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Arne Hoffmann bloggt wieder

NorbertU ⌂ @, Nordhessen, Montag, 12. März 2012, 17:05 (vor 2685 Tagen) @ Peter

Kein Mensch möchte alleine sein. Jeder möchte sich zu einer Gruppe zugehörig fühlen. Dieses Gefühl des "Wir" möchten wir alle nicht missen. Deshalb sind wir gerne Teil unserer Familie, unser Firma, unseres Vereins. Wir sind stolz darauf, wenn wir unserer Partei und (meist) stolz darauf, wenn wir unserem Volk angehören. Hooligans sind stolz darauf, Fans ihres Fußballvereins zu sein. Feministen schweißt zusammen, dass sie sich "für Frauen stark machen".
Bei Männerrechtlern habe ich bisher dieses Zusammengehörigkeitsgefühl nicht so häufig wahr genommen. Häufig sitzen sie hadernd in ihrer Höhle und beklagen ihr Schicksal. Aber eine Gruppe, der sie sich zugehörig fühlen können, finden sie nur schwer.
Es ist weitgehend bekannt, dass Gruppen sich dann dichter zusammenschließen, wenn sie einen gemeinsamen Gegner haben. Es wurden ganze Kriege vom Zaun gebrochen, nur um das eigene Volk dichter zusammen zu schweißen. Aber das funktioniert auch im kleineren Rahmen.
In den deutschen Medien ist offensichtlich Konsens, dass alle Schandtaten, die politisch rechten Gruppen zugeordnet werden könnten, verurteilt werden müssen. Wenn politisch linke Gruppen Schandtaten begehen, wird das gerne verschwiegen oder relativiert. Welch eine Medienhype hat die Aufdeckung der Morde durch die NSU ausgelöst! Welche Rolle der Verfassungsschutz bei der NSU gespielt hat, wir lediglich angedeutet.
Diese unsägliche Geschichte hat Wasser auf die Mühlen all derer gegeben, die "Rechts" verurteilen. Dabei sollte aber nicht "Rechts" verurteilt werden, sondern "Radikal", ganz gleich ob Rechtsradikal oder Linksradikal. Aber als linksradikaler Steinewerfer darf man in Deutschland sogar Außenminister werden.

Wer will es also Rosenbrock, Kemper und Genossen verübeln, wenn sie dies anwenden, um die Verurteilung von allem, was rechts scheint, für ihre Ziele zu nutzen? Eigentlich sind sie lediglich Feministen einer Ausprägung, die man getrost als extrem bezeichnen kann. Aber sie wissen sehr genau, dass sie mit Argumenten Pro-Feminismus nicht überzeugen können. So weichen sie im Sinne von Schopenhauers "letztem Kunstgriff" vom Gegenstand der Diskussion (dem Feminismus) ab und konzentrieren sich auf die Diffamierung ihrer Gegner, der Feminismuskritiker. 1)

Männerrechtler, Feminismuskritiker und wie man sie sonst noch bezeichnen will, sind keine geschlossen auftretende Gruppe. Sie vereint das Wissen, dass der Feminismus als Ideologie die Bevorzugung von Frauen fordert und diese Bevorzugung zu Lasten der Männer und, wenn es um Familie und Kinder geht, zu Lasten der Kinder geht. Welche Auswirkungen die von Feministen geforderte Unterbringung von kleinsten Kindern in Verwahranstalten hat, wird zunehmend deutlich. 2)

Männerrechtler, Feminismuskritiker und wie man sie sonst noch bezeichnen will, kommen aus allen parteipolitischen Lagern. Rosenbrock und Kemper haben sich bemüht, einen angeblichen Schulterschluss zwischen diesen und rechten Gruppen zu finden. Wenn andere sich des gleichen Themas annehmen würden, aber mit der Suche nach dem Schulterschluss mit linken Gruppen, wäre dies sicher genau so erfolgreich.

Mich persönlich hat Rosenbrock nicht als "Rechten" bezeichnet. Das würde ihm auch nicht gut bekommen, da ich auf diese Diffamierung allergisch reagieren würde. Ich war als Ostermarschierer auf der Straße und als einer der ersten Kriegsdienstverweigerer wurde sogar mein Gewissen staatlich geprüft, bevor ich anerkannt wurde. 3)


1) www.NUlb.de/SchopenhauerGodwin.htm
2) www.NUlb.de/Sprachstoerungen.htm
3) Der Opektafarmer, Ulbrich, 2010, ab Seite 50


Norbert

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www.Stiefkindadoption.de
WWW.Opektafarmer.de


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