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Peinliche Piraten-Provinz-Posse aus Konstanz

Arne Hoffmann, Samstag, 04. Juni 2011, 19:02 (vor 2821 Tagen) @ Eugen

Hi Eugen,

ich glaube, das ist tatsächlich das, was einige Leute in den Foren erwarten: dass man ihnen alles, was man tut, im einzelnen erklärt, einschließlich sämtlicher Gründe, Hintergründe, langfristiger Überlegungen und so detailliert, dass es auch der letzte kapiert. Dass sich dann auch der politische Gegner über all diese Infos vergnügt die Hände reiben kann – ich glaube, darauf kommen diese Leute im Leben nicht. "Dampflok" ganz sicher nicht. Der phantasiert dann zur Not irgendwas zusammen, und man kann ihm nicht mal sinvoll widersprechen, weil man sonst Alles. Bis. Ins. Kleinste. Erklären. Müsste.

Die Grundhaltung, auf die man hier stößt, ist immer wieder dasselbe: "Strategie? Hää? Was iss'n das schon wieder für'n komisches Zeug? Ihr meint, es gibt noch mehr, als jede Blähung, die einem gerade durch den Kopf geht, sofort in irgendeinem öffentlichen Internetforum rauszublasen? Versteh ich nicht ... Bei uns werden immer wieder die am lautesten gefeiert, die die größten Töne spucken! Alles andere ist doch voll schwules Mädchenzeug." Leute, die länger als bis zum nächsten Schritt denken können, macht das irgendwann wahnsinnig.

Ich glaube, das Grundproblem sind hier aber schlicht unterschiedliche Maßstäbe. MANNdat will konkret etwas für Männer erreichen und ihre Situation verbessern. Für so manchen Forenkrieger ist die Hauptmotivation, es den bestimmt mitlesenden "Femis" verbal mal wieder so richtig zu geben und sich so vor den anderen Leuten als "toller Krieger" feiern zu lassen. Dafür wird dann zur Not gerne alles andere geopfert.

Ich hatte ja auch immer mal wieder mit "Männerrechtlern" zu tun, die ihre absurden Hassausbrüche bis hin zu Mordphantasien in diversen Foren hinterlassen haben, als ob sie direkt auf der Gehaltsliste von Alice Schwarzer stünden, und sich dann gar nicht mehr einkriegen konnten, als ich mich von diesen Schwachmaten (nicht zum ersten und bestimmt nicht zum letzten Mal übrigens) distanziert habe. Monika Ebeling hat dasselbe Problem: Die sinnvolle, wohlüberlegte Öffentlichkeitsarbeit von vielen konstruktiven Männerrechtlern wird offenbar von den üblichen Halbidioten zerstört, die – natürlich unter den drolligsten anonymen Nicks – Politiker und Journalisten mit Beschimpfungen fluten, bis auch Monika sich von diesen Spackos distanzieren muss. Für den Schwachsinn müssen sich die seriösen Männerrechtler rechtfertigen – und den dicken Max markieren gleichzeitig diejenigen, die am unflätigsten poltern, die weltfremdesten Forderungen stellen und so natürlich am wenigsten erreichen. Trotzdem bekommen diese Hohlroller für ihre Debilität von einigen das Gütesiegel "hundertfünfzigprozentiger Männerrechtler" verliehen (oder verleihen es sich zur Not eben selber).

Allerdings ist den meisten dieser Leute insgeheim auch klar, wie zweifelhaft das, was sie rauslassen, in Wirklichkeit ist. Andernfalls wären die meisten von ihnen nicht geradezu panisch darauf bedacht, dass nur ja ihr Klarname nicht bekannt wird. Wirklich öffentlich stehen wollen sie zu ihrem Geschreibsel nämlich auf keinen Fall. Allein der Gedanke, dass das irgendein Kollege oder Bekannter namentlich mit ihnen in Verbindung bringen könnte, treibt ihnen die Schamesröte ins Gesicht.

Ihr habt ja immer schon mal überlegt, ob man nicht hier im MANNdat-Forum nur Leute posten lassen sollte, die das auch unter offener Namensnennung tun. Dafür spricht, dass man damit auch das ganze Kroppzeug draußen halten könnte. Dagegen spricht, dass in unserer Gesellschaft Abweichler von der herrschenden Ideologie immer wieder mit Diskriminierungen zu rechnen haben – wir bei AGENS haben ja auch immer wieder mit solchen Fällen zu tun. Diese Notwendigkeit zur Anonymität machen sich leider allzu viele Dummschwätzer zunutze.

Herzliche Grüße

Arne


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