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Equal Life Day 10. Dezember

Robin Hood, Donnerstag, 09. März 2017, 09:15 (vor 254 Tagen) @ MathiasF

Dass es einzelne Punkte gibt, bei denen Männer benachteiligt werden, die u.U. auch eine Auswirkung auf die Lebensdauer haben, möchte ich gar nicht abstereiten. Ich nenne hier einmal den Militärdienst, der überwiegend von Männern geleistet wird. In den meisten Ländern gibt es eine Wehrpflicht nur für Männer und in den vielen Kriegen der letzten Jahrhunderte wurden fast nur Männer in den Schlachtfeldern verheizt. Der Tot der Soldaten wirkt sich natürlich auch auf die Lebensdauer der Männer aus. Das ist z.B. ein Punkt wo Männer m.e. stark diskriminiert werden.

Was ich aber bei der Diskussion nicht gut finde ist, dass dann oft so getan wird, als ob die statistisch zu beobachtenden X Jahre kürzerer Lebensdauer der Männer automatisch vollständig auf eine Diskriminierung der Männer zurückzuführen wären. Das ist eben genau die Vorgehensweise, wie es die Feministinnen ständig bei irgendwelchen von ihnen angesprochenen Themen tun. Es wird gar nicht mehr reflektiert, was denn konkret die einzelnen Faktoren und Ursachen sind, sondern von vornherein alles auf eine Benachteiligung geschoben. Von so einer Vorgehensweise halte ich überhaupt nichts. Beim Thema Lebensdauer ist es m.e. viel zu offensichtlich, dass die persönliche Lebensweise und die eigenen Lebensentscheidungen den größten Einfluss auf die eigene Lebensdauer haben und nicht irgendwelche Benachteiligungen.
Beim Thema Gehalt ist es ja auch so. Da ist nicht eine Benachteiligung der Frauen die Ursache für ein geringeres Einkommen der Frauen, sondern persönlicher Einsatz und persönliche Lebensentscheidungen. Ein Gejammer wegen Benachteiligung ist da völlig fehl am Platz, sondern Ärmel hochkrempeln ist angesagt.

Wenn Du unsere Sozialsysteme wie Rentenversicherung und Krankenversicherung ansprichst, müsste man hier aber ganz anders ansetzen. Bei der Rentenversicherung liegt das Haupproblem an dem unsinnigen Umlageverfahren. Gäbe es ein Kapitaldeckungvefahren, wie es z.B. auch bei privaten Versicherern verwendet wird, so hätte man viele der Probleme der Rentenkassen nicht, wie z.B. das Generationenproblem bei demografischem Wandel. Wenn Männer länger leben würden, müsste das gar kein Problem für die Rentenkasse sein, wenn man das zugrunde liegende System richtig gestaltet.
Bei der Krankenkasse ist es ähnlich. Hier müsste m.e. das System auch grundlegend geändert werden. Derartige "Extrawürste", wie ein kostenloses xy für eine bestimmte Gruppe, ist natürlich fehl am Platz, wenn die anderen das mitbezahlen müssen. Dann aber zu fordern, wir wollen nun auch 'ne Extrawurst, weil ja die anderen auch eine bekommen haben, ist sicherlich nicht der richtige Ansatz. Aber diesen Ansatz kann man leider von Männerseite auch oft hören. Finde ich völlig falsch. Man müsste in dem Fall fordern, dass keiner eine Extrawurst bekommt. Würde man flexiblere Verträge für Krankenkassen anbieten, bei denen sich jeder auswählen kann, welche Leistungen er gerne enthalten haben möchte, bei entsprechend etwas höheren Beiträgen für mehr Leistungen, so wäre jedem eigentlich am besten gedient. Aber so etwas wollen viele ja im heutigen sozialistischen Zeitgeist schon gar nicht hören, denn bei denen muss ja für alle alles gleich sein und niemand mehr bezahlen müssen, als ein anderer. Das Ergebnis ist dann aber nur, dass es insgesamt für alle schlechter wird und nie den individuell unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnem Menschen entspricht.
Aber das werden die Sozis ja nie verstehen.


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