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Ich bin nicht entsetzt

qua @, in Württemberg, Montag, 23. Juli 2012, 16:30 (vor 2529 Tagen) @ Radfahrer

... Ich bin mir nicht klar darüber, wessen Interessen wir als Männerrechtler in der Beschneidungsdebatte überhaupt vertreten wollen, solange sich niemand(*) als Opfer erklärt....

Wir hier können nicht die Interessen der Erwachsenen vertreten. Die müssen selbst entscheiden, ob sie beschnitten werden wollen - bzw. ob sie sich als im Kindesalter Beschnittene als Opfer fühlen bzw. fühlen wollen.

Aber die Interessen der Kinder müssen wir vertreten, denn die können das nicht selbst tun.

Wie sich bei der Diskussion um das Verbot der körperlichen Züchtigung schon gezeigt hat, haben viele Männer, die als Kinder davon betroffen waren, sich nicht als Opfer gefühlt. Oder sich nicht als Opfer darstellen lassen wollen.
Immer wieder haben wir gehört: "Ich bin als Kind auch geschlagen worden und es hat mir nicht geschadet." (Ich muss zugeben, dass ich das selbst auch schon gesagt habe. Heute bedauere ich das.)

Mit dem Verbot der körperlichen Züchtigung von Kindern sind wir in der Entwicklung der Zivilisation eine Stufe weiter gekommen.
Wir verstoßen nicht gegen Gottes Willen, wenn wir unsere Kinder nicht mit Schlägen bestrafen, auch wenn in der Thora und im Alten Testament die körperliche Züchtigung unter bestimmten Umständen geboten wird. Ich denke dass man die Beschneidung genauso sehen kann.

Herzliche Grüße
Ulrich


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