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MANNdat und Jungenbeschneidung

Bruno K., Donnerstag, 19. Juli 2012, 21:41 (vor 2585 Tagen) @ Michael Klein

Zum Thema Beschneidung kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein. MANNdat ist nicht critical science und umgekehrt. Bei manchen Themen führen die Meinungen zum gleichen Ziel, bei manchen nicht. Das ist auch nicht tragisch. Wir sind ja nicht im Bundesforum Männer, wo nur Organisationen mit der vorgegebenen Einheitsmeinung zugelassen werden. Wenn zwei immer der gleichen Meinung sind, taugen beide nichts, sagte Konrad Adenauer.

MANNdat ist ein Verein, der die Nachteile und Benachteiligung von Jungen und Männern bekannt machen und beseitigen will. Wenn Beschneidung – auch religiös oder traditionell motiviert – von Mädchen politisch geächtet wird, weil das Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt wird und das Menschenrecht von Mädchen über dem Menschenrecht der Religionsfreiheit steht, umgekehrt aber Religionsfreiheit über dem Menschenrecht von Jungen auf körperliche Unversehrtheit steht, dann ist das eine klare Benachteiligung von Jungen.

Aber nicht nur das. Wir haben damit sogar eine klare Abstufung der Menschenrechte: ganz oben steht das Menschenrecht von Mädchen. Das steht über allem. Dann kommt die Religionsfreiheit und danach, ganz unten, steht das Menschenrecht für Jungen. Meines Wissens ist das das erste Mal seit Ende des Zweiten Weltkrieges, dass in Deutschland bewusst Menschenrechte so klar und bewusst geteilt werden. Das geht in der ganzen Diskussion völlig unter.


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