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Das Geheimnis des Beirats "Jungenpolitik"

Peter @, St.Gallen, Mittwoch, 06. Juli 2011, 15:46 (vor 2934 Tagen) @ Michael Klein

In den Beirat berufen werden aus der Wissenschaft:
Prof. Dr. Michael Meuser - Vorsitzender der Fakultät Erziehungswissenschaft und Soziologie an der TU Dortmund
Dr. Marc Calmbach Direktor - Sozialforschung am Sinus Institut Heidelberg/ Berlin
Prof. Dr. Ahmed Toprak - FH Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften
Prof. Dr. Klaudia Schultheis - Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik


Dann mach ich mal einen Anfang, und zwar mit Prof. Michael Meuser.

Prof. Michael Meuser

Um zu einer Einschätzung von Prof. Dr. Michael Meuser zu gelangen sind die folgenden Links hilfreich:
http://www.genderkompetenz.info/veranstaltungen/genderlectures/050523glhu

Nach unten scrollen; dort steht sein Vortrag im Gender Kompetenz Zentrum als PDF zur Verfügung.

Auszug:

Gravierende Veränderungen sind im Bildungsbereich zu verzeichnen. Die besseren
schulischen Leistungen der Mädchen sind in jüngster Zeit ein Dauerthema der
Presseberichterstattung. Jungen geraten in diesem Bereich ins Hintertreffen. Das erzeugt bei vielen Verunsicherungen und Ressentiments. Auch wenn die männliche Herrschaft fraglich geworden ist, bestimmt das Leitbild einer hegemonialen Männlichkeit weiterhin die männliche Geschlechtsidentität. Schlechter als Mädchen abzuschneiden wird vor diesem Hintergrund als Entwertung der eigenen Person erfahren. Vermutlich werden die jungen Männer, die heute mit schlechteren Noten die Schule verlassen, in zehn bis 15 Jahren in ihrer beruflichen Karriere weiter vorangekommen sein als ihre Mitschülerinnen. Aber das kann sich
ändern, sollte sich der Trend der letzten Jahre fortsetzen; und dann wäre eine zentrale Säule männlicher Herrschaft – Beruf und Karriere – ernsthaft einsturzgefährdet.

Die Einschätzung, ob Herr Meuser im Sinne von MannDat operieren wird, das überlasse ich dem Leser.

Gruss Peter


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