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Multimillionärinnen sinnieren über Equal Pay, Folge 17

gewege, Freitag, 02. Dezember 2016, 00:19 (vor 174 Tagen) @ Radfahrer

Einfach unglaublich, welche immense Bedeutung für viele Frauen die Relation und Abgrenzung zu Männern hat und mit welcher Eigensinnigkeit sie auf ihrer Benachteiligungsmasche herumreiten.

Zu ihrem Traum und zur Bezahlung zwei Beiträge:

Zuerst zu ihrem Traum:

http://ch.tennisnet.com/a/australian-open-als-karsten-braasch-die-williams-schwestern-vernaschte-38836

Der Kettenraucher [Karsten Braasch] aus Deutschland zeigte 1998 in Melbourne Serena und Venus Williams die Grenzen auf. […]

Die Williams-Schwestern waren es gewohnt, mit Männern zu trainieren. Und so ließ sich Serena Williams, zum Zeitpunkt der Australian Open die Nummer 53 der Welt, zu der Aussage hinreißen, dass sie einige Spieler in den Top 200 der Herren-Weltrangliste besiegen würde. […]

Karsten Braasch nahm die Herausforderung an. Der Deutsche befand sich in den Endzügen seiner Karriere und war bekannt als Lebemann. Braasch war in den Neunzigern ein richtiger Typ, quasi der Mario Basler des Tennissports. Er rauchte wie ein Schlot und gönnte sich hin und wieder ein Bier.[…]

Serena Williams fand kein Mittel, um halbwegs konkurrenzfähig gegen den Deutschen zu sein. „Es war sehr schwer. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer wird. Ich habe Schläge gemacht, die auf der WTA-Tour Gewinnschläge gewesen wären, aber er hat sie einfach erreicht", sagte Serena nach der Niederlage. So einfach, dass sich Braasch während des Seitenwechsels eine Zigarette anzündete.

„Ich denke nicht, dass sie jemals einen Spieler in den Top 500 besiegen können, weil ich heute wie ein Typ, der auf Platz 600 notiert ist, gespielt habe", erzählte Braasch hinterher. Dennoch hatte er lobende Worte für die Williams-Schwestern übrig.

Und zur Bezahlung Nicolas Kiefer (von 1995 bis 2010 Profi):

http://www.tennismagazin.de/kurz-cross/klartext-kiefer-die-frauen-verdienen-zu-viel/

Kritisch sehe ich eine andere Tatsache und weiß, dass ich mir mit dieser Meinung keine neuen Freunde mache: Dass die Damen bei den Grand Slams von der ersten Runde an die gleichen Summen kassieren wie die Herren, sehe ich als falsche Entwicklung. Klar, auch die Frauen trainieren hart und betreiben einen enormen Aufwand, um sich zu verbessern. Aber: Der Herren-Wettbewerb wird über drei Gewinnsätze ausgetragen und ist deshalb weitaus anstrengender.

Man muss die Vergütung nur mal in einen Stundenlohn umrechnen. Oft dauern Damen-Matches gerade in den ersten Runden etwa eine Stunde, während die Herren gleich mehrere Stunden gefordert werden. Ein Grand Slam-Sieger steht im Schnitt mindestens ein Drittel länger auf dem Platz als die Siegerin.

Ich erinnere mich an Wimbledon 2014: Damals spielte Novak Djokovic 27 Sätze im Turnier und kämpfte vier Stunden im Endspiel gegen Roger Federer. Petra Kvitova absolvierte in sieben Matches gerade einmal 15 Sätze und stand im Finale gut eine Stunde auf dem Court – ein Riesenunterschied. Man darf meine Meinung nicht falsch verstehen: Der Scheck für die Siegerin darf dem des Herrensiegers zumindest ähneln. Aber in den ersten Runden sollte es einen Unterschied in der Dotierung geben.

Gerhard


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