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Fortsetzung 2

Frank, Sonntag, 22. August 2010, 10:27 (vor 3258 Tagen) @ AndreasKs.

Ich sage: Man kann entweder Regularien etablieren, die dem Geschäftserfolg günstig sind, oder man kann Regularien etablieren, die dem Feminismus günstig sind. Zwei Göttern kann man nicht gleichzeitig dienen. Und wenn es in der Wirtschaft jetzt um das Geschlecht gehen soll, dann sieht es schlecht aus für Wohlstand und Beschäftigung.

Frauenquoten für Spitzenpositionen sind Gender-Planwirtschaft.


Es wäre interessant, einmal die Szenarien aufzustellen, die sich als Folge dieser Planwirtschaft ergeben: Verlagerung von (noch mehr) Firmen ins Ausland, zunehmende Abwanderung fähiger männlicher Spitzenkräfte, die Herrschaft von (noch mehr) Nieten in Nadelstreifen und Kostüm in den Chefetagen der Großkonzerne, schlechtes Image der Quotenfrauen in den Vorständen (die immer im Ruf stehen werden, ihren Job nicht ihrer Qualifikation zu verdanken zu haben, sondern alleine ihrem Frausein). Und so weiter.

Und wenn ich dann lese, mit welchen Begründungen die Befürworterinnen der Quote argumentieren, wird mir einfach nur schlecht:


CSU-Politikerin für mehr Frauen im Management

München (kna). Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) hat für mehr Frauen in Führungspositionen plädiert. "Leider werden die meisten Spitzenjobs immer noch aus Prinzip mit Männern besetzt", sagte sie der Illustrierten "Bunte". Sie kritisierte, dass viele Männer meinten, allein die Tatsache, ein Mann zu sein, qualifiziere sie für eine Führungsposition. Auf die Frage, ob sie sich das Amt des Ministerpräsidenten zutraue, habe sie gesagt: "Können könnt ich's."

rp-online


Solche klischeehaften Vorstellungen geistern also in den Köpfen verantwortlicher Politikerinnen herum. Weil leider sehr viele von ihnen so denken und weil leider zu viele von denen wichtige Entscheidungen mit treffen, werden wir bald eine Frauenquote in der Wirtschaft haben. Es ist einfach nur beschämend.


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