.
Herrschaftsfreie Diskurse oder schlicht: "Audiatur ut altera pars", müssen sie verhindern.

Und genau das geschieht.

Schlechte Aussichten.

Der Feminismus wird in seiner Gefährlichkeit, in seinem totalitären Anspruch, immer noch von zu vielen unterschätzt.

Er ist als Geschlechtersozialismus der Staatssozialismus der Gegenwart, der Freiheit und Wohlstand gefährdet.

Nicht weniger als der den Konsumismus fördernde Finanzkapitalismus, der so gut mit Feminismus koexistiert - man arbeitet einander zu, sind doch Frauen längst die wichtigste Konsumentengruppe, die wichtigste Wählergruppe, die vorrangig bedient werden muss in der hedonistischen, pflichtenlos-"freien" Gesellschaft.


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