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Herr Maus und Herr Hoffmann, zweiter Teil ...

Eugen, Samstag, 27. November 2010, 15:58 (vor 3214 Tagen) @ Eugen
bearbeitet von Eugen, Samstag, 27. November 2010, 16:12

zweiter teil:

Frau Aigner hat sich aus dem "Mischmasch" das herausgepickt, was am augenfälligsten ist, und das ist nun mal leider die anonyme Großmäuligkeit aus den Foren. Aber das ist nicht die Männerbewegung! Sie ist es so wenig, wie vulgärfeministische Gewaltphantasien in einschlägigen Foren die Frauenbewegung oder den Feminismus repräsentieren. Die Rolle von Agens hat Frau Aigner überschätzt, die von Manndat unterschätzt, den VAfK völlig falsch beurteilt, desgleichen das so genannte Bundesforum Männer. Wir nennen uns so wenig Maskulinisten wie sie sich eine Femininistin nennt, noch bezeichnen wir (MANNdat) uns überhaupt als Maskulisten. Von bekennenden Maskulisten, die es durchaus gibt, hat sie, entgegen ihrer Ankündigung, nicht einen benannt, Positionen und Strategien wurden allenfalls anekdotisch angerissen, und warum in der Ankündigung von Männerrechtler_Innen gesprochen wurde, darüber grüble ich noch immer.

Am schlimmsten aber finde ich den Versuch, Parallelen zwischen Männerrechtlern und der extremen Rechten zu konstruieren. So weit es MANNdat betrifft: Wir beklagen ganz konkrete rechtliche Benachteiligungen von Jungen und Männern, die durch nichts, aber auch gar nichts wegzudiskutieren sind, auch nicht durch Hinweise auf die „immer noch nicht stattgefunden habende Gleichstellung von Frauen“ und ähnlichen Käse. Und wer aus der Politik uns tatsächlich bei der Beseitigung dieser Benachteiligungen unterstützt, ist unser Freund. Bis jetzt haben wir allerdings keine Freunde - egal in welchem Lager! Ich muss allerdings einräumen: Frau Aigner hat MANNdat allenfalls in ein oder zwei Sätzen erwähnt, und ich denke noch darüber nach, ob wir einen Fehler bei unserer Öffentlichkeitsarbeit gemacht haben, oder Frau Aigner einen Fehler bei ihrer Recherche.

Zu den zitierten Forenjunkies: Das sind gewiss keine Chorknaben. Und ich muss mich nicht verbiegen, Frau Aigners und der Teilnehmerinnen Erschütterung über Vergewaltigungsphantasien, Morddrohungen und andere Unappetitlichkeiten zu teilen, die nur unter dem Schirm der Anonymität gedeihen können. Selbst wenn ich aus fachlicher Sicht als Psychologe einiges davon nachvollziehen kann, so gibt es keine Rechtfertigung, die öffentliche Diskussion mit solchen menschenfeindlichen Sprüchen zu vergiften. Aber das ist festzuhalten: Konkrete Berührungen mit extremistischen politischen Parteien wurden überhaupt nicht benannt (und mir sind auch keine bekannt). Da gibt es nicht als verschwiemelte Andeutungen, wie wir sie schon von Gesterkamps „Expertise“ kennen. Dergleichen wird einfach behauptet um die Legitimität unseres Engagements zu untergraben.

Meine Einschätzung: Die „Männerrechtler“ einerseits - und Frau Aigner andererseits können beruhigt sein. Sie bedeuten keine Gefahr füreinander. Die einzige Gefahr sehe ich für Frau Aigner selbst - von ganz anderer Seite. Es wäre nicht ungewöhnlich, wenn sie mit solchen dünnblütigen Elaboraten eine politfeministische oder Hochschulkarriere machen würde. Und wenn sie nicht schon vorher in irgend welchen ministeriellen Kontoren oder Universitätskorridoren auf den Schleimspuren feministischer Wisenschaftler_Innen ausgeglitten ist, dann könnte sie immer noch zu einer der vielen reisenden Expert_Innen in Genderfragen werden, Subventionsrittern, die durch die Republik hecheln, um hier ein Buch und dort ein Referat zu verkaufen, und die sich vielleicht viele Jahre später fragen, ob sie wirklich gelebt haben, oder ob das alles nur ein schlechter Traum war.

Das fände ich sehr traurig.
Schöne Grüße in die Runde
Eugen Maus


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