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Lügen zur Lohngleichheit

mecki76 @, Lübeck, Samstag, 21. Januar 2017, 16:28 (vor 123 Tagen)

Gabrielle Hiller-Ohm (SPD) äussert sich zum neuen Lohngleichheits-Gesetz:

Hiller-Ohm: Mehr Lohngerechtigkeit für Frauen auf dem Weg

Die Bundesregierung hat am 11. Januar vereinbart, einen Vorschlag für ein Lohngerechtigkeitsgesetz ins parlamentarische Verfahren zu bringen. "Das ist ein großer Schritt zur Schließung der Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern", erklärt die für Lübeck und die Ämter Berkenthin und Sandesneben zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm.
Wir veröffentlichen ihre Erklärung im Wortlaut:

(") Dieser Schritt ist überfällig, denn immer noch bekommen Frauen bei uns in Deutschland für gleiche und gleichwertige Arbeit durchschnittlich deutlich weniger Geld als Männer. Diese Ungerechtigkeit muss endlich beseitigt werden. Die Vorschläge der Bundesregierung sind ein großer Schritt in die richtige Richtung. Ich freue mich, dass sich Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig mit diesen wichtigen Vorschlägen gegenüber der Union durchgesetzt hat. Damit ist nun der Weg für das parlamentarische Verfahren frei.

Die statistische Entgeltlücke von Frauen und Männern beträgt in Deutschland immer noch 21 Prozent. Damit stehen wir im Vergleich zu den anderen europäischen Staaten gemeinsam mit Österreich am Ende der Skala. Umso wichtiger ist es, dass wir mit dem Entgeltgleichheitsgesetz nun beginnen, diese Lücke zu schließen.

Dafür werden wir einen individuellen Auskunftsanspruch einführen, der Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen mit mehr als 200 Beschäftigten zu mehr Transparenz über ihre Entlohnung verpflichtet. Außerdem werden private Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen mit mehr als 500 Beschäftigten aufgefordert, regelmäßig ihre Entgeltstrukturen auf die Einhaltung der Entgeltgleichheit zu überprüfen. Weiterhin müssen diese Unternehmen künftig regelmäßig über den Stand der Gleichstellung und der Entgeltgleichheit berichten und diese Berichte für alle zugänglich machen.

Die Schaffung einer klaren Rechtsgrundlage für das Entgeltgleichheitsgebot und die Definition wesentlicher Begriffe werden ebenfalls gesetzlich festgelegt.

Seit über 50 Jahren ist das Gebot des Gleichberechtigungsgrundsatzes für Frauen und Männer geltendes Recht – doch in der Praxis wurde dieses Gebot nicht umgesetzt. Das wird sich mit dem heute von der Bundesregierung beschlossenen Gesetz in Zukunft ändern. (")


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