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Uni Bamberg: Partnerwahlverhalten der Frauen ist schuld

AndreasKs. @, Freitag, 20. April 2012, 17:56 (vor 2501 Tagen)

Eine Studie der Uni Bamberg zum Partnerwahlverhalten in Online-Börse widerlegt die Mär, beruflich erfolgreiche Frauen würden von Männern gemieden. Vielmehr liegt die Ursache für das Single-Dasein dieser Frauen in ihrer eigenen Hypergamie begründet. Cicero berichtet:


Die Frauen selbst sind das Problem

Oft wird behauptet, dass die Männer in der Midlifecrisis ein Problem mit gleichalten, erfolgreicheren Frauen hätten und sich daher lieber devote Jungmädchen suchten, die sie dann bewundern würden. Das verunglimpft jedoch die Jugend nicht nur ziemlich ungerechterweise als meinungsschwach und speichelleckerisch. Die realen Zahlen legen auch einen viel interessanteren Schluss nahe:
Zwischen den Jahren 2002 und 2005 hat sich nach Angaben des Online-Dating-Dienst match.com der Anteil der Frauen in der Datenbank, die gerne einen Mann treffen würden, der zehn oder mehr Jahre jünger ist als sie, zwar mehr als verdoppelt. Und auch ein Drittel der über 45-jährigen Deutschen könnte sich vorstellen, einen mehr als sieben Jahre jüngeren Partner zu haben. Der Witz ist, dass bei den Männern eigentlich eine noch viel größere Zahl dazu bereit scheint: 70 Prozent der 20- bis 39-jährigen Männer könnten sich eine Beziehung mit einer älteren Frau vorstellen.

Den Angaben der eher auf gelegentlichen Sex denn auf Hochzeitsnächte ausgelegten Plattform FirstAffair zufolge hatten sogar 74,3 Prozent der befragten Männer zwischen 18 und 35 schon einmal Sex mit einer reiferen Dame. Mehr als die Hälfte bekannte gar, sie hätten eine ausgeprägte Affinität zu 11 bis 20 Jahre Älteren. 72 Prozent nannten als Grund, sie sehnten sich nach erfahrenen Frauen, die beim Schäferstündchen dominant aufträten. Immerhin jeder Fünfte genießt das Gefühl, nicht als potenzieller Ernährer betrachtet zu werden, sondern als bloßes „Werkzeug der Lust“.

Gleiches Bild bei Geld und Bildung: Schaut man sich das Kontaktverhalten von Frauen einmal genauer an, so kontaktieren Frauen mit 
Hochschulabschluss zu 
über 60 % Männer aus der eigenen
 Bildungsschicht. Weichen sie davon ab, dann orientieren sie sich stets nach oben. Zwar suchen vor allem gut gebildete Männer ebenfalls nach Frauen gleicher Bildung, allerdings sind Armut und Hauptschulabschluss für sie umgekehrt kein Ausschlusskriterium.

"Es scheint deswegen vor allem an den Frauen zu liegen, wenn bildungsheterogene Paarkonstellationen nicht zustande kommen, in denen die Frauen ein höheres Bildungsniveau haben als ihre Partner," schlussfolgern die Bamberger Soziologen. Die Frauen sind es also, die mehr soziale Öffnung bremsen. Sie sind im Grunde einfach Elitisten.

Das traditionelle Rollenmodell wird durch die Frauen und keineswegs durch die Männer über das Partnerwahlverhalten zementiert:


Frauen können sogar zunehmend auf einen Mann hoffen, der sich um den Nachwuchs kümmert: Immerhin 29 Prozent der Männer würden beruflich kürzer treten, um mehr Zeit fürs Kind zu haben (17 Prozent würden indes mehr arbeiten, um mehr zu verdienen für die Familie) und 32 würden sofort Elternzeit beantragen. Auch wenn die Zahlen vielleicht noch nicht berauschend sind – die größere Bremse ist die Frau. Sie will den Hausmann gar nicht.
Männer stört es auch gar nicht, wenn die Frauen mehr verdienen als sie. Es sind die Frauen, die es irgendwie uncool finden, wenn der Mann zu Hause hockt und Breichen rührt. Immerhin gut 42% sagen auf die Frage, ob Frauen einen Partner wollen, der mehr verdient: „Ja, und ich sehe das auch so.“Nur 5,5 Prozent der Frauen wünschen sich einen Mann mit Familienqualitäten, der bereit wäre, sich daheim um den Nachwuchs zu kümmern. Ja, aber Herrgott, was wäre denn so schlimm daran?
Die Frauen selbst haben ihre historische Chance nicht richtig begriffen, die in der Emanzipation gelegen hätte, sagt daher auch der Paartherapeut Stefan Woinoff. Die Frauen suchten leider immer noch nach den archaischen Gesichtspunkten nach ihrem Partner. Größer muss er sein, und einen höheren Status soll er haben. "Natürlich machen Männer öfter Karriere, sie haben ja auch einen doppelten Anreiz: Sie bekommen nicht nur das Geld und die gesellschaftliche Anerkennung - sie werden dadurch auch für Frauen attraktiver."

Tags:
Partnerwahlverhalten Hypergamie Uni Bamberg


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