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Späte Erkenntnis in der Friedrich-Ebert-Stiftung

Viktor @, Freitag, 25. November 2016, 14:04 (vor 358 Tagen)

Michael Bröning, Leiter des Referates Internationale Politikanalyse der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, in der FAZ 23. November Seite 8:
"...den Wählern geht es nicht nur um die Wirtschaft. Zwar sind die Proteststimmen durchaus Ausdruck von Abstiegsängsten. Aber zugleich sind sie auch eine Abrechnung mit einer politischen Klasse, von der sich die Menschen moralisch bevormundet fühlen.
Die Ursache: Mitte-links-Parteien haben darauf gesetzt, ihre als alternativlos verkaufte Wirtschaftspolitik durch rigorose Identitätspolitik und moralisierenden Kosmopolitismus auszugleichen. Kulturkrampf statt Klassenkampf. Die Ingredienzien: Postnationalismus als allein akzeptable Gruppenidentität und eine gelegentlich aus dem Ruder laufende Obsession mit soziokulturellen Nischenthemen. ... Was aus dem Umfragekeller heraushilft? Aufhören, eine Breitseite nach der anderen auf die Alltagsrationalität der Wähler abzufeuern und davon absehen, tradierte Werte und Identitäten durch Erziehungsmaßnahmen in Frage zu stellen. Die Umsetzung der Gender_Gap dürfte kaum dazu beitragen, den Graben zwischen der linken Mitte und ihren traditionellen Wählern zu schließen. ... Überdies wäre die Linke gut beraten, ihren Frieden mit einem aufgeklärten Patriotismus zu machen ..."


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