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Problem Autoraser: Wo haben Staat und Gesellschaft versagt?

adler @, Kurpfalz, Freitag, 03. März 2017, 14:00 (vor 85 Tagen) @ Viktor

Ein Berliner Gericht hat nun aber zwei Raser (160 km/h am Kurfürstendamm mit tödlichem Unfall) wegen Mordes verurteilt, nicht rechtskräftig zu lebenslangem Gefängnis.

Das Urteil ist zwar begrüßenswert, wird jedoch keinen Bestand haben. Das Mordmerkmal ist zu weit hergeholt. Unser maasloser Justizminister ist mit anderen Dingen beschäftigt, als Bürger vor rollenden Bomben zu schützen. Z.B. gemeinsam mit Küstenbarbie Manuela vom #TeamGinaLisa die Unschuldsvermutung für Männer auszuhebeln.

Prof. Tonio Walter, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Europäisches Strafrecht an der Uni Regensburg und Richter am Oberlandesgericht Nürnberg beschreibt es so:

Hätten die Berliner Raser keinen Menschen getötet, sondern einer Frau an den Hintern gefasst und dabei von der Arbeit noch einen Schraubenzieher in der Tasche gehabt, könnte man sie tatsächlich für 15 Jahre ins Gefängnis stecken. Das ist ein Ergebnis der Reform des Sexualstrafrechts.

Aber solange der Justizminister ein Ideologe ist, wie Heiko einer ist, wird es wohl dabei bleiben, dass es eine Lappalie bleibt, mit 160 Sachen durch die Städte zu rasen und unbeteiligte Menschen im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Leben zu katapultieren. In der Schweiz ist das anders.


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