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SPON und SPIEGEL schreiben über einen entsorgten Vater

Hans3, Samstag, 03. Dezember 2016, 11:20 (vor 350 Tagen)

die letzten Wahlen und Volksabstimmungen haben offensichtlich auch bei SPON zu einem, wenn auch langsamen, Umdenken geführt. So gibt es jetzt sogar einen Bericht (allerdings natürlich kostenpflichtig) über einen entsorgten Vater:
http://www.spiegel.de/spiegel/sorgerecht-das-kindeswohl-nach-der-scheidung-a-1123439.html


Und selbst die Hardcore-Feministin Margarete Stokowski sieht sich gezwungen, folgendes zu schreiben:
"Der weiße mittelalte heterosexuelle Mann gilt, wenn man allem Bösen glaubt, das über ihn gesagt wird, als rückständig und abgehängt, als Täter, Verlierer und Sündenbock, als Evolutionshemmnis und Auslaufmodell, als einer, der seine Privilegien nicht checkt und denkt, er könne dem Lauf der Welt entkommen, wenn er Faschisten wählt. Netzfeministinnen und -feministen wollen ihm an den Kragen, heißt es, und mit Glück nur an den."

"Es ist ätzend, weil es nie, wirklich nie, der Individualität einer Person gerecht wird und weil darin oft der Vorwurf mitgehört wird, man sei jemand, dem im Leben alles hinterhergeschmissen wird, obwohl im Kapitalismus den allermeisten Leuten gar nichts hinterhergeschmissen wird, außer Payback-Punkte. Männer haben es längst nicht besser als Frauen. Sie werden häufiger Opfer von Gewalttaten wie Raub oder Körperverletzung als Frauen, sie bringen sich öfter um, und selbst wenn sie es nicht tun, so ist ihr Leben im Schnitt kürzer als das von Frauen."

Natürlich relativiert und verdreht sie dann wieder einiges, aber aller Anfang ist schwer...;-)

Viele Grüße
Hans3


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