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Fortsetzung 3

Roslin, Sonntag, 22. August 2010, 20:07 (vor 3257 Tagen) @ Musashi

Und ich nenne als Gegenbeispiel Claas
" Die 34-jährige Juniorchefin, die seit sechs Jahren neben ihrem Vater zunehmend das Zepter schwingt, habe durch ihren autoritären Führungsstil fähige Manager und Aufsichtsräte vergrault, Ängste geschürt und damit Fehler provoziert. Sie führe das Unternehmen mit 9000 Beschäftigten mit zu harter Hand - und sei nahezu immun gegen Rat von außen. Das räche sich gerade jetzt, in Krisenzeiten, wo Ideen, Erfahrung und Eigenständigkeit gefragt seien."

Quelle : http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/services/nachrichten/ftd/UB/50148551.html

Passt übrigens gut zu dieser Umfrage unter 3000 Beschäftigten in Großbritannien: 2/3 der Befragten bevorzugten männliche Chefs( 63 % der Frauen, 75 % der Männer):

http://www.dailymail.co.uk/femail/article-1302096/Men-best-bosses-Women-just-moody.html

Die Vorzüge männlicher Vorgesetzter lesen sich wie aus dem Vademecum klassischer Geschlechterklischees entnommen.

Männer reden direkter zur Sache, sind weniger intrigant.
Mit ihnen ist leichter streiten
Sie sind vernünftiger, weniger emotional, zeigen keine zyklischen Stimmungsschwankungen, sind weniger zu übler Nachrede geneigt, fühlen sich nicht so leicht persönlich angegriffen bei Kritik, sind darum nicht so aggressiv-herrisch (!!!), können Privates und Berufliches besser trennen.

Da gibt es nun 2 Möglichkeiten:

Entweder nach 40 Jahren Gegensozialisation, -erziehung und -propaganda sind diese Uraltklischees immer noch nicht aus den Köpfen geschwunden und bestimmen nach wie vor die Wahrnehmung einer ganz anders gearteten Realität.

Oder

Die Geschlechterklischees erneuern sich permanent, weil sie sich mit den alltäglich machbaren Erfahrungen decken, weil sie Realität enthalten.

Ich halte letzteres zunehmend für wahrscheinlicher.

Männer und Frauen sind nicht gleichartig und unsere Vorfahren waren auch nicht blöder als wir es sind.

Wir sollten endlich wieder den Mut haben, unseren alltäglichen Wahrnehmungen zu trauen und sie nicht als klischeehaft zu denunzieren.


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